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Kino & TV Review

Wolverine Review

Das war mal ein etwas anderer Freitagabend. Zuerst knapp vor einem heftigen Gewitter mit Steffi in Mike’s Eku Steakhouse zum Essen geflüchtet. Lecker. Und dann der Kinomarathon mit Wolverine und Star Trek hintereinander. Wer geht am Wochenende schon noch in Diskos? ;-)

wolverine

Zunächst aber erstmal Wolverine … ein ganzer Film nur um das Wölfchen, als ob die anderen drei X-Men Filme sich nicht auch schon nur um ihn gedreht haben. In diesem Prequel (warum ist das gerade nochmal in Mode die Vorgeschichte von alles und jedem zu zeigen?) also die Entwicklung vom Jungen mit Knochenkrallen zum Adamantium gestählten Superhelden, der es auch mit Ryan Reynolds aufnehmen kann.

Mehr mag ich von der Story auch gar nicht erzählen. Tja, aber was bekommt man geboten? Nette Spezialeffekte und Mutationen, keine Frage. Story ist auch vorhanden, aber was soll man machen, wenn der Held von Mutanten umgeben ist, die alle wesentlich cooler Dinge können. Allein die Unzerstörbarkeit von Wolverine macht ihn zu etwas besonderen, aber was soll man damit anfangen? Gleiches fragt sich Claire aus der Serie Heroes regelmäßig und zu Recht. Aber er hat ja immerhin noch seine Klauen, aber auch die sind problematisch, wie wir wissen ;-)

Was bleibt ist nette Popcornunterhaltung und das im wahrsten Sinne des Wortes. So viel Geraschel habe ich noch bei keinem Film erlebt. Der Typ neben mir hat immerhin aufgehört zu mampfen als ich ihn darum bat, aber der Rest? Laut wurde es im Film nur in Actionszenen, sonst hat man das Popcorn gehört … nervend.

Blendet man das aus, ist Wolverine tatsächlich eine „echt nette Unterhaltung“ wie Steffi schreibt. Aber nicht unbedingt einer der Filme, die man gesehen haben muss … fast so wie Underworld: Rise of the Lycans. Und was bei Prequels halt immer doof ist … man weiß wer am Ende noch leben muss und so kommt eben keine rechte Spannung auf, ob der Held es schaffen wird oder nicht.

6 von 10 Punkten.