Archiv für den Monat: August 2011

Eine Supernova nur für uns

Wow … diese Tage wurde eine neue Supernova in nur 21 Mio. Lichtjahren Entfernung entdeckt, die über die nächsten 2 Wochen so hell werden könnte, dass man sie mit einem Fernglas sehen kann. Na da bin ich mal gespannt … sieht so was in einem Teleskop spektakulär aus oder ist das nur wie ein extrem heller Stern? Egal … so was (helle Supernova ohne Staub davor und so nah an der Erde) passiert jedenfalls nicht oft.

via Internet und Nerdcore

Quadrocopter selbst bauen?

So ein Hexacopter (oder simpler auch Quadrocopter) wäre doch eine nette Sache, dachte ich mir bzw. denke ich immer noch. Nur leider sind fertige Geräte ziemlich teuer oder nicht so ganz das Wahre und für alle braucht man dann noch teure Funksender und ggf. Erweiterungen für Navigation per GPS, etc.

Dann kam mir der Gedanke, dass moderne Smartphones eigentlich leistungsstark genug sein müssten so einen Quadrocopter fliegen zu können. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Preiswert, da Massenware (Nexus S z.B. nur 285 Euro)
  • Eingebautes GPS
  • Eingebautes Sensoren (Gyro, Beschleunigung, Kompass)
  • 2 Digitalkameras für Blick nach unten und oben bzw. über Spiegel auch in andere Richtungen
  • Verbindung (zur Steuerung) über Wifi bzw. Bluetooth möglich oder für extreme Reichweiten auch mittels Mobilfunknetz
  • eigener Akku für mehrstündige Stromversorgung und somit auch leichtes Wiederauffinden des Fluggerätes, wenn der Akku für die Rotoren leer ist und das ganze abgestürzt ist
  • ach ja, wenn sich NFC durchsetzt könnte man so “im Vorbeiflug” bezahlen ;-)))

Was meint ihr? Nexus S mit einer Motorsteuerung verbinden (jetzt dank Open Accessory Dev Kit möglich) und los geht’s? Bei dem Dev Kit wird schon ein Steuerungsboard verlinkt, welches so ein Smartphone mit der Steuerelektronik reden lässt, aber im Prinzip müsste es ausreichen die Motorsteuerung direkt zu verbinden und ggf. sogar den benötigten Strom dafür aus dem Handyakku zu beziehen.

Etwas ähnliches haben übrigens zwei Österreicher schon probiert. Steuerung eines Bausets von Mikrokopter (die teuren Dinger von oben) mittels Bluetooth von einem Androidgerät aus. Das geht so weit, dass man dieses Androidhandy dann mit dem Mikrocopter mitfliegen lassen kann und ihm über das Internet Steuersignale schicken kann. In etwa so habe ich mir das vorgestellt, nur ohne die unnötige Steuerelektronik im Mikrocopter selbst …

Möglich oder nicht? Kennt sich jemand unter meinen Lesern mit der Thematik aus? Rahmen, Motoren, Rotoren und BL-Steuerung kann doch nicht so teuer sein. Dazu noch ein Lipo mit Ladegerät und genanntes Nexus S mit vermutlich erheblichem Programmieraufwand und fertig ist das Ganze. Ich stelle mir das gerade wahrscheinlich zu simpel vor, oder?

Nachtrag:
Der Arducopter scheint mir ein interessanter Ausgangspunkt zu sein. Dieses Set bestehend aus Gestell, Motoren, Rotoren und Motoransteuerungen kostet mit Versand und Steuern um die 400 Euro. Vielleicht wird der Herbst ja warm? Mal sehen ;-)

Nachtrag 2:
Man könnte auch langsam anfangen und das Vorhaben erst einmal “theoretisch” austesten. Mittels UavPlayground gibt es die Möglichkeit eine Drone zu simulieren und auch Daten von der Simulation zu lesen. Damit und mit dem Android Emulator bzw. einem richtigen Androidgerät könnte man auf jeden Fall schon mal die Steuersoftware testen bevor man echte Hardware verbaut und die Sackgasse bemerkt.

DIY Solarladegerät Update

Vor zwei Wochen habe ich von meinem DIY Solarladegerät palavert und gestern kamen noch mal ein paar Chinazellen bei mir an. Jetzt sind es also 6 Stück und sollten nach Adam Riese die doppelte Menge Strom produzieren. Leider klappt das nur bei wirklich praller Sonne und mit perfekter Ausrichtung und das ist momentan gerade Mangelware. 1400 mA habe ich heute maximal auf dem Amperemeter mit Last ablesen können, der Kurzschlussstrom ist natürlich viel höher. Nicht schlecht ;-)

Das reicht um ein iPhone jetzt auch bei ein bisschen wechselhaftem Wetter direkt an den Solarzellen zu laden, allerdings zickt es natürlich trotzdem noch herum wenn für kurze Zeit zu wenig Strom geliefert wird (“Aufladen wird mit diesem Zubehör nicht unterstützt”). Deshalb verwende ich einen Pufferakku.

Auf den Bildern sieht man das Setup in verschiedenen Situationen. 300 mA bei dicken Wolken ist eigentlich auch noch ganz ok, das ist immerhin fast so viel wie ein USB-Anschluss am Computer liefern würde.

Fazit: Projekt erfolgreich abgeschlossen. Next: Ambilight für den Fernseher und den PC ;-)