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Geeky In eigener Sache

Philips Aurea/Ambilight im Selbstbau

Da ich schon länger nichts mehr gebloggt habe hier ein bisschen Brainstorming zu einem kleinen Nebenprojekt in der Hoffnung vielleicht ein bisschen Input von euch Lesern zu bekommen.

Worum es geht? Vereinfacht gesagt um bunte Lichter rund um den Fernseher herum. Philips nennt das Ambilight bzw. Aurea, die VDR-Community Atmolight. Da es hier um Selbstbauen geht, geht es also um letzteres und weil es langweilig wäre das normale Ambilight mit nur wenigen Kanälen nachzubauen (selbst Philips kann inzwischen mehr), sollen es am Ende 20 Kanäle sein (4 für die Seiten und 6 jeweils oben und unten). Mit etwas weniger Kanälen sähe das dann z.B. so aus:

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=wucHv8NKOqw

Schon nicht schlecht, oder?

Was ich schon erledigt habe:

  • Steuerplatine bestellt = ein kleiner Atmel mit USB-Ansteuerung und Bootloader
  • LED-Streifen bestellt = 5 Meter mit 300 RGB Leds drauf

Was noch fehlt? Eine Idee für den Schaltplan der LED-Ansteuerung. Von den diversen VDR-Projekten her habe ich zwar einige Ideen, allerdings verstand ich so manches nicht. Ein paar Forenstunden später denke ich, dass ich langsam weiß was man benötigt. So wie ich das sehe bleiben zwei Alternativen übrig …

  1. Der Atmel erzeugt PWM für 64 Kanäle (3 Kanäle pro RGB-LED Gruppe nötig) und schreibt die Werte in 8 8-bit Schieberegister mit entsprechenden Ausgängen. Diese treiben dann über jeweils einen ULN2803 (Darlington Transistor Array) die LEDs
  2. Der Atmel ist nur für Kommunikation zuständig und setzt über SPI bei 4 TLC5940s (fancy constant-current sink LED-Driver) die entsprechenden Helligkeiten. Diese kümmern sich dann um den PWM-Kram und steuern wieder die ULN2803s an

Letztere Lösung klingt eleganter, allerdings braucht es hier noch Pullups an den Ausgängen des TLC und vielleicht Inverter (mir ist nicht ganz klar, wieso die VDR-Leute hier welche verwendet haben). Das erhöht die Bauteilezahl ungemein und da ich vorhabe das ganze nicht auf winzigen Platinen mit SMD zu bewerkstelligen, wird das ganze so vielleicht zu groß werden ;-)

Die erste Lösung -- so sie denn so funktioniert -- hätte den Charm einer recht überschaubaren Zahl von Bauteilen, aber eben den Nachteil, dass der Prozessor auch die PWM in Software erzeugen müsste. Experimente werden zeigen wie flott und mit wie vielen Stufen das dann klappt, denn ich werde es erstmal so probieren.

Mehr dazu in den nächsten Wochen. Meinungen? Ratschläge?

P.S.: Die LEDs sind scheinbar für 12V ausgelegt und schlucken insgesamt 6 Ampere. Deshalb geht es leider nicht ohne die ULN2803s. Aber falls jemand eine Idee hat, nur her damit … ganz toll wäre z.B. die Teilenummer eines Bauteils, das LEDs treiben kann und pro Kanal 250mA (also 12 20mA LEDs) verkraftet … im Endeffekt also einen TLC5940 mit 4A (16 Kanäle a 250mA) statt 120mA. Gibt es so was? ;-)

P.P.S.: Wie um Himmels Willen wird man Herr der Kabelsalats hinter dem Fernseher, wenn man 20 mal je 4 Kabel zu den LEDs legen muss? 80 Drähte … yeah … da freu ich mich :D

P.P.S.: Ob es was bringen würde die LEDs zu multiplexen? Das verringert doch die Helligkeit, oder? Aber würde den Kabelsalat drastisch reduzieren. Hmm …

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Car-PC

Car-PC defekt

Habe am Wochenende meinen Car-PC mal ausgebaut um ihn beim nächsten Einbau etwas kompakter zu verstauen (und auch um Windows 7 anzutesten). Leider wollte der Computer an der frischen Luft nicht mehr anspringen. Nach einigem Herumprobieren Diagnose: Mainboard defekt.

Hab es eingeschickt und hoffe Alternate meint es mit 3-4 Wochen als Bearbeitungszeit auf ihrer Webseite nicht wirklich ernst. Zwischenzeitlich teste ich den Einbau mit einem Epia-M10000, aber das Ding ist ja langsam ohne Ende … brrrr.

Plan: das gesamte Gerät inklusive TFT in die Mittelkonsole statt unter dem Beifahrersitz einbauen.

Nun gut, die Pause verschafft mir etwas Zeit benötigte Kleinteile zu besorgen.

P.S.: Dafür, dass so ein Car-PC im Wesentlichen ein glorifizierte MP3-Player sein soll ist die Centrafuse Oberfläche, die ich verwende, in dem Bereich äußerst umständlich zu bedienen und erkennt nicht alle ID3-Tags meiner MP3s. Außerdem würde ich gerne wissen wie man Programme belauschen kann um festzustellen, dass sie gerade versuchen Töne auszugeben. Wäre nützlich um die Musik leiser zu stellen, wenn die Navitante reden will.

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In eigener Sache Musik

Mein Festivalplan (Rock im Park / Southside)

Man muss es irgendwo ja mal zusammenschreiben (zumindest die Bands, die ich definitiv sehen will) …

Rock im Park

Spielplan

Freitag:
16:00 – Fair To Midland
17:55 – Kid Rock
19:25 – The Fratellis
21:00 – Die Toten Hosen
23:45 – Queens Of The Stone Age

Samstag:
16:55 – Bad Religion
18:15 – Serj Tankian
19:40 – Incubus
(20:35 – Bullet For My Valentine)
21:30 – Rage Against The Machine
23:45 – The Prodigy

Sonntag:
15:20 – Disturbed
16:05 – Kate Nash
17:10 – Madsen
17:50 – Nightwish
19:20 – The Offspring
21:00 – Metallica
(23:45 – The Verve)

Southside

Spielplan

Freitag:
19:15 – Donots
(21:15 – Sigur Rós)
23:00 – Radiohead
0:30 – The Kooks

Samstag:
14:00 – Turbostaat
(14:45 – Shantel & Bucovina Club Orkestar)
15:15 – Enter Shikari
19:30 – Monster Magnet
20:45 – Deichkind
23:00 – Beatsteaks
0:30 – The Chemical Brothers

Sonntag:
16:30 – Rise Against
18:00 – Kaiser Chiefs
(19:15 – Panic At The Disco)
19:45 – Billy Talent
21:00 – Maximo Park
22:00 – Foo Fighters

Bin ich der einzige, dem es spanisch vorkommt, dass die Zeiten beim Southside genau so gelegt sind, dass es regelmäßig große Pilgerungen zwischen den Stages geben wird, weil man es gerade so noch zur nächsten Band dort schaffen kann?