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Barcamp Geeky Web 2.0

Barcamp München „Linkdump“

Weil ich es schon die ganze Zeit vor mir herschiebe und nicht fertig bringe daraus einen Artikel zu formulieren, hier einfach die Kurzform – mein Bericht zum Barcamp München (was Barcamps sind wisst ihr ja, oder?).

Mittlerweile sind wir keine Neulinge mehr und ich kann behaupten, dass auf Barcamps immer die gleichen Leute und die gleichen Themen anzutreffen sind, zumindest was den harten Kern betrifft. Das ist eigentlich ganz lustig, aber dieses Mal war es wirklich schwer passende Sessions zu finden. Natürlich – wie immer – wegen der zahlreichen Überschneidungen und weil ich mich nicht teilen kann und eben auch, wegen der Wiederholungsgefahr, aber deswegen muss man ja nicht den Kopf hängen lassen ;-)

An welchen Sessions habe ich teilgenommen? Am ersten Tag (9. Oktober):

Zweiter Tag:

Das war’s auch schon und der Bericht ist doch länger geworden als gedacht. Serviceplan (Warnung: die haben Musik auf ihrer Homepage *dislike*) hat tolle Büroräume und eine super Kantine. Respekt. In der Feedbacksession am Ende wurde auch wenig gemeckert, alle waren glücklich.


Die Party in der Niederlassung war wie immer süffig und interessant. Tatsächlich ist deren Schokokuchen sehr sehr lecker und die Foursquare Tipps lügen in der Beziehung nicht ;-)

Barcamp München war mein erstes Barcamp und dieses Barcamp war sicher auch nicht mein letztes. Ich wünschte mir nur mehr harte Themen … irgendwie ist immer alles auf Anfänger getrimmt oder geht über Marketing und SEO. Damit wird die Welt nicht gerettet Leute! Deshalb geht’s auch am 9. November auf zum Google Developer Day 2010 … bin gespannt.

P.S.: Einige Sessions wurden auch teilweise gefilmt und sind bei der Isarrunde zu finden. Thx @praetorius.

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Barcamp

Mobilecamp Dresden erste Session

Nachdem mir WordPress auf dem iPhone beim Senden des Beitrags abgeschmiert ist, habe ich jetzt keinen Bock das ganze nochmal zu schreiben (wieso speichert die WordPress App Beiträge nicht zwischen?). Also wir sind losgefahren und angekommen ;-)

Die erste Session geht allgemein über Mobile Computing. Viele interessante Themenvorschläge für den ersten Tag. Wir lesen uns wieder so lange mein Akku hält oder es Steckdosen (reichlich) gibt ;-)

Update:
Ok, es ist im Wesentlichen eine iPad Session geworden. Es folgt der zweite Teil: Android …

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Barcamp Fundstücke Lokales

Barcamp Bericht in der Nürnberger Tageszeitung

Das hat lange gedauert bis die Zeitung über das Barcamp schreibt, aber ich will ja nicht meckern, hab ja selbst noch nichts darüber geschrieben. Jedenfalls gibt es in der heutigen Nürnberg Plus Ausgabe einen kleinen Bericht mit Foto und ratet wer darauf zu sehen ist ;-)

Meine Wenigkeit.

via @Cappellmeister (helft ihm die 1000 Follower voll zu machen!)

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Barcamp Fundstücke

Chatroulette befriedigt Internetgrundbedürfnisse

Nachdem ich nun sicher vom 2. Barcamp Nürnberg (spitze!) zurückgekommen bin, muss ich noch unbedingt etwas über Chatroulette (NSFW!) loswerden. Wer es noch nicht kennt, das ist im Wesentlichen eine Webseite, die dich mit einem wildfremden Menschen verbindet und chatten lässt. Das Clou dabei? Es ist ein Webcam-Chat ;-)

Dabei entstehen zum Teil sehr witzige Situationen, aber manchmal muss man auch masturbierenden Männern bzw. Frauen zuschauen und kann dann zum Glück ganz schnell F9 („Next!“, man kennt es von MTV) drücken. Die überwiegenden Anzahl der Chatpartner sitzt aber mindestens genauso neugierig davor wie ihr vielleicht gleich und fragt sich was das sein soll -- oder ist ein Jugendlicher ohne T-Shirt vor der Webcam („F9“!).

Wir hatten einen riesen Spaß als wir mit zwei Beamern das ganze vor einem größeren Publikum ausprobiert haben und irgendwie kam mir das ganze sehr bekannt vor. Wisst ihr noch wie ICQ damals anno 1998/1999 war? In den Neunziger hatte es ganz am Anfang noch einen Modus in dem von jedem angetchattet werden konnte, also quasi ein Chat mit ähnlichem Zufallsprinzip wie Chatroulette bzw. als Textversion Omegle. So lernte man unter anderen witzigen Gesprächspartner kennen, denn als Teenager war damals Chatten DAS DING!

Warum sollte sich das also geändert haben? Deshalb meine Theorie: Chatroulette befriedigt Internetgrundbedürfnisse! Ganz einfach eigentlich ;-)

Das erklärt jedenfalls den momentanen Hype um diesen Dienst des 17-jährigen Russen Andrey Ternovskiy. Das einzige Problem dieser „Neuigkeit von damals in Bildern“ … es macht alleine viel weniger Spaß. Sobald aber zwei oder mehr Leute vor der Webcam sitzen geht’s los und ich kann mir vorstellen man wird dort in Zukunft mehr neugierige Vorglüher als shirtlose Kerle antreffen … hoffentlich! „F9“!!! :twisted:

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Barcamp

Be2.com hat schon wieder ein Gewinnspiel

In München gab’s ein Poken von den hübschen Love Coaches zu gewinnen, jetzt hier in Nürnberg muss man ein Puzzle zusammen suchen (siehe Bild) … was genau es zu gewinnen gibt weiß ich noch gar nicht so genau, aber ich prostituiere mich nach dem 2. Bier doch gerne für so Zeug ;)

P.S.: Barcamp Nürnberg rockt bisher. Loving it!

Ein Headphone Splitter ;)

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Barcamp Nürnberg

Auf zum Barcamp Nürnberg

Morgen und übermorgen findet in Nürnberg (Südwestpark) zum zweiten Mal ein Barcamp statt und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lasse nachdem München schon ein sehr interessantes Erlebnis war, die Themenvorschläge vielversprechend sind und es ja praktisch vor der Haustür liegt.

Dieses Mal wird es laut Plan auch Nightsessions geben. Ich bin sehr gespannt was dabei rauskommt ;-)

Ist irgendwer von meinen Lesern dort auch anzutreffen? Nachdem meine halbe Twittertimeline darüber zwitschert nehme mal an viele bekannte Gesichter aus München zu sehen. Die Gästeliste (immer noch Plätze für Neulinge dabei, also hop!) meint über 200 Leute werden dort sein … ich bin gespannt und natürlich wird darüber wieder fleißig getwittert. Die entsprechenden Sekundärstatusverwerter – MySpace, Facebook, StudiVZ, Google Buzz hängen alle an Twitter – werden somit am Wochenende ebenfalls wieder einmal zugespamt von mir ;-)

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Geeky Web 2.0

Kleiner Bericht vom Barcamp München (2009)

Am Freitag Abend habe ich mich mit Bonsay (@andiweiss) auf dem Beifahrersitz auf den Weg nach München gemacht um zusammen mit dem Cappellmeister (@Cappellmeister) – wie schon geschrieben – auf’s dortige Barcamp zu begeben. Ein Barcamp ist eine offene, partizipative Unkonferenz, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt wird, wie Wikipedia schreibt und das trifft ziemlich genau zu. Nach einem ordentlichen Frühstück und einer Runde Tetris (siehe Video unten) stellten sich am Samstag erstmal alle Teilnehmer selbst vor (ein paar kannte man ja schon von der Warm-Up Party abends zuvor in der Keksdose/Neuraum) und dann wurden Sessions vorgestellt und je nach Interesse auf die vorhandenen Räume verteilt.

Samstag

Meine erste Session war in einem viel zu kleinen Raum zusammen mit Björn Negelmann: Webtrends 2010. Ich fand es sehr aufschlussreich was andere für kommende Trends halten und Björn hat es auch nochmal ganz gut auf seinem Blog zusammengefasst.

Danach war im gleichen Raum mit deutlich weniger Teilnehmern eine Session von Jan Schenk, der Cloud Computing nach Art von Microsoft vorstellte. Was er über Azure zu erzählen hatte fand ich sehr interessant (besonders die relationale Datenbank in der Cloud) und bei den Zuhörern gab es auch einige, die Erfahrungen hatten und interessantes zu sagen hatten. Super.

Nach dem kurzen Mittagessen folgte in meinem Programm eine Augmented Ajax Session. Eine viel versprechende Idee wurde vorgestellt um mit „Quasi-Screenscraping“ eigene Apps für Handys zu bauen. Nicht sehr überzeugend, aber mit der Fragmentierung im Markt der mobilen Endgeräte wird man nicht drumherum kommen irgendetwas für einfachere Portierungen zu benutzen. Java auf den Handys ist ja gradios gescheitert … jetzt versuche es Frameworks wie PhoneGap oder Titanium, aber auch Flash hat vor ein paar Tagen ja verkündet Flash auf jedem Gerät zu unterstützen und über Umwege sogar auf dem iPhone.

In der nachfolgenden Session über Android erfuhr ich zwar einiges über diese mobile Plattform, aber nicht viel neues. Ebenso bei dem Vortrag über Google Apps danach. Aber vielleicht war ich auch einfach nicht mehr aufnahmefähig nachdem wir nachts zuvor nur 4 Stunden Schlaf hatten ;-)

Trotzdem haben wir uns nochmal gemeinsam in die Usability Session von Florian Bailey gehockt um zuzuschauen wie einige Webseiten auseinander genommen wurden. Interessant.

Abends gab es dann noch Chili und jede Menge Bier in der Niederlassung, einer ziemlich geekigen Bar im Zentrum (Wlanpasswort Zensursula *g*). Überhaupt alles sehr nerdfreundlich, denn im Neuraum am Tag zuvor gab es auch Wlan, wenn man im gigantischen Keller schon keinen normalen GSM/UMTS Empfang mehr hatte. Wie auch immer, von den Lovecoaches habe ich dann doch noch ein Poken bekommen/gewonnen und sind gen Bett aufgebrochen, jedoch nicht bevor wir Bonsay noch von Twitter und Facebook überzeugen konnten. Ha! Willkommen in der Social Media Falle :D

Sonntag

Am zweiten Tag war dann doch deutlich weniger auf dem Barcamp los. Von den knapp 200 Teilnehmern von Samstag blieben vielleicht noch gefühlte 60-70% übrig.

Meine erste Session war eine Versammlung von Menschen, die das unfaire Verfahren Denic betreffend der Vergabe von 1-2 stelligen Domains am Freitag, verhindern wollte und immer noch will. Zwar klingt FCFS zunächst ganz nett, aber letztendlich werden bereits jetzt unheimlich hohe Summen geboten um die Wunschdomain möglichst früh und sicher registrieren zu können. Das ist aber nirgends garantiert und natürlich werden sich die Registrare die guten Domains auch selbst schnappen, denn es gibt ja nur 1332 Stück (plus Zahlendomains beliebiger Länge und KFZ-Kennzeichen). Sprich, das Verfahren ist unfair und ich rechne damit jeder Zeit von einer einstweiligen Verfügung zu hören, weil sich eine große Firma benachteiligt fühlt. Warum will die Denic diese wenigen Domains nicht gleich selbst versteigern und das ganze für wohltätige Zwecke spenden? Das Geld wird doch eh ausgegeben werden und jetzt bekommen es raffgierige Domaingrabber Kumpels von Registraren und Domainbörsen mit vier Buchstaben :( #stopdenic


(Udo Vetter anzurufen hat nicht ganz geklappt, an einem Sonntag ist es aber auch nicht wirklich wahrscheinlich, dass man jemanden per Telefon erreicht)

Danach habe ich mir eine Session über die 7 Todsünden von Startups von Peter Wittmann und Andreas Cappell angehört. Sehr interessant was man für offensichtliche Dinge falsch machen kann.

Dort lagen und standen dann auch noch ziemlich seltsame Kümmelschokolade und Chililikör von diversen Customizern zum Probieren herum. Faszinierend und mir war nicht ganz klar wie viele „ich-stell-dir-zusammen-was-du-willst-Anbieter“ es mittlerweile gibt. Wow …

Nach dem Mittagessen und ein bisschen Netzwerking habe ich noch Oliver Gassner beim Zerpflücken von Bloglayouts zugeschaut und durfte darauf folgend einer hochinteressante Session über die Erfahrungen mit Cloudcomputing bei Amazon (EC2, S3) und Google (Appengine) von Bastian Stein (zehn.de, Chip) beiwohnen. Fand ich super!

Um 16 Uhr folgte eine lange Feedback Session aller Teilnehmer. Kleinigkeiten wurden angemerkt und wegen der hohen Noshow-Quote (375 angemeldet und knapp 200 kamen dann wirklich) philosophiert, ob man nun Geld für ein Barcamp nehmen sollte. Viel spannender fand ich den Vorschlag, dass Neulinge einen Althasen-„Paten“ an die Seite gestellt bekommen, der sie quasi zum Barcamp mitnimmt. Mal sehen …

Fazit

Ich fand das ganze absolut genial und hätte auch nicht erwartet, dass dort so viele normale Menschen auftauchen … gut, wenn man ständiges Twittern noch als normal bezeichnen kann. Denn das war dort neben den vielen Laptops/Macbooks Volkssport Nummer 1 … obwohl ich nicht weiß, ob dort nicht auch nur getwittert und gebloggt wurde. Eins ist auf jeden Fall klar: Barcamp Besucher haben größtenteils ein iPhone oder irgendein Androidhandy. Wenn nicht (5% der Fälle), dann zumindest ein Nokia oder Windows Mobile Gerät mit dem man ähnliches anstellen kann. Keine offen gezeigten Blackberries oder stinknormalen Handys :D

Man sieht sich auf dem Barcamp Nürnberg im Februar!

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Und Youtube irgendwie youtube.com/Sebbilein oder so

Und hier auf dem Blog so lange der Akku hält …

Ah ja, es gibt hier nen Tesla Laden :)