Was ist los mit der Abora 3?

Hab ja schon öfters über das prähistorische Schiff namens Abora 3 und seiner Atlantiküberquerung geschrieben. Beim letzten mal wurde ich scheinbar zumindest teilweise erhört und es gab endlich auch Bilder in deren Tagebuch zu sehen. Zwar immer noch keine regelmäßigeren Updates, aber was soll’s.

Vor ein paar Tagen gab es dann „plötzlich“ nachgereichte Tagebucheinträge von Anfang/Mitte August und heute? Beide Einträge sind gelöscht und stattdessen gibt es ein neues Bild der glücklich aussehenden Crew. Ganz so dürfte es momentan aber wohl nicht sein, denn das Positionsupdate ist abgeschaltet und auf Nachrichtenseiten ist zu lesen, dass ein tagelanger Sturm das Schiff schwer beschädigt hat. Laut den dort zu lesenden Berichten ist das Schiff noch reparierbar und die Besatzung am Leben. Sie wollen es trotzdem noch schaffen … irgendwie.

Nicht schaffen will es aber scheinbar der Mensch, der das Tagebuch aktuell hält. Wieso liest man so etwas (z.B. die Informationen in diesem Interview) erst auf Nachrichtenseiten nachdem es passiert ist? Wie kann es sein, dass jemand, der der Welt etwas beweisen will eine so schlecht aktualisierte Webseite unterhält? Im Jahr 2007? Null Interaktion mit „Fans“ dieser Unternehmung …

P.S.: An alle verwaisten Blogs in meinem Feedreader: das betrifft auch euch, denn unregelmäßige Artikelausstöße (mal 5-10 Artikel auf einmal und dann wochenlang nichts) sind genauso langweilig wie es nervig ist auf Kommentare keine Reaktion zu bekommen.

Top Einnahmequellen für dieses Blog

Einige meiner Freunde sind nicht ohne Grund überrascht, dass man mit einem Blog doch ganz erhebliche Einnahmen haben kann, die für mehr als das Hosting und einen Kasten Bier reichen. Auch ich bin ziemlich beeindruckt wie sich das in den letzten Monaten entwickelt hat und weil sich der August unaufhaltsam seinem Ende nähert und ein Rekordmonat zu werden scheint, stelle ich euch mal die Einnahmequellen dieses Blogs genauer vor (in Klammern der jeweilige Anteil an den Einnahmen).

Update: Prozentzahlen an die Zahlen vom September angepasst …

Bannerwerbung (~68%)

Google AdsenseSchreibt man über Werbung auf Webseiten muss man wohl als erstes immer Google Adsense nennen. Beinahe jeder verwendet es und es ist eine einfache Möglichkeit für ein paar Klicks Geld zu bekommen. Wie die gut oder schlecht die kontextsensitiven Anzeigen hier funktionieren darf ich leider nicht verraten. Aber sagen wir einfach mal die Klickraten und Vergütungen bewegen sich meist in einem Rahmen von 1-3% bzw. 5-10 Dollarcent pro Klick. Bei täglich 1000 Einblendungen dieser Banner müsste man am Monatsende also auf 15 bis 90 Dollar kommen … es kann also je nach Platzierung, Thema oder Monat ganz schön schwanken.

Eigentlich ist Adsense ja gerade für kleinere Webseiten interessant, weil man sich um nichts kümmern muss. Dem steht allerdings die magische Auszahlungsbarriere von $100 entgegen. Bis man das erreicht hat können schon mal einige viele Monate vergehen … für das erste mal habe ich 12 Monate gebraucht, das zweite mal nur noch 4 Monate und jetzt ist es eigentlich jeden Monat über der Grenze. Natürlich kann man bei aggressivem Einsatz auch schneller dahinkommen. Bei Erreichen der Barriere bekommt man die Einnahmen dann jeweils am Ende des Folgemonats überwiesen.

X-ADServiceAuf meinem Blog gibt es aber noch eine weitere Form von Bannern, Erotikbanner. In dem Bereich habe ich mich nach langem Suchen für das Angebot von X-ADService entschieden, weil es mir am seriösesten schien. Es kommt ohne Werbeprogramm aus und bietet eine hohe Vergütung von 10 Eurocent pro Klick. Ausgezahlt wird hier auch per Überweisung jeweils zum Ende des Folgemonats, jedoch schon ab einem Betrag von 10 Euro. Interessant ist vielleicht auch das Angebot an „normalen“ Bannern für die es pro Klick immerhin noch 9 Eurocent gibt, aber das habe ich mir noch nicht näher angeschaut.

[Edit: Zusätzlich werden auch noch LayerAds bei den entsprechenden Artikeln angezeigt, die X-ADService mit 5 Euro pro 1000 Einblendungen vergütet]

Achso, warum eigentlich Erotikbanner? Nun, das Internet ist immer noch ziemlich pornographisch veranlagt und knapp die Hälfte meiner Besucher kommt über pornöse Suchbegriffe auf mein Blog, obwohl ich nur sehr wenige Artikel in dieser Richtung geschrieben habe. Dort blende ich dann die entsprechenden Banner ein, während der so genannte Longtail (mehr als zweideutig) von Google Adsense abgedeckt wird.

Linkvermietung (~19%)

Text Link AdsLinklift
Die Vermietung von Links ist so alt wie das Internet selbst. Früher wurde das ganze eher unter der Hand abgewickelt und hier und dort Kooperationen geschlossen, heute entstehen die Linknetze zusätzlich noch völlig ungeniert und öffentlich über Anbieter wie Text-Link-Ads (TLA) und Linklift. Im Prinzip funktionieren diese beiden Dienste gleich: es gibt ein Verzeichnis von Webseiten in das man sein Blog einträgt und interessierte Käufer mieten sich dann Links für jeweils einen Monat, falls man dem zustimmt. Die Preise für so einen Link bestimmt man nicht wirklich selbst, aber zumindest bei TLA kann man den Support auch nett bitten einen anderen Preis festzulegen. Ob das bei Linklift möglich ist? Keine Ahnung.

Der Preis für dieses Blog beträgt z.Z. $54 (TLA) bzw. 27 Euro (Linklift) und da erstere 50% und zweitere nur 30% einbehalten läuft das am Ende auf einen fast identischen Betrag für mich hinaus. Bei TLA bekommt man das Geld sofort nach dem Ende eines Abrechnungszeitraumes (Monat) per Paypal gutgeschrieben. Linklift zahlt auch über Paypal, aber neuerdings kann man sich bei Erreichen des 25€ Limits den Betrag auch überweisen lassen. Die Abrechnungszeiträume sind hier etwas wirr, weil es pro gebuchtem Link einen eigenen zu geben scheint. So bekommt man mehrmals im Monat Geld gutgeschrieben und muss gegebenfalls aufpassen wann man sich auszahlen lässt, um am Ende nicht einen zu kleinen Betrag (<25 Euro) auf dem Kundenkonto zu haben.

Ich bin übrigens noch nicht ausgebucht … also wer will, wer hat noch nicht? Zwei Plätze bei TLA (hier gibt’s einen $100 Coupon für die 1. Bestellung) und nur noch ein Platz bei Linklift sind zu haben. ;-)

Bezahlte Beiträge (~12%)

TrigamiDafür gibt es zum einen den Schweizer Anbieter Trigami, bei dem man regelmäßig angeschrieben wird, dass man wieder mal an einer Ausschreibung teilnimmt. Dann schaut man sich den Auftrag/die Webseite/den Dienst kurz an und kann sich bei Interesse für eine Rezession bewerben. Wird man angenommen, sollte man innerhalb von ein paar Tagen einen entsprechenden Artikel schreiben, dessen Bezahlung dann nach kurzer Überprüfung freigeschaltet wird. Wie der Preis bei Trigami zustande kommt ist mir immer noch nicht so ganz klar, aber was soll’s, er passt ;-). Ausgezahlt wird der Verdienst ab 10 Euro bis spätestens zum 15. des Folgemonats per Paypal oder Überweisung. Beispiele für Artikel, die von Trigami bezahlt wurden: hier und hier.

ReviewMeUnd dann gibt es natürlich noch den zu Text-Link-Ads gehörenden Dienst ReviewMe. Dort muss man sich nicht erst bewerben, sondern bekommt gleich ein Review angeboten (oder auch nicht, für Werbetreibende aus den deutschen Sprachraum dürfte Trigami interessanter sein). Nimmt man es an, läuft es ebenso wie bei Trigami ab, nur bekommt man hier am Anfang des nächsten Monats automatisch das Gehalt via Paypal überstellt. Übrigens kann man bei ReviewMe den Preis selbst festlegen und wie bei TLA behalten sie mit 50% wieder einen enorm großen Teil dieser Summe für sich. Beispiele für ReviewMe-Artikel: hier, hier und hier.

Bezahlte Artikel sind eine interessante Möglichkeit um an zusätzliche Einnahmen zu kommen. Auch gerade für Blogger, die sowieso über alles neue da draußen schreiben. Kann ja nicht schaden dafür auch noch bezahlt zu werden. Und schlechte Produkte? Wer hat keine Lust so etwas für Bares zu zerpflücken? :twisted:

Affiliate Programme (~1%)

Wenn du es bis hierhin geschafft hast bin ich stolz auf dich, lieber Leser! Der letzte Punkt in dieser Auflistung sind Affiliate Programme. Hier verlinkt man andere Webseiten und bekommt dann für jeden neuen Nutzer, der sich über einen dieser Links bei den entsprechenden Diensten anmeldet eine Vergütung. Dieser Artikel ist mit Beispielen dafür nur so gespickt, denn fast jeder genannte Anbieter bietet ein solches Werbeprogramm an. Die Gutschrift für geworbene Kunden ist zum Teil enorm. So bieten Text-Link-Ads und ReviewMe $25 an und bei Google Adsense bekommt man (allerdings nur unter ganz gewissen Umständen) sogar $100 gutgeschrieben. Das macht es durchaus interessant öfter mal mit so einem präparierten Link auf deren Angebote zu verlinken.

Amazon Context-Links Screenshot
Zum Schluss wäre in dem Bereich noch Amazon zu nennen. Zwar sind die Umsätze dort eher niedrig, aber 5+% Umsatzbeteiligung sind grundsätzlich keine schlechte Sache, wenn man zum Beispiel ein Produktblog betreibt, und Kleinvieh macht bekanntlich ja auch Mist. Dabei verlinke ich selten direkt auf Produkte, sondern nutze ihre automatischen „Context-Links“. Dabei werden Schlüsselwörter aus den Beiträgen automatisch mit entsprechenden Seiten auf Amazon.de verlinkt (siehe Screenshot) und wer darüber was kauft, bezahlt mir dann quasi ein Bier oder mehr ;-)

Leider gehört Amazon zu den langsameren Diensten was die Vergütung betrifft. Selbst wenn es mal viele „Biere“ wären, bekommt man sie erst 60 Tage nach Ende des Monats ausbezahlt. Sprich, alle Einnahmen vom August bekomme ich Ende Oktober überwiesen und somit schon fast in der Glühweinzeit :-(

Fazit

So verdient dieses Blog also mehrere hundert Euro im Monat. Natürlich braucht es noch einen ordentlichen Schwung Besucher und sicher gibt es noch andere Möglichkeiten Geld mit einem Blog zu verdienen, aber ich hoffe ich hab wenigstens einigen von euch ein paar neue Informationen mitgeben können. Ich freue mich auf eure Kommentare!

Scooter – Maria (I Like It Loud)

Mein scheiß Ohrwurm des Jahres (??!?!?) …

Ständig kommt mir diese total simple Melodie in den Sinn und dann brabbel ich das so vor mich hin: „döb dib döb dö da dub dub dub – döb döb dub dö da dub dub dub“. Ich wusste es war Scooter, aber jetzt weiß ich endlich auch es ist ein Lied (?!?!?) namens „Maria“. Aha! Der Kracher jedenfalls ;-)

Alright everybody
Tie you shoes
Yeah

From the H to the P
On da mic you will see
The people’s champ that’s me
Yeah
Skibadee, skibadanger
I am the rearranger
Hit them with the raw for sure
Now bun your draw
Yeah
Come on
Aaargh…
Skibadee, skibadanger
I am the rearranger
Hit them with the raw for sure
Now bun your draw
Never, never endeavour
The good weather
Or whether we be there
Only for your pleasure
Yeah
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub

Yeah
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Come on
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub
Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it hot
Yeah
Yeah
Right now posse
We’re the special guest mixologists
Yeah
Aaargh…
I ritz bits for da hits with the lyrics
With a robotic, narcotic in the pocket
The fire rocket, blood socket, I crack whip
Yeah
Elastic to plastic, my platinum hit
You git, gudda gudda get up with it
Me on the mic, be sophisticated
DJ’s articulated, me on the mic
Yeah
Here we go
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub

Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it loud
Maria, believe me, I like it hot
Yeah
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub
Dub Dub Dub Da Da Dub Dub Dub
Da Dub Da Dub Da Da Dub Dub Dub

Thank you

„I am the rearranger“ … herje … ich muss schon sagen, die Texte von Scooter sind interessant. Und hoffentlich geht dieses Dub Dub Ding Dong bald aus meinem Kopf raus. Die armen Mitmenschen, die mich in solchen Momenten ertragen müssen :twisted:

P.S.: Warum summen Bienen? – Weil sie nicht singen können ;-)

Chinesische Trojaner?

Politiker regen sich auf und Frau Merkel soll sich bei den Chinesen beschweren, denn es wurden Trojaner bzw. „Spionagesoftware“ auf Rechnern der Regierung gefunden. Wirklich? Ein typisches Sommerlochthema, oder? Ich kann das ja nicht so recht glauben. So soll ein gezielter Hackversuch aussehen? … sind doch eher wieder nur unsichere PCs auf denen die Mitarbeiter eben mal wieder das neueste Bürospielchen oder den neuesten Downloadbeschleuniger installiert haben, der halt mit Spyware versehen war.

Ich würde das erstmal genauer untersuchen und wenn es die Blödheit meiner Regierungsangestellten war, einfach die Klappe halten und bevor ein anderes Land beschuldigt wird. Falls es aber – wider meiner Erfahrung – tatsächlich schon ausgiebig untersucht wurde, sorry … los, erklärt den Chinesen den Krieg! Unerhört so was! ;-)

P.S.: Wenn man die Computer in einem beliebigen Wohnblock untersuchen würde, hätte man bestimmt eine ähnlich hohe Infizierung mit „chinesischen Spähprogrammen“ :twisted:

Spam zwingt zu ordentlicher E-Mailkontenführung

In letzter Zeit passiert es immer häufiger, dass eine meiner Domains für Spamzwecke missbraucht wird. Dazu wird ein zufälliger Name @ meinedomain.tld als Absender angegeben und ich bekomme dann tausende Abwesenheitsnachrichten und Mails, die mich über die Unzustellbarkeit informieren. Nicht auszudenken wie viele Mails tatsächlich irgendwo ankommen.

Das Problem für mich ist dabei ja nicht der Spam an sich (gegen so was kann man sowieso nichts unternehmen), sondern die ganzen zurückkommenden Mails. Gestern sah das z.B. so aus (Statistik vom gesamten Mailserver, aber der Anstieg der Zurückweisungen stammt nur von meiner Domain):

Per-Hour Traffic Summary
    time          received  delivered   deferred    bounced     rejected
    --------------------------------------------------------------------
    1800-1900          15         18          0          0         54 
    1900-2000         104        110          0          0       1370 
    2000-2100          17         18          0          0       1736 
    2100-2200          24         25          0          0       1029 
    2200-2300           9         14          0          0        651 
    2300-2400          13         13          0          0        480 

Ab 19 Uhr ging es los und ich hab’s zum Glück noch rechtzeitig gesehen und den CatchAll für die Domain ausgeschaltet und nur die tatsächlich verwendeten Adressen eingetragen. Das ist mir jetzt schon auf mehreren Domains passiert und zwingt mich quasi zu einer ordentlichen Kontoführung. Bei der Domain dieses Blogs wird es allerdings schwierig, da ich hier sehr viele Mailadressen verwende. Gibt es ein Plugin für Thunderbird, das einem ausgibt welche Empfängeradressen man bisher verwendet hat? Wahrscheinlich reicht ja ein grep über die Inbox direkt auf dem Server … mal sehen.

Und jetzt ein kühles Getränk.

Nachtrag:
Autsch … die Statistik für den 24.08.07 sagt „20300 rejected (97%)“ … fast alles nur Mails mit Abwesenheitsnachrichten. Es lässt sich ungefähr erahnen wie viel Spam da gerade mit einer meiner Domains als Absender unterwegs ist :-(