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Quadrocopter, die 102.

Eigentlich sollte das Hobby ja „Fliegen“ werden und nicht „Basteln“, aber letzteres ist bis jetzt auf jeden Fall der Hauptbestandteil. Ich habe also mal wieder herumgebastelt, nachdem der letzte Flugversuch mehr oder weniger misslang. Ich hoffe ich habe am Wochenende mal ein paar Stündchen Zeit auf ein offenes Feld zu gehen und mit mehr Auslauf zu testen wie die PID-Werte denn nun eingestellt werden sollten und ab wann der Beschleunigungssensor den Quadrocopter nicht mehr in irgendeine Richtung wegkippen lässt.

Was habe ich hinzugefügt? Ein kleiner Spannungsteiler um die Batteriespannung überwachen zu können und ein Buzzer um entsprechendes Feedback zu bekommen. Außerdem habe ich noch einen Zusatzakku mit 5000 mAh gekauft, der erstaunlich dicke Kabel hat (vielleicht sollen da mehr als 100 Ampere durch? Aufgedruckt ist jedenfalls 25C, also 75 Ampere Maximallast, wenn ich mich nicht verrechnet habe). 75 Ampere (900 Watt!!!) ist auch etwa der Strom, den die Motoren bei Vollast schlucken und mein Amperemeter zerstört haben (maximal 70 Ampere).

Wie auch immer. Das vorläufige Endgewicht (ohne LED-Streifen) ist 610 Gramm ohne Akkus. Die kleinen Akkus (2200 mAh) wiegen jeweil 190 Gramm und der große (5000 mAh) 400 Gramm. Abfluggewicht also unter einem Kilogramm bzw. ziemlich genau ein Kilogramm. Nicht schlecht.

Das nächste Posting ist dann hoffentlich mal ein kleines Video vom Erstflug aus Sicht des Copters, der länger als nur ein paar Sekunden fliegt, bevor ich Schiss habe einen Baum oder eine Wand zu treffen. Wünscht mir Glück ;-)

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Eigener Quadrocopter Part III

[Teil 1]
[Teil 2]

Nur ein kleines Update. Alles ist verlötet und nach wie vor bereue ich es mir nicht vorher Gedanken über das endgültige Design gemacht zu haben und alles hübsch auf eine geätzten Platine gesetzt habe, aber hey … Lochraster geht schon irgendwie. Vielleicht für Version 2, man kann die Hardware ja wiederverwenden ;-)

Also was ist noch dazu gekommen? Ein neuer Chip von meinem Lieblingsbastelschuppen um Strom bis 75 Ampere messen zu können. Habe ich gleich mal angeschlossen und ausprobiert und einen maximalen Stromverbrauch von 65 A festgestellt. Bei ca. 8-10 Ampere beginnt er allerdings schon zu schweben, also alles im grünen Bereich.

Warum ein Amperemeter? Nun, die Spannung bricht trotz 35C Akku bei Belastung stark ein (bei 65 A sind es nur noch 8 Volt) und eignet sich nur bedingt um festzustellen wie leer der Akku denn nun ist. Deshalb sind verbrauchte mAh wohl die bessere Möglichkeit.

Das war’s auch schon. Ich bin noch nicht zu weiteren Flugtests gekommen … hoffentlich am Wochenende. Bis dann!