Archiv für den Monat: Juli 2004

Kinokarten

Mittlerweile haben sich in meiner Sammelkiste 198 Kinokarten (209 mit den Karten, die ich in meinem Geldbeutel noch gefunden habe) ehm angesammelt. Dürften so ziemlich alle der letzten 5-6 Jahre gewesen sein. Als nächstes werden sie erstmal nach Datum sortiert …

Übrigens glaube ich, dass jeder Gegenstand eine Erinnerung wieder in den Vordergrund drängt. So auch Kinokarten … da fiel mir zuerst die “15 Minuten Ruhm” Karte in die Hände und wenig später “Das Glücksprinzip” …

Ah und ja … wenn man mit dem Auto zum Cinecitta fährt, dann kostet das Benzin und das Parkticket deutlich mehr als die 7,50 Euro der Eintrittskarte. Aua!

Und früher kostete Kino im Cinestar 8 DM :-)

Und ganz früher gab es auch noch das Schauburg und das Lammlicht war noch kein Programmkino …

Und noch vor nicht allzulanger Zeit gab es noch eine Lasershow, THX, saubere Sitze im Cinestar …

Kaena – Review

Kaena the Prophecy” hieß der heutige Film und er war nicht schlecht. Am ehesten könnte man ihn mit “Final Fantasy” vergleichen. Die Effekte sind jedenfalls auf dessen Niveau und ehm … die Story ist genau so seltsam. Negativ fallen einem sofort die seltsamen Änderungen in der Handlung auf, die scheinbar aus dem Nichts kommen. Da sagt eine Figur plötzlich etwas und weiter geht es … woher und wieso die Person das allerdings sagte wird nicht immer so richtig klar. Die sprechenden Würmer sind lustig *g*

Weil ich mich ein bisschen gelangweilt habe, der Film wieder mal nur eine Kopie vieler anderer Filme war und weil man das ganze auch als Kurzfilm hätte zeigen können, gibt es nur 3 von 5 Sternen. Empfehlenswert nur für Fans von Final Fantasy und abgedrehte Fantasyfreaks. War trotzdem keine vergeudete Zeit, immerhin schob die Frau (Kaena) eine Menge Titan vor sich her und außerdem waren es ja wirklich schöne Bilder, auch wenn man teilweise nichts erkennen konnte, weil alles in Brauntönen gehalten wurde :-)

Axis protect me! …

Wah, sie haben den Eistee geändert

Dass eines Tages die Chinesen über die Welt – zumindest über die Internetwelt – regieren werden, dürfte jedem klar sein. Dass asiatisches Kino immer mehr Anhänger hat wird langsam jedem klar. Dass Mangas und Anime der Hit sind, weiß jede Mutter, wenn sie ihre Kinder dazu zwingen muss statt RTL2-Zeichentrick die Dokus auf ARD und ZDF anzuschauen. Aber WARUM in Gottes Namen muss mein Eistee auf einmal “Fernöstlicher Tee & Pfirsich” sein? Schmeckt irgendwie interessant. Aber Vanilla Coke hat auch interessant geschmeckt und trotzdem trinke ich es bestimmt kein zweites mal.

Naja, man wird damit klar kommen müssen … schließlich corporate sponsored :-)

Immortal – Review 2

Immortal

Das Immortal Review einmal ins Englische und wieder zurück ins Deutsche übersetzt:twisted::twisted:

Heute wir selbst zu Immortal (Anzeige Vitam). Und mit getan, bedeute ich getan. Normalerweise liebe ich Filme, die verwirrend sind und der Zuschauer die Tätigkeit sichträumen kann. Jedoch ging dieser Film offenbar zu weit. Keine freie Geschichte und als Versöhnung nicht setzt Zeit wenig Tätigkeit fest. Wirklich schädigt sie, weil der Anhänger annehmen ließ, daß Kategorie ein Zukunftsromanstreifen hinter dem Filmtitel sich versteckt.
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Immortal – Review

Immortal

Heute haben wir uns Immortal (Ad Vitam) angetan. Und mit angetan, meine ich angetan. Normalerweise liebe ich Filme, die verwirrend sind und sich der Zuschauer die Handlung selbst zusammenphantasieren kann. Allerdings ging dieser Film deutlich zu weit. Keine klare Story und als Ausgleich nicht mal ein bisschen Action. Schade eigentlich, denn der Trailer hat vermuten lassen, dass sich ein klasse Science Fiction Streifen hinter dem Filmtitel verbirgt.

Zur nicht vorhandenen Story: Ein Ägyptischer Gott (Horus) parkt seine Pyramide im Himmel von New York im Jahre 2095. Die Stadt wird von einer Firma namens Eugenics kontrolliert, die auch den Senator stellt. Horus hat nur noch 7 Tage bis er nicht mehr unsterblich ist, also sucht er sich eine Frau um sich fortzupflanzen. Diese Frau ist ein Wesen, das gerade zu einem Menschen mutiert und von jemandem namens John dabei begleitet wird. John ist irgendein übernatürliches Wesen, das in einer Zone namens “Intrusion” lebt, die früher mal Central Park hieß und nun eine Art winterliche Todeszone ist. Um mit der Frau schlafen zu können braucht Horus einen Körper und findet einen in einem Gefangenen, der durch Zufall aus einem Gefängnis fliehen konnte (er taute auf, als seine Cryoblablakammer aus dem Himmel fiel). Doch dieser Sträfling ist ein politischer Gegner des Senators und der mag das gar nicht gerne. Und so weiter und so fort … eine nicht enden wollende Geschichte von viel zu vielen Personen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben …

Die Spezialeffekte beschränkten sich übrigens darauf, dass der ganze Film wie eine Zwischensequenz eines aktuellen Computerspiels aussah. Reale Schauspieler kamen auch ab und zu vor, die meisten Personen waren (weil’s billiger war?) allerdings animierte Wesen … eben Zwischensequenzniveau oder Final Fantasy … jedenfalls nicht stand der Technik des Jahres 2004. Könnte einem egal sein, aber wenn schon die Story fehlt, dann hätte wenigstens dem Auge was geboten werden sollen …

Genug geärgert. Für einen mittelmäßigen SciFi-Streifen ohne herausragende – ich nenne es mal so – Genialität gibt es 2 von 5 Sternen. Nicht empfehlenswert :-(

Und wieder was für den Feuerwehrmann :-) … deine Schwester hat mich nicht gesehen … buhuuu … dabei bin ich die ganze Zeit hinter ihr hergefahren und hab sogar mal gelichthupt … buhuuu …

Azumi – Review

Azumi

Ich habe mal wieder ein Review zu schreiben, denn heute wurde das Fantasy Filmfest eröffnet. Und mein erster Film war Azumi (ist sie nicht süß?). Feinste asiatische Kampfkunst und somit ein echter Männerfilm!

Nachdem der “Oberjapaner” eine große Schlacht gewonnen hatte, sah er ein, dass nun Frieden herrschen solle. Doch einige Warlords wollen keinen Frieden und so ordnet er an, dass Killer ausgebildet werden sollen um die Warlords zu töten, damit nicht noch mehr Blut in sinnlosen Schlachten fließt. Der Film folgt dieser Gruppe von jugendlichen Killern (den Guten), die ihr bisheriges Leben nur mit Training für ihre Mission verbracht haben. Und wie das immer so ist, gewinnt schnell das Böse überhand und die Gruppe wird kleiner. Am Schluss sind nur noch Azumi (die stärkste der Gruppe) und ihr Meister übrig und es kommt zu einem laaaangen Kampf.

Ab und zu ist der Film etwas langatmig (immerhin eine Spieldauer von 128 Minuten), aber letztendlich zeigt er das, weswegen ich hineingegangen bin: großartige Schwertkämpfe und vor allem zahlreiche Heldenkämpfe (Troja lässt grüßen). Yeah, i love it!

Wenn ich den Film vergleichen müsste, würde ich sagen, dass die Story ziemlich nahe an die von Kill Bill herankommt. Und es spritzt auch ähnlich viel Blut aus allerlei Körperteilen :-). 4 von 5 Sternen von mir für einen starken Film aus Japan … mit Hero (Jet Li) könnte man ihn noch vergleichen … ach ich liebe einfach asiatische Martial Arts Filme :twisted:

Das Ende von Azumi verrät, dass die kleine Superheldin noch einmal auf der Leinwand zu sehen sein wird. Teil 2 heißt “Death or Love 2″, wenn mich mein Japanisch nicht täuscht :-)

Übrigens sind ein paar herrliche Kamerafahrten zu bewundern. So z.B. eine nicht enden wollende 360-Grad Rolle um die kämpfende Heldin, ihren Gegner und hunderte von toten Gegnern. Verantwortlich dafür und für die Schwertkämpfe ist ein gewisser Yuta Morokaji, der auch schon das N64-Spiel “Legend of Zelda: Ocarina of Time” mitchoreographiert hat. Toll, nicht? Hat alle interessiert wie der Kerl heißt, oder? Egal, Hauptsache da kommen noch weitere solche Werke bei raus.

Update:
AH!!! Jetzt um 2:51 Uhr geht die Feuersirene im Dorf an! … ich glaub die spinnen!!!!

BILDblog

Was passiert hier?
Was heute in der “Bild”-Zeitung steht, steht morgen überall. Vielleicht sollte man sich also mal genauer anschauen, was sie schreibt. Die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme.

Wer sich nicht traut beim Bäcker flüchtig einen Blick in die Bildzeitung zu werfen, bekommt so einige Neuigkeiten des Tages, Geheimpläne und Enthüllungen gar nicht mit. Das BILDblog ändert das und sorgt dafür, dass wir trotzdem wissen, was eigentlich keiner wissen wollte und noch mehr. Danke!