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Dies und das

Paypal mit Zinsen?

Die neuen Nutzungsrichtlinien von Paypal enthalten interessante Änderungen. Unter anderem fällt unter Punkt 5 ein Satz weg:

Unsere E-Geld-Lizenz erlaubt es uns nicht, Zinsen auf E-Geld Guthaben zu zahlen./blockquote>

Und man muss bei einem Guthaben von mehr als 1300 Euro nicht mehr extra zustimmen. Geldstrafen bei Verstoß gegen die Richtlinien (10.5) und Kostenerstattung bei möglichen Gerichtsverfahren (10.6) fällt auch weg. Hinzu kommt eine Art Pseudokäuferschutz für andere Webseiten als Ebay (13.2).

Nunja … aber Zinsen? Paypal eine Bank? Ich lasse dort nie Geld stehen, aber mit Zinsen könnte man sich das schon überlegen.

6 Antworten auf „Paypal mit Zinsen?“

Seltsam, ich dachte doch die dürfen sich schon ewig Bank schimpfen.

edit: google nach paypal banklizenz stimmt mir zu.

paypal hat schon seit einigen jahren eine echte banklizenz, soweit ich mich entsinne.
der wegfall des zins-paragraphen ist übrigens zweischneidig zu sehen….
wer guthabenzinsen zahlen darf (und es auf girokonto-ähnlichen accounts kaum tun wird), dürfte umgekehrt auch zinsen für negative saldi veranschlagen.

bisher war es kein problem, den paypal-account auch mal für ein paar wochen im minus zu haben (die alle paar tage eintrudelnden nervmails gingen zwar extrem auf den zeiger, aber sonst passierte nischt). das könnte sich durch diese änderung der nutzungsbedingungen durchaus auch ändern.

Negatives Paypal-Konto ist mit zwar Neu, kann es aus Sicht von Paypal verstehen, dass sie Zinsen nehmen wollen.

Wobei ich Paypal nur als Giro-Paybal nutze, um bei eBay zu bezahlen.

Ich wickele die meisten ‚Online-Geschäfte‘ über Paypal ab und lasse daher meisten das Geld dort ruhen. Wenn es dafür demnächst Zinsen geben würde, wäre das schon super, wenn nicht bleibt’s eben wie es war.

Hmm, wie kann man denn bei Paypal ein negatives Konto bekommen? Die buchen doch beim Bezahlen immer von Kreditkarte oder Bankkonto ab bzw. lassen keinen größeren Betrag zu als das was dort liegt?

is eigentlich ganz einfach – du trägst ein zweites konto ein, das du längst hast aktivieren lassen und zum neuen hauptgegenkonto gemacht hast, dann löst du die ursprüngliche bankverbindung auf, und aus irgendeinem grund verliert paypal dann in deinem account die information, welche der beiden bankverbindungem denn nun die richtige ist – was dir dann aber erst auffällt, nachdem du eine anschaffung per paypal bezahlt hast und plötzlich eine email bekommst, dein paypalsaldo sei wegen fehlgeschlagener lastschrift nun im minus.

da der spass dich sofort und unmittelbar kosten für die rücklastschrift kostet, die du eigentlich nicht selbst zu verantworten hast, da ja paypal es selbst verbockt hat (und die funktion, eine nicht mehr existente bankverbindung selbst zu löschen vermisse ich bis heute!), sitzt du das problem dann erst einmal so lange aus, bis denen die lust vergeht und die mails nicht mehr einmal die woche eintrudeln, sondern in immer kürzeren abständen und in wachsender ungeduld.

auf diese weise hab ich es erfolgreich geschafft, den saldo über einige monate im minus zu halten
das zeigt euch aber auch, wie „intensiv“ ich diese mit deutschen datenschutzstandards nicht vereinbare bezahlmethode verwende.

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