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Kommentarspam einfach zulassen?

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ein Großteil der Kommentare auf meinem Blog zwar passenden Text enthalten, aber als Autorlink oft auf irgendwelche Angebote – vermutlich vom Kommentator – verlinkt wird. Kaum noch Bloglinks oder Leser ganz ohne Blog.

Mein Vorgehen bisher war dann immer den Link zu löschen, aber irgendwie sollte man das fast überdenken. Wenn die Leute nur noch kommentieren um ihre Links zu platzieren, dann sollte man sich als Blogger wohl darauf einstellen. Zulassen? Nicht zulassen? Was meint ihr?

Und wo sind nur alle die Kommentatoren hin. Die Besucherzahlen sinken ja nicht und es gibt auch immer mehr Feedleser. Trotzdem konnte ich früher praktisch den ganzen Tag damit verbringen die Kommentare zu verfolgen. Heute kann ich froh sein wenn wenigstens ein paar Kommentare zwischen den täglichen “Spam Karma 2: Simple Digest Reports” reinkommen … und eigentlich blogge ich doch nur für Kommentare. Ohne die macht es nur halb so viel Spaß und vielleicht auch deshalb blogge ich in letzter Zeit weniger oft/ausführlich. Ein Teufelskreis.

Oder liegt es an den Themen? Sollte man mehr über aktuelle Geschehnisse schreiben? Hmm … obwohl ich mir erst letztens Gedanken darüber gemacht habe das Ding hier nur noch für Netzfundstücke zu nutzen. Alles nicht so einfach mit dem Bloggen und nach 9 Jahren darf man ja mal nachfragen, ob das tägliche Verfassen von Texten Sinn macht und was man mit seinem Blog so anstellen soll ;-)

Letztens habe ich auf meiner Festplatte alte Homepages aus einer Zeit in der man noch MSIE 4.x bzw. Netscape 3.x und 800×600 empfohlen hat gefunden. Das hat mich daran erinnert wie lange ich schon im Netz herumlungere und immer noch keine Millionen damit gescheffelt habe (das war der Plan als damals Netscapes oller Browser für 4 Milliarden Dollar gekauft wurde) … wird Zeit :D

Also kommentiert gefälligst, sonst hör ich auf! HA! Drohung in your FACE :twisted:

Ich verkaufe mein Blog!

Update: In der Nachricht von Mr. Hartigh die Umlaute ausgebessert, die mein Kontaktformular zerstört hat.

Nur ein Scherz. Natürlich verkaufe ich mein Blog nicht, aber gerade habe ich in meinen Mails eine Anfrage per Kontaktformular bekommen. 4000 Euro wurden für mein Blog sebbi.de geboten und ich soll mich doch mal bitte melden. Aha.

Hmm … also erstens ist mir das zu wenig für meinen Namen (ach ja, die Scythe EU GmbH hat sich wegen scythe.de – meinem oft genutzten Online Nickname, auch schon lange nicht mehr gemeldet fällt mir da ein) und zweitens scheine ich nicht der einzige zu sein, der so angeschrieben wird:

Andre den Hartigh wrote:
Mr. Herp,

Ich bin sehr daran interessiert, Ihre Website (sebbi.de) für 4000 Euro zu kaufen. Wir würden es gerne für eines unserer zukünftigen Projekte nutzen.

Dies ist ein ernstgemeintes Angebot, und falls Sie auch ernsthaft am Verkauf interessiert sind, können wir gerne über den Preis verhandeln.

Für eine sichere und seriöse Abwicklung der Transaktion können wir auf eine Drittpartei zugreifen: Sedo.com.

Sollten Sie Interesse haben, so kontaktieren Sie mich bitte baldmöglichst.

Mit freundlichen Grüßen,

André den Hartigh

Leider zerhaut das blöde Kontaktformular immer alle Mitteilungen, aber man versteht ja was gemeint ist. Eine Googlesuche nach Textstellen (bei solchen Texten immer sinnvoll) liefert einen Blogartikel vom März diesen Jahres mit dem gleichen Text und einem anderen Betrag. Dort hat sich dieser Andre scheinbar auch in den Kommentaren zu Wort gemeldet und die Angebote als ernsthaft bezeichnet.

Ja gut … ernsthaft oder nicht, das ist ein ziemlich komischer Weg ein Blog zu kaufen. Ich sehe das in etwa so wie die Visitenkarten von Autokäufern, die man regelmäßig am Fahrerfenster findet. Nicht weiter beachtenswert. Aber sollte ich wie gewünscht einen anderen Preis zur Verhandlung zurückschicken? Mein Blog ist allerdings unverkäuflich (in dem Sinne von “bietet mir eine fünfstellige Summe und ich überlege es mir nochmal”) … also danke, nein!

Auszubildende bloggen von den Vorbereitungen zu Ben Hur Live in Düsseldorf

In Düsseldorf laufen derzeit die Vorbereitungen zu Ben Hur Live und eine Freundin und dortige Azubine hat um Verbreitung eines Bloglinks dazu gebeten. Hier ist er also:
Ben Hur Live – Mein persönliches Produktionstagebuch als Azubi

Auszug aus einem Artikel:

Nach dem Frühstück geht es Richtung Halle, der ISS Dome. Das ist nun also der Ort an dem wir nun 2 Monate proben – Wagenrennen, Tänzer – Herausforderungen.
Kaum sind wir angekommen geht auch schon das große Gewusel los – aus allen Richtungen kommen Transporter, LKWs und Crewmitglieder.

Aha – das sind also die 400 Tonnen Sand, die in der Arena die Grundlage für die Auferstehung des Circus Maximus bilden – Crewmitglieder besprenkeln den Sand mit Wasser – damit der Wind aus 400 Tonnen nicht im Nu nur 350 macht ;).

Aha … habe das Buch ja nie gelesen und den Film nur halb gesehen, aber ist sicher spannend zu inszenieren … vor allem die Wagenrennen.

Habt ihr von Ben Hur Live vor diesem Artikel schon mal was gehört? Die Tour fängt übrigens im September an!

Dori, wünsch dir viel Erfolg ;-)

Webhosting von cyon

[Trigami-Review]

cyon_logo_grossCyon Webhosting ist ein Schweizer Unternehmen, welches sich auf die Fahne geschrieben hat durch recht übersichtliche Tarife den Kunden – in diesem Fall mich – nicht zu verwirren. Ein weiterer Vorteil ist sicher die 60 Tage Geld-zurück-Garantie und keine Kündigungsfrist. So kann man erstmal testen und wenn etwas nicht passt vom Vertrag zurücktreten. Das muss ich im Rahmen dieses Textreviews jedoch nicht machen … der Auftrag lautet Vorstellen von cyon und ihres KIWI Webhostingangebotes.

Preise und Features

cyon Pakete

Wie im Screenshot zu sehen ist ist der Preis für KIWI mit 16,90 CHF/Monat (11,04 €) für die Leistung sehr günstig. Wer auf den SSH-Zugang und auf Speicherplatz verzichten kann, kommt wahrscheinlich auch mit dem CHERRY Paket für unter 6 € im Monat ganz gut zurecht und ist damit unschlagbar günstig unterwegs. Ruby on Rails kann man im teuersten Paket, der ORANGE, für umgerechnet 16,27 € nutzen. Alle Pakete unterstützen PHP (4 & 5 parallel) und CGIs (Perl), man kann eine eigene php.ini anlegen und diverse Parameter einstellen. Die MySQL Datenbanken sind wahlweise auch von außen erreichbar und über “Addon Domains” kann man mehrere Domains auf einem Server verwalten und damit unterschiedliche Webseiten betreiben (und zusätzlich noch unendlich viele mehr über Subdomains).

Desweiteren kann man auch Cronjobs anlegen, bekommt ausführliche Statistiken mittels Awstats und Zugriff auf die Logs für eigene Auswertungen. Die Mailkonten sind per POP3 und (wichtig!) IMAP erreichbar und natürlich klappt der Zugang auch verschlüsselt (TLS) … yeah! Die Mailfilter kann man getrost als allumfassend bezeichnen. Ob der Spamschutz funktioniert kann ich noch nicht sagen, aber da sie wie ich auf meinem Server RBLs, Greylisting und SpamAssassin nutzen, gehe ich von einer guten Abfangrate aus. Also ein durchweg komplettes Angebot (mehr Details hier)

Bei den Preisen gibt es allerdings auch einen dicken Minuspunkt für die Domainpreise. 25 CHF bzw. 16,33 € wollen sie pro Jahr für eine com/net/org/de Domain. Hier empfehle ich – und das ist zum Glück möglich – einen externen Anbieter zu nutzen und dann entweder für die Domain die Nameserver von cyon oder auf den eigenen Nameservern die IP eures zugewiesenen Webservers einzutragen.

Verwaltung und Technisches

cyon Control Panel

Genau das habe ich bei meinem neu eingerichteten Blog Rabbitblog.de gemacht. Die Installation von WordPress hat erwartungsgemäß wunderbar geklappt und es rennt (~170 ms). Vermutlich ist das bei einer frischen Installation auch nicht gerade spektakulär, aber hey … der Webserver auf dem das Blog läuft hat laut “cat /proc/cpuinfo” auf der Konsole mit 8 Kernen bei 2,5 GHz (Intel Xeon) und 8 GB RAM. Weitere technische Details gefällig? ;-) Als Mailsystem scheint Exim Dovecot und Postfix zum Einsatz zu kommen, das letzte Mal gestartet wurde der Server am 7. Mai und es handelt sich um ein Red Hat Linux System mit mehreren Festplatten in Raid-Konfigurationen, die aus dem Bootlog nicht so leicht herauszulesen sind. Alles in allem also ein ziemlich potenter Rechner wie er da in Basel steht.

my.cyon

Für das Einrichten benutzt man bei cyon eine Oberfläche namens my.cyon (Screenshot) bzw. ein eigenes Control Panel (ähnlich Plesk/Confixx, siehe Screenshot weiter oben) um den Server und seine Features direkt zu managen. Das funktionierte bei meinen Tests bis auf das Script Center ebenfalls tadellos. Leider kommt dort eine Meldung, dass es vorübergehend nicht zur Verfügung steht.

Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl. Cyon bietet ein Vermittlerprogramm mit recht attraktiven Prämien an. Leitet man also jemanden an cyon weiter, bekommt man zwischen 50 und 150 CHF (32 – 98 €) gutgeschrieben. Dazu könnt ihr entweder meine Domain (rabbitblog.de) bei der Bestellung angeben oder diesen Link zum Bestellen benutzen. Um auf diese Art ein Paket vollständig zu finanzieren muss man also pro Jahr genau zwei von dem gewünschten Paket bzw. mehr oder weniger von den anderen Paketen vermitteln. Kein schlechter Deal.

Fazit

Ich kann bis auf die hohen Domainpreise nichts gegen das Angebot von cyon sagen und das will etwas heißen. Da ich ein Jahr Hosting geschenkt bekommen habe und ich dort nun einen Blog betreibe, werdet ihr sicher noch das ein oder andere Mal davon hören. Bin gespannt, ob ich dann doch noch etwas zu meckern habe. Bisher kann ich diesen Webhoster nur jedem empfehlen. Wegen dem Preis, dem Leistungsumfang und weil man sich bei kleineren Hostern doch irgendwie besser aufgehoben fühlt als bei den großen bekannten (und teuren!). Dafür spricht auch, dass einer der bekanntesten Schweizer Blogger BloggingTom bei cyon hostet.

P.S.: Wie ich gerade sehe gibt es in den Maileinstellungen auch noch echte Mailinglisten, also nicht nur Weiterleitungen an mehrere Personen. Nett.

Nachtrag:
Bei zwei anderen Reviewern las ich von einer anderen Serverkonfiguration mit einem Dual Core 3 GHz Xeon mit 4 GB Ram. Offenbar wird also verschiedene Hardware eingesetzt. Apache Bench von einem anderen Rechner aus gefällig?

Concurrency Level: 5
Time taken for tests: 7.793598 seconds
Complete requests: 100
Failed requests: 0
Write errors: 0
Total transferred: 781600 bytes
HTML transferred: 749200 bytes
Requests per second: 12.83 [#/sec] (mean)
Time per request: 389.680 [ms] (mean)
Time per request: 77.936 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate: 97.90 [Kbytes/sec] received

Das ist äußerst respektabel, wenn auch in den frühen Morgenstunden die Last nicht so hoch sein dürfte. Der virtuelle Server auf dem mein Blog läuft schafft nur knapp über 2 Aufrufe pro Sekunde (mit einigen mehr Plugins und Artikeln/Kommentaren). Das Blog eines anderen Reviewers, der zu cyon umgezogen ist, schafft 7 Aufrufe pro Sekunde. Die Schweizer produzieren also nicht nur gute Uhren und Taschenmesser ;-)

Blog ohne Blogeinträge

Es ist März und der Abschnitt “Aktueller Lesestoff” sagt none. Die Funktion macht das wohl nicht über die letzten 30 Tage, sondern monatsgenau. So war das ja nicht gedacht.

Dazu dann noch lauter unkommentierbare Twitternachrichten vor dem letzten normalen Blogeintrag. Fühlt sich an wie ein Blog ohne Blogeinträge ;-)

3…2…1…meins? Basic Thinking Auktion endet in 5 Stunden

In 5 Stunden ist es so weit und wir wissen endlich was so ein Blog wert ist, das seit Ewigkeiten bei den Deutschen Blogcharts führt (Ranking hängt von der Anzahl der eingehenden Links ab).

Hier ist der Link zur Ebay Auktion

30000 Euro um 11:37 Uhr wurden zuletzt geboten.

33333,33 Euro um 15:10 Uhr / 133 Gebote

Auch 5 Minuten vor Ende ist der Preis noch bei 33333,33 Euro … ein bisschen wenig, finde ich.

Ha, auch bei sowas snipern die Bieter ;-)

Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste EUR 46.902,00
15.01.09 19:50:42 MEZ

Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste EUR 46.852,00
15.01.09 19:50:51 MEZ

Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste EUR 45.865,00
15.01.09 19:50:07 MEZ

Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste EUR 33.800,00
15.01.09 15:10:44 MEZ

Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste EUR 33.283,33
15.01.09 11:37:11 MEZ

46902 Euro ist also der Preis von Basic Thinking … nett.

Robert Basic braucht Geld und verkauft sein Blog

Ja, ihr habt richtig gelesen. Das Blog #1 der Deutschen Blogcharts, BasicThinking.de … das Blog von Robert Basic eben, wird verkauft. Zumindest denkt er laut darüber nach.

Gut, er hat den Vorteil, dass die Domain nicht so fest mit seinem Namen verwoben ist – BasicThinking kann alles bedeuten – aber das Blog selbst bzw. die Inhalte … ich hänge viel zu sehr daran um auch nur eine Sekunde an einen Verkauf zu denken. Wie kann er nur?

Oder ist Bloggen am Ende und die Ratten verlassen bereits das Schiff? Überall sehe ich Umstellungen auf Lifestreams, sinkende Verlinkungen und miserable Werbeeinnahmen. Hmm …

Liebes Blog

Liebes Blog,

sorry für die leichte Vernachlässigung in der letzten Zeit. Ich versuche mich zu bessern, bald, ehrlich, wirklich. So viele Artikel, die ich schreiben wollte, aber nie dazu kam. So viele Ideen für ein Theme. Zu viele?

Nunja, man sieht sich oh du Hobbyding.

Lifestream und Blog mischen?

Ich hab da ein Blog gefunden, das eigentlich keines ist, aber die Idee finde ich nicht schlecht. Ich könnte mir das auch für mein Blog vorstellen alle Twitternachrichten, Last.fm Songs, Delicious Bookmarks und weiß der Geier noch was mit meinen Blogposts zu mischen. Die Startseite wäre dann also mein virtuell digitales Ich oder so ähnlich …

Irgendwie müsste man das dann noch regeln, dass die Artikel selbst nicht von der Startseite wegscrollen. Oder dieses ganze Zeugs in die Sidebar? Wie findet ihr so einen Ich-Overkill?

Andererseits nervt es mich gewaltig, wenn Leute ihre Flickr Bilder und Links in ihren Blogfeed mischen. Sollte ich vielleicht nicht der kleinen Menge Startseitenleser hier antun. Hmm …

P.S.: Ich bin jetzt schon fast so weit einfach ein vorgefertigtes Zweispalten-Theme hier draufzuhauen und anzupassen anstatt mein eigenes zu nehmen. Ich kann einfach nicht designen … Punkt! Irgendwelche Vorschläge?