Sebbis Blog

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  • Data – not so fast

    Data

    „I have an ultimate storage capacity of 800 quadrillion bits. My total linear computational speed has been rated at 60 trillion operations per second.“ – Data

    Das Zitat stammt aus einer Folge Star Trek TNG, die im Februar 1989 ausgestrahlt wurde. Vor fast 24 Jahren also und da sind solche Angaben schon ziemlich fantastisch, aber wie ist das aus heutiger Sicht – 12 bis 24 Moore’s Law Generationen später?

    Knapp 89 Petabyte Speicher sind immer noch ziemlich beeindruckend, zumindest in der Größe von eines durchschnittlichen Androidenkopfes. Für Rechenzentren ist es allerdings eine relativ kleine Speichermenge. Dennoch … gut gewählte Größe ;-)

    Die andere Angabe – bezüglich der Rechengeschwindigkeit – ist allerdings verwirrend. Die Zahl entspricht nur 60 Teraflops, wenn man davon ausgeht, dass Data Fließkommaberechnungen meint! Leider geht die Top 500 Liste der Supercomputer nur zurück bis in das Jahr 1993, also habe ich keine Ahnung was ’89 aktuell war. 1993 erreichte der Spitzenreiter immerhin 59,7 Gigaflops mit 1024 Kernen, etwas mehr als die 49 Gigaflops des Computers auf dem ich diese Zeilen schreibe (Core i5 2500K mit 4 Kernen).

    CPUs sind heute aber nicht mehr die Rechenmaschinen des Vertrauens, GPUs führen das Feld an und so erreichen die Topmodelle schon mehrere Teraflops und auch die Spitzenreiter der Top 500 Liste bestehen meist aus Systemen mit Grafikkartenkernen. 17590 Teraflops erreicht das momentan schnellste Monster mit seinen 560640 Kernen – und ist damit fast 300 mal schneller als Data!

    In wenigen Jahren werden normale Desktop PCs, dann Spielekonsolen und bald auch Laptops und Tablets die Rechenkapazität des fiktiven Mr. Data, und damit die damals wohl ziemlich fantastisch klingenden Zahl, erreicht haben. Wow! Leider brabbelt noch kein PC nur annähernd so spaßig ;-)

    P.S.: Patrick Stewart war damals schon super und TNG ist immer noch eine fantastische Show. Go watch it! Und jetzt weiter Golden Globes guggen …

  • „Curiosity“ auf dem Mars

    Gestern ist die amerikanische Weltraum Agentur (NASA) erfolgreich mit einer Sonde auf dem Mars gelandet. Curiosity heißt sie und ist ein Roboter in Form eines Rovers … Konzept ähnlich wie bei den Vorgängern nur dieses Mal mit nuklearem Antrieb (RTG) und so groß und schwer wie ein Kleinwagen.

    Wenn es schon keine Science Fiction mit Raumschiffen mehr im Fernsehen gibt (Kino schon, erstaunlicherweise), dann eben richtige „Science“ ohne Fiktion. Auch wenn deren Budget winzig ist macht eine Nation immerhin noch solche Sachen. 2,5 Milliarden US Dollar soll das Unternehmen gekostet haben und seit 8 Jahren in der Entwicklung sein. Firmen wie Apple machen im Quartal (!!!) 8 Milliarden Gewinn, die Olympiade in London kostet für über 15 Milliarden (für 17 Tage!!!) und Rettungsschirme noch viel mehr … wenn es mehr Ahs und Ohs – auch von anderen Nationen – bei der Erkundung des Weltraums gäbe, dann hätten wir kein Problem mehr mit zu vielen BWL und Jura Studenten und zu wenig Ingenieuren ;-)

    Das Bild oben zeigt übrigens den Berg „Mount Sharp“ im Gale Krater (Google Mars), der das Ziel dieser Mission sein soll. Dort soll es Gesteinsformationen geben, die eigentlich nur die Einwirkung von Flüssigkeiten entstanden sein können. Mehr Bilder vom Mars gibt es im Photojournal der NASA und vermutlich auch auf deren Mars Webseite.

  • Elon Musk

    Irgendwie muss man Elon Musk ja bewundern. Offentlich ein Nerd, sitzt er stotternd bzw. nicht immer die richtigen Worte findend in Interviews und beantwortet Fragen zu seinen Projekten. Seine Projekte? Wer ihn nicht kennt, er hat Paypal groß gemacht und dann für viel Geld an Ebay verkauft. Mit dem Geld hat er mittlerweile drei große Firmen, die alle einen Marktwert von über einer Milliarde Dollar haben, gegründet.

    Solarcity bei dem es mehr darum geht die Installation und das Drumherum bei Solaranlagen wirtschaftlicher zu machen (die Solarzellen selbst machen heute nur noch den kleinsten Teil der Installationskosten aus).

    Tesla Motors, eine Firma, die Elektroautos herstellt. Eine Autofirma … jawohl, aber und jetzt kommt’s …

    SpaceX ist das dritte Projekt. Und hier werden Rakete gebaut und Raumkapseln, die nun auch schon an der ISS angedockt haben.

    Dieser Nerd also wurde bei dem Interview, das ich hier eingebunden habe, gefragt was er sonst noch so für Ideen hat:

    PandoMonthly Presents A Fireside Chat With Elon Musk

    Beiläufig erwähnt er dazu noch, dass er vor ca. eineinhalb Jahren zu der Überzeugung gekommen ist, dass seine Firma SpaceX – zumindest auf dem Papier – schon sehr bald zum Mars fliegen könnte. Kolonisierung nicht ausgeschlossen. Dazu fällt mir spontan das Mars One Projekt ein. Die Leute dort meinen es wäre möglich und viel billiger, wenn man nicht für den Rückweg planen müsste, Astronauten dort also mindestens 30 Jahre bleiben bzw. dort komplett ihre letzten Tage verbringen. Genug Freiwillige würden sich sicherlich finden.

    Doch zurück zu Elon Musks weiteren Ideen (ab Minute 37:30) … zunächst einmal denkt er über ein elektrisches Flugzeug nach, das in großen Höhen fliegen würde wo normale Turbinen Probleme haben genug Sauerstoff zu bekommen. Grund? Es gibt keine Überschallpassagierflugzeuge (Concorde) mehr und er ist noch nie in einem geflogen. Er denkt darüber nach das in ein paar Jahren „mal zu versuchen“ … „vielleicht“. Und was sagt er dann kurz danach? „I think I could make fusion work“ ;-)

    Wie schon gesagt, man muss ihn bewundern.

    Doch dann … er schlägt eine weitere Form von Transportmöglichkeit vor, neben Autos, Flugzeugen, Zügen und Booten. Er nennt es Hyperloop und es klingt wie die Röhren bei den Jetsons oder Futurama …

    … oder vielleicht auch ein wenig nach der auf Wikipedia beschriebenen Launch Loop, vor allem weil er erwähnt, dass es mit Solarstrom angetrieben werden könnte und Energie ohne Batterien speichern soll. Man nehme also ein langes Seil und beschleunigt es auf eine gewisse Geschwindigkeit, unterirdisch damit es wetterunabhängig ist. Dann hängt man kleine Kabinen dran, die magnetisch mitgeschleift werden und keine zu starke Beschleunigung erleben. Das ganze vielleicht noch in einer Vakuumröhre, der Effizienz wegen … und voila, hat man ein System, bei dem auch keine Auffahrunfälle passieren können. Nicht ganz neu und bestimmt auch schon mal in der P.M. (als ich das noch gelesen habe) gewesen … oder meint er doch etwas komplett anderes, komplett neues?

    Wie auch immer, der Typ baut jedenfalls keinen Kleinkram wie einen Bilderhochladedienst, der dann für 1 Milliarde verkauft wird (hey, vielleicht gründen die Instagram Gründer ja jetzt auch ein Raketenunternehmen?). Works only in America … hier rettet man mit hunderten Milliarden lieber die Wirtschaft des Kontinents als zum Mars zu fliegen (ich frage mich wie groß die öffentliche Meckerei wäre, wenn ähnliche Summen in genau so ein Projekt – Mars – gesteckt werden würden). Oder man baut irgendwelche lustigen Sachen wie z.B. die Elbphilharmonie für fast 500 Millionen Euro … nicht nutzlos, aber dagegen ist ein Weltraumprogramm ja fast ein Schnäppchen. Ein Schnäppchen das sich Hamburg nicht leisten wollte ;-)

  • Seven Minutes of Terror

    7 Minutes of Terror: The Challenges of Getting to Mars

    Das Manöver, nur um auf einem Planeten zu landen, hört sich tatsächlich ein wenig verrückt an. Am 5. August ist es so weit ;-)

  • Werbung auf Facebook schalten, lohnt sich das?

    Ich habe mich schon immer gefragt, ob es sich lohnt Werbung auf Facebook zu schalten. Also einfach mal ausprobieren. Zunächst wollte Facebook meine Offerte nicht annehmen, weil mein Gebot oder mein Tageslimit zu niedrig war. Aber mit 5 Euro pro Tag und 20 Cent für einen Klick ging es dann. Angezeigt wurde eine Werbung für die Fanseite meines Blogs und zwar nur Leuten, die einen Freund haben, dem mein Blog bereits „gefällt“. Das sieht dann in etwa so aus:

    Wie man im ersten Bild erkennen kann, wurde diese Werbung also 5182 Facebookbenutzern im Schnitt 13 mal gezeigt. Darauf geklickt wurde vor allem am Anfang und dann ebbte es schnell ab (jeder der klicken würde, hat dann wohl schon mal geklickt). Aber immerhin … 68 mal kam jemand auf die Fanseite und das für stolze 10,28 Euro *hust*. Hat es sich gelohnt?

    Gute Frage! Zumindest ist die Reichweite der Fanseite in dem beworbenen Zeitraum enorm gestiegen. Meine Einträge wurden so von wesentlich mehr Leuten gesehen (und gelesen?!) als vorher (ca. 120 während der Werbephase, davor nur ca. 20). Ein paar neue Fans sind auch dazugekommen. Aber ein Schnäppchen war es nicht, es sei denn wenn man es als Lehrgeld für Erfahrungssammlung sieht. Ich glaube allerdings, dass man wesentlich höhere Beträge, eine größere Zielgruppe und vor allem eine ansprechende Landingpage braucht um damit richtig Erfolg zu haben. Alles was die 68 „Klicker“ gesehen haben ist eine Fanseite mit ein paar Einträgen (viele ohne Bilder), nicht sehr überzeugend ;-)

    Zum Vergleich müsste ich jetzt eigentlich mal 10 Euro in Adwords stecken und schauen wie viele Leute dort klicken und was es bringt. Was meint ihr?

  • Facebook und sein WordPress Plugin

    Facebook hat nun endlich mal ein eigenes Plugin für WordPress herausgebracht. Damit ist es recht einfach möglich den Link zum Eintrag in Facebook einzutragen (auf mein Profil UND auf die Seite des Blogs). Das hier ist ein Test dieser Funktionalität.

    Ich bin gespannt, ob das so gut funktioniert wie vorher das „Add Link to Facebook“ Plugin. Wegen der Disqus Kommentare hat es leider mit der Synchronisation zwischen Facebook Kommentaren und WordPress Kommentaren nicht mehr so gut geklappt. Ich weiß auch nicht, ob mich darum noch bemühen werde. Wer nur bei Facebook kommentiert, der soll das von mir aus tun. Muss ja nicht unbedingt hier erscheinen.

    Nachtrag:
    Wow, das ist ziemlich cool. Den Like Button werde ich erst einmal nicht aktivieren, aber die „Recommendations Bar“ ist toll. Wer mehr als 50% scrollt und dann noch 10 Sekunden wartet bekommt Empfehlungen vom Blog angezeigt. Zwar sind das bei mir nur Links zu Bildern, die ich mal gepostet habe (sind wohl beliebt auf Facebook?!), aber ok. Falls ihr die Funktion „Social Reading“ aktiviert habt, erscheint auf eurer Timeline auch automatisch, dass ihr einen Artikel gelesen habt. Das ist etwas creepy, verstehe ich schon, aber wir sind ja hier nicht auf Youporn & Co ;-)

    Bestimmte Personen auf einen Artikel beim Verfassen aufmerksam zu machen (oder sich bei ihnen zu bedanken), ist auch ein nettes Feature. Man sollte es aber wohl nicht zu oft benutzen. Insgesamt scheint mir die Integration durch das neue Plugin sauberer zu sein. So habe ich mir das vor langer Zeit (als Opengraph rauskam) mal vorgestellt. Gute Arbeit, Facebook!

  • Verzögerungen bei der TV-Übertragung

    Zu Großereignissen mit Schreipotenzial beim Publikum fällt es auf. An Silvester vielleicht auch ein wenig. Das TV-Bild landet nicht bei jedem Zuschauer zur gleichen Zeit!

    Woran kann das liegen?

    Also erst einmal gibt es da den Übertragungsweg, der für alle gleich ist. Von der Kamera über einen Satellit zum Studio. Dort wird das TV-Bild produziert und dann an die Zuschauer ausgestrahlt. Auch das kann schon mehrere Sekunden dauern, aber immerhin für alle gleich. Leider weiß ich nicht genau wie es danach weitergeht, aber zumindest der Kabelempfang scheint oft eine Satelliteneinspeisung zu sein, d.h. er hat über den normalen Sat-Empfang nochmals eine kleine Verzögerung. Bei DVB-T sieht es ähnlich aus. Ganz schlimm wird es bei IP-TV bei dem auch noch zwischengespeichert wird.

    Und so hörten wir gestern den Torjubel von nebenan über eine halbe Minute bevor das Runde bei uns das Eckige traf. Fußball im Garten auf dem iPad über IP-TV schauen ist … nunja … es bietet wenig Überraschungen ;-)

    P.S.: Wer sich einen Spaß machen will, einfach mal so (als Gruppe) „Toooooooor“ schreien und so die Nachbarn ärgern.

  • Zu spät?

    Ist es zu spät jetzt noch ein Tippspiel auf Kicktipp zu starten? Hier liest ja eh keiner mehr richtig mit, oder? ;-) Falls es wer noch nicht mitbekommen hat: die Europameisterschaft hat angefangen!

    Was sonst so? Rock im Park war letztes Wochenende mal wieder und es war wie immer großartig. Meinen Quadrocopter habe ich noch nicht wieder fliegen lassen, aber wohl eine umgebaute Katze im Netz fliegen sehen (*sick*). Morgen geht es auf einen Kurztrip nach Köln. Und nächste Woche nach München auf ein Callejon Konzert. Ich bin gespannt. Und außerdem frage ich mich, ob sonst noch wer aus meinem Bekanntenkreis im Juni in Berlin zu Deadmau5 gehen wird oder ich nun alleine dasitze? :/

    Das war es erstmal als Update. Ach so, Comic Salon ist zur Zeit in Erlangen. Kräftig eingekauft. Und Snow White ist kein soooo toller Film (Dialoge?), Moonrise Kingdom aber schon (so bunt und typisch Wes Anderson). Bis bald.

  • Dein Bart für Deutschland

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=3RR4-OBeCR8

    Sau gute Idee. Bin gespannt ob das klappt, ich hab schon mal vorgelegt ;-)

  • Pepple Uhr auf Kickstarter

    Mein erstes Mal! Ich finanziere ein Kickstarterprojekt mit und es bringt mir ein Gadget, das man eigentlich nicht wirklich braucht, aber ein tolles Spielzeug werden könnte. Eine Uhr namens Pebble mit Bluetoothverbindung zum Smartphone (iPhone und Android) und Apps, die man auf der Uhr installieren kann. Batterielaufzeit immerhin 7 Tage und sie ist scheinbar mit einem ziemlich fixen E-Paper Display versehen.

    Aber was ist nun so besonders, dass ich darüber bloggen muss? Die bisher zusammengekommene Summe! 4,3 Millionen US-Dollar und das Projekt hat noch 30 Tage. So kommt man also als Hardware-Bastler an die nötige Startsumme … und für Kickstarter und Amazon lohnt es sich ebenfalls. Die bekommen jeweils 5% bzw. 3-5% für die Plattform bzw. die Kreditkartenabrechnung. Das sind bei so einem Projekt immerhin um die 200000 US-Dollar.

    Im August soll es Prototypen und ein SDK geben, d.h. es wird noch eine ganze Weile dauern bis sich mein „Investment“ auszahlt. Ich werde berichten ;-)