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30. Juli 2010 · 5 Kommentare

LED LENSER M7, die perfekte Taschenlampe?

[Trigami-Review]

Hallo liebe Blogleser,
heute gibt es etwas ganz besonderes im Angebot, nämlich ein Review der meiner Meinung nach besten Taschenlampe der Welt. Nicht ganz kritiklos, aber ich bin schwer beeindruckt. Die Firma LED LENSER hat sich mit ihrem Modell M7 selbst übertroffen und auf die bisherigen Modelle, die ich testen konnte, noch einen draufgesetzt. Prima!


(Klick für Großaufnahme)

Ausstattung

Geliefert wird die Taschenlampe (siehe Galerie unten) mit einer sogenannten Smart Card auf der alle Funktionen kurz beschrieben sind, einem Gürtelclip, der die Lampe etwas fest an sich klammert, einem Band für’s Armgelenk und natürlich mit einer ausführlicheren Anleitung und Batterien. In die M7 passen dabei 4 AAA Batterien und – das ist meines Wissens neu – auch Akkus können verwendet werden. Laut Datenblatt soll man mit 4 frischen Batterien um 11 Stunden Licht auf der hellsten Stufe bekommen. Sehr ordentlich.

Funktionen

Neben der offensichtlichen Funktion die Nacht zum Tage zu machen – die Lampe ist gefühlt fast so hell wie eine X21 vom gleichen Hersteller und sorgt nachts für einen sehr hellen Lichtkegel (220 Lumen) – hat dieses neue Modell noch ein paar weitere Tricks im Ärmel. So kann man mit dem einzigen Knopf am Fuß der Lampe zwischen sehr hellem Licht, einem Sparmodi, beliebigen Stufen dazwischen (Dimmer), langsamen Blinken, schnelles Blinken um Angreifer zu verschrecken und S.O.S. als Morsecode Blinken umschalten.

Dabei kann man sich schon mal in den Funktionen verlieren, aber mittels Smart Card oder einfachem Ausprobieren findet man schnell heraus was die Taschenlampe derzeit kann. Derzeit? Genau, denn die M7 hat 3 verschiedene Betriebsarten in denen jeweils verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen.

  • Easy Mode: normales Licht und verschiedene Helligkeitsstufen mit dem Taster wählbar
  • Professional Mode: alle oben aufgeführte Funktionen
  • Defense Mode: normales Licht und der Verteidigungs-Blink-Modus

Zu dem SMART Light Technology genannten Konzept gehören auch zwei weitere Betriebsarten. Zum einen den Contant Current Mode bei dem die Lampe über die gesamte Batterielebenszeit gleich hell bleiben soll und einem Energy Saving Mode bei dem die M7 immer dunkler wird, je niedriger die Spannung der Batterien wird (der übliche Modus). So lange habe ich sie allerdings noch nicht benutzt um beurteilen zu können, ob das wirklich funktioniert und auch ob die blinkende Batteriewarnung tatsächlich 5 Minuten vor dem Ende der Batterien kommt. Der Modus dürfte allerdings dafür verantwortlich sein, warum jetzt auch Akkus mit niedrigerer Spannung benutzt werden können.

Verarbeitung

Neben diesen Betriebsmodi gibt es natürlich noch die LED LENSER übliche Fokusierung mittels Verschiebung des Kopfes der Lampe. Bei diesem Modell ist die jeweilige Lichtverteilung mit einem Drehen des Kopfes auch noch feststellbar.

Vergoldete Kontakte für weniger Korrosion, ein steifer Metallkörper mit Gummiabdichtung am Batteriefach und ein handliches Gewicht sorgen für eine hohe Wertigkeit. Man hat auf jeden Fall das Gefühl etwas besonderes in der Hand zu halten, auch wenn das bei einer Taschenlampe vielleicht eine leicht übertriebene Beschreibung sein mag.

Im übrigen wird es noch eine Version MT7 mit rutschfestem Griff und “Glasbruch Endkappe” geben und eine Version M7R, die wiederaufladbar sein wird.

Fazit

Die LED LENSER M7 ist ein rundum gelungenes Produkt und sehr empfehlenswert. Gefühlt fast so hell wie die vormals getestete X21, aber deutlich kleiner und gut in der Hand liegend. Feststellbarer Fokus und die Dimmfunktion gefallen mir sehr gut. Die Verwendung von Standardbatterien und -akkus ist ein weiterer Pluspunkt. Allerdings wird die Taschenlampe etwas mehr als handwarm, wenn man sie einige Zeit anlässt und es ist ein leises piepsen zu hören, wenn man sie ans Ohr hält. Die Wärme kann im Winter natürlich auch als zusätzliches Feature gewertet werden ;-)

Alles in allem gefällt mir die Lampe sehr und wird für’s Geocachen und sämtliche nächtlichen Aktivitäten nun meine erste Wahl werden. LED LENSER gibt übrigens einen UVP von 99,90 € an … hoch, aber dafür bekommt man ab dem 9. August ja auch etwas geboten.

Links

Jetzt zum Produkt

29. Juli 2010 · 9 Kommentare

Inception – Review

In-cep-tion [noun] The beginning of something, such as an undertaking; a commencement.

Seit langem mal wieder ein Filmreview. Gestern Abend war ich in der deutschen Preview von Christoper Nolans (Batman Begins, Dark Knight, Memento) traumhaft umgesetzten, neuem Werk: Inception. Und was soll ich sagen, der Film ist einfach umwerfend. Ein bisschen lang, aber keinesfalls langweilig und trotz der möglicherweise leicht verwirrenden Vielschichtigkeit der Geschichte wird man gut auf alles vorbereitet und nicht einfach so ins kalte Wasser geschmissen. Und das war ein Absatz voller Spoiler und Anspielungen und keiner hat’s gemerkt … I’m on a horse ;-)

Zur Story möchte ich nicht viel sagen … Thriller/Heist/Action Film eben … eine Mischung aus Matrix und Ocean’s Eleven irgendwie. Ach einfach selbst anschauen, sie ist auf jeden Fall packend. Und natürlich wird bei so einem Blockbuster auch etwas für’s Auge geboten. Einer der Kampfszenen ist dermaßen spektakulär, so etwas sieht man nicht in vielen Wire-Fu Filmen. Und der Soundtrack? Super und scheinbar ist jemand schlauem im Internet was bei aufgefallen (mir nicht):

Hanz Zimmers Thema ist in Wirklichkeit nur eine langsame Version des Aufwachliedes “Non, Je Ne Regrette Rien.” von Edith Piaf und die Filmehefrau von Leonardo DiCaprio -- Marion Cotillard -- spielte eben diese Dame 2007 in einem Film und gewann dafür den Oscar. Nolan wollte dann wohl eine andere Musik nach dem gerade diese Frau engagiert wurde, weil er dachte dieser Zusammenhang würde das Publikum stören … yeah, right. So um die Ecke denken wir nicht ;-)

Wie dem auch sei, ich fand den Film super und gebe ihm 10 von 10 Punkten. Bisher bester Film des Jahres und er ist es definitiv wert auf DVD/Bluray gekauft zu werden um das ganze nochmal zu sehen und eventuell dann richtig durchzublicken …

P.S.: Wenn die Besucher aus dem Kino strömen und danach noch über den Film reden ist das immer ein gutes Zeichen. Lang nicht mehr gehabt.

P.P.S.:
Eine nahezu spoilerfreie Infografik über den Film, die man sich trotzdem erst nach Sichtung des Films anschauen sollte damit man nicht vorher schon verwirrt ist (via)

P.P.P.S.: Wie komme ich jetzt bloß aus diesen Postskriptums wieder heraus? Waaaah!

P.P.P.P.S.: Tanz den Limbo mit mir, die ganze Nacht … träume ich etwa schon wieder? KICK!

30. Juni 2010 · 0 Kommentare

Erlebnisgeschenke und ausgefallene Geschenkideen vergleichen

Wer kennt das nicht? Jemand feiert Geburtstag, heiratet oder es gibt irgendeinen anderen Grund, dass man beschließt etwas ausgefalleneres zu schenken. An die entsprechenden Anbieter erinnert man sich flott und beginnt mit der Suche nach dem passenden Geschenk bei Jochen Schweizer, Mydays usw …

Im Wesentlichen bieten diese Erlebnisgeschenkeanbieter allerdings überall das Gleiche an und so liegt es nahe analog zu normalen Preisvergleichwebseiten auch dafür etwas zu stricken. Genau das haben sich die Macher von geschenke-vergleichen.de gedacht zu deren – noch recht frischen – Webseite ich hier ein Review schreibe.

Wie schon gesagt listet die Webseite insgesamt über 650 verschiedene Erlebnisangebote recht übersichtlich auf. Diese sind nach Anlässen, Personen (für einen Mann, Frau, Kinder, etc), Orten und Preisgruppen geordnet nach denen man die zu verschenkenden Aktivitäten sortieren kann um etwas passendes zu finden. Zusätzlich helfen einem auch noch Kategorien bei der Auswahl. Möchte man z.B. etwa Segway fahren verschenken, sucht man am besten in der Kategorie “Fahren & Motor” und wenn es doch lieber ein Parabelflug (ab nur 4499 €) sein soll, dann sollte man sich besser unter “Fliegen, Fallen & Schweben” umschauen ;-)

Aufgelistet werden übrigens die Angebote von Jochen Schweizer, Mydays, Jollydays, Meventi, Yamando, Nolimits24 und Spaßbaron von Paintball, Hundeschlittenfahrten über Krimidinner bis zu Wellness Wochenenden ist alles dabei was diesen Spaßverkäufern so eingefallen ist. Nehme ich doch gleich mal Paintball als Suchbeispiel:

Fast 100 Angebote – über die ganze Republik verteilt – bekommt man hier geliefert, oft auch mehrere pro Region. Und auch wenn viele Angebote nicht direkt miteinander vergleichbar sind, weil sie nicht exakt das Gleiche beinhalten, so bekommt man doch eine ganz gute Übersicht in welcher Preisregion sich besagte Aktivität bewegt. Ebenfalls sehr gut finde ich die Auflistung von Lasergame bei gerade dieser Suche ;-)

Alles in allem stelle ich fest, dass man bei dieser Art von Webseite nicht sehr viele Fehler machen kann. Das Suchfeld führt mich in meinem Browser (Chrome) beim Drücken der Eingabetaste zwar in die Irre während die Suche per Mausklick einwandfrei funktioniert und es könnte vielleicht eine genauere Umkreissuche z.B. mit Einbindung von Google Maps geben, aber sonst ist alles sehr übersichtlich und schön bebildert.


(Geschlechtertrennung auch beim Schenken, dafür schöne Bilder)

Fazit

Wenn man mal wieder nach einem ausgefallenen Geschenk sucht, besser erstmal auf einer Webseite wie geschenke-vergleichen.de vorbeischauen, bevor man die einzelnen Anbieter abklappert und eventuell etwas spannendes übersieht oder zu viel zahlt. Schaden tut’s sicher nicht und ich wünsche ihnen viel Erfolg im Meer der Preisvergleicher.

P.S.: Übrigens wird auf der Webseite auch gebloggt und ich mag bloggende Webseitenbetreiber.

3. März 2010 · 3 Kommentare

Was haben ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam – Alice im Wunderland Binärreview

Ok, da wären wir also nun … gerade aus der 3D Premierenvorstellung von Alice im Wunderland gekommen und nun muss ich entscheiden. Top oder Flop?

Nunja, es ist ein Tim Burton Film und natürlich spielt Johnny Depp mit. Helena Bonham Carter (auch natürlich) ist die rote und Anne Hathaway die weiße Königin, eine gewisse Mia Wasikowska spielt Alice. Die Story sollte ja halbwegs bekannt sein … Gut, Böse, weißer Hase, große Alice, kleine Alice, usw. nur ist Alice jetzt mehr oder weniger erwachsen und muss etwas anderes als beim ersten Mal für die Menschen der Unterwelt tun, nämlich einen Drachen besiegen. Ein bisschen zu Narnia-esk, wenn ihr mich fragt.

Ich fand’s trotzdem super gemacht, dennoch ist der Film irgendwie ein bisschen Gaga? Nicht so Kabinett von Dr. Parnassus Gaga, sondern anders Gaga, schlechter Gaga … deshalb weiß ich nicht, ob meine 1, die ich gleich gebe auch wirklich zutrifft. Aber die Überschrift sagt es wäre binär das Review und so soll es nun sein … Alice im Wunderland ist für mich eine 1 (oder eine 7 im 10 Punktesystem) ;-)

Ach ja … ich denke es ist nicht nötig diesen Film in 3D zu sehen, irgendwie mau im Vergleich zu Avatar :/ Meh, James Cameron hat 3D für andere Filme ohne seine Technik versaut …

24. Februar 2010 · 5 Kommentare

The Book of Eli – Review

Ich war gestern in The Book of Eli, einem klassischen Endzeitfilm mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Wer von euch war schon drin? Und wer von euch fühlte sich übermäßig an das Spiel Fallout 3 (eigentlich egal welcher Teil) erinnert? Gemetzel, Wüste, Handel mit Gegenständen, Gangs … alles dabei. Yeah, Endzeit in Perfektion?

Mir gefällt der Stil von Book of Eli. Das Gefühl einer Welt nach einem Atomkrieg kommt in den Bildern jedenfalls sehr gut rüber. Aber natürlich gibt es hier und dort einige Ungereimtheiten wie abhanden gekommenes Wissen obwohl es scheinbar Menschen gibt, die vor dem Krieg gelebt haben. Niemand weiß was ein iPod ist oder kennt die Bibel bzw. Religion. Sollte man es nach einem durch Religion ausgelösten Krieg wirklich schaffen das Wissen darüber zu begraben und dann trotzdem eine Welt von Idioten und Kannibalen als Endprodukt haben?

Um die Bibel bzw. deren Transport dreht sich dann auch der ganze Film. Eli hat eines Tages eine Stimme gehört und läuft seitdem nach Westen um das Buch irgendwo hinzubringen. Kurz vor dem Ziel begegnet er in einer Stadt dem ebenfalls belesenen lokalen Herrscher Carnegie (gespielt von Gary Oldman, yeah!), der mit diesem Buch weit mehr als nur seine Stadt beherrschen will. Weil es hat ja schon mal geklappt und die Armen und Verzweifelten kann man damit gut herumkommandieren. Aber Eli denkt nicht daran ihm das Buch auszuhändigen und so kommt es zu mehreren Showdowns mit vielen abgetrennten Körperteilen ;-)

Der Film ist nicht umsonst ab 16. Wer also auf ein Action steht bekommt hier einige leckere Kampfszenen serviert. Wem Endzeitgeschichten gefallen kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Wer auf Logik steht, naja … der bekommt hier den Popo versohlt. Sonne macht blind und deswegen tragen alle Sonnenbrillen? Aber T-Shirt oder ungeschützte Glatze ist ok? Und ohne das Ende verraten zu wollen -- schwierig -- hätte das Buch nicht viel dicker sein müssen? Ich mein ja nur … man vergleiche mal die verschiedenen Schriftsätze in den gängigen Versionen :D

Wie auch immer, mir gefiel der Film und ich war gut unterhalten. Scheinbar auch die Teenies hinter uns, die irgendwann aufhörten zu plappern. Haben sie morgen in der Schule was zu erzählen ;-)

8 von 10 Sterne gebe ich für von Terminator Salvation abweichende Endzeitstimmung, gut choreographierte Actionszenen und einer Wendung, die man nicht hat kommen sehen (höhö). Kann man durchaus nochmal anschauen.

P.S.: Neben Fallout erinnert der Film irgendwie auch ein wenig an den anderen Denzel Washington Film Man on Fire. Ein ganz klein wenig.

7. Januar 2010 · 7 Kommentare

Sexy Windows Phones, es gibt sie wirklich

[Trigami-Review]

Smartphones mit Windows Mobile sind nun wirklich nichts neues und existierten schon lange bevor Apple und Google ihre Versionen eines mobilen Betriebssystems auf den Markt losgelassen haben, aber Microsoft (und andere Hersteller) haben hier leider eine wichtige Entwicklung verschlafen. Es ging nicht mehr um möglichst viele Funktionen, sondern um die einfache Bedienbarkeit der Kernfunktionen – vermutlich damit sie überhaupt benutzt werden. Wie viele andere Hardwarehersteller hat z.B. HTC daraufhin seinen Handys eigene Oberflächen verpasst und das Windows Mobile dahinter so gut es ging versteckt.

Die Frage lautet nun, hat es Windows Mobile in Version 6.5 noch nötig versteckt zu werden?


(Im Bild: HTC Touch Diamond2, HTC Touch Pro2 und Samsung Omnia. Letzteres mit einem inoffiziellen 6.5 Rom und ersteres noch mit einem 6.1 Rom)
[Weiterlesen ...]

6. Januar 2010 · 0 Kommentare

Das Imaginarium des Doktor Parnassus – Review

Heute war mal wieder Sneak Preview und es kam der morgen anlaufende Film Das Imaginarium des Doktor Parnassus – der letzte Film von/mit Heath Ledger. In dem Film geht es um einen sehr alten Mann, der einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen hat und drauf und dran ist dadurch seine Tochter zu verlieren. Doch der Teufel bietet ihm ein neues Spiel an und mit Hilfe von Mr. Ledger und seinen drei Standins Johnny Depp, Jude Law und Colin Farell (schließlich verstarb er bei den Dreharbeiten) wird alles daran gesetzt die Wette zu gewinnen.

Was mit einem Raunen im Publikum begann – immerhin kommt als erstes ein Logo einer deutschen Filmfirma und dann noch was mit Poo Poo Pictures und germanische Filme in der Sneak sind selten gut – wurde ziemlich schnell zu einer Achterbahnfahrt mit vielen Längen. Trotzdem unterhaltsam was Terry Gilliam (Fear and Loathing in Las Vegas, 12 Monkeys, Monty Python and the Holy Grail) hier fabriziert hat. Eine Gaga-Phantasiewelt sondergleichen und damit einen Film, den ich nicht ohne weiteres weiterempfehlen kann. Zu oft hat man mich schon für verrückt gehalten, wenn ich derartiges tat …

Also ;-) … zu empfehlen wenn ihr die obigen Klammerfilme, Charlies Schokoladenfabrik und auch diverse andere Tim Burton Filme gut fandet und es nicht mehr erwarten könnt Alice im Wunderland im März zu sehen. Von mir gibt’s 8 von 10 Punkten.

20. Dezember 2009 · 10 Kommentare

Avatar is the most fucking LEGEN – wait for it – DARY movie evar!!11elf

Ich hoffe der Titel zieht ein bisschen Aufmerksamkeit auf den Artikel. Ich komme gerade aus einer 3D Vorstellung von Avatar in Deutschlands größtem IMAX Saal in Nürnberg. Wow! Einfach nur wow!

Avatar Movie

Wie ihr vielleicht schon anderswo gelesen habt ist die Story die alt bekannte Pocahontas, der mit dem Wolf tanzt oder auch Last Samurai Story: Ureinwohner werden von den bösen modernen Menschen verdrängt und ein einsamer Kämpfer stellt sich dem entgegen und hilft den Ureinwohnern. Natürlich nicht ohne die Tochter des Häuptlings klarzumachen. Das ganze ist hier noch mit dem besonderen Verhältnis zwischen den Lebewesen des Planeten Pandora gewürzt, denn es gibt zwischen allen eine Art Schnittstelle. Eine Schnittstelle benutzen auch die Menschen um in der lebensfeindlichen – zumindest für Sauerstoffatmer – Atmosphäre mit den Ureinwohnern, den Na’vi, zu kommunizieren. Mit Hilfe von geclonten Abbildern ihrer selbst hüpfen sie durch die fremde Welt und wollen einen Na’vi Clan zum Umsiedeln bewegen, denn unter ihrem Heimatbaum befindet sich ein großes Mineralvorkommen, dass die Menschen gerne ausbeuten würden.

Das klappt mit den Forschern aber nicht so ganz und ausgerechnet ein gelähmter Soldat kommt dann einfach so daher und ist zack im Stamm aufgenommen. Spätestens wenn die Bulldozer den Wald niedermähen und man kurz darauf einer Zeremonie – nennen wir sie einfach mal fal tor pan – beiwohnen darf ist klar wie dieser Film ausgehen wird. Naja, eigentlich ist gleich klar wie dieser Film ausgehen wird … und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Aber darum geht es ja gar nicht.

Die Machart des Films ist einfach nur umwerfend. Seit Final Fantasy und Beowulf ist 3D und vor allem die 3D-Animationstechnik nun auf einem Stand angekommen auf dem es Schauspieler wohl wirklich nur noch für das Motion Capturing braucht. Sahen Animationen von Menschen früher noch etwas holprig aus, sind sie jetzt absolut glaubwürdig (wobei ich mir wirklich nicht sicher bin, ob alles an diesem Film animiert ist oder nur dem Look angepasst wurde … spätestens seit Benjamin Button kann man sich wirklich nicht mehr auf das verlassen was man sieht). Das Uncanny Valley scheint durchschritten. Hurray.

Dazu kommt noch, dass die Welt Pandora mindestens ebenso umwerfend ist. Man kommt da aus dem Staunen gar nicht mehr raus … versprochen! Und in 3D wirkt das sicherlich noch ein wenig umwerfender als auf einer normalen Kinoleinwand. Einziger Nachteil solcher 3D Filme ist für mich, dass es ziemlich lange dauert bis man sich daran gewöhnt hat trotz Tiefenwirkung nur auf eine Ebene fokusieren zu können. Am Anfang versucht man noch vorne scharf oder mal hinten irgendwo hinzuschauen, aber das wird einfach nicht scharf. Nach einer halben Stunde war aber auch das kein Problem mehr. Und zum Glück wird der Effekt in diesem Film auch nicht nur dazu genutzt irgendwelche wilden Kamerafahrten oder aus dem Bild ragende Objekte darzustellen. Es wirkt sehr dezent und eher wie ein Blick durch’s Fenster in eine andere Welt, die einem nicht ständig entgegen gesprungen kommt ;-)

Sooo, wie bewerte ich diesen Film nun? Also für die Länge des Films blieben die Charakter leider ziemlich seicht. Sigourney Weaver kann’s noch, der Rest so lala. Aber ich saß nach dem Film im Kinosessel und dachte einfach nur “Wow”. Das ist mir das letzte Mal bei Matrix so ergangen und der ist auch nicht unbedingt für seinen Tiefgang oder Oskarnominierungen für die Hauptdarsteller bekannt. Machen wir es also kurz: Avatar bekommt von mir glatte 10 von 10 Punkte für eine neue Art Filme zu machen. Trotz blauer Schlümpfe und einer phantastischen Alienwelt kam mir der Film in keinster Weise unrealistisch vor und auch mein Sitznachbar blieb vor Staunen ruhig und fand es scheinbar nicht unrealistisch ;-)

Schaut ihn euch an – am besten in 3D – und wartet nicht bis er auf DVD/Bluray erscheint denn den Fernseher, den ihr dafür braucht, könnt ihr euch eh nicht leisten. Der Film rockt! :twisted:

P.S.: 6. Reihe im IMAX Nürnberg geht gerade so. Ein oder zwei Reihen weiter hinten wäre schon besser gewesen, aber man muss seinen Kopf bei diesem Film nicht unbedingt bewegen, da sich alles wie bei normalen Spielfilmen weitestgehend in der Mitte abspielt. Vielleicht saßen diejenigen, die den 3D Effekt als “Terrariumeffekt” bezeichnen etwas weiter hinten? Ich fühlte mich jedenfalls mittendrin. Ach ja … und wenn an der Pforte steht der Film fängt um 23:30 Uhr an, dann schreibt doch bitte dazu, dass da wirklich der Film anfängt. Wir kamen – wie ungefähr 50 andere Leute – zu spät, weil wir dachten da kommen eh noch 15 Minuten Trailer und so … pfff.

P.P.S.: Warum müssen blaue computeranimierte Wesen in Filmen eigentlich immer nackt rumlaufen? Dieses Mal waren es zum Glück Brüste … nicht auszudenken wie Watchmen in 3D gewesen wäre :D

2. Dezember 2009 · 5 Kommentare

Zombieland – Review

Zombieland
(Quelle IMDb)

Hätte ich auch twittern können, weil ein Review von Zombieland? Ich bitte euch, wie kann das schon ausfallen. Zombies? Check. Splatter? Check. Handlung? Egal, aber vorhanden. 10 Punkte schon alleine dafür, dass die Sneak schon wieder kein Reinfall war. Vielleicht sollte ich da öfter hingehen, aber man soll sein Glück ja nicht überreizen. Auch weil das Sneakpublikum schon ein ganz besonderes ist. Man hält sich teilweise für so cool, dass man sich während des Films auch schon mal lautstark über 5/6 Sitze unterhalten muss oder klatscht oder die Füße auf den Sitz des Vordermanns legt … also ein spezielles Publikum halt. Zwei Damen neben uns haben übrigens schon nach den Anfangsszenen (erwähnte ich Splatter?) den Saal verlassen. Wie schon gesagt, speziell ;-)

Was ist Zombieland? Irgendwie ein bisschen wie Shaun of the Dead nur kein britischer, sondern amerikanischer Südstaatenhumor. Ein paar ganz normale Menschen haben mit einer kleinen Zombieplage zu kämpfen und der Junge kriegt sein Mädchen und der harte Kerl (Woody Harrelson … Natural Born Killers, Larry Flynt, No Country For Old Men, Transsiberian und zuletzt 2012 *g*) seine Twinkies. Was will man mehr? Ich mag schwarzen Splatterhumor und kann diesen Film uneingeschränkt (jaja, er ist stellenweise ein bisschen holprig, aber dafür dass der Regisseur und die Autoren quasi zum ersten Mal für’s Kino produzierten …) an die männlichen Leser dieses Blogs weiterempfehlen. Den Damen … nunja, zwei verließen den Saal sofort, also nichts für zarte Gemüter.

Bis denne …

18. September 2009 · 5 Kommentare

Led Lenser M5 im Videoreview

[Trigami-Review]

Vor einem halben Jahr durfte ich bereits schon einmal eine Taschenlampe von Led Lenser reviewen. Damals handelte es sich um ihr größtes Modell, die X21, und heute geht es um eines ihrer kleineren Modelle. Die M5 ist ebenfalls sehr hell (88 lm) und wie alle Taschenlampen von Led Lenser natürlich auch fokussierbar um weit entfernte Personen/Gegenstände/etc zu erleuchten. Dabei kommt dieses Modell mit nur einer AA-Batterie aus und hält damit über 6 Stunden durch.

Led Lenser M5

Zunächst einmal was man in der ansprechenden Verpackung so alles findet:

  • natürlich die Taschenlampe selbst
  • eine Batterie (AA)
  • eine Schlaufe für das Handgelenk
  • einen Holster für Aufbewahrung am Gürtel, im Rucksack oder überall wo man etwas anhaken kann
  • eine Anleitung und eine Produktübersicht der Taschenlampenmodelle
  • eine “Smartcard” zum schnellen Überblick über die Funktionen des einzigen Knopfes an der M5

Letzteres ist nur am Anfang praktisch, wenn man wie ich aus Prinzip keine Anleitungen liest. Die paar Funktionen sind jedenfalls sehr schnell auswendig gelernt und obwohl es manchmal passiert, dass man sich verdrückt, ist es doch recht intuitiv. Aber genug Text, auf zum Video um euch einen kleinen Eindruck von der Led Lenser M5 zu vermitteln …

Wie man hoffentlich sieht und hört finde ich auch kleinere, Hosentaschen kompatible Modelle von Led Lenser ziemlich genial. Wie beim großen Bruder X21 gibt es bei der M5 den praktischen Fokus und einen etwas dunkleren Modus, bei dem man nicht so geblendet wird, wenn man mal etwas helles (z.B. weiße Wand) anstrahlt.

Im Paket von Zweibrüder Optoelectronics lag zum Vergleich übrigens auch noch das Modell M1. Das strahlt ein klein wenig heller als die M5, wird allerdings nach ein paar Minuten ebenso “dunkel” um Strom zu sparen und nicht zu heiß zu werden. Der große Nachteil aus meiner Sicht ist die verwendete Batterie (CR123A), die es nicht so günstig und oft zu kaufen gibt wie eine AA-Batterie. Auch die kleine Schlüsselanhänger-Lampe K3) ist ebenfalls beeindruckend hell und schlussendlich soll das eigens für die Taschenlampen eingerichtete Forum nicht unerwähnt bleiben. Dort gibt es zwar noch nicht so viele Beiträge, aber das könnt ihr ja ändern wenn ihr von diesem Review angesteckt demnächst mit so einer Taschenlampe unterwegs seid ;-)

Alles in allem kann ich auch diese drei Taschenlampen nur empfehlen. Unglaublich hell und sehr robust! Wow!

P.S.: Dieses Mal bin ich nicht so überzeugt ob Windows Movie Maker die richtige Wahl zum Editieren war. Ist mir mehrfach abgestürzt und hat – wie ich jetzt erst bemerkt habe – das Video auf 16:9 zusammengestaucht. Man ist eben kein Profi :/