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Nochmal ein kleines iPhone Review

Ihr erinnert euch vielleicht noch an letzte Woche. Ich habe das HTC Desire mit dem iPhone 3GS verglichen, denn nach fast 2 Monaten Android bin ich wieder zurück ins iPhone Lager gewechselt. Die Erinnerungen und Gewohnheiten waren noch ganz frisch und so war es relativ einfach die Unterschiede herauszustellen.

Allerdings gibt es da noch ein paar Sachen, die ich einfach noch ergänzen muss. So toll ein einfach so mit Musik, Fotos, Videos und Apps bespieltes Gerät auch ist (iTunes Synchronisation) … einiges nervt im Gegensatz zu Android und ändert sich auch leider nicht in iOS5, zumindest noch nicht in Beta 2, die ich gerade teste.

  • Push Nachrichten sind etwas tolles und in iOS5 auch nicht mehr so penetrant wie vorher. Ich hoffe aber da fließt noch ein bisschen Arbeit hinein, denn irgendwie fühlt es sich wie eine schlechte Kopie an. Man streicht von oben die Titelzeile hinunter und dann passiert nichts und plötzlich fahren die Benachrichtigungen von oben herunter. Naja … nett, aber zumindest sollte auch noch irgendwo angezeigt werden welche Benachrichtigungen noch auf mich warten (siehe Android Titelzeile)
  • Ebenfalls mit Push zusammenhängend … bekommt man so eine Mitteilung kann man bekanntlich das entsprechende Programm öffnen. Auf den iPhone lädt das Programm dann die Nachricht und zeigt sie an (Beispiel). Auf Android wüsste das Programm schon lange von der Nachricht und müsste sie nicht erst laden. Dieses kurze Warten nervt.
  • Dass die Tastatur ständig Großbuchstaben anzeigt, nervt ;-) Auch wenn ich deutlich sauberer und schneller als auf dem Desire tippe und wirklich deutlich weniger Rechtschreibfehler mache. Top!
  • Multitasking fällt zumindest meinem 3GS sehr schwer. Während man eine App installiert (zumal das bei iOS5 auch noch parallel bei mehreren Downloads passiert) geht fast gar nichts mehr, aber gut, das Handy ist ja auch alt. Beim iPhone4 wird es wohl nicht so lahm sein.
  • Es gibt endlich eine Option SMS-Töne zu kaufen! Zwar habe ich noch nicht rausgefunden wie man da neue/eigene hinzufügen kann, aber hey … die Option ist da! Apple hat bzw. wird es nach 4 Jahren endlich geschafft haben/schaffen das zu implementieren, was mir zahllose Besucher beschert hat
  • Wifi Sync konnte ich noch nicht testen, da ich nicht mit meinem Mac synchronisiere. War schon froh, dass es vom neuen iTunes wenigstens Windows Betas gibt, auch wenn diese im iPhone Entwicklerportal nicht zu finden sind. Dafür aber in der iCloud Sektion, falls sich das wer fragt.
  • Stündliche Wetterinfos in der Wetter App finde ich super.
  • Die iPhone Facebook App ist immer noch kacke. Läuft zwar, aber so dermaßen buggy. Und warum kann ich an der einen Stelle (Feed) auf “gefällt mir” drücken und anderswo (Pinnwandeinträge) nicht? Und immer noch hundert mal zurückgehen zu müssen, wenn man einmal zum Hauptscreen kommen will, weil ungefähr 200 Benachrichtigungslisten übereinander offen sind? WTF! Und dann muss die Pinnwand natürlich jedes Mal geladen werden, wenn ich was schreiben will und man muss warten bis das entsprechende Eingabefeld wieder erscheint. Warum?

Naja … also es gibt viel nerviges, auch an iPhones und den Apps dort. Das merkt man auch bzw. erst, wenn man auch mal andere Plattformen ausprobiert hat. Dort nervt auch so einiges, aber eben anderes ;-) Ich bin jedoch voller Zuversicht, dass wir irgendwann all die Smartphones nicht mehr wirklich voneinander unterscheiden können. Alle hübsch, alle schnell, alle können alles (wichtige) … to the future!

Review HTC Desire vs. iPhone 3Gs

TL;DR? “Android kann auch was” …

Seit ich bei dem USA-Trip Anfang Mai mein iPhone 3Gs verloren habe von jetzt auf später einfach seinen Geist aufgab, habe ich meine Smartphone Bedürfnisse mit einem Desire von HTC gestillt. Das hier soll eine kleine Übersicht über die Unterschiede sein … denn heute habe ich quasi ein anderes 3Gs geerbt und muss zum Glück nicht mehr Android “aushalten” ;-)

Disclaimer: ich hatte schon das erste iPhone und zwar bevor es hierzulande erhältlich war (thx Christoph) und entwickle Software für Android, hatte also auch schon vorher Erfahrung mit diesem System. Nur damit zu “leben” … das war was neues …

HTC Desire – The Good

  • Besserer Empfang als das iPhone
  • Alle wichtigen (=auf dem iPhone oft genutzte) Anwendungen sind auch dort vorhanden und gleichwertig
  • schnell genug
  • Google inside … bestes Beispiel die Maps-Anwendung mit integrierter Navigation und 3D-Karten … nichts dergleichen auf dem iPhone (Navigon ist allerdings nahezu identisch auf beiden Systemen)
  • Flash im Browser funktioniert (halbwegs)
  • Blitzlicht für die Kamera, auch wenn die Bilder im Dunkeln trotzdem oft verwackeln (+ Auslöser ist ein Hardwarebutton und nicht nur das Display)
  • Eine LED, die einem anzeigt, wenn man irgendwas verpasst hat … ohne nachschauen zu müssen wie beim iPhone. Dazu ein Benachrichtigungssystem, dass nicht dauernd im Weg ist.
  • Das Plastik scheint robuster zu sein … beim iPhone hatte ich ziemlich schnell Kratzer und Risse an den Buchsen, hier sieht alles glatt aus
  • Ein eigener Hardwarebutton für die “Zurück”-Funktion ist gar nicht so schlecht, Menü und Suche hätte man sich schenken können so selten wie die benutzt werden
  • Die Tastatur zeigt Groß- und Kleinbuchstaben … ist mir vorher nie aufgefallen, aber es nervt mich auf einmal, dass beim iPhone immer nur Großbuchstaben stehen.
  • Es hat eine Accesspoint Funktion, die meinem iPhone von Apple verwehrt wird (obwohl es per Jailbreak natürlich ohne Probleme geht, genauso das normale Bluetooth Tethering)
  • HTC Sense macht Sinn und liefert einige nette Zusatzfunktionen, die das blanke Android nicht hat
  • Widgets sind nett, aber die meisten sind absolut hässlich und unnötig
  • Live Wallpaper sind ebenfalls nett
  • Es kann selbst erstellte SMS-Töne verwenden … wohooo, keine Ahnung warum das iPhone das selbst in iOS5 noch nicht kann
  • Aus Entwicklersicht großartig. Activities, Intents, man kann für praktisch alles Anwendungen schreiben und so das Gerät ziemlich krass anpassen (siehe Oberflächen der diversen Hersteller … HTC, Samsung, etc). Ich habe zum Beispiel lieber eine andere SMS-Anwendung benutzt … gefiel mir besser.

HTC Desire – The Bad

  • Viel zu wenig interner Speicher. Mit nur 512 MB hat sich HTC wirklich selbst ins Bein geschossen. Auch das Nexus One hatte nicht mehr, aber dort belegt keine Sense Oberfläche fast den ganzen Rest. Apps können zwar mittlerweile auch teilweise auf die SD-Karte ausgelagert werden, aber trotzdem ist sehr schnell Schluss mit “ich probier die App einfach mal aus”, weil sie eben nicht mehr auf die 140 dafür vorgesehenen Megabytes passt :/
  • Updates kommen – wenn überhaupt – viel zu spät (Google ist in etwa so schnell – oder langsam – wie Apple, aber da sind dann noch die Hersteller und die Netzbetreiber). Und das bei einem Gerät, das erst im April letzten Jahres herauskam …
  • Der Market (App Store auf androidisch) ist überflutet mit Crapware … d.h. die Messlatte für Apps ist dort sehr niedrig oder aus irgendeinem Grund schaffen es die guten Apps und Spiele nicht nach oben? Keine Ahnung, aber auf dem iPhone habe ich in vielen Jahren nicht so viele Enten installiert und ausprobiert wie dort. Da muss Google noch ein wenig arbeiten und wirklich gute Apps besser herausstellen und zwar nicht nur die, die sowieso jeder kennt.
  • Der Akku ist zu klein und ich musste viel zu oft das Handy schon abends an die Steckdose hängen (übrigens denkt das Desire beim Apple Ladegerät es wäre normales USB und lädt nicht mit voller Power, das macht es nur wenn D+ und D- am USB-Port kurzgeschlossen sind …)
  • Damit zusammenhängend … wenn man ein leeres Handy mit “Universalladeanschluss” hat, dann kann man es zur Zeit vergessen irgendwo Strom zu bekommen wenn man kein Ladekabel dabei hat … überall weitestgehend iPod-Stecker oder Mini-USB vorhanden, Micro-USB Fehlanzeige)
  • Keine iTunes-Synchronisation … HTC-Sync ist ein Witz und ich hasse es meine MP3s selbst auf ein Gerät spielen zu müssen und irgendwas mit dem Dateisystem rumzufuchteln (einmal das eigene MP3-Verzeichnis und dann den Wust den man präsentiert bekommt, wenn man das Handy als Festplatte anstöpselt).
  • Kein echtes Multitouch, es funktioniert quasi nur “Pinch to Zoom” oder wie man das nennen mag
  • Man kann keine Screenshots machen ohne das Gerät zu rooten

Einige von den guten Sachen kann das iPhone4 bereits oder kommt noch mit dem nächsten iOS (Version 5) bzw. geht mit Jailbreak. Die meisten schlechten Punkte haben andere Android Geräte bereits ausgemerzt oder zumindest bin ich optimistisch, dass sie irgendwann verschwinden.

Es wird also immer gleicher und ich muss ganz ehrlich sagen, dass es für den normalen Alltag nichts ausgemacht hat plötzlich ein Android in der Hand zu halten. Das einzige was mir fehlte waren die vielen kleinen Spielchen und Versorgung mit grandiosen Neuerscheinungen aus dem App Store. Die benutzt man zwar nach einer Weile eh nicht mehr wirklich, aber ich werde gerne durch neue und interessante Apps unterhalten … auf Android ist da ein bisschen Fehlanzeige, weil es eben immer noch “iPhone first” für viele Entwickler heißt. Außerdem fehlte mir ein wenig die Sprachsteuerung und die Tatsache, dass der Ausschalter auf der anderen Seite angebracht ist, war auch extrem irritierend (die Umstellung zurück zum iPhone somit auch wieder).

Ich bin gespannt was Apple im September (?) für neue Hardware auf den Markt schmeißt. Und vielleicht gibt es ja dann auch ein neues Android Flagschiff oder das S2 ist günstiger geworden … oder Nokia braucht mal nicht 8 Monate von der Ankündigung bis zur Auslieferung (das N9 sieht nämlich gar nicht so schlecht aus). Mein Vertrag läuft aus und der nächste Geburtstag kommt bestimmt …

So und jetzt ihr! Was nervt euch an eurem Androiden oder iPhone? Was ist absolut großartig?

Erlebnisgeschenke und ausgefallene Geschenkideen vergleichen

Wer kennt das nicht? Jemand feiert Geburtstag, heiratet oder es gibt irgendeinen anderen Grund, dass man beschließt etwas ausgefalleneres zu schenken. An die entsprechenden Anbieter erinnert man sich flott und beginnt mit der Suche nach dem passenden Geschenk bei Jochen Schweizer, Mydays usw …

Im Wesentlichen bieten diese Erlebnisgeschenkeanbieter allerdings überall das Gleiche an und so liegt es nahe analog zu normalen Preisvergleichwebseiten auch dafür etwas zu stricken. Genau das haben sich die Macher von geschenke-vergleichen.de gedacht zu deren – noch recht frischen – Webseite ich hier ein Review schreibe.

Wie schon gesagt listet die Webseite insgesamt über 650 verschiedene Erlebnisangebote recht übersichtlich auf. Diese sind nach Anlässen, Personen (für einen Mann, Frau, Kinder, etc), Orten und Preisgruppen geordnet nach denen man die zu verschenkenden Aktivitäten sortieren kann um etwas passendes zu finden. Zusätzlich helfen einem auch noch Kategorien bei der Auswahl. Möchte man z.B. etwa Segway fahren verschenken, sucht man am besten in der Kategorie “Fahren & Motor” und wenn es doch lieber ein Parabelflug (ab nur 4499 €) sein soll, dann sollte man sich besser unter “Fliegen, Fallen & Schweben” umschauen ;-)

Aufgelistet werden übrigens die Angebote von Jochen Schweizer, Mydays, Jollydays, Meventi, Yamando, Nolimits24 und Spaßbaron von Paintball, Hundeschlittenfahrten über Krimidinner bis zu Wellness Wochenenden ist alles dabei was diesen Spaßverkäufern so eingefallen ist. Nehme ich doch gleich mal Paintball als Suchbeispiel:

Fast 100 Angebote – über die ganze Republik verteilt – bekommt man hier geliefert, oft auch mehrere pro Region. Und auch wenn viele Angebote nicht direkt miteinander vergleichbar sind, weil sie nicht exakt das Gleiche beinhalten, so bekommt man doch eine ganz gute Übersicht in welcher Preisregion sich besagte Aktivität bewegt. Ebenfalls sehr gut finde ich die Auflistung von Lasergame bei gerade dieser Suche ;-)

Alles in allem stelle ich fest, dass man bei dieser Art von Webseite nicht sehr viele Fehler machen kann. Das Suchfeld führt mich in meinem Browser (Chrome) beim Drücken der Eingabetaste zwar in die Irre während die Suche per Mausklick einwandfrei funktioniert und es könnte vielleicht eine genauere Umkreissuche z.B. mit Einbindung von Google Maps geben, aber sonst ist alles sehr übersichtlich und schön bebildert.


(Geschlechtertrennung auch beim Schenken, dafür schöne Bilder)

Fazit

Wenn man mal wieder nach einem ausgefallenen Geschenk sucht, besser erstmal auf einer Webseite wie geschenke-vergleichen.de vorbeischauen, bevor man die einzelnen Anbieter abklappert und eventuell etwas spannendes übersieht oder zu viel zahlt. Schaden tut’s sicher nicht und ich wünsche ihnen viel Erfolg im Meer der Preisvergleicher.

P.S.: Übrigens wird auf der Webseite auch gebloggt und ich mag bloggende Webseitenbetreiber.

Dampfige Preise – warum Steam gut und böse gleichzeitig ist

Ihr kennt Steam? Nein? Ok, Steam ist im wesentlich ein Spielehändler. Dort kann man viele große und noch mehr kleine Spiele kaufen, runterladen und dann ohne CD/DVD und auch ohne lästige Securom Torturen einfach so spielen. Das Hauptzugpferd von Steam war und wird wohl immer Halflife und Counterstrike sein.

Damit habe ich eigentlich auch schon beschrieben was an Steam gut ist. Man mag es blöd finden, dass man ein Spiel nicht mehr in Form einer Silberscheibe besitzt, sondern von einem Dienst abhängig ist (man kann auch offline spielen), aber es ist furchtbar praktisch. Die letzten CDs, die ich in meinen Computer gelegt habe waren Treiber-CDs und selbst das wird mittlerweile immer öfter vom Betriebssystem online erledigt. Wozu also noch harte Medien?

Der Nachteil? Die Preise! Man sollte meinen so ein Downloadportal könnte billiger sein als ein Spiel im Laden zu erwerben. Leider ist das falsch. Auch jetzt noch lohnt sich immer der Blick auf Amazon bzw. speziell Amazon UK.

Ein paar Negativbeispiele:

  • Warhammer 40000 Dawn of war 2: Steam 49,99€, Amazon 14,98 Pfund
  • Battlestations Pacific: Steam 49,99€, Amazon 36,99 Pfund
  • Company of Hereos Tales of War: Steam 34,99€, Amazon 14,99 Pfund
  • Mass Effect: Steam 44,99€, Amazon 14,99 Pfund
  • Call of Duty 4 Modern Warfare: Steam 49,99€, Amazon 19,99 Pfund
  • Empire Total War: Steam 49,99€, Amazon 23,96 Pfund
  • Fallout 3: Steam 44,99€, Amazon.de 29,97€
  • GTA 4: Steam 49,99€, Amazon 17,49 Pfund
  • Dead Space: Steam 44,99€, Amazon 11,96 Pfund

Alles teilweise auch schon ältere Spiele. Und was sieht man? Bei Amazon.de zahlt man schon weniger als bei Steam, aber bei co.uk? Der Wahnsinn … bei Steam zahlt man teilweise 100% mehr als für die gleiche Ware auf Datenträgern, mit Verpackung und Versand. Das kann doch nicht sein, oder? Und deshalb ist es böse!

In einer globalen Weltwirtschaft will ich von meinem Spieleprovider, dass er immer den günstigsten Preis anbieten kann. Schluss, aus, fertig! Sonst kaufe ich eben wo anders …

P.S.: Übermorgen gibt’s das Sniper eh Spy Update für Teamfortress. Go go go ;-)

OpenStreetMap und Google Maps im Vergleich

Hier gibt es eine Anwendung, die Google Maps und OpenStreetMap übereinander legt, womit sich leicht vergleichen lässt an welchen Stellen welche Karte besser ist.

In Erlangen bietet Google viele Details, aber die ganzen Rad- und Fußwege (z.B. durch den Schlossgarten) kommen nur in OpenStreetMap vor. Da haben sich einige Benutzer sehr viel Mühe gemacht (das Projekt funktioniert ähnlich wie Wikipedia mit “user generated maps” sozusagen). Weitere Orte bei denen Google schlechter ist bzw. gar kein Kartenmaterial bereitstellt sind viele Hauptstädte der Welt (z.B. Tiflis oder Kapstadt) …

Sieht vielversprechend aus und könnte Navigation in Zukunft noch preiswerter werden lassen. Schließlich kostet dieses Kartenmaterial nichts … go OpenStreetMap, go!

via vowe

Ergebnis des Adsense Tests (I)

Letzten Mittwoch habe ich einen kleinen Adsense Test gestartet und an Stelle eines meiner Werbeblöcke (der direkt im Artikel) 12 verschiedene Versionen in Rotation eingesetzt. Heute ist Donnerstag und gleichzeitig auch noch der 1. des Monats … also ein Statistiktag. Deshalb heute die Auswertung dazu ;-)

7 Tage sind vergangen und am Dienstag gab es auch noch ein kleines Problem. Mein Rotationsplugin (Who sees Ads) wollte ein Update und natürlich erkannte es danach den Rotationscode nicht mehr und so wurde an dem Tag alles ein wenig durcheinander geworfen. Hab ich also letztendlich nur 6 Tage zum auswerten, was soll’s …

Zur Erinnerung nochmal die 12 verschiedenen Versionen (350×200 Pixel):

  1. Block: Bildanzeige
  2. Block: Text, orange/blau
  3. Block: Text, maritim
  4. Block: Text, custom, grauer Hintergrund, rote Links
  5. Links im Artikel: Bildanzeige
  6. Links im Artikel: Text, orange/blau
  7. Links im Artikel: Text, maritim
  8. Links im Artikel: Text, custom, grauer Hintergrund, rote Links
  9. Rechts im Artikel: Bildanzeige
  10. Rechts im Artikel: Text, orange/blau
  11. Rechts im Artikel: Text, maritim
  12. Rechts im Artikel: Text, custom, grauer Hintergrund, rote Links

Mit “Block” meine ich folgendes:

Links und maritim sähe so aus:

Rechts mit orangen Links so:

Und das ganze dann eben noch mit Bildanzeigen.

Klickraten und andere Daten darf man bei Adsense leider nicht verraten, aber relative Werte reichen sicher auch. Alle Versionen wurden übrigens jeweils mehr als 1000 mal angezeigt.


Bei den Positionen gibt es einen klaren Sieger. Die Anzeigen ohne umfließenden Text (“Block”) hatten im Testzeitraum eine knapp 25% höhere Klickrate als der Durchschnitt, die beiden Anzeigen mit umfließenden Text performten eher unterdurchschnittlich.


Auch bei den Typen gibt es klare Verteilungen. Am meisten Klicks bekamen die Anzeigen im Maritim-Design (Google Standard), es folgen die orangen Links und am schlechtesten schneiden die Bildanzeigen ab (deutlich).


Insgesamt sieht die Verteilung der Klicks wie oben aus. “Block Maritim” gewinnt haushoch vor “Block Orange”, “Links Maritim” und “Rechts Maritim”. Der Rest ist Durchschnitt oder extrem schlecht (Bildanzeigen) was die Klickrate angeht.

Nun sind Klickraten ja nicht alles, aber der höhere Klickpreis für Bildanzeigen (knapp doppelt so viel) kompensiert leider nicht die schlechten Klickraten. Diese Woche fliegen also erstmal die Bildanzeigen raus. Der Test geht weiter und wenn nichts schief läuft habe ich nächsten Donnerstag wieder Daten von 6 Tagen mit den 9 übrig gebliebenen Versionen. Mal sehen, ob sich etwas verändert oder die Messung über den Zeitraum einer knappen Woche ausreicht und dieses Ergebnis so stehen bleibt.

Vielleicht helfen diese Daten ja irgendwem da draußen … mir auf jeden Fall.