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Presidential Debate – der zweite Streich

Diesmal ist die Debatte etwas freier gehalten. Beide Kandidaten sitzen und die Fragen kommen aus dem Publikum. Leider sind beide sehr oft den Fragen ausgewichen und anfangs ging es wieder nur um Krieg, Krieg und nochmals Krieg. Es folgte Finanzpolitik (Arbeitslose, Defizit), ein bisschen Umweltpolitik, welcher Richter im Supreme Court sitzen sollte und immer mal wieder das Gesundheitswesen (Versicherung, Medikamente, Stammzellenforschung, Abtreibung). Wer gewonnen hat? Ich denke wieder Kerry. Er hatte zumindest sehr viel negatives über Bush zu sagen auf das Bush nur „Flip-Flop“ sagen konnte. Langsam wird auch das langweilig. Kerry kam wie jemand rüber, der unbedingt Präsident werden will um „den Menschen“ zu helfen. Für Bush ist es selbstverständlich, dass er wiedergewählt wird, weil er nicht einsieht, dass er evtl. Fehler gemacht hat und fest daran glaubt der bessere für den Job zu sein. Im November heißt es „Hire or Fire“. Wir werden sehen wie Jon de Mol das amerikanische Volk entscheiden wird …

War das Publikum ein repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung? Mussten deswegen zwei 30-Tonner in der ersten Reihe sitzen? Wir wissen es nicht. Spaßig waren einige Bushzitate. Als der Moderator etwas komisch schaute sagte Bush „He looked at me like my clock was up“. Manch einer mag das in diesem Moment geglaubt haben :-). Nachdem Kerry etwas über Dollars in einer „Schreinerei“ (leider habe ich es nicht ganz verstanden) sagte, meinte Bush „I own a timber company? -pause- Want some wood?“. Was noch? Kerry hat nen Plan, „the president has no plan“. Aber der Präsident mag Entscheidungen, die für ihn zwar richtig sind, aber „unpopular“ sind. Schade … außerdem findet er „Labels“ richtig toll, wie Kerry bemerkte.

Tja … that’s pretty much it … was so richtig amerikanisch ist, ist die Vor- und Nachberichterstattung von CNN. So krank. Aber sehr lustig, wenn Bill kommt (ja, CNN Reporter haben nur Vornamen). Bill ist so eine Jim Carrey Verschnitt, er hat absolut den gleichen Gesichtsausdruck und redet auch fast genau so. Und dieser junge Mann hat die Ehre die unentschiedenen Wähler – eine Gruppe von 24 repräsentativ ausgewählten unentschiedenen – zu befragen. Einfach herrlich …

Noch was? Ich denke nicht. Es war eine spannende Debatte, ich finde immer noch Kerrys Schädelform ist ein wenig seltsam, Bush sieht aus wie ein Affe und Hillary Clinton (gerade bei Larry King) … tja, sie sieht ziemlich alt aus, wie will sie nur Präsidentin im Jahr 2012 werden?. Wow! Gute Nacht!

P.S.: Würde bei uns irgendwer mit Schröder oder Stoiber (oder Angie) T-Shirt bzw. in den Farben der Nationalflagge herumlaufen?

1 Antwort auf „Presidential Debate – der zweite Streich“

Ich seh es kommen: Millionen junger Girlies laufen mit Angie-Frisur rum und freuen sich…. brrrrrrrrr

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