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Immortal – Review

Immortal

Heute haben wir uns Immortal (Ad Vitam) angetan. Und mit angetan, meine ich angetan. Normalerweise liebe ich Filme, die verwirrend sind und sich der Zuschauer die Handlung selbst zusammenphantasieren kann. Allerdings ging dieser Film deutlich zu weit. Keine klare Story und als Ausgleich nicht mal ein bisschen Action. Schade eigentlich, denn der Trailer hat vermuten lassen, dass sich ein klasse Science Fiction Streifen hinter dem Filmtitel verbirgt.

Zur nicht vorhandenen Story: Ein Ägyptischer Gott (Horus) parkt seine Pyramide im Himmel von New York im Jahre 2095. Die Stadt wird von einer Firma namens Eugenics kontrolliert, die auch den Senator stellt. Horus hat nur noch 7 Tage bis er nicht mehr unsterblich ist, also sucht er sich eine Frau um sich fortzupflanzen. Diese Frau ist ein Wesen, das gerade zu einem Menschen mutiert und von jemandem namens John dabei begleitet wird. John ist irgendein übernatürliches Wesen, das in einer Zone namens „Intrusion“ lebt, die früher mal Central Park hieß und nun eine Art winterliche Todeszone ist. Um mit der Frau schlafen zu können braucht Horus einen Körper und findet einen in einem Gefangenen, der durch Zufall aus einem Gefängnis fliehen konnte (er taute auf, als seine Cryoblablakammer aus dem Himmel fiel). Doch dieser Sträfling ist ein politischer Gegner des Senators und der mag das gar nicht gerne. Und so weiter und so fort … eine nicht enden wollende Geschichte von viel zu vielen Personen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben …

Die Spezialeffekte beschränkten sich übrigens darauf, dass der ganze Film wie eine Zwischensequenz eines aktuellen Computerspiels aussah. Reale Schauspieler kamen auch ab und zu vor, die meisten Personen waren (weil’s billiger war?) allerdings animierte Wesen … eben Zwischensequenzniveau oder Final Fantasy … jedenfalls nicht stand der Technik des Jahres 2004. Könnte einem egal sein, aber wenn schon die Story fehlt, dann hätte wenigstens dem Auge was geboten werden sollen …

Genug geärgert. Für einen mittelmäßigen SciFi-Streifen ohne herausragende – ich nenne es mal so – Genialität gibt es 2 von 5 Sternen. Nicht empfehlenswert :-(

Und wieder was für den Feuerwehrmann :-) … deine Schwester hat mich nicht gesehen … buhuuu … dabei bin ich die ganze Zeit hinter ihr hergefahren und hab sogar mal gelichthupt … buhuuu …

3 Antworten auf „Immortal – Review“

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