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Data Plans in the US of A

Mobile Data Conundrum
Da regt sich einer darüber auf, dass T-Mobile USA im 9,99$ Datentarif nur Mails und Web einbezieht und nun andere Ports sperrt, die nur im 19,99$ Tarif verfügbar sind. Und das sind Pauschalpreise, wohlgemerkt. Leider nur GPRS, wie der Author bemerkt. Bei AT&T wäre EDGE (etwa so schnell wie UMTS jetzt) verfügbar und es würde auch nur 25$ im Monat kosten. 20 Euro sind nicht wenig, aber für unlimitiertes Internet? Warum nicht?

Enter Germany:
Hierzulande gibt es nur von O2 eine Wap-Flatrate. Der Rest der Provider verlangt unverschämt hohe Preise für den Datentransfer. Aus Erfahrung kann ich hier nur von Vodafone sprechen. Jede Verbindung wird auf den nächsten 100 kb Block aufgerundet und jede Stunde wird ebenfalls auf 100 kb aufgerundet. Super, nicht? Ist man nun ein paar Stunden online mit ICQ und hat bestenfalls 200 kb verbraucht steht auf der Rechung gleich ein ganzes Megabyte. Super gelöst, Vodafone! Warum führt ihr beim Telefonieren nicht auch gleich eine Aufrundung auf die nächste Stunde ein? Solche Geschäftspraktiken führen nur dazu, dass man es sich zweimal überlegt irgendwas online nachzuschauen, wenn man dafür gleich wieder 100 kb verschwenden muss. Aber gut, es kann auch nicht in ihrem Interesse sein, dass alle Kunden sich mit Instant Messaging Diensten, die kaum Traffic verursachen, unterhalten und die SMS in Vergessenheit gerät (ich gehe mal davon aus, dass alle SMS-ler wissen was ICQ ist, oder?).

Und besonders viel Schande über T-Mobile, die ihre „Stammkunden“ hier bluten lassen damit auf der anderen Seite des Teichs billig telefoniert werden kann. Pah! Kann man Tarife auch reimportieren und zahlt dann trotz Zollgebühren immer noch weniger als hier im Laden? ;-)