DIY Solarladegerät Update

Vor zwei Wochen habe ich von meinem DIY Solarladegerät palavert und gestern kamen noch mal ein paar Chinazellen bei mir an. Jetzt sind es also 6 Stück und sollten nach Adam Riese die doppelte Menge Strom produzieren. Leider klappt das nur bei wirklich praller Sonne und mit perfekter Ausrichtung und das ist momentan gerade Mangelware. 1400 mA habe ich heute maximal auf dem Amperemeter mit Last ablesen können, der Kurzschlussstrom ist natürlich viel höher. Nicht schlecht ;-)

Das reicht um ein iPhone jetzt auch bei ein bisschen wechselhaftem Wetter direkt an den Solarzellen zu laden, allerdings zickt es natürlich trotzdem noch herum wenn für kurze Zeit zu wenig Strom geliefert wird (“Aufladen wird mit diesem Zubehör nicht unterstützt”). Deshalb verwende ich einen Pufferakku.

Auf den Bildern sieht man das Setup in verschiedenen Situationen. 300 mA bei dicken Wolken ist eigentlich auch noch ganz ok, das ist immerhin fast so viel wie ein USB-Anschluss am Computer liefern würde.

Fazit: Projekt erfolgreich abgeschlossen. Next: Ambilight für den Fernseher und den PC ;-)

iPhone & Co mit der Sonne (+Akkupack) aufladen

Vor fünf (!!!) Jahren habe ich mir aus einem Batteriehalter, nem 7805 und ein bisschen Kleinkram einen “iPod Ersatzakku” gebaut. Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil es a) nie so richtig funktioniert hat und b) so auch nicht funktionieren konnte.

Heute weiß man, dass iPhones, etc spezielle Spannungen an D+ und D- (den Datenleitungen) brauchen um entsprechend viel Strom zu ziehen und vor allem AA-Batterien nicht in der Lage sind 1 Ampere zu liefern ;-)

Vor 3 Jahren habe ich das also leicht modifiziert, aber wie schon gesagt, so richtig hat das auch nicht geklappt. Dieses Jahr hatte ich für Rock im Park so ein Lithium-Battery-Pack dabei … noname, aber es schien mein HTC Desire (iPhone war ja defekt) aufzuladen. Falsch gedacht … auch das scheint empfindlich zu sein und wollte kein zweites Mal laden, obwohl das Display verkündete es wäre so, stieg die Prozentzahl nicht an. Klump!

Und jetzt ist irgendwie Sommer, zumindest sagt der Kalender das. Ich habe in den sauren Apfel gebissen und mir etwas gescheites geleistet. Und zwar ein ZNEX Powerpack iP und ein paar Solarpanels (450mA bei 5,5V) aus China.

Das Powerpack mit seinen 8800 mAh (bei 3,7V also etwas weniger bei den USB 5V) reicht auch ohne Solarstrom für mehrere iPhone (oder andere Geräte, die USB bzw. 5V brauchen) Aufladungen. Die Panels liefern bei praller Sonne und mit Last zusammen etwa 800 mA, also deutlich weniger als der Kurzschlussstrom, der immer angegeben wird. Aber ich vermute, das ist auch bei Panels zu deutschen Apothekenpreisen so.

Man kann das iPhone übrigens auch direkt an die Panels stecken und es so laden. Allerdings reicht ein kurzer Ausfall (Schattenwurf durch vorbeigehende Menschen oder Wolken) und das iPhone meckert. Das wäre kein Problem, wenn es bei voller Sonne dann einfach weiterladen würde, aber nööö … man muss es erst abziehen und wieder einstecken bevor es weiter lädt. Deshalb verwende ich das Powerpack als USV zwischen den zu ladenden Geräten und den Panels. Das funktioniert prima (entgegen der Empfehlung aus der Anleitung des Packs *g*) und verwendet – ich habe es extra gemessen – tatsächlich vorrangig die externe Stromquelle bevor es den Akku entlädt. Top!

Jetzt ist also alles gut und das Ganze ist auch noch sehr gut transportabel und da ich mehrere kleine Panels verwende auch noch zusammenfaltbar. Aber wie das immer so ist, wenn man bastelt … unterwegs findet man evtl. bessere Lösungen. 12 Volt Panels sind doch etwas üblicher und auch relativ günstig gebraucht zu haben. Zwar sind sie größer, aber dort käme vielleicht sogar genug Strom (50 Watt) für einen “Kühlschrank” und mehr zusammen … nächstes Mal dann (baue ich aus den kleinen Panels eben Gartenleuchten) ;-)

P.S.: Diese Akkupacks für zig Euro mit winziger Solarzelle drauf sind einfach nur lächerlich und ich frage mich warum die überhaupt wer kauft. Abzocke!

Ideen für eine Crossplattform Anwendung bzw. “App”?

Da der Sommer so verregnet ist, habe ich mir gedacht, dass ich doch endlich mal eine eigene, größere (oder auch simple) App auf den Markt schmeißen sollte. Nur … was brauchen die Leute noch? Spiele sind scheinbar sehr beliebt und Android und iOS regieren den Smartphone Markt.

Also vielleicht ein kleines Spiel, das man auf verschiedenen Endgeräten spielen kann? Zu den beiden oben genannten könnte man ja auch noch Blackberry, Bada und Symbian unterstützen. Palm? Naja alle Plattformen mit Push-Notifications … denn das wäre ganz hilfreich für den Hinweis auf eine neue Zugmöglichkeit. Also ein Spiel mit Runden. Tic Tac Toe?

Dazu wäre ein Chat noch ganz nett. Was mich an Whatsapp nämlich noch ein bisschen wurmt ist, dass sie es nicht gebacken bekommen einen Desktopclient bzw. einen Client für wirklich jede Plattform zu programmieren. Hey, dann könnte ich endlich mit allen meinen Freunden (auch den Bada-Mädchen … höhö) kostenlos Kurznachrichten austauschen … und das bei einer Runde Tic Tac Toe (oder ähnlichem) … hmm.

Ist das eine gute Idee um so etwas mal auszuprobieren? Oder sollte ich mein altes Ballerburg Remake wieder aufwärmen und fertigstellen? Was meint ihr? Und macht eine derartig breite Fächerung Sinn?

Bloggen und so

Es ist ja nun schon länger auf diesem meinem Blog ein wenig ruhiger geworden – kein Geheimnis. Fast 10 Jahre, da kann man auch schon mal ein paar Durchhänger haben (früher war alles besser), aber vielleicht braucht es auch einfach nur etwas neues. WordPress ist über die Jahre ein dermaßen unübersichtlicher Haufen Skripte geworden und ich nutze wahrscheinlich nicht mal 20% der Features, die mittlerweile geboten werden.

Ich will es mir auch nicht zu leicht machen und alles auf die Blogsoftware schieben. Die Schuld liegt wohl eher an Facebook & Co. War früher Bloggen für mich das tägliche Verbreiten von “gugg mal was ich nettes gefunden habe” oder “hey, das ist aber seltsam” zu einem relativ eingeschränkten Personenkreis (womit ich nicht die tausenden Besucher meine, die Google einem schickt, sondern die regelmäßigen Kommentierer/Leser), so ist das heute Facebook. Man schreibt dort irgendeine kleine Anekdote – nie so umfangreich wie ein Blogartikel, aber immerhin – und bekommt Feedback, deutlich mehr als auf meinem Blog ;-) Diese kleine Feedbackschleife sorgt für den Niedergang hier, denn für wen schreibt man denn, wenn nicht für seine “Freunde”? … die Tatsache, dass meine (und bei den meisten anderen auch) Facebook Pinnwand nicht öffentlich ist, ist nur ein weiterer Sargnagel für’s öffentliche Bloggen.

Was tun? Eine Zeit lang war diese Seite mal ein Aggregator für allerlei Feeds, vielleicht dahin zurück? Sebbi.de als normale Homepage mit Blog als “Randnotiz”? Umzug auf ein anderes, simpleres System? Wieder Blogsoftware Marke Eigenbau? Keine Ahnung.

P.S.: DNF ist kein großartiges Spiel, aber immerhin kann jetzt jeder endgültig mit den 90-ern abschließen was Computerspiellegenden angeht. Früher war nicht alles besser, aber der moderne Shooter-Crap-Cutscenes-*!%§ ist auch nicht das Wahre … auch nicht wenn es der DUKE ist. Allein die Erinnerung, die ist allem aktuellen deutlich überlegen und so muss es vermutlich auch sein ;-)