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Möhrendorf wird mit einem WLAN Netz überzogen

prinzip_wh.jpgFür mich ist das natürlich nicht so wichtig, aber vielleicht interessiert es andere Dorfbewohner, die nicht im Kleinseebacher Teil leben und DSL bis 3 Mbit haben können. Die Breitbandwüste Möhrendorf wird – sofern sich mehr als 50 Einwohner anmelden – durch eine Richtfunkstrecke mit Baiersdorf verbunden um dann über bis zu 4 Hotspots auf Dächern (wer sich dazu bereit erklärt erhält Vergünstigungen) mit WLAN versorgt zu werden. Davon wird wohl nur Möhrendorf selbst betroffen sein, denn in Kleinseebach gibt es ja DSL von der Telekom und Nefkom.

Wie dem auch sei … es ist eine schöne Alternative, auch wenn man sich im Rathaus überlegen hätte können mehrere 3 Mbit Leitungen aus Kleinseebach (dort ist ein Berg!) über Möhrendorf zu verteilen und nicht nur eine 6 Mbit Leitung aus Baiersdorf … egal. Möhrendorf ein einziger WLAN-Hotspot … die Idee ist verlockend :-)

Anmeldung: möhrendorf.de

Mehr Informationen vom Anbieter: moehrendorf.widsl.biz

Stand WLAN-Abdeckung Möhrendorf im September 2004 (Merke, ich muss unbedingt nochmal das Dorf abfahren):

wlan_mdorf092004.png

26 Antworten auf „Möhrendorf wird mit einem WLAN Netz überzogen“

Die Erlanger Innenstadt? Ich wollte mir eh mal ein Bluetooth GPS zulegen … dann geht’s auch mit dem Fahrrad, denn es ist nicht gerade benzinsparend 1-2 Stunden durch verwinkelte Gassen zu fahren und in die Fußgängerzone kommt man so ja auch nicht :-)

Krischof,
Möhrendorf ist mein Heimatort. Da wohne ich und das gibt es wirklich! Mach dich bloß nicht lustig darüber sonst fahr ich mit einer Ladung Möhren vor dein Haus und esse sie genüsslich vor deinen gierigen Augen auf :-)

(Ein Glück kann ich von mir alternativ auch sagen ich wäre ein Kleinseebacher *g*)

Ein WLAN-Netz?

Vielleicht macht ja dann das neue kommende Serviceportal der Gemeinde wenigstens ein bißchen Sinn…

Übrigens wohn ich in Mö’Dorf bei der Waldstraße und hab auch 768kbit-DSL.

Von dem Serviceportal habe ich auch gelesen, aber wenn ich sehe wie umständlich das bei anderen Gemeinden gelöst ist, habe ich da wenig Hoffnung.

Die Waldstraße ist ganz im Süden, oder? Nahe genug an der Vermittlungsstelle in Alterlangen, ebenso wie Kleinseebach nahe genug an der Vermittlungsstelle in Baiersdorf liegt.

Diese Randversorgung von Möhrendorf ist doch eigentlich fast ideal. Warum wird nicht vorgeschlagen dort DSL anzuzapfen und dem Rest des Dorfes über WLAN zur Verfügung zu stellen statt teuren Richtfunkes bzw. Wimax? Außerdem kann man doch von fast überall den langen Johann sehen, die Anbieterfirma könnte wesentlich mehr erreichen, wenn sie von dort senden würden. Noch ein Mast im Wald und sie könnten sogar Röttenbach erschließen :-)

Ziemlich im Süden, in etwa auf Höhe von Schimmer und Jopp.
Interessanterweise hab ich die 768 und die Nachbarn nur die Hälfte. Da der Upload aber bei 84 oder 96 kbit hängen bleibt, eignet sich das ganze für VoIP leider gar nicht…

Das Serviceportal: Meister Konny will unbedingt unter den ersten 100 Gemeinden in Bayern sein, die das Ding haben, bislang haben es gerademal 40! Ob die die (kleine) Größe und die (nicht vorhandene) Internetaffinität von Möhrendorf haben, konnte er nicht beantworten.

Bislang hat die Gemeinde-Homepage gerademal ca. 3000 Visits IM MONAT! Wenn ich bedenk, dass ich wohl das letzte Mal vor ca. 7 Jahren im Rathaus anstehen musste, dann ist das Portal wirklich unglaublich notwendig.

Vor allem weiß ich auch nicht, wozu das gut sein soll? Wasserstand darf man da nicht eingeben, zum Pass beantragen muß man eh noch vorbeikommen und unterschreiben und für den Schwerbehindertenausweis muß man noch Unterlagen vorlegen.

Anstatt, dass man erstmal wartet, wie sich sowas entwickelt, wirft man gleich mal 5000 € fürs erste Jahr raus. Und zurück kann man bei so eine m Projekt eher selten.

So war Konny auch schon als Lehrer im Gymnasium. Er hat als erster so eine Art Multimediakurs angeboten. Ich fand’s lustig und irgendwann muss man ja mal anfangen.

Aber so lange digitale Signaturkarten und Kartenleser nicht weiter verbreitet sind ist dieses virtuelle Gemeindezeugs total sinnfrei. Und Möhrendorf ist jetzt auch nicht so riesig, dass ich nicht mal zum Rathaus laufen könnte, wenn ich einmal alle Jubeljahre was von denen will :-)

768 kbit sind dann aber schon richtig viel, wenn der Upload bereit hängt. Die Telekom hat uns damals auch ständig versichert, dass wir nicht mehr als 768 kbit haben könnten. Vor einem Jahr sind wir zu Nefkom gewechselt und hatten zuerst 1,6 mbit, dann 2,4 mbit und jetzt 3 mbit (automatische Bandbreitenanpassung an die jeweils existierenden Tarife). Absolut stabil mit einen Upload von 300 kbit … die Telekom stellt sich da manchmal schon sehr komisch an.

Das Problem mit der Stabilität ist die Schuld des D-Link Routers. 3 UDP Pakete reichen aus um ihn zu einem Reboot zu bewegen und laut Log hat er immer frisch rebootet, wenn wieder mal die Verbindung weg war (fiel mir zunächst nicht auf). Da gibt es also ein paar Kiddies, die die schadhaften Pakete wahllos an IP-Adressen senden und eine Firma namens D-Link, die es nach 2 Wochen immer noch nicht geschafft hat einen Patch dagegen zu basteln … ergo gibt es einen neuen Router, der auch schon bestellt ist. Linksys all the way!

Im verlinkten Dokument steht sogar 8.Dezember 2005 … ob damals D-Link verständigt wurde, weiß ich nicht genau … in Securitylisten taucht der Exploit erst mitte Februar auf …

Das tun sie auch, aber scheinbar haben sie bessere Hardware in den Vermittlungsstellen oder trauen der Leitung mehr zu, ich weiß auch nicht. Die Telekom wollte uns nie mehr als 768 kbit geben … lächerlich.

Interessante Diskussion – das ist genau richtig. Nur so können wir ein Netz erfolgreich aufbauen und betreiben.

Wir müssen die Bandbreite nicht zwingend per Richtfunk heranführen. Wenn wir geeignete Übergänge ins Kabelnetz innerhalb von Möhrendorf oder Kleinseebach finden ist das um so besser. Die Verbindung zwischen den Funkverteilern wird wiederum per Richtfunk (5,7 GHz) hergestellt.

Ihre Ortskenntniss ist sehr wichtig. Ich kannte bisher keine anderen Zugangsmöglichkeiten. Bei der Feuerwehr in Kleinssebach lagen gerade mal 1.024 KBit/s an. Das ist ein bißchen wenig. Mit 3000 er, eventuell 2 gekoppelt ist das schon ganz gut.

In Selm nehmen zur Zeit ca. 180 Kunden im Durchschnitt 4 MBit/s, in der Spitze gerade mal 6 MBit/s ab.

Dort wo die entsprechenden Zugänge möglich sind, muss jedoch auch die Bereitschaft vorhanden sein, dass wir dort Anschlüsse auf uns schalten dürfen. Die Standortmiete sollte auch moderat sein. Unsere erste Anfrage für einen Standort auf einem herausragendem Gebäude in Baiersdorf war auf Grund für solch ein kleines Netz utopischer Preisvorstellungen gescheitert.

Übrigens, besuchen Sie auch http://www.altmarkdsl.de/forum/ – im Bereich Testlauf in Böckwitz schreiben unsere ersten Kunden in der Altmark über Ihre Erfahrungen mit uns und der dort eingesetzten Technik. Diese unterscheidet sich von der in Selm eingesetzten und läuft deutlich stabiler. Nachdem in den ersten Tagen nach Inbetriebnahme das Routing optimiert worden war, läuft alles sehr stabil. Nur der T-DSL Anschluss hat uns 2 x Probleme gemacht.

Danke für ihren Kommentar, es ist schön wenn sich Firmen so kommunikativ zeigen.

Bis zur Feuerwehr fällt die Bandbreite so stark ab? Das hätte ich nicht gedacht. Ich kann nur für mich sagen, dass wir in der Röttenbacher Straße 3 MBit haben. Am Steinbruch bzw. noch am Berg der Röttenbacher Straße müsste es genügend Häuser geben, die man von einem Großteil Möhrendorfs aus sehen kann. Von der unteren Kellergasse aus kann man auch das Dorf überblicken, auch wenn das etwas tief liegt :-) Jedenfalls besteht dort eine Sichtverbindung zum Langen Johann in Erlangen. Eventuell kann man die Antennen ja auch auf den Alarmsirenen hier oben am Berg oder im Zentrum von Kleinseebach montieren?

Was sind denn moderate Standortmieten? Jemand der sich dafür zur Verfügung stellt muss nur seinen direkten DSL-Anschluss aufgeben und sich eine Richtfunkantenne auf’s Dach montieren lassen, oder? Eine Montage auf einem Strommasten kommt nicht in Frage?

Was die Bandbreite angeht habe ich da so meine Zweifel. Sicherlich lassen sich 6 MBit auf sehr viele Kunden aufteilen und für die meisten ist es ja auch eine Verbesserung gegenüber ISDN (gerade auch weil es nicht zeitabhängig ist). Wenn das allerdings eine normale DSL-Leitung ist, die da geteilt wird, dann dürfte der Upload doch ziemlich schnell verstopft sein wenn Hänschen seine Tauschbörse aufruft und Hans mit Hansine VOIP ausprobiert, oder nicht? :-)

Wie ich in dem verlinkten Forum lesen konnte empfehlen sie den Linksys WRT54G mit einer speziellen Firmware für den Clientmodus. Leider baut Linksys diesen Router nur noch mit einem proprietären System, das keinen Clientmodus kennt und auch nicht mit anderer Firmware läuft. Linksys bietet aber auch den WRT54GL an, der sich wie gehabt „hacken“ lässt. Außerdem hoffe ich für die armen Möhrendorfer, dass sie nicht auf T-DSL zurückgreifen, sondern DSL von Nefkom nehmen, damit es keine Zwangstrennung gibt.

Die Bandbreite fällt bei ADSL eben sehr stark ab, da kann innerhalb von 100 Metern von deinen 3 MBit nichts mehr übrig sein. Genau das ist der Grund warum die Telekom kein DSL in solchen Randgebieten schaltet. Sollte es irgendwann mal zu Beeinflussungen solcher Leitungen kommen und die Versorgung bricht zusammen, wären die Kunden sicherlich nicht begeistert.

Nefkom handelt da eher nach dem Google-Prinzip „Auf gut Glück“ und betreibt die Leitungen bis über den Rand der Spezifikation. Mal angenommen in der Mitte der Strecke baggert jetzt einer rein, die Leitung muss repariert werden und hat dann zwei Flickstellen mehr, dann gibts auf einmal zusätzliche Übergangswiderstände und an deinem Ende kommt plötzlich nichts mehr an. Auch scheiße, oder?

Besser als Jahre lang kein DSL bzw. Flatrate. Die Bandbreite war mir anfangs ziemlich egal, wichtig waren nur die festen, billigen Internetkosten :-) Aber den Baggerfahrer der das macht, den bring ich um!

Genau deswegen ist es vielleicht etwas unangebracht, das Verhalten der Telekom als „lächerlich“ abzustufen. Die DTAG handelt eben innerhalb solcher Parameter, und schaltet nur Leitung bei denen sichergestellt ist dass auch bei einer Verschlechterung die Versorgung immer noch gegeben ist.

Früher gab es bei T-DSL soweit ich weiß auch mal gewisse Vertragslaufzeiten. Schlecht für den Anbieter, wenn man vertraglich zur Leistungserbringung verpflichtet ist und es wegen technischer Probleme nicht mehr geht. Deren Devise also: garnicht erst auf den Ärger einlassen, lieber ein paar Kunden weniger und dafür nur zufriedene.

Die Standortmiete ist nicht nur für den „Abgangsstandort“ gedacht. Es werden auch noch weitere Standorte für Verteiler benötigt. Diese können bei Privat oder Firmen sein. Genaueres hierzu möchte ich an diesem Ort nicht schreiben. Da spielen immer auch örtliche Gegebenheiten eine Rolle.

Wenn anhand der Interessentenliste die Lage der möglichen Kunden feststeht, dann wird anhand dieser Lage auch das Thema der Standorte geklärt. Was nützt ein Standort, wenn rundherum keine Kunden sind?

Strommasten gehen nicht als Verteilerstandorte.

Zur Bandbreitendiskussion ruhig mal im genannten Forum nachlesen (http://newedu.de/board/viewforum.php?f=13). Es waren die gleichen Befürchtungen, wie sich hier andeuten. Für die Testfunkzelle haben wir nur einen 80% igen 2000 er Anschluss mit 10 Teilnehmern. Es hat noch keiner darüber geklagt, dass die Bandbreite nicht ausreicht. Es wird sogar darüber telefoniert. Es ist nicht so, wie viele denken: 2000 Kbit/s stehen zur Verfügung und die werden bei 10 Teilnehmern durch 10 geteilt und nun hat jeder nur noch 200 Kbit/s. Wenn wir feststellen, dass der Anschluss an seine grenze kommt, dann können auch mehre gekoppelt werden.

Genau aus dem Grund der so vor sich hintrabenden Esel gibt es auch keine unbeschränkte Volumen – Flatrate. In so einem kleinem Netz können diese die gesamte Kalkulation kaputt machen bzw. da es sich um ein „Shared Medium“ handelt könnte es unter bestimmten Bedingungen auch zu Beeinträchtigungen anderer User kommen. Deshalb wird bei unserer VarioFlat die Geschwindigkeit immer den Datentransfer der letzten 30 Tage angepasst.

Sie haben Recht, seit Februar geht es um den Linksys WRT 54 GL. Vorher gab es noch Restbestände mit alter Firmeware.

Beim Download habe ich keinerlei Zweifel, dass sich 50 Personen eine 6 Mbit Leitung teilen können. Das wäre im Schnitt für jeden immer noch doppelt so schnell wie ISDN, wenn alle 50 gleichzeitig etwas herunterladen würden, was höchst selten vorkommt. Meine Sorge galt dem Upload, der bei DSL ja meist sehr eingeschränkt ist.

Klingt aber trotzdem sehr verlockend und ich wäre wohl sofort dabei, wenn es in diesem Ortsteil nicht bereits DSL gäbe. Die 50 Leute dürften sich ja bei mehr als 1000 betroffenen Einwohnern leicht finden lassen, sofern es alle mitbekommen. Ich habe es z.B. nur zufällig auf Möhrendorf.de gelesen und wie j?! schon geschrieben hat, besuchen diese Seite eher weniger Leute :-)

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