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Web 2.0

Google sammelt(e) also doch Wifi Daten

Das wollte ich eigentlich nicht lesen, aber so wie es scheint haben die Streetview Autos von Google wohl doch nicht nur MAC-Adressen und SSID (der Name des Wifi Netzes) beim Aufnehmen von Fotos der Häuser aufgezeichnet. Waren gefundene Netze offen, wurden noch mehr Daten aufgezeichnet wie Google nun festgestellt und gebloggt hat:

In that blog post [Google hatte sich vorher schon mal dazu geäußert was die Autos aufzeichnen], and in a technical note sent to data protection authorities the same day, we said that while Google did collect publicly broadcast SSID information (the WiFi network name) and MAC addresses (the unique number given to a device like a WiFi router) using Street View cars, we did not collect payload data (information sent over the network). But it’s now clear that we have been mistakenly collecting samples of payload data from open (i.e. non-password-protected) WiFi networks, even though we never used that data in any Google products.

Böööööööööse.

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Kurioses

WLAN Surfen kann Hausdurchsuchung nach sich ziehen

Oh ja … wir in Bayern mal wieder. Die Geschichte klingt irgendwie komisch und ich wette da fehlt ein entscheidender Teil, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen wie die Polizei jemanden dabei beobachten kann wie er sich mit einem Netbook in ein ungesichertes WLAN „einwählt“, seine Personalien aufnimmt, sich wundert, dass er bei einer Vernehmung nichts sagt und dann ernsthaft eine Hausdurchsuchung durchführt.

Wie ist das denn möglich? Es gibt (immer noch) haufenweise ungesicherte Funknetzwerke, viele unabsichtlich, manche auch absichtlich. Es soll nun also strafbar sein, wenn ich so etwas nutze? Noch dazu wo sich manche Computer/Handys beinahe automatisch einwählen? Kann doch nicht wahr sein, oder?

Ähnlich abstrus die heutige Meldung von 3 verurteilten Google Mitarbeitern in Italien. Warum? Weil sie zugelassen haben, dass Schüler ein Video von einer Misshandlung eines autistischen Schülers auf Google Video hochgeladen haben bzw. es wohl nicht schnell genug gelöscht haben. Leben Gerichte und Polizisten wirklich mit uns im gleichen Jahrhundert und verstehen was dieses Internet (bzw. Netzwerke) ist und wie es funktioniert?

via Golem und mehr auf schwarz-surfen.de

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Geeky In eigener Sache

Accesspoint Schizophrenie

Vor einer Woche bin ich FON Mitglied geworden und kann jetzt an allen FON Spots umsonst im Wlan surfen. Mit Einladung (schickt mir ne Mailadresse und ich schicke euch eine Einladung) kostet der Fonera+ Router nur 20 Euro (zzgl. Versand) und bietet dann ein privates und ein öffentliches Wlan an.

Gestern kam noch ein WRT54GL zum bereits vorhandenen dazu. Drei Router … ja was macht man damit nur?

Schnell mal auf die OpenWRT Webseite geschaut und festgestellt, dass das freie Routerbetriebssystem in den letzten Jahren einige Versionen weitergekommen ist. Also alle Verbindungsdaten aufgeschrieben und das Firmwareimage auf beide Router geladen. Mit 2 Wlanroutern kann man dann eine WDS-Verbindung aufbauen und kabellos das Wlan teilen bzw. vergrößern. Das ging relativ unkompliziert, aber dabei fiel mir auf, dass man scheinbar beliebig viele SSIDs mit verschiedenen Verschlüsselungen und Passwörtern in OpenWRT anlegen kann. Also ganz ähnlich wie beim Fonera Router. Tja … das ist dabei herausgekommen:

Multiple Wlanpersönlichkeiten

Die Nachbarn werden sich freuen ;-)

Ach ja, auf den Fonera Router kann man auch OpenWRT aufspielen und das Netzwerk so erweitern. Für 20 Euro kein schlechter Deal. Besser wäre es allerdings, wenn das private WLAN des Routers schon standardmäßig bei der WDS Orgie der Linksysrouter mitmachen könnte. Aber das ist jetzt auch wurscht.

Erstmal Accesspoint Schizophrenie 1.0 … und morgen teste ich mal wie viele APs man wirklich erstellen kann. Derzeit gibt es auf jedem WRT einmal das Hauptnetz, dann die WDS-Brücke und jeweils zwei verschiedene Dummynetze mit Zufallspasswörtern … 4 pro Router also. Vielleicht gehen ja auch 10 oder 20? Dann muss ich mal schauen, ob die Liste der Collective Nouns für die Namen noch ausreicht :D

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Geeky iPhone

„Warbussing“ in Erlangen

Gestern bin ich seit langem mal wieder mit einem Stadtbus in Erlangen durch die Gegend gekurvt und was macht man so, wenn man alleine mit einer Flasche Sekt in der Hand im Bus sitzt? Richtig, man zückt sein Wlan-Handy und aktualisiert ständig die Liste der verfügbaren Funknetze. Angefangen hat es am Hugenottenplatz, als ich kurz auf die Uhr schauen wollte und mir eine Auswahlbox entgegen sprang. Gleich zwei offene Netze boten sich mir an, wovon das eine ein T-Com Hotspot war und das andere offensichtlich der Zugang vom Mr. Bleck. Nicht schlecht …

Auf der Fahrt (Richtung Sebaldussiedlung) gab es dann an mehreren Haltestellen tatsächlich benutzbare Hotspots bzw. aus Versehen oder mit Absicht offen gelassene Wlans und in der Gebbertstraße konnte ich sogar für einen Moment 15 (!!!) Netze empfangen. Wenn da die Anwohner mal keine Probleme mit den Frequenzen kriegen … ich dachte, es gibt nur 13 verschiedene und zwei benachbarte Kanäle sind auch nicht ohne Überlappungen nutzbar. Strange?!? Auch höchst seltsam war die große Reichweite einiger Wifinetze, die wohl in höheren Stockwerken angesiedelt waren. Eines (den kreativen Namen hab ich leider vergessen, aber es war „einzigartig“) konnte ich an zwei Haltestellen, die nicht gerade nah beinander waren, finden ;-)

Was mich jetzt noch interessieren würde ist, ob das Handy (iPhone) bei seiner ständig aktiven Netzsuche (wenn die Tastensperre nicht an ist) versucht Kontakt aufzunehmen oder ob es nur passiv die Netze findet und dann erst um Bestätigung bittet. Und wenn ich schon mal dabei bin, was genau sendet oder empfängt das Ding eigentlich direkt nachdem man den Touchscreen entsperrt? Oder ist das nur ein Versuch über GPRS eine Verbindung aufzubauen? Ich kann es jedenfalls in meinen Lautsprechern hören …

Was ich eigentlich damit sagen wollte: man braucht in Erlangen scheinbar nur ein paar Häuser/Straßen weiter zu laufen um irgendwie kostenlos ins Internet zu kommen. Feine Sache!

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Erlangen Geeky

Wardriving in Erlangen

Vor knapp 3 Jahren bin ich mal mit GPS und einem WLAN-fähigen Gerät durch Möhrendorf und Erlangen gefahren um die Funknetze, die von der Straße aus erreichbar sind zu kartographieren. Damals waren noch knapp über 40% der Accesspoints unverschlüsselt.

Macht man so etwas eigentlich noch? Einfach durch die Gegend fahren und Karten davon malen? Jedenfalls gibt es jetzt kleine, handliche Geräte mit GPS und WLAN schon eingebaut (PocketPCs mit der Software WiFiFoFum) und immer noch den Dienst GPS Visualizer mit dem man hübsche Karten davon zeichnen lassen kann.

Gestern habe ich also bei einer Fahrt durch Erlangen keine ganz so lange, aber stellenweise eine ziemlich ähnliche Strecke wie vor besagten 3 Jahren zurückgelegt. Fast alle von der Straße empfangbaren Netze sind mittlerweile verschlüsselt, aber es findet sich doch immer noch das eine oder andere offene Netz und auch die angezeigte WEP-Verschlüsselung ist keineswegs unknackbar. Von daher … Erlangen ist ein einziger Hotspot mit WLAN an jeder Ecke :twisted:

Wer findet den schönsten Namen?

wardrive_070808.jpg
(Um die Daten per Google Maps zu sehen, einfach auf’s Bild klicken. Grün ist offen, rot bedeutet verschlüsselt …)

P.S.: Witzigerweise erscheint unser eigenes Netz (wer errät es?) nicht an der richtigen Stelle. Vermutlich wegen einem falschen GPS-fix beim Start der Fahrt … wer weiß. Ach ja, für Google Earth gibt’s hier auch noch die KML-Datei von der Fahrt.

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Web 2.0

Guten Morgen aus Köln

PICT1606

Da sind wir nun. Entgegen der Annahme von Google Maps haben wir nicht 5 Stunden für die 400 km gebraucht, sondern sogar unser Navi („Betty“) um eine halbe Stunde unterboten und das Ziel – Köln – in nur 3 Stunden erreicht. Leider gibt es auf unserem Parkplatz kein freies WLAN und so schreibe ich den Text einfach in Blogdesk vor und schicke ihn später ab. So wird es wahrscheinlich den ganzen Tag gehen, denn der Veranstalter hat angekündigt, dass es kein WLAN im NH Hotel hier geben wird. Nur ein extra Raum mit Internet … mal sehen wie das abläuft.

Grüße aus Kölle :-)

P.S.: Leider sind beinahe alle Bilder vom Sonnenaufgang über dem Kölner Dom verwackelt. Die Brücke auf der wir standen wackelte wie ein Hundeschwanz :-(

[tags]Koeln, Ankunft, Hafen, Parkplatz, WLAN[/tags]

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Misc

Möhrendorf wird mit einem WLAN Netz überzogen

prinzip_wh.jpgFür mich ist das natürlich nicht so wichtig, aber vielleicht interessiert es andere Dorfbewohner, die nicht im Kleinseebacher Teil leben und DSL bis 3 Mbit haben können. Die Breitbandwüste Möhrendorf wird – sofern sich mehr als 50 Einwohner anmelden – durch eine Richtfunkstrecke mit Baiersdorf verbunden um dann über bis zu 4 Hotspots auf Dächern (wer sich dazu bereit erklärt erhält Vergünstigungen) mit WLAN versorgt zu werden. Davon wird wohl nur Möhrendorf selbst betroffen sein, denn in Kleinseebach gibt es ja DSL von der Telekom und Nefkom.

Wie dem auch sei … es ist eine schöne Alternative, auch wenn man sich im Rathaus überlegen hätte können mehrere 3 Mbit Leitungen aus Kleinseebach (dort ist ein Berg!) über Möhrendorf zu verteilen und nicht nur eine 6 Mbit Leitung aus Baiersdorf … egal. Möhrendorf ein einziger WLAN-Hotspot … die Idee ist verlockend :-)

Anmeldung: möhrendorf.de

Mehr Informationen vom Anbieter: moehrendorf.widsl.biz

Stand WLAN-Abdeckung Möhrendorf im September 2004 (Merke, ich muss unbedingt nochmal das Dorf abfahren):

wlan_mdorf092004.png