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Meckerecke

Liebes Cinestar (Erlangen), eure Sitze sind dreckig

Es war einmal vor vielen Jahren, da wurde das Hertie Kaufhaus umgebaut und ein großes, modernes Kino zog ein. Dieses „Multiplex“ namens Cinestar verdrängte dann auch so gleich die anderen Kinos in Erlangen und so ging man eben dort hin. War bzw. ist ja auch teilweise ganz toll, nur sind viele Jahre vergangen und:

Eure Sitze sind dreckig!

Und nicht nur die…

  • Der Teppichboden ab dem Kassenbereich sieht aus wie sau.
  • Und die Sitze sind zum großen Teil nicht nur versifft, sondern wackeln und quietschen auch noch.
  • Es muss wohl einen Grund geben warum seit Jahren kein THX oder Dolby Digital Trailer mehr läuft. Oft ist der Ton auch viel zu leise eingestellt.
  • Irre Aufpreise für 3D und dann muss man nochmal einen Euro für eine Brille zahlen
  • Irre Aufpreise für das Online-Reservieren. Ach halt, das ist ja ein Online-Kauf ohne Rückgabemöglichkeit. Dazu weiter unten mehr …
  • Irre Preise im Parkhaus, aber gut, das ist vielleicht nicht eure Schuld

Meine Kernpunkte – und scheinbar auch die auf vielen Bewertungsportalen wie Qype (wo scheinbar bei so gut wie jedem Kino die Sauberkeit bemängelt wird) – bleiben: Sauberkeit/Zustand der Sitze und das bescheuerte System um an Karten zu kommen. Bei letzterem fragt man sich wie das seit Jahren funktionieren kann?! Für irgend wen muss es ja funktionieren, aber sicher nicht für Kunden und sicher nicht für die Kinos selbst.

Cinestar benutzt zum Reservieren und Online-Kauf ein System auf einer Subdomain von global-ticketing.com und die Hauptdomain leitet auf ADC.de weiter. Keine Ahnung was das für ein Verein ist, aber aus irgendeinem Grund hat Cinestar erstens gedacht, dass man nur 10% der Karten zur Reservierung frei gibt und weil 10% so schön klingt, für die verbindliche Reservierung (=Online-Kauf) auch noch 10% Aufschlag gegenüber den Kassenpreisen zu verlangen. Natürlich kann man keine Rabattkarten (5-Sterne Ticket) benutzen oder die gekauften Karten zurückgeben/umtauschen.

Alles in allem ein sehr unfaires System, das dafür sorgt, dass man zum Cinestar eben „auf gut Glück“ geht und stehts an einer langen Warteschlange seine Karten kurz vor Beginn holt. Das alles könnte einen fast auf die Idee bringen das deutsche Ticketinggeschäft umzukrempeln und zumindest für Kinos ein gescheites System mit Rabatten und ohne Aufpreise auch online anzubieten. Ich frage mich wie die Software von Cinestar/Global Ticketing wohl funktioniert und ob das einfach genug nachzubilden wäre. Zweite Frage wäre ob und wie sich das Cinestar Management davon überzeugen lässt den Aufpreis für diese Dienstleistung zu schlucken anstatt es direkt an die Kunden weiterzugeben. Man darf ja mal träumen …

Bezüglich der Parksituation. Um das Kino herum gibt es nur einen Parkplatz, der ab 19 Uhr kostenlos benutzbar ist und der ist momentan zu. Der nächste ist dann hinter dem Bahnhof und natürlich gibt es noch vereinzelte Parkplätze am Straßenrand … und 3 Parkhäuser. In denen man angeblich sogar für 2 Euro stehen können soll … 3 Stunden gilt das. Nur schafft man 3 Stunden nicht mit Burger essen und Überlängenfilm (nicht zuletzt wegen der Werbung von über 40 Minuten) … also über 5 Euro bezahlt. Ungewohnt für einen Kinobesuch.

Genug gemeckert, aber ich musste es halt wieder einmal schreiben. Das Cinestar verkommt und ist nach wie vor „mein Kino“ (auch wenn jemand anders auf Foursquare Mayor ist). Die Reservierungspraxis ist unfair, der Online-Kauf stinkt, aber wenigstens klappt es immer spontan an den Kassen noch beliebig viele Karten zu bekommen. Es wäre nicht mein Ziel als Kinobetreiber, aber gut …

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Video

The Spielberg Face

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=VS5W4RxGv4s

Youtube Direktlink

via /Film

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In eigener Sache

Langsames Blog? Vielleicht ist die Logdatei zu groß!

Mein Blog kam mir gerade seltsam langsam vor. Ergebnis der Recherche: eine viel zu große Logdatei hat dem alten Indianer wohl zu schaffen gemacht. Ab 2,5 GB scheint es nicht mehr so einfach zu sein etwas an eine Datei anzufügen, wie auch immer sie überhaupt so groß werden konnte.

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Geeky

Nothing new


(xkcd comic)

Genau so einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch schon mal. Die wenigen Leute, die bei uns nicht „Verwalter des Reichtums“ sind, sorgen für neues und die gleichen Leute sind diejenigen, die eine Zeitreisemaschine erfinden und benutzen würden. Wenn das geschieht, gibt’s keinen Fortschritt mehr.

Das ist auch meine Theorie warum Scifi-Gesellschaften immer so schrecklich rückständig sind. Im Star Wars Universum sind auf einmal alle Ingenieure in die Zukunft gesprungen und kamen nicht mehr zurück. Das Resultat: Mittelalter mit Laserschwertern. Bei Star Trek muss etwas ähnliches passiert sein, dass man hunderte Jahre verbringen kann ohne wesentlich bessere Enterprises zu haben. Und Stargate? Nunja, dort gab es „Ascension“. Gleiches Resultat: Technikstillstand.

Fazit: wir werden irgendwann auf einem hohen Plateau in der Entwicklung stehenbleiben. Die Singularität wird nie passieren ;-)

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Party

Rammstein Konzert in Frankfurt


(Klick für größer)

„Meine Fresse, der Hesse“ waren Herrn Lindemanns letzte Worte beim gestrigen Rammstein Konzert in Frankfurt. Es hätte besser „alte Fresse“ heißen sollen, denn das Publikum war ganz schön alt und somit auch viel zu ruhig. Der Rest der Meute ist kaum mitgegangen, weil sie viel zu beschäftigt damit waren ihre Kamera gut festzuhalten. Nunja, aber von so etwas lässt man sich ja nicht abhalten und wir hatten – wieder einmal – ein ziemlich geiles Rammstein Konzert ;-)

2004 habe ich sie das erste Mal live gesehen (damals noch für 46 Euro und ohne diesen Ticketschmarrn mit Wiederverkäufern und Personalisierung und und und) und 2010 noch einmal bei Rock im Park. Dort ging die Menge richtig ab … kein Vergleich zu Frankfurt.

Ich bin gespannt auf das nächste Mal, vielleicht zum 50. Geburtstag von Till übernächstes Jahr?

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Nur mal so

Samsung?

Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich der erste in meinem Bekanntenkreis, der ein iPhone sein Eigentum nennen durfte. Um genau zu sein, es war am 5. Oktober 2007, aber der letzte Satz von damals stimmt heute irgendwie nicht mehr:

Mit iPhone in der Hand springen einen die Frauen regelrecht an

Genauso wie Bloggen heute nicht mehr ganz so cool ist, sind die iPhone Sichtungen prozentual auch stark zurückgegangen. Bei einigen musste ich über die Jahre harte Überzeugungsarbeit leisten und nun bin ich selber weitestgehend von diesem Zug abgesprungen. Der Rest des – mittlerweile – Massenmarktes auch, denn Android ist nun scheinbar der Marktführer und dort speziell Samsung. So zumindest in meinem Freundeskreis, wenn es mal wieder zu solchen Szenen kommt:

Ist Samsung jetzt das neue Nokia? Hat Apple einen Fehler gemacht zu wenig verschiedene Modelle anzubieten? Und warum um Himmels Willen ist das Galaxy Nexus so wahnsinnig teuer? *haben will* (aber immer noch mehr als 100 Euro günstiger als das kleinste iPhone 4S) ;-)

So toll Android auch ist, derjenige mit dem einzigartigsten Gerät zu sein funktioniert mit damit evtl. nicht mehr. Diesen Status hätte man wohl nur mit dem Windows Phone von Nokia (obwohl es auch davon viele gibt, aber die hat nicht jeder). Damit kauft man zwar im Wesentlichen Hardware von vor 2 Jahren und obwohl Microsoft ja regelmäßige Updates verspricht, dürfte das Ende nächsten Jahres kein so tolles Erlebnis werden, wenn es dann Quadcore-was-weiß-ich Windows Phones gibt und die gleiche Software auf der alten Hardware nicht ganz so rund läuft. Hmm … nach Weihnachten!

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Meckerecke

Fuck Passwords? – eindeutig ja!


(xkcd comic über Passwörter)

Ich bin gerade über die Hacker News auf einen Artikel namens „fuck passwords“ gestoßen. Kernpunkte:

  • Eigentlich sollte man für jeden Dienst ein neues Passwort generieren, das lang und kompliziert genug ist
  • Manche Dienste wollen öfters mal das Passwort verifiziert haben und das geht nicht so leicht, wenn man sich es nicht merken kann (lang, kompliziert und überall ein anderes)
  • Es sind hauptsächlich Banken die Benutzer mit lächerlich schwachen Passwörtern versorgen. Etwas wie 6-10 Zahlen, etc

Passwörter für nicht-lokale Dienste sind keine gute Idee, der Meinung bin ich auch. Denn sie müssen zur Verifikation, dass ich ich bin an die Gegenseite geschickt werden. Diese Leitung kann meinetwegen auch eine sichere sein, jedoch hat die Gegenseite mein Passwort NICHT zu interessieren. Deshalb ist es auch Praxis, dass man als Webdienstanbieter dieses Passwort nicht speichert (viele tun es offenbar trotzdem, wie Lecks in den letzten Monaten zeigten).

Seine Lösung ist – und die fände ich auch spitze – Public-Key Kryptographie. Das funktioniert seit Jahrzehnten mit SSH-Verbindungen … warum sollte es nicht im „World Wide Web“ funktionieren? Ich gebe einem Anbieter meinen öffentlichen Schlüssel und wenn ich das was er damit verschlüsselt mit meinem privaten Schlüssel entschlüsseln kann, dann bin ich ich … fertig!

Wenn es nur so einfach wäre.

Aber deswegen poste ich das hier eigentlich gar nicht, sondern weil ich dann gleich mal bei meiner Sparkasse geschaut habe was dort eigentlich für Passwortregeln gelten. Die normalen Karten-Pins sind ja mit 4 Stellen und nur Zahlen schon ziemlich lächerlich (früher konnten sich Menschen deutlich längere Nummern merken und heute?! Heute weiß man nicht mal die eigene Bankleitzahl oder Kontonummer auswendig). Zeit für ein Zitat:

Bitte wählen Sie eine fünfstellige PIN, die nur Ihnen bekannt ist, und notieren oder speichern Sie diese nicht.
Erlaubte Zeichen zur Vergabe der PIN sind:
Kleinbuchstaben von a – z
Großbuchstaben von A – Z
Ziffern von 0 – 9
Sonderzeichen ä,ö,ü bzw. Ä,Ö,Ü und ß

Das sind also 69 (26+26+10+7) hoch 5 Möglichkeiten für ein Passwort oder auch 1564031349 in ausgeschriebener Form. Über das Webinterface wird die Testrate sicherlich nicht sehr hoch sein und evtl. das Konto gesperrt wenn es oft genug versucht wurde (auch toll, wenn das einem passiert, weil andere sich einen Spaß machen). Aber was passiert, wenn jemand mal Zugriff auf die Kundendatenbank der Sparkasse bekommen sollte? Denn warum sollen Banken hier eine Ausnahme sein? Passiert in jeder Ecke …

Anfang des Jahres haben Forscher WPA auf EC2 Instanzen geknackt und 400000 Passwörter pro Sekunde durchprobiert. Bei der Rate dauert es knapp 1 Stunde bis man die Pin für ein Konto herausbekommen hat. Und das nervt. Liebe Sparkasse, was soll das?

Ich weiß noch wie bei der Uni-Erlangen auch ein Passwort verlangt wurde. Das musste 8 Zeichen lang sein und mindestens 2 Zahlen und Großbuchstaben enthalten. Ich schätze in 100% der Fälle war das dann wohl das Geburtsjahr. Ein Unding! Und um auf das anfangs gezeigte Comic zurückzukommen: wenn schon Passwörter dann bitte ohne Beschränkung der Länge und der verwendeten Symbole!