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190 Billiarden Tweets?

Zwischen meinem neusten Tweet und meinem ersten Tweet (oder zumindest dem ältesten noch bei Twitter gespeicherten Tweet, da dessen Datum über ein Jahr nach meinem Beitrittsdatum ist) liegen unglaubliche 1,9 mal 10^17 Tweets oder ausgeschrieben 189 777 512 784 494 044 Tweets oder fast 190 Billiarden Tweets oder 190 Millionen mal 1 Milliarde Tweets. FUCK!

Das wären in 3,25 Jahren im Schnitt 1,85 Milliarden Tweets pro Sekunde. Das kann irgendwie nicht sein. Folgen die IDs wirklich aufeinander? Oder gab es irgendwann mal einen Sprung?

Das ist das Ende von Twitter …

Nicht ganz, hoffentlich … aber gerade in diesem Moment passieren wundersame Dinge. Man kann offenbar durch einen einfachen Tweet mit dem Inhalt “accept [Nutzername]” (ohne die Klammern) beliebige Twitterer zu den eigenen Followern hinzufügen. Einige Celebrities dürften sich mächtig darüber ärgern jetzt hunderte Leute aus ihren Listen löschen zu müssen (z.B. Jim Carrey) …

Und wenn man die Twitter Homepage besucht zeigt sie einem an, dass man mit niemandem verbunden wäre. Uff!

Bin gespannt ob und wann sie das wieder hinkriegen und wie lange es diesen Bug schon gab (und wem ich auf Grund dessen unbewusst folge) ;-)

The Bro Code

So verkauft man also Bücher … ich lese ein paar Tweets von EquilibriumBlog über #brocode, google danach und entdecke, dass es ein Buch ist und im Zusammenhang mit der Serie How I Met Your Mother steht. Letztere schaue ich noch nicht sehr lange und so ist mir der Bro Code nie aufgefallen, aber seht selbst:

Hab mir das Buch sofort auf Amazon bestellt. Love it!

“A bro will, in a timely manner, alert his bro to the existence of a girl fight.”
“A Bro will, whenever possible, provide his Bro with protection.”
“A bro should not “pop” his collar.”
“A bro should not wear a scarf without a jacket or coat.”
“A bro should never “sip” and alcoholic drink through a straw.”
“A Bro may not speculate on the expected Bro / chick ratio of a party or venue without first disclosing the present-time observed ratio.”
“Should a Bro be near to closing with a girl, his Bro shall do anything within his means to ensure the desired outcome, up to and including the seduction of said girl’s wildly unattractive cousin / friend / mother.”
“Bros must make movies quotes as often as possible”
“A bro must never distract another bro while playing Guitar Hero.”

Bin gespannt was noch so in dem “Gesetzbuch” zu finden ist :twisted:

Blogeinnahmen im Oktober 2009

Es ist wieder einmal Anfang eines Monats und Zeit für einen kleinen Einnahmebericht dieses Blogs. Doch zunächst die üblichen Statistiken für den Oktober:

  • 38444 Besucher (-4,31%)
  • 42331 Besuche (-3,66%)
  • 50411 Seitenaufrufe (-6,33%)

Trotz zusätzlichem Tag also ein leichtes Minus bei den Besucherzahlen. Da die Zahl der Feedleser sehr stark schwankt, weiß ich nicht ob es jetzt 513 oder doch nur 452 Leser sind. Fest steht nur der Durchschnitt und das waren im Oktober 501 Leser mit einem “Reach” von 82 Lesern.

Auf Twitter folgen mir nun 374 Personen (und Bots). Von dort kommt allerdings so gut wie kein Traffic, da ich dort nicht über Artikel von mir zwitschere. Zweimal habe ich das im Oktober allerdings gemacht und tatsächlich kamen jedes Mal an diesem Tag knapp 10 Leute vorbei. Wenn ich ein Bild mittels Twitpic dort poste, haben diese in der Regel deutlich mehr Views … seltsam ;-)

Die Einnahmen

Erstaunlicherweise hat Adsense letzten Monat sehr stark angezogen und über Trigami kamen auch zwei Schreibmöglichkeiten zustande. Die restlichen Quellen sind wie üblich nicht wirklich nennenswert und sorgen nur für Bezahlung des ein oder anderen Abendessens/Cocktails/Kinobesuchs:

JahreseinnahmenMacht am Ende eine Summe von 331 € der Ausgaben von um die 8 € für das Hosting gegenüberstehen. Die Einnahmen von Contaxe sind reine Referrererträge (hat jemand Erfahrung damit, wenn man es wirklich einsetzt? Bei meinen Referrern scheint es ja gut zu funktionieren) und was mit Amazon los ist kann ich nicht wirklich sagen. Ich hatte dort mal eine Weile lang monatlich über 100 € an Einnahmen, aber die Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Layer-Ads habe werde ich diesen Monat auch nicht mehr benutzen, denn die Auszahlungen hängen dort massiv hinterher (Auszahlungsanfragen seit Juni sind immer noch nicht bearbeitet worden und wir haben jetzt November … Layer-Ads schuldet mir für den Zeitraum nun schon 157,55 €) und darauf habe ich keine Lust mehr.

Das war’s erstmal und nun noch eine kleine Aufforderung. Letzten Monat schrieb ich noch etwas von Direktvertrieb von Werbung. Ich habe mich damit noch nicht weiter beschäftigt, habe aber vor 125×125 “Bannerchen” rechts oben in der Seitenleiste anzubieten. Ich gehe davon aus, dass das Interesse am Anfang nahezu null sein wird und würde den Bereich deshalb gerne mit Werbung für eure Blogs füllen. Wenn ihr also eine Werbegrafik in diesem Format habt, dann ab in die Kommentare damit und ich werde sie mit in den Pool schmeißen. Bin ja etwas skeptisch, ob solche Werbung bei mir den Zielseiten überhaupt nennenswerten Traffic bringt … deshalb ausprobieren ;-)

Kleiner Bericht vom Barcamp München (2009)

Am Freitag Abend habe ich mich mit Bonsay (@andiweiss) auf dem Beifahrersitz auf den Weg nach München gemacht um zusammen mit dem Cappellmeister (@Cappellmeister) – wie schon geschrieben – auf’s dortige Barcamp zu begeben. Ein Barcamp ist eine offene, partizipative Unkonferenz, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt wird, wie Wikipedia schreibt und das trifft ziemlich genau zu. Nach einem ordentlichen Frühstück und einer Runde Tetris (siehe Video unten) stellten sich am Samstag erstmal alle Teilnehmer selbst vor (ein paar kannte man ja schon von der Warm-Up Party abends zuvor in der Keksdose/Neuraum) und dann wurden Sessions vorgestellt und je nach Interesse auf die vorhandenen Räume verteilt.

Samstag

Meine erste Session war in einem viel zu kleinen Raum zusammen mit Björn Negelmann: Webtrends 2010. Ich fand es sehr aufschlussreich was andere für kommende Trends halten und Björn hat es auch nochmal ganz gut auf seinem Blog zusammengefasst.

Danach war im gleichen Raum mit deutlich weniger Teilnehmern eine Session von Jan Schenk, der Cloud Computing nach Art von Microsoft vorstellte. Was er über Azure zu erzählen hatte fand ich sehr interessant (besonders die relationale Datenbank in der Cloud) und bei den Zuhörern gab es auch einige, die Erfahrungen hatten und interessantes zu sagen hatten. Super.

Nach dem kurzen Mittagessen folgte in meinem Programm eine Augmented Ajax Session. Eine viel versprechende Idee wurde vorgestellt um mit “Quasi-Screenscraping” eigene Apps für Handys zu bauen. Nicht sehr überzeugend, aber mit der Fragmentierung im Markt der mobilen Endgeräte wird man nicht drumherum kommen irgendetwas für einfachere Portierungen zu benutzen. Java auf den Handys ist ja gradios gescheitert … jetzt versuche es Frameworks wie PhoneGap oder Titanium, aber auch Flash hat vor ein paar Tagen ja verkündet Flash auf jedem Gerät zu unterstützen und über Umwege sogar auf dem iPhone.

In der nachfolgenden Session über Android erfuhr ich zwar einiges über diese mobile Plattform, aber nicht viel neues. Ebenso bei dem Vortrag über Google Apps danach. Aber vielleicht war ich auch einfach nicht mehr aufnahmefähig nachdem wir nachts zuvor nur 4 Stunden Schlaf hatten ;-)

Trotzdem haben wir uns nochmal gemeinsam in die Usability Session von Florian Bailey gehockt um zuzuschauen wie einige Webseiten auseinander genommen wurden. Interessant.

Abends gab es dann noch Chili und jede Menge Bier in der Niederlassung, einer ziemlich geekigen Bar im Zentrum (Wlanpasswort Zensursula *g*). Überhaupt alles sehr nerdfreundlich, denn im Neuraum am Tag zuvor gab es auch Wlan, wenn man im gigantischen Keller schon keinen normalen GSM/UMTS Empfang mehr hatte. Wie auch immer, von den Lovecoaches habe ich dann doch noch ein Poken bekommen/gewonnen und sind gen Bett aufgebrochen, jedoch nicht bevor wir Bonsay noch von Twitter und Facebook überzeugen konnten. Ha! Willkommen in der Social Media Falle :D

Sonntag

Am zweiten Tag war dann doch deutlich weniger auf dem Barcamp los. Von den knapp 200 Teilnehmern von Samstag blieben vielleicht noch gefühlte 60-70% übrig.

Meine erste Session war eine Versammlung von Menschen, die das unfaire Verfahren Denic betreffend der Vergabe von 1-2 stelligen Domains am Freitag, verhindern wollte und immer noch will. Zwar klingt FCFS zunächst ganz nett, aber letztendlich werden bereits jetzt unheimlich hohe Summen geboten um die Wunschdomain möglichst früh und sicher registrieren zu können. Das ist aber nirgends garantiert und natürlich werden sich die Registrare die guten Domains auch selbst schnappen, denn es gibt ja nur 1332 Stück (plus Zahlendomains beliebiger Länge und KFZ-Kennzeichen). Sprich, das Verfahren ist unfair und ich rechne damit jeder Zeit von einer einstweiligen Verfügung zu hören, weil sich eine große Firma benachteiligt fühlt. Warum will die Denic diese wenigen Domains nicht gleich selbst versteigern und das ganze für wohltätige Zwecke spenden? Das Geld wird doch eh ausgegeben werden und jetzt bekommen es raffgierige Domaingrabber Kumpels von Registraren und Domainbörsen mit vier Buchstaben :( #stopdenic


(Udo Vetter anzurufen hat nicht ganz geklappt, an einem Sonntag ist es aber auch nicht wirklich wahrscheinlich, dass man jemanden per Telefon erreicht)

Danach habe ich mir eine Session über die 7 Todsünden von Startups von Peter Wittmann und Andreas Cappell angehört. Sehr interessant was man für offensichtliche Dinge falsch machen kann.

Dort lagen und standen dann auch noch ziemlich seltsame Kümmelschokolade und Chililikör von diversen Customizern zum Probieren herum. Faszinierend und mir war nicht ganz klar wie viele “ich-stell-dir-zusammen-was-du-willst-Anbieter” es mittlerweile gibt. Wow …

Nach dem Mittagessen und ein bisschen Netzwerking habe ich noch Oliver Gassner beim Zerpflücken von Bloglayouts zugeschaut und durfte darauf folgend einer hochinteressante Session über die Erfahrungen mit Cloudcomputing bei Amazon (EC2, S3) und Google (Appengine) von Bastian Stein (zehn.de, Chip) beiwohnen. Fand ich super!

Um 16 Uhr folgte eine lange Feedback Session aller Teilnehmer. Kleinigkeiten wurden angemerkt und wegen der hohen Noshow-Quote (375 angemeldet und knapp 200 kamen dann wirklich) philosophiert, ob man nun Geld für ein Barcamp nehmen sollte. Viel spannender fand ich den Vorschlag, dass Neulinge einen Althasen-“Paten” an die Seite gestellt bekommen, der sie quasi zum Barcamp mitnimmt. Mal sehen …

Fazit

Ich fand das ganze absolut genial und hätte auch nicht erwartet, dass dort so viele normale Menschen auftauchen … gut, wenn man ständiges Twittern noch als normal bezeichnen kann. Denn das war dort neben den vielen Laptops/Macbooks Volkssport Nummer 1 … obwohl ich nicht weiß, ob dort nicht auch nur getwittert und gebloggt wurde. Eins ist auf jeden Fall klar: Barcamp Besucher haben größtenteils ein iPhone oder irgendein Androidhandy. Wenn nicht (5% der Fälle), dann zumindest ein Nokia oder Windows Mobile Gerät mit dem man ähnliches anstellen kann. Keine offen gezeigten Blackberries oder stinknormalen Handys :D

Man sieht sich auf dem Barcamp Nürnberg im Februar!