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Kleiner Nachtrag zum Samsung Omnia

Es läuft und läuft und läuft … ich bin ein klein wenig von der Batterie beeindruckt. Am Dienstag habe ich es frisch aufgeladen mitgenommen und eine gute Stunde navigiert und zwei Stunden lang mit Display an im Navimodus herumliegen lassen um zu sehen wie lange die Batterie hält. Das Samsung wurde dabei recht warm, aber zeigte noch gut 60% Batterie an.

Heute, zwei Tage und einige Surfsessions später (nur ein paar Minuten telefoniert, keine SMS), ist der Akku immer noch nicht leer und so langsam wie die Akkuanzeige runtergeht gebe ich dem Handy noch 1-2 Tage. Nett.

In diesem Bereich ist also definitiv ein iPhone Killer. Das Ding musste heute morgen nach 2 Tagen an die Steckdose, weil sich von selbst abgeschaltet hat als die Batterie leer war.

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Review

Samsung i900 OMNIA – Ersteindruck

Wenn man Anwendungen für Smartphones entwickelt, muss man sie auch auf einigen Geräten testen. Warum also nicht auch auf dem äußerst schicken Samsung i900 OMNIA.

Vor einem Monat hatte ich mit dem HTC Touch Diamond ebenso ein Eierlegende-Wollmilchsau-Handy (GPS, HSDPA, Bewegungssensoren, Lichtsensor, Touchscreen, Radio, etc) zur Verfügung und war milde begeistert. HTC ist es zwar gelungen eine schicke Oberfläche über Windows Mobile zu bügeln, allerdings kam mir das Handy langsam in der Bedienung vor.

Was ist beim Samsung anders? Nunja, erstmal die ungewöhnliche Auflösung von 240×400 … das ist deutlich kleiner als beim Diamond, dafür ist der Bildschirm allerdings wesentlich größer. Die Kamera ist ein 5 Megapixel Modell mit Autofocus und macht ganz nette Bilder. Für Videogespräche ist bei beiden auch noch eine Kamera in Benutzerrichtung angebracht.

Auch Samsung hat den Startbildschirm durch etwas eigenes ausgetauscht. Was sofort auffällt ist die Geschwindigkeit. Die Menüs und Aktionen werden sofort ausgeführt und es hakelt nichts. Zwar passiert es manchmal auch hier, dass man statt zu scrollen eine Anwendung öffnet, aber das passt schon … und nein, man muss nicht wie beim HTC Gerät wie ein blöder aufdrücken damit die Berührung erkannt wird. Und es kann noch was feines: jeder Druck auf das Display wird mit einer Vibration bestätigt, so dass es sich mehr wie richtige Tasten anfühlt. Wahrscheinlich etwas was jedes Handy könnte, denn mir ist nicht aufgefallen, dass die Vibration von der Stelle an der ich drücke kommt. Also los ihr anderen Touchscreen-Handy-Hersteller, liefert das sofort per Softwareupdate nach!

Außerdem war noch ein Naviprogramm (Route 66) beigelegt und es hat einen zusätzlichen Slot für MicroSD Karten (8 GB Speicher gibt es auch ohne Erweiterung). Nachteile gibt es natürlich auch. Die Abdeckung der „Multifunktionsports“ ist etwas wackelig und wird bestimmt bald abbrechen. Normale Kopfhörer kann man zwar anschließen, aber dafür braucht man das kurze Stück des Headsets, das auch als Fernbedienung und Radio-Antenne dient. Und ganz fies, das Ding hat zwar einen Stift, aber der liegt nur bei und kann per Bändchen am Handy befestigt werden. Außerdem wird es bei längerem Betrieb recht warm.

Aber was soll’s, ich finde das Gerät schon auf Anhieb besser als das HTC Touch Diamond und es kostet genau so viel (um die 500 Euro). Es liegt besser in der Hand, hat zwar eine schlechtere Displayauflösung, aber dafür ist es größer und ist vor allem gefühlt deutlich schneller.

P.S.: An das iPhone kommt es leider nicht heran. Die Windows Mobile Oberfläche, die man oft genug zu sehen bekommt, ist einfach nicht für Fingerbedienung ausgelegt. Aber wenn man darüber hinwegsehen kann …

Nachtrag:
Es kann direkt Divx abspielen. Kein lästiges Konvertieren von Videos für das mobile Gerät. Alles was am PC geht, geht auch dort … wow!