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Momentaufnahme

Die Montagsfolge von Lost hieß „… in Translation“. Spontan habe ich die Reihenfolge meiner Ausleihliste geändert und diesen Film bestellt. Ein schöner Film. Danke, Claudia, für die Empfehlung. Ein bisschen hat er mich an Before Sunrise erinnert. Derweil habe ich die Verwandlung Cola zu Urin perfektioniert und kann nun in Echtzeit vollziehen; so kommt es mir jedenfalls vor.

In Japan müsste man sein. Gesunde Nahrung. Videospiele. Scarlett Johansson treffen. Sexy.

Ich sehe gerade die Liste der Artikel, die ich nie fertig geschrieben habe. Jogging für’s Hirn, Jahresrückblick 2004, Ideen, Mein aktueller/neuer PC – Review. Super … ein Jahresrückblick im September, bald Oktober. Und den Computer habe ich nun auch schon länger. Bildschirm spitze, Grafikkarte auch, Gehäuse scheppert manchmal, Festplatten rasen, Windows schaltet den Computer nach dem Herunterfahren nicht aus, Gimp stürzt ab, wenn ich ein neues Bild erstelle, Bluetooth übersteht einen Neustart nicht, aber der Bildschirm (ViewSonic vx912) ist spitze.

Warum gibt es eigentlich keinen schwarzen iPod-Dock? Alles auf und unter meinem Schreibtisch ist schwarz, warum musste ich nen weißen kaufen wo es doch selbst den iPod in schwarz gibt? Das mit den Kratzern ist übrigens lächerlich. Einige behaupten das sei normal und man sieht es nur, weil das Ding schwarz wäre. Unsinn! Die Baumwollshirtkratzspuren auf meinem Display vom Fingerabdruckverwischen stören bestimmt auch bei der weißen Version. Demnächst mal ein CDkratzerentfernungskit kaufen. Polykarbonat up your ass, Apple!

Das Wetter macht depressiv. Mal sehen wer in Gaim online ist. Ich nenne es schon gar nicht mehr ICQ. Gaim, eines der weniger guten Programm für ICQ, aber ich bin daran hängen geblieben. Klang cool und Open Source. Man nimmt es, weil man denkt, man könnte es ja nach belieben den eigenen Bedürfnissen anpassen. Falsch gedacht. Langjährige Erfahrung sagt mir, man nutzt Programme wie sie sind und einfacher ist besser. Linux mit seinen vielen bunten Knöpfchen und Rädern. Wo bleiben die intelligenten Agentenprogramme, die alles nach den eigenen Vorlieben einstellen und steuern? Ich bin faul, ich will nichts einstellen … ich mag’s so wie es die Mehrheit (oder irgendein Algorithmus) für am besten hält. Alles zu kompliziert heutzutage … man hat zwar erkannt, dass dem so ist, aber getan hat man noch sehr sehr wenig um das zu ändern.

Gaim! ICQ! Kein Mädel online. Mit Frauen kann man chatten/reden. Kumpels … nunja! Mit 16 konnte man noch ungezwungen in Chaträume gehen und „flirten“. Obwohl die meisten Lisa16s, Tina15s vermutlich männlich waren, war das ein netter Zeitvertreib, der die Telefonrechnung stark belastet hat. Mit 24 wird man wohl schon als pervers abgestempelt, wenn man solche Räume betritt. Ach ja … die alte Zeit, die hohen Rechnungen. Heute ist alles Flat und es wird immer billiger für mehr mehr mehr. Bekommt man wirklich mehr? Eher nicht … Chat ist kein Freizeitvergnügen mehr und ebenso wie Email nutzt man das nur zur notwendigen Kommunikation; nur selten zum Spaß. Trotz der aufkommenden Blogwelle, die in Deutschland eher eine stehende Welle als die auf ProSieben kommende Tsunamiwelle ist, wird das Netz immer einsamer. Gibt es in der Graphentheorie einen Satz „Je mehr Knoten existieren, desto weniger Kanten und Ecken gibt es durchschnittlich“? Vermutlich nicht. Ist dem so? Dem Binominalkoeffizienten entspricht die Kantenlegung jedenfalls schon lange nicht mehr. Ich rede Unsinn. Ich schreibe.

Never mind …

9 Antworten auf „Momentaufnahme“

Ah nix ist los … nach Lost in Translation war ich nur in der Stimmung genau das zu schreiben ;-)

@Yves: wir Physiker wissen, Kompliziertheit = Unordnung. Und die steigt per Naturgesetz stetig an … ;-)

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