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#JGAND USA: 2. Tag – San Francisco

Am zweiten bzw. eigentlich unserem ersten Tag (Samstag) ging es nach einem reichhaltigen Frühstück auf nach Downtown San Francisco. Frank und ich verbrachten die erste Stunde damit die T-Mobile Karte für den Web-Daypass wieder zu reaktivieren und evtl. eine andere, schnellere Lösung für unser mobiles Internet zu finden. Leider haben die Telekomiker in den USA ein bisschen den Arsch offen was Preise angeht und dann ist alle Hardware auch noch mit SIM-Lock versehen. Also doch EDGE und Daypass. Für $1,49 pro Tag kann man da wirklich nichts sagen ;-)

Das Parkhaus löste ungeahnte Begeisterung bei einigen Mitreisenden aus. Nunja, weiter ging es die die Market Street entlang Richtung Embarcadero, einer Art Marktplatz/Ortsteil-Combo. Dort tanzte und sang ein Mädel vor sich hin und so hatten wir den Start für unser Tanzvideo (analog zu Where the hell is Matt?) gefunden.

Nächstes Ziel: Chinatown. Überraschenderweise als sehr chinesisch und weil unser Junggeselle noch einen neuen Haarschnitt brauchte, ab in einen Friseur. Sehr abenteuerlich kam der Rasierer zum Einsatz – wir hofften alle auf einen China-Topfschnitt – aber nach anfänglichem „Simple Jack“-Look wurde es dann doch noch annehmbar. Glück gehabt ;-)

Danach ging es hoch zum Coit Tower. Super Aussicht und interessante Wohngegend, aber nur Zwischenziel auf dem Weg zu Pier 39 und Fisherman’s Wharf. Dort ging es dann nach einem Eis auf ein Ausflugsschiff um einmal unter der Golden Gate Bridge und um Alcatraz herum zu schippern. Sehr empfehlenswert!

Als wir wieder an Land waren, sind wir vor zur Hyde Street gelaufen und wollten eigentlich mit einem Cable Car hochfahren. Die Schlange war allerdings so lang, dass wir dann doch zur Lombard Street gelaufen sind. Auch dort gab es keinen Platz für 6 Leute in einem Cable Car :/ Naja, was soll’s … laufen wir also zum Auto zurück.

Auf dem Heimweg fanden wir dann nach einigem Hin und Her doch noch ein Restaurant (es gab scheinbar zu viele zur Auswahl) und auch wenn das Essen gut war, wir mussten dort ewig auf alles warten. Steps of Rome ist also keine Empfehlung. Sonst ist die Gegend um den Broadway sehr Fleischbeschau und mit Gras rauchenden Bettlern am Wegrand verziert. Nett.

Nach diesem 10 Kilometer Rundweg durch San Francisco wollten wir noch einen Abstecher zum Alamo Square machen um die dortige Aussicht auf die Stadt aufzusaugen und … naja … zu testen, ob öffentliches Trinken wirklich nicht erlaubt ist. Leider war es wie am Vorabend relativ kühl, so dass wir schnell mit der bereits schlafenden Meute gen Hotel aufbrachen.

Michi, ND und meiner einer konnten die Nacht aber noch nicht Nacht sein lassen und schleichten von Gras benebelt (auch im Hotel roch es immer wieder mal danach) gen Hot Tub im abgesperrten Poolbereich. Ein optimaler Ausklang eines müden Abends. Disko in SF wäre wohl ein Reinfall gewesen und ich war schon da froh, dass wir Las Vegas noch weit weit vor uns hatten, wenn auch der letzte Schlumpf sich an die Zeitzone angepasst hat ;-)

Gin Tonic und heißes Wasser sorgt übrigens für ordentliche Schweißausbrüche :D

Tja und dann war da noch die Tür zum Dach. Der Alarm war deaktiviert und so konnten wir dort ungestört rauf und den nahe gelegenen Flughafen bewundern. Zurück in den Zimmer haben wir dann noch versucht die anderen „sanft“ zu wecken. „Where the Hell is Matt“ auf ihren Betten ;-)

Weiter geht’s mit der Abreise aus San Francisco. Am nächsten Tag haben wir uns wegen des vielen Laufens Schrittzähler besorgt. Ha! Allerdings sind wir nie wieder so weit gelaufen wie an diesem Tag in San Francisco :D

P.S.: Bilder reiche ich nach.