Heute vor 10 Jahren: Herr der Ringe

Vor 10 Jahren am heutigen Tag lief Herr der Ringe im Kino. Ich hatte Karten für die Mitternachtsvorstellung (also die allererste Vorstellung am 19. Dezember 2001) und es war großartig. Weil der Film ungefähr 3 Stunden lief kamen wir erst kurz vor 4 Uhr aus dem Kino und konnten so gleich zum Fabrikverkauf vom Trapper düsen. Nach dem Frühstück dort habe ich auch gleich (um halb 6 Uhr früh) noch ein Review gepostet:

durch die vorherige lektüre des buches hat man zwar so seine vorstellungen und erwartungen, aber der kinofilm ist doch ein richtiger hammer. naja, auf jeden fall erzählt er die geschichte richtig gut und mit vielen bombastischen effekten und schlachten. galadriel ist nicht so schön wie ich sie mir vorgestellt hatte (dafür aber arwen *g*), aber die szene wo sie dem ring widersteht ist einfach genial gemacht … überhaupt sind alle szenen in denen sich irgendwelche darsteller verwandeln recht … ehm … krass. also der film war genial, und mehr erzähl ich jetzt mal nicht, weil sonst wisst ihr ja schon alles im vorraus

(wie hat man eigentlich damals Trailer im Netz angeschaut? Gab es da schon Apples Trailerseite?)

Harry Potter kam übrigens einen knappen Monat vorher ins Kino. Und Matrix ist nun auch schon fast 13 Jahre her. Wenn man sich das heutige Kino anschaut, wird es wahrscheinlich schwer werden in 10 Jahren auf irgendeinen Film bzw. eine Filmserie so zurückblicken zu können. Alles nur Fortsetzungen …

P.S.: Mission Impossible 4 ist aber eine der besten Fortsetzungen in letzter Zeit, falls ihr einen lohnenswerten Kinofilm in Zeiten von Happy New Year & Co sucht ;-)

Nothing new


(xkcd comic)

Genau so einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch schon mal. Die wenigen Leute, die bei uns nicht “Verwalter des Reichtums” sind, sorgen für neues und die gleichen Leute sind diejenigen, die eine Zeitreisemaschine erfinden und benutzen würden. Wenn das geschieht, gibt’s keinen Fortschritt mehr.

Das ist auch meine Theorie warum Scifi-Gesellschaften immer so schrecklich rückständig sind. Im Star Wars Universum sind auf einmal alle Ingenieure in die Zukunft gesprungen und kamen nicht mehr zurück. Das Resultat: Mittelalter mit Laserschwertern. Bei Star Trek muss etwas ähnliches passiert sein, dass man hunderte Jahre verbringen kann ohne wesentlich bessere Enterprises zu haben. Und Stargate? Nunja, dort gab es “Ascension”. Gleiches Resultat: Technikstillstand.

Fazit: wir werden irgendwann auf einem hohen Plateau in der Entwicklung stehenbleiben. Die Singularität wird nie passieren ;-)

Ein einfaches Blutakoholmessgerät selbst bauen

Vor ein paar Tagen ist ein Alkohol Gassensor (MQ-3) in der Post gewesen und es hat nicht lange gedauert damit eine einfache Schaltung aufzubauen. Erst mit einem Arduino, aber das war dann doch etwas Overkill und so habe ich dann schlussendlich einen kleinen PIC (18LF1230) und ein paar LEDs genommen. Im Bild oben sieht man die Schaltung, unten im Artikel noch mal etwas näher. Den Code gibt es auf Github. Und damit mir keiner die Überschrift übel nimmt, natürlich misst das nicht den Blutalkoholgehalt, sondern den Alkoholgehalt der Atemluft.

Und natürlich lernt man bei so etwas auch immer etwas:

  1. Breadboards sind wirklich praktisch! Habe vorher immer alles auf Lochraster zusammengelötet, wenn ich nur mal kurz was testen wollte
  2. Sich alleine auf 0,8 Promille zu betrinken (der Kalibrierwert im Datenblatt, 0,84 Promille entsprechen 0,4 mg/L Alkohol in der Luft) ist kein Spaß, vor allem wenn es schnell gehen muss (3 Shots a 40 ml Wodka) ;-)
  3. Nach so einem Selbstest ist es äußerst schwer irgendetwas auszurechnen. Alle Ergebnisse waren für die Katz, aber zum Glück habe ich die Messwerte fein säuberlich aufgeschrieben. Glück gehabt!
  4. Geringe Mengen Alkohol im Mund sorgen für dramatisch höhere Messwerte. Deshalb immer gut den Mund ausspülen, wenn ihr nach einem Glas Wein sofort nach Hause fahrt und einen peinlichen Moment bei der Polizeikontrolle umgehen wollt.
  5. Benzin oder ein Edding sorgen auch für höhere Messwerte. Ich weiß nicht, ob die Geräte der Polizei das auch aufschnappen, aber es wäre auf jeden Fall schlauer die Eddingbemahlung im Gesicht vor einer Kontrolle abzuwaschen. Andererseits, wahrscheinlich seid ihr mit Edding Gesicht sowieso viel zu betrunken um überhaupt noch stehen, geschweige denn Auto fahren zu können ;-)


[Die bunten Drähte zwischen Sensor und Microcontroller sind für den Programmer]

Eigener Quadrocopter Part I

Es ist schon eine Weile her, dass ich angefangen habe mir über einen eigenen Quadrocopter Gedanken zu machen. Fast 2 Monate später bin ich meinem Ziel nun um einiges näher und ich wollte hiermit mal einen kleinen Bericht über den Stand der Dinge verfassen.

Teileliste (verbaut / benutzt):

Je nach Dollarkurs (mit Umsatzsteuer), aber ohne Versandkosten, kommt man also auf ca. 345 € 410 € für den ganzen Spaß. Etwas teurer als vorgefertigte Modelle diverser Hersteller, aber wo liegt denn dann der Spaß? Und können die am Ende auch das was mein Quadrocopter kann (hoffentlich)? ;-)

Zusammengebaut und getestet habe ich das alles schon. Die Sensoren funktionieren einwandfrei, brauchen aber noch eine ordentliche Kalibrierung. Die Motoren drehen sich direkt am Empfänger angeschlossen und sorgen mit Propeller für ordentlichen Schub und das Gesamtgewicht ist mit 800g auch noch weit unter einem Kilo.

Ja was fehlt denn dann eigentlich noch? Zum einen sind die Shift-Register und LED-Treiber noch nicht vollständig montiert, zum anderen habe ich ein Problem mit dem Empfänger, denn ich müsste ihn über 8 Pins an den Arduino anschließen … ein paar zu viel. Deshalb denke ich gerade darüber nach noch einen alten PIC (18F1230) dazwischen zu klemmen. Der könnte die 8 Kanäle auf einen modulieren und an den Arduino weiterreichen. Mal sehen.

Was den Arduino angeht so scheint er ideal für eine Quadrocopter Schaltzentrale geeignet zu sein. Die Rechenpower reicht zwar nicht aus die RGB-LEDs schnell genug anzusprechen während die Lage-Berechnungen stattfinden, aber beides für sich klappt super und für eine simple Lichtshow mit nicht ganz so vielen Farben reicht es während dem Flug allemal.

Was noch? Ich würde ganz gerne ein Bluetooth oder Zigbee Modul für Telemetrie anschließen, wenn es an das Austesten der Funktionen geht. Außerdem vertraue ich den Propellermitnehmern nicht so richtig, allerdings lässt sich auf die Motoren kein richtiger montieren. Das heißt ich brauche im schlimmsten Fall nochmal andere Motoren, wenn das nichts wird (ich musste sie auch in einer Art befestigen, die so wohl nicht vorgesehen ist). Und das letzte Problem: Software! Es gibt mehrere auf Arduino basierende Autopiloten … da ich meine Hardware etwas zusammengewürfelt habe, ist eine Anpassung schwierig. Meinem Projekt am nächsten kommt wohl der Multiwii-Copter (eine ausführliche Anleitung zu dem aus Arduino und Wii-Fernsteuerung zusammengebauten Copter gibt es hier). Vom Aufwand her käme man mit solchen vorgefertigten Bastelsets wohl schneller zum Ziel, einige Sets sind aber unverhältnismäßig teuer (schon die Controller Platine mit ein paar Sensoren kostet im Mikrokopter Shop 360 €) … beim nächsten Copter dann ;-)

Bald dann hoffentlich Part II mit ersten Flugberichten und ich hoffe Nachbauer aus meinem Freundeskreis spendieren mir ein Eis, wenn ich ihnen Tipps beim Aufbau geben kann und von Fehlkäufen abhalte (in China ist es billig, aber bei mir hat die Lieferung ewig gedauert).

Einen gibt es umsonst: auf einer Lochrasterplatine alles zusammenlöten ist eine unglaublich fummelige und fehleranfällige Arbeit, für die nächste Version ätze ich mir wohl eine Platine.

Nachtrag: Habe beim Zusammenrechnen nicht beachtet, dass ich ja 4 Motoren und Steuerungen benutze. Dementsprechend habe ich die Endsumme aktualisiert.

Star Trek Day am nächsten Sonntag

ProSieben weiß wie man Trekkies zurfrieden stellt: nächsten Sonntag ist Star Trek Day und den ganzen Tag kommt nur Star Trek ;-) Ich bin da zwar nicht da, aber mein TV-Rekorder wäre es, wenn die TV-Karte nicht defekt wäre und E-Bug (Saftladen, keine Beleidigung, sondern Tatsache) nicht mein Paket verschlampt hätte und dann noch auf 30 Tage Umtauschfrist besteht und ich die Versandkosten auch noch zahlen soll. Es ist zum Kotzen.

Zurück zum Thema:

8:40 Uhr – “Star Trek – Der Film”
11:15 Uhr – “Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart”
13:45 Uhr – “Star Trek VII – Treffen der Generationen”
16:00 Uhr – “Star Trek IX – Der Aufstand”
18:10 Uhr – “Die Simpsons” mit zwei Trek-Folgen.
20:15 Uhr – “Star Trek XI”
22:50 Uhr – “Star Trek X – Nemesis”

Bonsay, willst du deinen VDR vielleicht mit meiner HD+ Karte (bin nicht ganz sicher, ob alles in HD kommt) auf ProSieben-Daueraufnahme stellen? ;-)

Eine Supernova nur für uns

Wow … diese Tage wurde eine neue Supernova in nur 21 Mio. Lichtjahren Entfernung entdeckt, die über die nächsten 2 Wochen so hell werden könnte, dass man sie mit einem Fernglas sehen kann. Na da bin ich mal gespannt … sieht so was in einem Teleskop spektakulär aus oder ist das nur wie ein extrem heller Stern? Egal … so was (helle Supernova ohne Staub davor und so nah an der Erde) passiert jedenfalls nicht oft.

via Internet und Nerdcore

Statistik über 2 Jahre Telekom (um damals das iPhone 3GS zu bekommen)

Noch sind die 2 Jahre nicht ganz rum (erst am 24.8.2011), aber da ich mir vorhin die Mühe gemacht habe, alle meine Rechnungen in eine Exceltabelle zu stecken, möchte ich euch meine “Findings” nicht vorenthalten.

Mein Vertrag hieß Complete 120 (120 Inklusivminuten) und kostete Regulär 49,90 € im Monat. Allerdings habe ich ihn damals über eine Anzeige bei StudiVZ bestellt und somit nur 39,90 € im Monat gezahlt (yeah, das war mal eine nette Ersparnis). Mittlerweile kostet der Vertrag regulär so wenig und heißt jetzt Complete S. Ach ja … 40 SMS waren auch noch dabei. Ich hatte ab dem 2. Monat ein weiteres SMS-Paket dazu gebucht und konnte somit bei einer Grundgebühr von 44,90 insgesamt 80 SMS und 10 MMS kostenlos verschicken. Wohoo!

Meine Inklusivminuten habe ich in dem Zeitraum zu knapp 38% ausgenutzt, d.h. im Schnitt habe ich jeden Monat 45,3 Minuten telefoniert. Mein SMS-Budget habe ich gelegentlich weit überschritten und im Schnitt 94,5 SMS pro Monat geschrieben. Und man glaubt es kaum, ich habe auch 50 MMS in den 2 Jahren geschrieben ;-)

Die Summe meiner Monatsrechnungen wird sich am Ende (eine fehlte ja noch) auf ca. 1380 € belaufen. Eine stolze Summe für 2 Jahre (Schnitt 55,21 €). Die höchsten Kosten hatte ich immer dann, wenn ich im Ausland war. Ganz besonders kurze Telefonate und Datennutzung in den USA (3 Aufenthalte) waren richtig hart. Beim dritten Mal (Mai diesen Jahres) war ich schlauer und habe dort nur die Prepaidkarte benutzt (15 Euro für 8 Tage Internet verbraten). Summe der Roamingkosten in den 2 Jahren … 173,74 €. Puh!

So sieht das als Graph aus. Der Datenverbrauch wurde ab Dezember 2010 nicht mehr auf den Rechnungen angegeben, deshalb habe ich hier für die letzten Monate nur den Durchschnitt bis dahin angegeben (= 127 MB / Monat).

Simyo und was hat mich das iPhone an sich gekostet?

Zur Überbrückung bis die nächste Welle neuer Smartphones rauskommt (iPhone 5 und das nächste Google Nexus werden im September bzw. Oktober erwartet), werde ich wieder zu meinem vorherigen Provider Simyo zurückwechseln und je nach dem was sich in den letzten 2 Jahren dort getan hat auch dabei bleiben.

Denn wenn ich bei Simyo in den letzten 2 Jahren gewesen wäre, dann hätte ich für meine verbrauchten Minuten und SMS/MMS plus Daten insgesamt 581,55 € ausgegeben. Zählt man die Roamingkosten nicht dazu, dann ist das eine Differenz zu T-Mobile von 624,95 € und somit haben wir auch den Betrag, den ich letztendlich für das iPhone bezahlt habe. Es war also kein schlechter Deal, dafür zu T-Mobile zu wechseln … auch wenn es 3 Monate vor Vertragsende kaputt ging und sie es mir nur gegen Zahlung von ein paar hundert Euro reparieren bzw. umtauschen wollten. Trotzdem … Simyo & Co sind einfach flexibler. Jederzeit kündbar und man zahlt nur das, was man tatsächlich verbraucht und nicht Unsummen, wenn man mal mehr verbraucht oder deutlich zu viel, wenn man mal kaum etwas verbraucht. Und hätte ich damals nicht diese StudiVZ Sache gehabt … für 10 Euro mehr im Monat wäre die iPhone Finanzierung über T-Mobile ein ganz schönes Minusgeschäft geworden (800+ € statt 625 €).

Mal sehen was die Zukunft bringt … so long …