Kategorie-Archiv: Review

Gravity Review

Gravity

Wow, was für ein Film! Gestern haben wir Gravity in 3D und Dolby Atmos (endlich wieder Tontechnik-Trailer vor dem Film!) erlebt und ich bin begeistert. Ein Film, den man auf der größten Leinwand und dem lautesten Soundsystem, die man zur Verfügung hat, sehen und hören muss, denn schließlich besteht er größtenteils aus Effekten. Sandra Bullock und George Clooney könnten sonst vermutlich nicht glaubhaft genug als zwei im Weltraum fallende Astronauten dargestellt werden.

Das klappt auch ganz gut so weit. Natürlich gibt es hier und da einige Probleme mit der Physik (dazu gleich mehr), aber der Film soll ja auch kein Dokumentarfilm sein. Aus dem Trailer bekannt weiß man, die Ruhe am Anfang wird gleich durch die Zerstörung ihres Raumfahrzeuges durch Satellitentrümmer und dem Davondriften von Frau Bullock zerstört werden. Von da an wird es zu einem Problemlöserfilm und ist mit seinen nur 90 Minuten (interessanterweise ziemlich genau ein Umlauf der ISS) extrem kurzweilig umgesetzt. So sehr wie in Gravity habe ich mich schon lange nicht mehr bei einem Film in die Armlehnen gekrallt und Weltraum, Science-Fiction, wohooooo! Mir hat es sehr gefallen :). Danke Alfonso Cuarón für dieses Computer generierte mit ausdrucksstarken Gesichtern von guten Schauspielern versehene Spektakel!

So und jetzt Spoileralarm!
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Diablo III – Kurzreview

Vor einem knappen Monat kam Diablo III raus und natürlich habe ich es mir gleich gekauft (aus UK, weil um Himmels Willen, das kostet hier einfach viel zu viel). Nach 19 Stunden habe ich das Spiel auf normal nun durchgespielt (Akt 2 mehrmals, da auch online mit Freunden) und mit der nächsten Schwierigkeitsstufe angefangen.

Meiner Meinung nach ist dieses Spiel ein wenig zu sehr gehypt worden. Ein wenig wie bei Duke Nukem Forever … das war auch ganz nett, aber für die lange Wartezeit eher mau. Bei Diablo 3 weiß ich es noch nicht so recht. Zum einen sind 19 Stunden Spielspaß – wenn ich jetzt aufhören würde – durchaus ok, zum anderen scheint mir das Spiel aber deutlich zu simpel gestrickt zu sein. Am Anfang freut man sich noch über Rares und kann eventuell beim Schmied auch noch Waffen produzieren, die etwas bringen. Aber schon bald merkt man, dass es darauf eigentlich überhaupt nicht ankommt. Das Zeug wird einfach verkauft und im Auktionshaus gibt es zu 99,9999% bessere Items für weniger Goldstücke als man denkt. Gesockelte Waffen lassen sich über das Auktionshaus ebenfalls sehr stark aufwerten, so dass man schon bald viel zu stark für alle Gegner wird. Das mag sich später irgendwie auspendeln, aber für mich (erster Charakter ein Barbar) war nach den ersten Einkäufen alles viel zu leicht.

Das läuft darauf hinaus, dass man eigentlich nur noch auf “Vitalität” und den entsprechenden Skill des Charakters schaut. Es “dropt” eigentlich so gut wie nie etwas, das man auch selbst gebrauchen könnte :/

Nicht falsch verstehen, ich mag das Spiel. Aber das Auktionshaus macht es irgendwie madig und viele Dinge sind einfach nicht so wie früher. Man wird sehen, wie sich das im späteren Spiel verhält und ich habe mal mit einer Zauberin neugestartet um auch das zu testen. Wilde Charakterkombinationen gehören zwar der Vergangenheit an, aber sie spielt sich auf jeden Fall schon mal grundlegend anders als der Barbar. Man wird sehen …

Habt ihr das Spiel gekauft? Schon durchgespielt? Schon lange nicht mehr eingeloggt? Falls ihr doch noch spielt: Scythe#2961 ist mein Battletag ;-)

Iron Sky – Binärreview

Das ist soooooo ein Trash … awesome … und die Parodien von so ziemlich jedem Scheiß (sogar die Hitler-Schrei-Szene aus Der Untergang wurde kopiert) … den Film muss man gesehen haben, nicht weil er die Krönung der Filmkunst ist, sondern weil auch so ziemlich jeder Spaceballs gesehen hat, oder? Also eine glatte 1!

P.S.: Was soll man einem Film mit Boobs, Nazis vom Mond und Space sonst schon für eine Bewertung geben?! ;-)

The Descendants – Binärreview

The Descendants ist ein schöner Film. Punkt. Aus. Typisches Oscar Material wie auch vorherige Werke von Alexander Payne und vom Tempo her durchaus mit Sideways vergleichbar. Ein Lichtblick auch die vielen, bunten Hemden von George Clooney. Hat jemand mitgezählt? ;-)

Eine klare 1.

P.S.: Es ist wohl mehr ein Frauenfilm, zumindest sah so gestern das Publikum aus.

Galaxy Nexus – Kurzreview oder gibt es bereits Apps, die schon an Android 4.0 angepasst wurden?

Seit gestern habe ich nun ein Galaxy Nexus mit dem ich bis auf ein paar Kleinigkeiten (Lautstärke etwas niedrig und möglicherweise ein Verarbeitungsfehler, weil der Bildschirm beim Touchen in der oberen Hälfte knarzt) zufrieden bin. Außerdem gibt es ja nun auch Android 4.0 für das alte Nexus S und da fragt man sich dann schon, warum die Top-Anwendungen bisher nicht dafür angepasst wurden. Priorität null? Die wenigen tausend Leuts, die das sehen würden sind Facebook, etc egal?

Update:
Habe gerade die Entwickleroptionen entdeckt. Dort kann man 2D Hardware Beschleunigung erzwingen und das macht bei Facebook, Twitter (gerade die ruckelt beim “runterziehen um zu aktualisieren” ziemlich) und Do it Tomorrow einen riesigen Unterschied. Wenn eine App nicht irgendwelche nicht unterstützten Funktionen benutzt, dann ist das ein Flag beim Kompilieren und keiner der großen hat sich diese Mühe gemacht. Naja, wenigstens kann man es von außen erzwingen.

Fangen wir mal an.

Facebook

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Wie bekannt sein dürfte besteht die Facebook App auf so gut wie allen Systemen aus einer Webview, die einfach nur HTML anzeigt und fertig. Im Menü (nativ) werden allerdings Auswahlpunkte von der Rechtschreibprüfung unterstrichen und in meiner Profilansicht wird der obere Teil zu breit dargestellt, d.h. er ragt aus dem Bildschirm recht hinaus.

Twitter

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Twitter hat erst vor kurzem seine App neu gestaltet und nunja … auf dem Galaxy Nexus sind die Tabs winzig klein. Das spart zwar Platz, aber sieht nicht gewollt aus.

Whatsapp

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Die Bildersmilies, die vom iPhone übernommen wurden, sind auf dem Galaxy Nexus riesig und sehen ein wenig verschwommen aus.

Do it Tomorrow

Meine Lieblings Todo App ;-) … ist ziemlich langsam auf 720×1280 Pixeln. Ich nehme an das ist auch eine Webview oder benutzt keine Hardwarebeschleunigung für die Startanimation.

Allgemein scheint es noch keine Anwendung zu geben, die Actionbar & Co wirklich nutzen. Natürlich gibt es viele, die dieses Pattern für 2.x nachgebaut haben und diese Anwendung sehen unter 4.x natürlich genau so aus, aber sie verwenden nicht die native Actionbar. Anders ausgedrückt: keine 4.x/ICS Anpassungen. Nicht mal bei Anwendungen, die auf einem Honeycomb Tablet diese Features nutzen.

Neben der geringen Lautstärke nervt übrigens auch die automatische Helligkeitseinstellung. Nicht unbedingt weil sie zu dunkel wäre, nein eher weil das Display bei der dunkelsten Einstellung Farben sehr verwaschen aussehen lässt und irgendwie schmutzig wirkt. Bereits einen kleinen Tick heller als die Automatik für gut befindet sorgt für satte Farben. Also gleich ausgeschaltet und hoffentlich verbraucht es dadurch nicht so viel mehr Strom. Am krassesten ist dieser Unterschied übrigens in der Kamera App zu sehen. Dafür wird die Helligkeit nämlich komplett hochgedreht und das ist auch noch so, wenn man das letzte gemachte Bild anschaut. Drückt man dann allerdings weiter, kommt man in die Galerie App und die Helligkeit geht zurück auf fast null (bei Automatik). Das Bild mit den kräftigsten Farben der Welt sieht auf einmal aus als hätte es eine 1999-er Digitalkamera aufgenommen.

Ansonsten ist das Galaxy Nexus ein super Smartphone. Rasend schnell, gutes Schreibgefühl auf der Bildschirmtastatur und tolles Display (HD-Auflösung … waaah!). Es wirkt und ist leichter als ein iPhone obwohl es fast doppelt so groß ist (Spaß … 1,5 mal vielleicht) und ist auch in der Hosentasche nicht unangenehm. Ach ja, die Kamera löst verdammt schnell aus. Das kombiniert mit dem LED-Blitz sollte zu Epilepsie Warnungen vor Schnappschüssen führen ;-)

Nexus S

Seit kurzem hat das Nexus S das iPhone 3Gs in meiner Hosentasche abgelöst. Zurecht! Und im Gegensatz zum HTC Desire im Mai/Juni rockt es noch ein wenig mehr. Grund? Es ist das pure Android von Google direkt. Keine Verunstaltung durch unnötige Apps und Oberflächen von Herstellern. Einige Zusatzfunktionen, die diese oft mit einbauen vermisst man zwar ein wenig, aber was soll’s … das meiste davon gibt es auch als App irgendwie zu haben.

Allerdings gibt es auch an diesem Smartphone einiges zu bemängeln:

  • Kein Dual-Core und damit ab und zu mal etwas langsam
  • An kapazitive Tasten muss ich mich noch gewöhnen. Irgendwie streicht man da immer aus versehen drüber
  • Keine Hinweis-LED, obwohl das Tastenfeld ja eigentlich dafür geeignet wäre
  • Keine HD-Videoaufnahmen?
  • Der Bildschirminhalt dreht sich ein wenig schnell, wenn man das Handy schief hält
  • Tethering von meinem Tablet geht mit dem Nexus S nur über Wifi … ein bisschen lame, Bluetooth wäre stromsparender
  • SD-Kartenslot wäre gut gewesen

Positiv:

  • Der Akku hält tatsächlich 2 Tage ohne irgendwelche Tricks. Wow!
  • Tolle Fotokamera
  • Es ist DAS Google Handy
  • Viel Speicher für Apps!

Addicted bin ich nicht, aber davon weg möchte ich gerade auch nicht mehr. Der Android Market ist natürlich immer noch eine Katastrophe was Qualität bzw. das Finden von Qualität angeht. Ich verstehe die Sortierung nicht ganz, denn die Apps in den Top-Listen sind nicht gerade die “Creme de la Creme” :/ und viele sehen so aus, als ob sie mal schnell zusammengestöpselt wurden. Gut, das ist beim iPhone nicht anders, aber dort geben sich mehr Entwickler die nötige Mühe ihre Anwendung wenigstens ein wenig ansehnlich zu machen und vor allem ein hübsches Icon zu haben (da könnte das Android-Lager mal anfangen aufzuräumen).

Naja, es heißt also immer noch warten auf iPhone 5 und das nächste Nexus. Wenn Apple es schafft die Notifications nach Androidvorlage (ob hier dann Google mal die Patentkeule schwingt?) nicht ganz so hässlich einzubauen und noch irgendeine Überraschung bietet, dann reicht mir das ja fast schon ;-)

Colombiana – Kurzreview

Gestern war ich mal wieder in der Sneak (mit obligatorischem Burger) im Cinestar Erlangen. Es lief Colombiana mit Zoe Saldana (Avatar) in der Hauptrolle. Der Film an sich war gar nicht so schlecht und stellenweise sehr unterhaltsam, aber Luc Besson ist nun mal Luc Besson.

Versessen auf schnelle Szenenwechsel und das “von den Machern von Transporter 3″ hätte auch gut “von den Machern von Transformers 3″ – wie ich es zuerst gelesen habe – heißen können. Gerade in Kampfszenen oder wenn Zoe elegant durch Luftschächte krabbelt wird deutlich was ich meine. Man kann in diesen Szenenzusammenschnitten einfach nichts mehr wirklich erkennen. Schlag fängt an, Gegner ist getroffen, Gegner holt aus, sie ist getroffen, usw. … dazwischen immer Schnitte, entweder um von der Unfähigkeit beider Schauspieler abzulenken oder um das ganze ein wenig schneller erscheinen zu lassen. Man weiß es nicht, aber in meinem Augen ist das Unfug! Großer Unfug!

Man erkennt nichts! Nichts! Gar nichts! Das geht nur noch schlimmer, wenn der Film Alien vs. Predator 2 heißt und die beiden es im Dunkeln und bei Regen auskämpfen. Liebe Regisseure dieser Welt, nehmt euch ein Beispiel an älteren Filmen (Luc Besson z.B. an seinem hervorragenden Leon der Profi) und weg mit der Schneideschere und diesen irren Schnitten. Das und unnötige 3D-Verfilmungen gehen mir auf den Sack. Und jetzt wo ich alt bin kann ich das ja auch mal sagen! Grrr ;-)

Und von lächerlicher Benutzung von Computern will ich erst gar nicht anfangen. Wenn schon Fiktion, dann wenigstens richtig!

P.S.: Der Film bekam von mir 3 von 5 Sneaksternen.

Dell UltraSharp U2311H 16:9 als (Arbeits-)monitor

Seit vielen Jahren habe ich nun stets zwei normale 19″ Monitore vor mir gehabt. Auflösung 1280×1024, also 5:4. Seit einer Woche habe ich nun zusätzlich einen 16:9 Monitor von Dell (23″ also eigentlich sogar kleiner als meine bisherigen Monitore) und ich denke ich werde ihn behalten obwohl ich anfangs skeptisch war. So viel Breite … was macht man damit nur, außer Filme schauen?

Stellt sich heraus, dass das gar nicht so unpraktisch ist. In Programmen wie Eclipse, Visual Studio oder auch Photoshop ist es ganz nützlich da man entweder einen unversperrten Arbeitsbereich bekommt oder genug Platz für zwei offene Dokumente nebeneinander vorhanden ist. Wenn das nicht reicht kann man den Bildschirm auch noch hochkant drehen und bekommt dann die ultimative Ansicht auf Quellcode jeder Art. Auch die Facebook-News Seite oder andere “lange” Webseiten sehen so ziemlich fantastisch aus. Alles war leider nicht nebeneinander passt und auch nicht den zweiten Monitor versperren soll ist mit Breitbild wenigstens noch “halb” zu sehen. Nicht ganz so praktisch wie das Fenster auf einen dritten Monitor auszulagern, aber immerhin.

Zum Spielen scheint Breitbild auch besser geeignet zu sein. Jedenfalls habe ich bei meinem Lieblingsspiel – Team Fortress 2 – den Eindruck besser zurecht zu kommen. Crysis 2 ist auch ok, aber dort ist der Multiplayermodus zu wuselig und wimmelte vor Cheatern (Singleplayer ist allerdings ziemlich genial, wenn auch schnell vorbei, aber ich habe ja dank Globalisierung auch nicht die 50 Euro bezahlt, die hierzulande verlangt werden).

Also alle Zweifel beseitigt, auch wenn mir ein 16:10 Verhältnis vermutlich noch besser gefallen würde. Aber solche Monitore sind in guter Qualität leider verdammt teuer (genauso wie größere IPS 16:9 Monitore). Bleibt also die Frage, ob ich nun Eyefinity ausnutze und noch 2 weitere von diesen Monitoren besorge (3 hochkant?! Lecker!). Oder ob ich nur einen weiteren besorge und einen alten weiter oder gar mit irgendeiner USB-Grafikkarte noch den zweiten alten als neuen vierten Monitor weiterbenutze. Naja, dafür fehlt mir eh der Schreibtischplatz ;-)

Fazit: ich kann den Kauf eines Dell U2311H (Affiliatelink) nur empfehlen. Kostet knapp über 200 € und rockt!

Led Lenser M14 Review – Teil 2

[Trigami-Review]

Heute gibt es einen kleinen Nachschlag zum Review der LED Taschenlampe M14 (Led Lenser) in Form eines Auspackvideos. Eigentlich wollte ich mein Teleskop auspacken und euch auf eine kleine Sternensession mitnehmen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt und bei einer Erkältung ist nächtliches Frösteln ja auch nicht unbedingt förderlich :/

Kurz und knapp (ich bitte um Entschuldigung für die teils nasale Stimme):

Wie im Hauptartikel schon geschrieben/gesagt wird allerlei Zubehör mitgeliefert und ich zeige auch noch einmal wie das Fokussystem funktioniert und das Batteriefach aussieht. Für dieses Modell braucht man 4 AA Batterien oder Akkus und los kann es gehen.

Die Kaufempfehlung (oder Aufforderung) am Schluss ist durchaus ernst gemeint. Bisher war ich mit allen getesteten Led Lenser Lampen immer höchst zufrieden. Jede hat sicher ihren ganz speziellen Einsatzzweck, aber dennoch sind sie alle eigentlich gleich … gleich gut. Über die Jahre gab es immer mehr Lichtprogramme und auch Unterstützung von Akkus als sinnvolle Weiterentwicklungen dazu … wenn es so weiter geht, sind wir nicht mehr weit von Lichtschwertern entfernt ;-)

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