Inhärent
Inhärent ist ein tolles Wort. Ein Adjektiv, praktisch überall einzusetzen und keiner weiß so genau was es bedeutet. Jetzt nicht mehr ;-)
Meistens steht das Wort bei einem weiteren Adjektiv, das damit näher beschrieben wird. Es deutet an, dass die Eigenschaft direkt aus dem dadurch beschriebenen folgt, also “innewohnt”. Und schon haben wir die Bedeutung: “innewohnend”. Jippie!
Passend dazu gibt es auch die “Inhärenz” und als Gegenpart die “Kohärenz“.
Claudia um 19:48 am Freitag, 26. November 2004 Permalink |
Kannst du bitte ein Beispiel geben? Bin da grad etwas phantasielos – und würd doch so gerne mit Fremdwörtern prahlen. :D
Sebbi um 20:39 am Freitag, 26. November 2004 Permalink |
Hi Claudia,
z.B. “Die dem Problem inhärente Komplexität macht dies und jenes” oder “Eine kontextsensitive Sprache (Typ 1) heißt inhärent mehrdeutig, wenn es keine Möglichkeit gibt eine eindeutige Grammatik zu finden.” ;-)
Keine besonders tollen Beispiele, aber ich bin mir sicher in den nächsten Tagen dieses Wort überall wiederzufinden. So war es bei allen anderen bisher auch :-)
Anonymous um 16:31 am Sonntag, 28. November 2004 Permalink |
Neue Gäste? Sebbi, erklär uns das!
Sebbi um 17:28 am Sonntag, 28. November 2004 Permalink |
Geb dich zu erkennen, du anonymer welcher! …
silvia um 11:53 am Sonntag, 5. Dezember 2004 Permalink |
Halloa
und wie kann man denn folgenden Satz erklären:
“Die Nasalresonanz ist je nach der POsition des Vokals entweder inhärent oder segmental”?
Da verstehe ich nicht so ganz was es soll. Sebbi hast Du eine Idee?
Silvia
Sebbi um 13:12 am Sonntag, 5. Dezember 2004 Permalink |
Die Geheimnisse der deutschen Sprache ;-)
Hallo Silvia,
auch wenn “innewohnend” hier ein bisschen seltsam klingt, passt es doch ganz gut. “segmental” dann noch durch “einen Abschnitt betreffend” ersetzen und man kommt dem näher was der Verfasser wohl gemeint haben könnte. Je nach Vokal gibt es eine Resonanz entweder in der gesamten Nase oder nur in Abschnitten. Würde ich mal so behaupten …
Google zeigt zu segmental ja einige interessante Ergebnisse an. Mediziner und ihre Geheimniskrämerei: Therapie der fokal-segmental klerosierenden GN mit nephrotischem Syndrom – Ergebnisse einer prospektiv-randomisierten Multizenterstudie (was man da für Beiträge zur Wortsammlung herausziehen könnte, aber eine Fachbegriffssammlung sollte es ja nicht werden *g*)
KATHRIN um 17:49 am Sonntag, 5. Dezember 2004 Permalink |
na sowas. heute mach ich englisch-hausaufgaben und muss den satz “The Nazi attempt to combine an inward-looking German culture with American technology and industrialism foundered not merely because of the superior military power of the United States in World War 2 but also because of the contradicition INHERENT in Hitler’s aims.
wow!
Sebbi um 0:14 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
So geht’s mir bei all diesen Wörtern … im “Vermächtnis der Tempelritter” (Review noch zu schreiben) kam das Wort auch einmal vor … extra für mich ;-)
Frankiöööögrööööölllll um 11:59 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
na sowas. heute mach ich englisch-hausaufgaben und muss den satz “…
noch vollenden!
KATHRIN um 14:30 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
übersetzen
Frankiöööögrööööölllll um 15:23 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
geiler satz! :)
KATHRIN um 16:38 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
da hauts dich aus den socken, gell?
Frankiöööögrööööölllll um 20:46 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
Und was hast du mit dem Satz angestellt?
KATHRIN um 21:41 am Montag, 6. Dezember 2004 Permalink |
ihn übersetzt!
Fraaaaaaaaa..... um 16:30 am Dienstag, 7. Dezember 2004 Permalink |
Und was kam bei raus?
KATHRIN um 23:17 am Dienstag, 7. Dezember 2004 Permalink |
lieber frank, dazu solltest du selbst im stande sein. übersetze es und ich werde korrigieren *korrigierbrillezück*
Frankiöööögrööööölllll um 16:37 am Mittwoch, 8. Dezember 2004 Permalink |
Moment, das war eigentlich andersrum gedacht!
KATHRIN um 17:37 am Mittwoch, 8. Dezember 2004 Permalink |
jetzt steckste in der klemme. du MUSST übersetzen!
Frankiöööögrööööölllll um 1:14 am Donnerstag, 9. Dezember 2004 Permalink |
Ich muss garnüscht!
Plasma um 14:35 am Donnerstag, 9. Dezember 2004 Permalink |
F…..
Sebbi um 14:54 am Donnerstag, 9. Dezember 2004 Permalink |
Wisst ihr … ach vergesst es :twisted:
Plasma um 17:51 am Donnerstag, 9. Dezember 2004 Permalink |
Na? Komm schon, zeig’s uns, sei mal ein böser Junge!
Frankiöööögrööööölllll um 23:35 am Donnerstag, 9. Dezember 2004 Permalink |
Darwin Award: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,332077,00.html
Plasma um 2:07 am Freitag, 10. Dezember 2004 Permalink |
Handbremse rulez
Oli um 10:53 am Freitag, 8. Juli 2005 Permalink |
Hi,
also noch ein Beispiel aus der Technik:
Eine inhärente Adressierung (z.B. bei einem Microcontroller) ist die die Tatsache, dass bestimmte Register dieses Controllers nicht mit der Adresse z.B. 0x01H angesprochen werden müssen, sondern einfach mit A bzw. ACC belegt werden können. Der Akkumulator, ist in diesem Fall inhärent adressierbar. Das A bzw ACC wohnt quasi im der Adresse inne :-)
Cappellmeister um 12:03 am Freitag, 8. Juli 2005 Permalink |
Ich konnte zwar die einzelnen Worte lesen, aber den Satz nicht annähernd zusammensetzen geschweige denn verstehen. Bahnhof.
Sebbi um 14:50 am Freitag, 8. Juli 2005 Permalink |
Oli, ich habe mir mal die Freiheit genommen und deine “inhärenten”-Rechtschreibfehler korrigiert, damit hier nichts falsches steht.
Obwohl es das geben mag, würde ich in diesem Fall doch eher von implizierter Adressierung sprechen. Und ganz speziell in deinem Fall sind das alles nur Platzhalter bzw. Makros. Der Compiler/Assembler ersetzt die Registernamen durch ihre Adressen, nicht erst der µC. Dort gibt es allerdings die Möglichkeit von Adressierung über einen Wert, der irgendwo gespeichert wurde (z.B. “MOVB %eax, (%ebx)”, wenn ich mich recht erinnere). Das wäre dann indirekte Adressierung, aber auch nicht inhärent, oder?
Plasma um 14:54 am Freitag, 8. Juli 2005 Permalink |
MMUUUUUAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRGGGRRAAAAAHHHHHHH!!
Italiener!! @#%&$ !!!
Marcus um 20:57 am Samstag, 16. Juli 2005 Permalink |
Nachdem sich immer noch kein kluger Kopf gefunden hat,
und eine Übersetzung geliefert hat für diesen Satz,
will ich mal meinen Klugscheiß dazugeben! ;-)
Also – nun – tatatata -hier kommt meine – ein bisserl freiere Übersetzung, damit man auch was kapiert:
Die Nazis versuchten, die deutsche, vom Nationalsozialismus geprägte Kultur mit amerikanischer Technik und Industrialismus zu verbinden. Dies scheiterte nicht nur wegen der überlegenen Heeresmacht der USA, sondern auch daran, dass dieses Ziel für sich ein Widerspruch zu Hitlers Zielen darstellte.
NA SUPER! Dat is ma äh Satz! Englisch-Lehrer sind einfach zum Kotzen! Eigentlich sind ALLE Lehrer zum Kotzen! (Aber das is jetzt n anderes Thema! ;-P )
gt um 20:33 am Montag, 23. Juni 2008 Permalink |
beispiel: sowohl Inputinformationen als auch Prädispositionen sind inhärente Komponenten des Erwerbs