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Bye Bye FeedBurner

Google kauft FeedBurner und 5 Jahre später wird es nun komplett eingestampft (20. Oktober). Ob es eine Alternative dazu gibt um herauszufinden wie viele Menschen den Blogfeed lesen? Eigentlich egal, wer liest denn schon noch Blogs? ;-)

Falls es mit der Umstellung zurück auf den hauseigenen RSS-Feed (http://www.sebbi.de/feed) nicht klappen sollte, dann wisst ihr hiermit bescheid, warum das so ist. Wer bisher die sebbi.de-Adresse abgerufen hat, wird keine Veränderung bemerken. Wer die FeedBurner-Adresse benutzt hat, wird noch 15 Tage lang mitlesen können, dann kommt eine Nachricht, dass der Feed umgezogen ist und nach 30 Tagen kommt gar nichts mehr.

That’s it … goodbye and thank you for the fish, FeedBurner!

P.S.: Ernsthaft, wie zeigen Blogs/Webseiten denn von nun an wie viele Feedleser sie haben? Oder sind nur noch Tweets, Likes und +1e interessant genug?

Werbung auf Facebook schalten, lohnt sich das?

Ich habe mich schon immer gefragt, ob es sich lohnt Werbung auf Facebook zu schalten. Also einfach mal ausprobieren. Zunächst wollte Facebook meine Offerte nicht annehmen, weil mein Gebot oder mein Tageslimit zu niedrig war. Aber mit 5 Euro pro Tag und 20 Cent für einen Klick ging es dann. Angezeigt wurde eine Werbung für die Fanseite meines Blogs und zwar nur Leuten, die einen Freund haben, dem mein Blog bereits “gefällt”. Das sieht dann in etwa so aus:

Wie man im ersten Bild erkennen kann, wurde diese Werbung also 5182 Facebookbenutzern im Schnitt 13 mal gezeigt. Darauf geklickt wurde vor allem am Anfang und dann ebbte es schnell ab (jeder der klicken würde, hat dann wohl schon mal geklickt). Aber immerhin … 68 mal kam jemand auf die Fanseite und das für stolze 10,28 Euro *hust*. Hat es sich gelohnt?

Gute Frage! Zumindest ist die Reichweite der Fanseite in dem beworbenen Zeitraum enorm gestiegen. Meine Einträge wurden so von wesentlich mehr Leuten gesehen (und gelesen?!) als vorher (ca. 120 während der Werbephase, davor nur ca. 20). Ein paar neue Fans sind auch dazugekommen. Aber ein Schnäppchen war es nicht, es sei denn wenn man es als Lehrgeld für Erfahrungssammlung sieht. Ich glaube allerdings, dass man wesentlich höhere Beträge, eine größere Zielgruppe und vor allem eine ansprechende Landingpage braucht um damit richtig Erfolg zu haben. Alles was die 68 “Klicker” gesehen haben ist eine Fanseite mit ein paar Einträgen (viele ohne Bilder), nicht sehr überzeugend ;-)

Zum Vergleich müsste ich jetzt eigentlich mal 10 Euro in Adwords stecken und schauen wie viele Leute dort klicken und was es bringt. Was meint ihr?

Theme geändert

Da hat er wieder einmal sein Theme geändert. Ich habe ein paar ausprobiert und mich am Ende für das P2 Theme von Automattic entschieden. Ich fand es reizvoll, weil ich direkt auf dem Blog Artikel schreiben kann und die Kommentare auch direkt auf der Startseite angezeigt werden. Ein wenig wie bei Facebook & Co.

Natürlich muss es wie jedes Theme noch angepasst werden. Und es ist gewöhnungsbedürftig ohne Kategorien zu bloggen ;-)

Vor 10 Jahren …

… habe ich an einem Donnerstag meinen ersten Blogeintrag geschrieben:

getreu dem heise.de-motto: erster!!! :-)

Damals fand ich komplette Kleinschreibung noch irgendwie toll und so wurde am zweiten Tag des Blogs auch schnell klar worum es hier eigentlich gehen sollte:

heute bin ich extrem früh aufgestanden. man muss ja schließlich üben, denn nächste woche geht es ja schon mit dem zivildienst los (und somit muss ich dafür nicht mal mehr einen countdown einrichten *g*). man könnte beinahe sagen ich habe die nacht durchgemacht. nachdem ich nämlich wieder einmal ein weiteres kapitel von herr der ringe verschlungen hatte wuch (ist das die korrekte imperfektform von aufwachen?) ich schon nach wenigen stunden schlaf wieder auf und konnte nimma mehr einschlafen. nunja, zu meiner verwunderung empfing jemand meine sms wachen zustandes (ich wette sie wird heute abend nicht viel munterer als ich sein *grins*)…

Der Countdown auf den sich dieser Eintrag bezieht war der vorherige Inhalt von sebbi.de. Er zählte herunter wann die Facharbeitsabgabe sein würde. Und falls sich jemand fragt wie lange das wohl her ist, hier ein Link auf archive.org zum entsprechenden Snapshot. Ich habe auch mal einen Screenshot vom damaligen Layout gemacht.

Nett, oder? Sonst hatte ich vor 10 Jahren wohl Probleme mit dem Kompilieren von Linux Kerneln auf einem Pentium 100 (100 MHz … jawohl) und wie ich ihn als Router für den ISDN-Netzzugang benutzen könnte. Auch die Telekom nervte mit ihren 120 Stunden statt Flatrate und D2 verlangte 40 Pfennig pro Minute Dateneinwahl und 2 DM um die Viag zu telefonieren. Unglaubliche Zustände ;-) Am 17. Dezember wurde dann wohl der Euro eingeführt und kurz darauf lief der erste Teil Herr der Ringe im Kino (mit Review).

Am 20. Dezember habe ich dann mein erstes Blogposting vom Auto aus geschrieben. Damals noch vom Laptop über Infrarot ans Siemens S35. Das waren Zeiten …

Auch legendär: 40 Tage lang keinen Alkohol trinken! Hier der Anfang und hier das Ende. Scheinbar habe ich es geschafft. Ob ich das nächsten Sommer wiederholen sollte?

Für die Statistik Fans:
3788 Artikel inklusive diesem hier (= über einen Artikel pro Tag) und 20208 Kommentare. 4189 Tags habe ich mittlerweile vergeben und Google Analytics sagt in den letzten 6 Jahren waren über 2,4 Millionen Besucher hier, die für fast 3,7 Millionen Seitenaufrufe sorgten. Ich stelle mir gerade vor, dass mindestens jeder 33. Bundesbürger mein Blog “kennt” ;-)

10 Jahre Blog! Es ist ein wenig surreal, aber es ist tatsächlich passiert. In einer Minute wirst du – großartiges Blog – 10,00274 und dann hoffentlich noch mindestens weitere 9,99726 Jahre alt.

4 Jahre Google Analytics

So sehen mittlerweile 4 Jahre aufgezeichnete Besucherzahlen aus, wenn man sie auf die Startseite dieses Blogs beschränkt. 2007 war das Wunderjahr der deutschen Blogszene, seit dem geht eigentlich nur bergab wie einige Beobachter der Blogcharts immer wieder verzweifelt feststellen. Statusmeldungen haben bei vielen die Lust am Bloggen verdrängt und nagen auch bei mir an der Aufmerksamkeit für mein Blog. Übrig bleibt der harte Kern, der auch schon “Homepages” hatte bevor es trendy wurde und sich Blog nannte.

Dennoch, man sieht auch an den Besucherzahlen wie das Interesse zurückgeht. Vielleicht korreliert es auch nur mit meiner Artikel-Schreib-Frequenz …

Am beeindruckendsten an 4 Jahren Statistik ist übrigens die Browser- und Betriebssystemverteilung. Waren es in den ersten 4 Messmonaten noch

  • 56% Internet Explorer (60% davon IE6!!! der Rest IE7)
  • 37% Firefox (Version 2.0.0.3 und 2.0.04 waren aktuell)
  • 3% Opera
  • 2% Safari

So sind es in den letzten 4 Monaten …

  • 44% Firefox (3.6.x dominiert, besonders 3.6.13 und 3.6.15, 4.0 ist mit 6% im Kommen)
  • 26% Safari (maßgeblich die mobile Variante, siehe unten)
  • 17% Internet Explorer (77% IE8, 15% IE7, 4% IE6, 3% IE9)
  • 8% Chrome (Version 8 vor 9 vor 10)
  • 3% Opera

Bei den Betriebssystemen sieht es wie folgt aus. Ende 2007:

  • 95% Windows (88% XP, 5% Vista, 5% 2000)
  • 3% Mac (50/50 PPC und Intel)
  • 2% Linux

Anfang 2011:

  • 68% Windows (46% Windows 7, 34% XP, 19% Vista)
  • 21% iOS (81% iPhone, 15% iPod, 4% iPad)
  • 7% Mac (79% Intel 10.6, 16% Intel 10.5, 2% Intel 10.4, 3% PPC)
  • 1,42% Android (weniger als 15% davon mit 1.x Crapware)
  • 1,40% Linux

Was für Veränderungen!

Jahresstatistik 2010

Kurz und knackig, nach 1011329 Seitenaufrufen in 2008 und 670942 in 2009 waren es 2010 mit 774134 wieder mal ein paar mehr.

Top Referrer neben den Suchmaschinen waren:

Top Kommentatoren waren:

Euch vielen Dank, denn was ist schon ein Blog ohne Kommentare? 1189 gab es davon im vergangenen Jahr, 272 habe ich selbst verfasst ;-)

Und noch viel wichtiger, was ist schon ein Blog ohne Blogbeiträge? Erstaunlichweise korrelieren Kommentare stark mit der Anzahl von Artikeln, deshalb muss ich da wohl mal wieder einen Zahn zulegen. 234 Artikel habe ich 2010 geschrieben und die Wahrscheinlichkeit einen neues anzutreffen war um 14 Uhr am höchsten … Mittwochs oder Donnerstags.

Also dann auf ein Gutes Neues im nun 10. Jahr dieses Blogs! Macht immer noch Spaß, auch wenn Twitter und Facebook eine Menge Aufmerksamkeit vom Bloggen abziehen …

Kleine Blogentschlackung

Heute haben sich ein paar Leute “beschwert”, dass die Kommentare unterhalb eines Blogeintrages nicht erscheinen würden. Das lag dann wohl an WP Super Cache, das ich wieder aktiviert habe um zu testen, ob damit alles ein wenig schneller läuft.

Für Besucher ohne Kommentarcookie wird dabei der HTML-Code direkt von Festplatte gelesen und WordPress (ich bin es übrigens nicht, der das P hier großschreibt, komisch) komplett umgangen, denn der PHP-Code ist riesig und will auch erst einmal geladen werden, bevor überhaupt eine Seite generiert werden kann. Im HTML-Code steht dann ganz unten übrigens etwas wie:

< !-- Dynamic page generated in 0.645 seconds. -- >
< !-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2010-10-26 22:54:08 -- >
< !-- Compression = gzip -- >

Naja, jedenfalls habe ich jetzt ein paar Optionen geändert und hoffe es funktioniert dadurch besser (Kommentare werden wieder angezeigt, etc). Desweiteren habe ich noch ein paar Stylesheets zusammenkopiert und reduziert und einige Plugins rausgeworfen, die ich momentan nicht benötige.

Außerdem habe ich Google Analytics auf die asynchrone Version umgestellt, meine Bilder auf eine Subdomain ausgelagert um ein CDN zu simulieren und vor einer Woche schon mal das Facebookdingens rechts unten ebenfalls auf asynchrones Laden umgestellt.

Mal sehen was es bringt. Die seltsame “Gedenkpause” bevor die Seitenleiste dargestellt wird ist auf jeden Fall schon mal weg ;-)

Nachtrag:
Jetzt weiß ich warum die Kommentare mit dem Cache Plugin verrückt spielten. Nach einem Kommentar wird die resultierende, neue Artikelseite zwar wirklich gecached, aber wenn man “Comment paging” aktiviert hat, dann ist das nicht wirklich die Artikelseite sondern die gleiche URL mit “comment-page-1″ angehängt. Dort kommt man eigentlich NIE direkt hin (Seite 1 ist immer der Artikel selbst, also was soll das?) und somit klappte es auch nicht. Ich habe dieses Feature jetzt ausgestellt … mit dem Nachteil, dass bei einigen Artikeln eine ziemlich lange Liste an Kommentaren zu sehen ist, aber auf jeden Fall wird jetzt die richtige Seite im Cache erneuert ;-)

Ich lebe noch!

Hmm ja, was soll ich sagen. Dies ist fehlende Blogbeiträge Entschuldigungsschreiben Nr. 1001 und damit nicht das erste Mal, dass ein Blogger Besserung gelobt ;-)

Bloggen war eine Zeit lang sehr interessant und ich habe es in manchen Monaten sogar geschafft mehr als einmal täglich etwas neues zu schreiben. Das mache ich jetzt auf Twitter. Kürzer, vielleicht weniger bedeutsam, aber dafür sehr viel simpler als ein ganzer Blogartikel.


(Generiert mit Tweetstats.com)

Spätestens seit Anfang 2010 “twittere” ich wie blöd und ich schätze darunter leidet irgendwie auch das Bloggen. Hab ja schon mehrmals versucht meine Tweets hier einzubinden, aber das klappt irgendwie nicht so recht. Man könnte z.B. Tweets in denen man ein interessantes Bild zeigt oder auf einen Link hinweist auch automatisch als Blogeintrag generieren. Dann komme ich zwar noch mehr durcheinander wer wo wie antwortet (meine Tweets ändern auch gleichzeitig meinen Facebookstatus und genau wie bei neuen Blogeinträgen kommentieren/”replyen” dort fast mehr Leute als hier bzw. bei Twitter). Eines Tages …

… jetzt gelobe ich erst einmal Besserung. Jeden Tag ein Blogartikel oder auch zwei. Das müsste doch zu machen sein. Müssen ja nicht gleich ganze Aufsätze sein. Was meint ihr? Lest ihr überhaupt noch mit liebe Stammleser? Sollte man überhaupt lustige Fundstücke bloggen (a la Nerdcore) oder ist genau dafür Twitter & Co da? Geschichten aus dem Leben? Von der Arbeit? Letzte Party?

Was interessiert euch? Wäre schön zu wissen, vielleicht kann ich daraus Motivation schöpfen und dieses Gefühl loswerden ich hätte schon alles gebloggt, was bloggenswert ist (sind ja schon 3630 Artikel und fast 19660 Kommentare hier) :-)

So und wehe hierauf kriege ich wieder mehr Kommentare auf Facebook als im Blog selbst. Dann muss ich mich wohl doch mal auf die Suche machen wie man beides kombinieren könnte damit alles hier zusammenläuft. Disqus kann so was nicht zufällig, oder?

Grüße,
Sebbi

P.S.: Bis gleich :D

Weniger Kategorien

Jetzt wo Steffi von ihrem alten Blogsystem auf WordPress gewechselt hat, habe ich wieder einmal das Gefühl mein Blog ist zu überfrachtet und nicht mehr frisch genug. Monate nach der letzten Theme Umstellung ist der Bookmarkordner mit Ideen auch mehr als übervoll und irgendwie ist mir dieses mal nach etwas schlichterem.

Dazu gehört auch endlich der Kraftakt, den ich sowieso schon seit Ewigkeiten erledigen wollte: das Kategorienchaos beseitigen. Das hat man nun davon, wenn man Kategorien mal als Tags verwendet hat … man hat viel zu viele davon und eine Auflistung davon beschreibt nicht wirklich um was er hier normalerweise geht. Natürlich könnte man dazu auch die Tagcloud benutzen, aber in meinem Kopf sind das eben zwei verschiedene Dinge. Kategorien hier und Tags da drüben …

Wie macht ihr das? Habt ihr einige wenige Kategorien (sagen wir mal um die 10)? Standet ihr schon mal vor dem Problem entscheiden zu müssen welche der zig Kategorien wegfallen sollen bzw. redundant sind? Und an die reinen Leser ohne eigenes Blog: achtet ihr beim Lesen eigentlich auf die Kategorien? Schaut ihr beim ersten Besuch auf so etwas?