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Kickdown ins Paradies

So betitelt der Spiegel einen köstlichen Artikel über chinesische Urlaubsreisende in Europa respektive Deutschland. Es geht – wie immer wenn es um Deutschland geht – um unsere Autobahnen. Derjenigen Straßen die in Amerika so legendär sind, dass sie glauben die „Autobahn“ sei eine große Straße quer durch Deutschland auf der sich alle treffen um zu rasen. In der Tat eine lustige Vorstellung, aber was will man von einem Volk erwarten, das keine dreistelligen Geschwindigkeiten kennt :-)

Asiaten hingegen …

Nach etwa 40 Kilometern kommt das Schild, auf das Jiang seit dem Abflug gewartet hat: eine weiß getünchte Metallscheibe mit fünf schwarzen diagonalen Streifen – das Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung und wohl das stärkste Argument für einen Urlaub in Deutschland.

Ja, Deutschland ist ein schönes Land :-)

Er steht in einem ausgebremsten Land, für das er nur Lob übrig hat: „Gute Industrie, gute Technologie, gute Umwelt“, sagt er. China könne viel von Deutschland lernen, „vielleicht alles“. Es klingt wie das Lob eines Schülers an seinen alten Lehrer, der im Rollstuhl sitzt und nicht mehr auf die Beine kommt.

P.S.: Chinesen lassen pro Urlaubstag 200 Euro im Zielland. Deutlich mehr als jeder Europäer und sind somit beliebtere Gäste :-)

1 Antwort auf „Kickdown ins Paradies“

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