24. November 2004 · 30 Kommentare

Inhärent

Inhärent ist ein tolles Wort. Ein Adjektiv, praktisch überall einzusetzen und keiner weiß so genau was es bedeutet. Jetzt nicht mehr ;-)

Meistens steht das Wort bei einem weiteren Adjektiv, das damit näher beschrieben wird. Es deutet an, dass die Eigenschaft direkt aus dem dadurch beschriebenen folgt, also “innewohnt”. Und schon haben wir die Bedeutung: “innewohnend”. Jippie!

Passend dazu gibt es auch die “Inhärenz” und als Gegenpart die “Kohärenz“.

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30 Responses to “Inhärent”

  1. Claudia 26 November 2004 at 19:48 Permalink

    Kannst du bitte ein Beispiel geben? Bin da grad etwas phantasielos – und würd doch so gerne mit Fremdwörtern prahlen. :D

  2. Sebbi 26 November 2004 at 20:39 Permalink

    Hi Claudia,

    z.B. “Die dem Problem inhärente Komplexität macht dies und jenes” oder “Eine kontextsensitive Sprache (Typ 1) heißt inhärent mehrdeutig, wenn es keine Möglichkeit gibt eine eindeutige Grammatik zu finden.” ;-)

    Keine besonders tollen Beispiele, aber ich bin mir sicher in den nächsten Tagen dieses Wort überall wiederzufinden. So war es bei allen anderen bisher auch :-)

  3. Anonymous 28 November 2004 at 16:31 Permalink

    Neue Gäste? Sebbi, erklär uns das!

  4. Sebbi 28 November 2004 at 17:28 Permalink

    Geb dich zu erkennen, du anonymer welcher! …

  5. silvia 5 Dezember 2004 at 11:53 Permalink

    Halloa
    und wie kann man denn folgenden Satz erklären:
    “Die Nasalresonanz ist je nach der POsition des Vokals entweder inhärent oder segmental”?
    Da verstehe ich nicht so ganz was es soll. Sebbi hast Du eine Idee?
    Silvia

  6. Sebbi 5 Dezember 2004 at 13:12 Permalink

    Die Geheimnisse der deutschen Sprache ;-)

    Hallo Silvia,
    auch wenn “innewohnend” hier ein bisschen seltsam klingt, passt es doch ganz gut. “segmental” dann noch durch “einen Abschnitt betreffend” ersetzen und man kommt dem näher was der Verfasser wohl gemeint haben könnte. Je nach Vokal gibt es eine Resonanz entweder in der gesamten Nase oder nur in Abschnitten. Würde ich mal so behaupten …

    Google zeigt zu segmental ja einige interessante Ergebnisse an. Mediziner und ihre Geheimniskrämerei: Therapie der fokal-segmental klerosierenden GN mit nephrotischem Syndrom – Ergebnisse einer prospektiv-randomisierten Multizenterstudie (was man da für Beiträge zur Wortsammlung herausziehen könnte, aber eine Fachbegriffssammlung sollte es ja nicht werden *g*)

  7. KATHRIN 5 Dezember 2004 at 17:49 Permalink

    na sowas. heute mach ich englisch-hausaufgaben und muss den satz “The Nazi attempt to combine an inward-looking German culture with American technology and industrialism foundered not merely because of the superior military power of the United States in World War 2 but also because of the contradicition INHERENT in Hitler’s aims.

    wow!

  8. Sebbi 6 Dezember 2004 at 0:14 Permalink

    So geht’s mir bei all diesen Wörtern … im “Vermächtnis der Tempelritter” (Review noch zu schreiben) kam das Wort auch einmal vor … extra für mich ;-)

  9. Frankiöööögrööööölllll 6 Dezember 2004 at 11:59 Permalink

    na sowas. heute mach ich englisch-hausaufgaben und muss den satz “…
    noch vollenden!

  10. KATHRIN 6 Dezember 2004 at 14:30 Permalink

    übersetzen

  11. Frankiöööögrööööölllll 6 Dezember 2004 at 15:23 Permalink

    geiler satz! :)

  12. KATHRIN 6 Dezember 2004 at 16:38 Permalink

    da hauts dich aus den socken, gell?

  13. Frankiöööögrööööölllll 6 Dezember 2004 at 20:46 Permalink

    Und was hast du mit dem Satz angestellt?

  14. KATHRIN 6 Dezember 2004 at 21:41 Permalink

    ihn übersetzt!

  15. Fraaaaaaaaa..... 7 Dezember 2004 at 16:30 Permalink

    Und was kam bei raus?

  16. KATHRIN 7 Dezember 2004 at 23:17 Permalink

    lieber frank, dazu solltest du selbst im stande sein. übersetze es und ich werde korrigieren *korrigierbrillezück*

  17. Frankiöööögrööööölllll 8 Dezember 2004 at 16:37 Permalink

    Moment, das war eigentlich andersrum gedacht!

  18. KATHRIN 8 Dezember 2004 at 17:37 Permalink

    jetzt steckste in der klemme. du MUSST übersetzen!

  19. Frankiöööögrööööölllll 9 Dezember 2004 at 1:14 Permalink

    Ich muss garnüscht!

  20. Plasma 9 Dezember 2004 at 14:35 Permalink

    F…..

  21. Sebbi 9 Dezember 2004 at 14:54 Permalink

    Wisst ihr … ach vergesst es :twisted:

  22. Plasma 9 Dezember 2004 at 17:51 Permalink

    Na? Komm schon, zeig’s uns, sei mal ein böser Junge!

  23. Frankiöööögrööööölllll 9 Dezember 2004 at 23:35 Permalink

    Darwin Award: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,332077,00.html

  24. Plasma 10 Dezember 2004 at 2:07 Permalink

    Handbremse rulez

  25. Oli 8 Juli 2005 at 10:53 Permalink

    Hi,

    also noch ein Beispiel aus der Technik:

    Eine inhärente Adressierung (z.B. bei einem Microcontroller) ist die die Tatsache, dass bestimmte Register dieses Controllers nicht mit der Adresse z.B. 0x01H angesprochen werden müssen, sondern einfach mit A bzw. ACC belegt werden können. Der Akkumulator, ist in diesem Fall inhärent adressierbar. Das A bzw ACC wohnt quasi im der Adresse inne :-)

  26. Cappellmeister 8 Juli 2005 at 12:03 Permalink

    Ich konnte zwar die einzelnen Worte lesen, aber den Satz nicht annähernd zusammensetzen geschweige denn verstehen. Bahnhof.

  27. Sebbi 8 Juli 2005 at 14:50 Permalink

    Oli, ich habe mir mal die Freiheit genommen und deine “inhärenten”-Rechtschreibfehler korrigiert, damit hier nichts falsches steht.

    Obwohl es das geben mag, würde ich in diesem Fall doch eher von implizierter Adressierung sprechen. Und ganz speziell in deinem Fall sind das alles nur Platzhalter bzw. Makros. Der Compiler/Assembler ersetzt die Registernamen durch ihre Adressen, nicht erst der µC. Dort gibt es allerdings die Möglichkeit von Adressierung über einen Wert, der irgendwo gespeichert wurde (z.B. “MOVB %eax, (%ebx)”, wenn ich mich recht erinnere). Das wäre dann indirekte Adressierung, aber auch nicht inhärent, oder?

  28. Plasma 8 Juli 2005 at 14:54 Permalink

    MMUUUUUAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRGGGRRAAAAAHHHHHHH!!

    Italiener!! @#%&$ !!!

  29. Marcus 16 Juli 2005 at 20:57 Permalink

    Nachdem sich immer noch kein kluger Kopf gefunden hat,
    und eine Übersetzung geliefert hat für diesen Satz,
    will ich mal meinen Klugscheiß dazugeben! ;-)

    Also – nun – tatatata -hier kommt meine – ein bisserl freiere Übersetzung, damit man auch was kapiert:
    Die Nazis versuchten, die deutsche, vom Nationalsozialismus geprägte Kultur mit amerikanischer Technik und Industrialismus zu verbinden. Dies scheiterte nicht nur wegen der überlegenen Heeresmacht der USA, sondern auch daran, dass dieses Ziel für sich ein Widerspruch zu Hitlers Zielen darstellte.

    NA SUPER! Dat is ma äh Satz! Englisch-Lehrer sind einfach zum Kotzen! Eigentlich sind ALLE Lehrer zum Kotzen! (Aber das is jetzt n anderes Thema! ;-P )

  30. gt 23 Juni 2008 at 20:33 Permalink

    beispiel: sowohl Inputinformationen als auch Prädispositionen sind inhärente Komponenten des Erwerbs


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