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Taxis ohne Taxifahrer

Urmson described another scenario they envision: Vehicles would become a shared resource, a service that people would use when needed. You’d just tap on your smartphone, and an autonomous car would show up where you are, ready to drive you anywhere. You’d just sit and relax or do work.

Dieses Szenario wäre schon nicht schlecht. Jemand anders kümmert sich um die Wartung, etc der Autos und man hat die Dinger nur rumstehen, wenn man sie braucht und sonst warten sie in irgendeinem Bunker / Parkhaus außerhalb der Stadt. Ohne Fahrer sicherlich ein Stückchen günstiger als Taxifahren jetzt und vermutlich auch günstiger als normales Autofahren jetzt. Vielleicht klappt es so auch mit der Elektromobilität. Wenn der Akku fast leer ist wechselt man einfach das Auto und das leere Auto fährt sich zur nächsten Ladestation. Hmm …

via How Google’s Self-Driving Car Works

Bei Autounfall Hilfe aus dem Handy

[Trigami-Review]

Wer von euch war noch nicht in der Situation bei einem Unfall helfen zu wollen, war aber nicht ganz sicher was eigentlich gleich nochmal wieder zu tun ist? Wir war das nochmal mit dem Helm? Wie weit weg das Warndreieck? Stabile Seitenlage? Huh?

Nicht unähnlich die Unsicherheit wenn man gerade selbst einen Unfall gebaut hat. Wildunfall? Polizei? Und was sagt eigentlich die Versicherung?

Sinngemäß muss sich das wohl jemand auch bei der Zurich Versicherung gedacht haben, denn mit der iPhone Anwendung Zurich Unfallhelfer heißt es wieder einmal: there is an app for that (im iTunes-Store).

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein “elektronisches Faltblatt” mit allen Annehmlichkeiten, die eine Darstellung auf einem Smartphone bietet, wie Verlinkungen zwischen verwandten Bereichen und direkte Wahl bzw. Anzeige der gerade gültigen (je nach Aufenthaltsland) Notfallrufnummern.

Das Programm ist dabei in 5 Bereiche aufgeteilt.

  • Sicherheit erinnert einen daran was man alles tun sollte, wenn man auf der Autobahn oder Landstraße anhält um zu helfen (oder selbst eine Panne hat).
  • Unter Erste Hilfe findet man eine “interaktive” Schritt-für-Schritt Anleitung für die ersten lebensrettenden Maßnahmen.
  • Polizei – nunja – beschreibt wie man mit der Polizei umgeht und führt weiter zur
  • Beweiserfassung. Hier kann man mit der App Fotos schießen, nötige Daten notieren und gleich per Mail verschicken. Leider ist es nicht möglich auch gleich noch eine Unfallskizze und Unterschrift aufzunehmen. Würde ich aber vermutlich eh nicht elektronisch haben wollen, da ja durchaus vergänglich auch wenn man beim Postboten immer schön auf’s Display kritzelt :-)
  • Unter Weiteres finden sich noch einige Tipps zur Pannenhilfe, Wildunfällen und natürlich ein Hinweis auf den Bereitsteller der hilfreichen App. So weit ich sehen kann ist die Telefonnummer unter “Versicherung informieren” natürlich nicht die der eigenen Versicherung (außer man hat eine Versicherung bei Zurich abgeschlossen), aber das habe ich auch nicht unbedingt erwartet.

Mein Fazit? Ich hoffe ich muss diese App nicht zu oft benutzen und es ist auf jeden Fall sehr praktisch derartiges immer (Stichwort Funkloch!) parat zu haben. Zurich hält sich dabei angenehm zurück und degradiert die App auch nicht zum reinen Werbemittel. Mir gefällt’s.

Wie Peer Wandiger schreibt sollte man natürlich im Ernstfall allerdings sofort wissen was zu tun ist und keine Zeit mit Nachschlagen vergeuden, deshalb vielleicht vorher schon mal reinschauen … es schadet sicher nicht.

Gute Fahrt und Frohe Ostern wünsch ich euch! :-)

Wasserstoff Booster für das Auto?

Ich habe mir gerade ein Video über ein elektrisches Flugzeug angeschaut und bin dann irgendwie bei Videos über so genannte “Hydrogen Booster” gelandet. Diese Geräte sollen den Benzinverbrauch senken und mit praktisch jedem Auto funktionieren.

Was machen sie? Im Prinzip ist es ein kleiner Wassertank, der durch Elektrolyse ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch (Knallgas) erzeugt und dieses dann durch den Lufteinlass des Motors als zusätzlichen Kraftstoff leitet. Diejenigen, die das benutzen reden was von 5-25% weniger Verbrauch … aber wie soll das gehen?

Der Benzinmotor erzeugt Strom, dieser wird verwendet um Knallgas herzustellen. Nach dem Energieerhaltungssatz wird dem Motor also Energie entnommen um die gleiche Energie in Gasform zu erhalten. Jetzt wird das Gas verbrannt und damit wird offenbar mehr Energie frei als zu dessen Erzeugung notwendig war, denn sonst könnte der Benzinverbrauch ja nicht sinken. Oder liege ich falsch mit der Annahme? Hier bricht doch jemand die Regeln der Thermodynamik! Oder verbrennt Wasserstoff im Motor so viel besser als Benzin? Dann müsste aber ein reiner Wasserstoffkreislauf ebenso funktionieren und das ganze wäre ein Perpetuum Mobile. Oder ist es die Mischung, die es macht? Sagen wir Benzin verbrennt mit 30% Effizienz. Damit man Wasserstoff mit dem generierten Strom erzeugen kann sinkt die Effizienz auf 29%, aber die Zuführung des Gases in den Brennvorgang erhöht die Effizienz auf 31%? So oder so ähnlich? Wäre denkbar …

Klärt mich auf ihr Auto fahrenden Benzinsparfreaks da draußen!

In other news … auf Youtube gibt’s ja auch noch Videos von “Müllverbrennern”, bei denen am Ende natürlich Öl rauskommt. Der Erfinder behaupten mit all den Abfällen aus der Viehwirtschaft könnte man so genug Öl für alle herstellen. Und in der Tat, der Wikipediaartikel dazu überzeugt. Müll enthält viel Energie und ich sehe mich schon mit Doc Browns Fluxkompesator durch Raum und Zeit fliegen ;-)

Se881 und der Schokobrunch

War gerade bei einem Schokobrunch und habe jetzt einen Schokoflash. Tolle Sache so was ;-)

Und dann habe ich noch eine Frage an die Leute, die nicht mit “L33tspeak” im Netz aufgewachsen sind. Kann man erkennen was ich mit folgendem Kennzeichen bewirken wollte?

se881

Irgendwie kommt da niemand drauf. Schon mehrfach gehört “warum hast du nicht SH genommen?” oder “und das ist ein Wunschkennzeichen?” … unl33tes Volk :twisted:

Ab morgen neuer Bußgeldkatalog für Verkehrssünder

Alkohol am Steuer, Drängeln und zu schnell fahren werden fast doppelt so teuer ab morgen. Außerdem natürlich illegale Straßenrenner, das Wenden oder Rückwärtsfahren auf der Autobahn, Ampeln oder Zebrastreifen übersehen, gefährliche Überholmanöver und – ganz wichtig – das Linksfahren (80 Euro!!!!)!

Mehr dazu in diesem 500-seitigen PDF oder kurz zusammengefasst hier.

Auch interessant:

  • Nach dem Überholen nicht sobald wie möglich wieder nach rechts eingeordnet 10,- EUR
  • Nach dem Überholen beim Einordnen einen Überholten behindert 20,- EUR
  • Fahrtrichtungsanzeiger nicht wie vorgeschrieben benutzt 10,- EUR
  • Außerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholt 50,- EUR, 3 Punkte

Ich finde die Bußgelder für außerorts Linksfahren und wieder rechts einordnen sind noch nicht hoch genug. Linksfahren darf ruhig 200 Euro kosten und wer sich nicht wieder einordnet soll bitte auch 200 Euro blechen. Vielleicht verschwinden dann endlich diese ganzen Mittelspurfahrer auf 3-spurigen Autobahnen. Der einzige Grund warum ich manchmal 50 Euro und 3 Punkte riskiere … wusste gar nicht, dass das so teuer ist. Zählt es auch als Überholvorgang, wenn ich mich einfach auf der rechten Spur ausrollen lasse und dann zufälligerweise an welchen in der Mitte vorbeifahre? ;-) … wohl auch, deshalb demnächst immer den Überholvorgang durch ein Hupsignal ankündigen. Denn das ist erlaubt … und wenn ich hupen darf, darf ich auch Lichthupen. Ole ole! Wenn also das nächste mal einer in der Mitte fährt und ich wegen deutlich schnelleren Autos nicht links überholen kann, dann hupe ich den aus … jawohl! Scheint erlaubt, oder? ;-)

Auto landet in Kirchendach, geht das überhaupt?

Auf den Bildern des Spiegel Online Artikels wird es nicht ganz deutlich wie hoch das Kirchendach tatsächlich ist, aber im Video zum Bericht kann man schon die angegebenen 7 Meter erahnen.

Ein 23-jähriger baute vor dieser Kirche einen Unfall in dem er an einer Abzweigung geradeaus weiterfuhr und irgendwie abhob um nach 35 Metern in 7 Meter Höhe im Kirchendach stecken zu bleiben. Geht das überhaupt?

Hmm, schiefer Wurf, oder? Dann liegt der Scheitel bei:
scheitel_funktion

Bedeutet also, dass das Auto bei dem optimalen Winkel von 45° mindestens 95 km/h schnell gewesen sein muss um den Scheitel in 35 Meter Entfernung liegen zu haben. Der wäre dann aber in fast 18 Metern Höhe gelegen, also kann es der Winkel wohl nicht sein.

Nach etwas Herumprobieren kommt auf eine Startgeschwindigkeit von 120 km/h und einem Winkel von 20° beim Sprung. Geht also ;-)

Wow!