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Musik Nur mal so

Musik wird kostenlos?

Techcrunch titelt „Big Music Will Surrender, But Not Until At Least 2011“ und meint damit den Untergang der großen Labels. Wenn der direkt Verkauf von CDs jedes Jahr um 20% sinkt, dann ist die einzige Möglichkeit den Trend zu stoppen, wenn die Verkaufszahlen Null erreichen.

So sieht’s aus. In der Zukunft werden die Musikdienste des Internets nicht mehr verklagt und müssen für die Musik bezahlen, nein sie werden bezahlt um die Musik von Künstlern bekannt zu machen. Nette Idee!

Und ich wünsche mir das gleiche von der Bekleidungsindustrie. Ich habe es nie verstanden warum manche Menschen horrende Summen für Kleidung ausgeben auf denen dann rießengroß D&G oder Tommy Hilfiger zu lesen ist. Wenn ich so was anziehen soll, dann will ich Geld von dem Hersteller für die Werbung auf meinem Shirt. Jawohl!

Zurück zur Musik. Es kommt wohl nicht so weit, dass uns Labels für das Musik hören bezahlen, aber der Trend zu kostenloser Musik ist auf jeden Fall schon jetzt abzusehen. Wird kommen. Die meisten Bands verdienen ja auch heute schon hauptsächlich mit Auftritten und Merchandise ihr Geld. Die Zeiten von einmal arbeiten (Musik aufnehmen) und dann endlos Geld verdienen (Kopien kosten nichts) sind vorbei. Stattdessen muss jetzt wohl jedes mal gearbeitet werden.

Ob das auch bei anderen Industrien kommen wird? Im Internet funktioniert ja vieles ebenso, gerade im Web 2.0. Man baut eine Seite und hofft auf einen Selbstläufer. Ob 100000 oder 100 Millionen das Angebot nutzen macht vom Aufwand kaum einen Unterschied, wohl aber beim Gewinn.

Werden Kinofilme verschwinden und Theater mit täglich hart arbeitenden Schauspielern erleben einen Boom? Ich hoffe nicht. Ich mag Kino! Und ich mag Musik und dort macht ein „ich finanziere mich durch Konzerte“ Modell auch viel mehr Sinn. Durch dieses Modell passiert es auch dieses Jahr wieder, dass ich wohl zwei mal Enter Shikari sehen werde. Aber das macht nichts, 2007 habe ich sie drei mal gesehen. 2008 nur einmal, aber dafür mit Hand schütteln im Publikum der Chemical Brothers ;-)

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Pron

Virtual Sex auf Techcrunch

Sorry, aber das hier erfordert ein Zitat:

In the long and storied history of teledildonics, science has always tried to recreate the inside of a woman’s wee-wee and poop parts with accuracy, tact, and lubrication. Well, friends, all those years of effort have paid off with the RealTouch, a honking big device that recreates every nuance of the human anatomy, albeit in a way that makes it look like you’re violating Mr. Peanut.

Also ich musste lachen als ich das gelesen habe ;-)

Der Link im Zitat ist übrigens NSFW (not safe for work!). Ihr solltet euch trotzdem mal deren Videoerklärung reinziehen. Virtueller Sex mit einer Riesen Erdnuss :twisted:

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Geeky

Google ist jetzt auch noch Web Hoster

War ja klar … nachdem auf Techcrunch gemunkelt wurde, dass Google seine Infrastruktur öffnet, machen sie es nun scheinbar wirklich. Google App Engine heißt das Baby und ist für relativ kleine Datenmengen sogar kostenlos, wenn ich das richtig verstanden habe.

Und hat wirklich nur X jemals etwas von Hadoop gehört? Ich glaube ich muss meine Leserschaft mal ein wenig geekiger erziehen :D

Spontane, paranoide Kritik: wird Google etwas dagegen haben, wenn jemand ein Gmail, eine Suchmaschine oder sonst irgendwelche ihrer Dienste nachbaut? Sprich was machen sie, wenn sie die eigene Konkurrenz auf ihren Servern laufen haben? Oder machen die das nur, damit sie frühzeitig erkennen können was gut läuft (sie haben ja alle Daten) um die Applikation/Firma dann ebenso frühzeitig relativ kostengünstig übernehmen zu können? Hmm …

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Kurioses Pron

Youporn und Pornotube

Interessant … laut Techcrunch bestätigt sich wieder einmal: the internet is for porn (auch Futurama wusste das).

  • 89% der Pornoseiten kommen aus den USA (Deutschland mit 4% auf dem zweiten Platz)
  • 2,84 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr 2006 alleine mit U.S. Pornoseiten
  • 89 Dollar pro Sekunde, die für Pornos ausgegeben werden
  • 72% der Konsumenten sind männlich
  • 260 neue Pornoseiten, jeden Tag

Das Good Magazine hat eine freizügige Präsentation aus diesen Statistiken erstellt in dem sie zum besseren Verständnis all diese Zahlen auf den Körper einer Frau geschrieben haben. Nicht schlecht! (Video weiter unten … Powerpoint war gestern ;-))

Und was hat das jetzt mit Youporn und Pornotube zu tun? Ganz einfach: 1) sind das einige der wenigen Beispiele bei der eine Technologie (User generated content) mal nicht zuerst bei der Pornoindustrie Verwendung fand und 2) springe ich damit auf einen längst abgefahrenen Zug auf ;-)

P.S.: Nein ich starte keine Pornoseite … aber eigentlich sollte man. Oder so etwas ähnliches (strip2study)?

Nachtrag:
Wie ich gerade auf Robert Basics Blog lese gibt es noch eine Quelle für solche Statistiken und dort stehen ganz andere Zahlen, die – nunja – eine ganz andere Größe der Industrie erahnen lassen. Statt $89 pro Sekunde sollen über $3000 ausgegeben werden und die USA ist mit einem Gewinn von $13,3 Milliarden nur 4. hinter China, Korea und Japan. Allerdings sind das Statistiken für die gesamte Pornoindustrie und nicht nur der Internetableger ;-)

Nachtrag (4.7.07):
Da die Seite so oft aufgerufen wird und hier so wenig zum Thema Youporn gefunden wird, habe ich mich entschlossen neben Textlinks und Werbung von Google Adsense ein paar Banner und Layer von X-Adservice einzubauen (z.T. nur sichtbar, wenn man von Google&Co auf meiner Seite landet). Vielleicht finden die suchenden Besucher ja dort Befriedigung ;-)

Nachtrag:
Fast ist es mir vollkommen entgangen, aber Golem berichtete darüber, dass einige Provider nun auch direkt Youporn sperren wollen bzw. es bereits getan haben. Verrückt …


(Vorsicht, nicht so richtig safe for work)