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Musik Party

The Prodigy & Dresden

Freitag Abend und ich hole mal auf, was die Woche so passiert ist. Twitter sorgt dafür, dass ich mein Blog vernachlässige und das darf nicht sein. Niemals (vielleicht doch wieder Livefeed anstatt nur den letzten Tweet hier einbauen?) ;-)

Dresden

Da waren wir (ND & ich) also. Dienstag morgens fuhren wir los und checkten irgendwann Mittags im NH Hotel Dresden (Foto links oben) ein. Schöne Fassade, aber direkt an einer Hauptstraße und Bahngleisen … habe trotzdem einigermaßen gut geschlafen und ich werde keinen Qype-Eintrag verfassen … macht ihr so was?

Nachdem wir uns ein wenig an der Elbe und dem blauen Wunder umgeschaut hatten, hat uns eine Schulfreundin noch zum Kaffee eingeladen und so ging der Tag doch ziemlich schnell rum. War auch gut so, denn eigentlich waren wir ja für das Prodigy Konzert mit Enter Shikari als Vorband angereist. Sehr genial, auch wenn dort ein Taschendieb sein Unwesen trieb. Am Ende fehlte nämlich nicht nur mein Geldbeutel und wir haben mal vorsichthalber Anzeige erstattet. Die meisten haben ihren Geldbeutel wieder am Infostand gefunden, aber alle hatten kein Geld mehr drin. Meiner tauchte nicht mehr auf, aber Glück im Unglück, jemand fand meinen Personalausweis und hat mich über Twitter (!!!) kontaktiert.

Wie auch immer, das Konzert war der Hammer und den Verlust habe ich zum Glück erst gegen Ende bemerkt, sonst hätte es wohl nicht ganz so viel Spaß gemacht.

Am nächsten Tag haben wir erstmal sehr lecker gefrühstückt, das Auto gesucht und uns Dresden bei Sonnenschein angeschaut. Sehr interessante alte Stadt und dank der Suche nach ein paar Geocaches haben wir auch Ecken entdeckt, die man bei vorherigen Besuchen nicht gesehen hat ;-)

Und zum Schluss noch ein dickes *knuddel* an Steffi, die leider wegen Krankheit zu Hause bleiben musste. Beim nächsten Mal klappt’s bestimmt mal mit euch beiden zusammen (ihr erinnert euch noch an Köln?) :twisted:

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In eigener Sache Musik

Gestern an der Bar

Am Donnerstag war ich in München auf einem Enter Shikari Konzert. Eine total durchgedrehte Band, die wir 2007 als Vorband von Billy Talent in Berlin erleben durften und dann immer mal wieder auf diversen Festivals (war wohl das fünfte Mal, dass ich sie live gesehen habe, waaah).

Egal, gestern an der Bar – ich trug ein vorgestern gekauftes Bandshirt und bestellte eine Hollunder Bionade – da spricht mich eine junge Dame an und sagt „Hey, sie haben ein Enter Shikari T-Shirt an, das ist ja voll cooooooool!“. Was nicht vielen auffallen würde, sie verwendete das Wort „sie“! SIE! Weil ich ja noch nicht halb im Grab stehe, bot ich ihr sogleich das Du an worauf sie etwas in der Art „aber man wird doch schon ab der 10. Klasse gesiezt“ antwortete … ich drehte mich um und ging von dannen. Meh!

Das war gestern an der Bar. Und hier ist das Video der neuesten Single:

P.S.: Werdet berühmt, Enter Shikari! Mainstream! Dann kann ich mir endlich mit Recht dieses Shirt mit dem Aufdruck „ich höre Bands, bevor es sie überhaupt gibt“ oder „mit denen habe ich schon 3 oder 4 Bier getrunken und zu Chemical Brothers gerockt“ besorgen ;-)

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Bilder Musik Party

Southside 2008, Ich und Enter Shikari

So Leute, da bin ich wieder. Hatte ein wenig Zeit mit meine Bilder anzuschauen und ein paar ausgewählte in einer kurzen Collage zusammengestellt. Southside hat definitiv gerockt, wenn auch etwas softer als Rock im Park. Merkte man auch ganz deutlich am Publikum („friendly little germans“). Aber jetzt erst mal die Bilder … morgen dann Bericht und Vergleich mit RIP ;-)

Und das Oberhighlight – neben all den anderen kleinen Highlights wie die Deichkind Show – war definitiv Enter Shikari (eine meiner Lieblingsbands)! Als ich mit Steffi kurz vor Schluss am Samstag von den Beatsteaks zur Toilette huschte, stand nach verrichteter Tat beim Warten auf das holde Mädel unglaublicherweise der Drummer (Rob) von Enter Shikari hinter mir. Der hat dann den Gitarristen (Rory) noch dazu geholt und wir sind mit denen ernsthaft die Chemical Brothers anschauen gegangen (niemand sonst hat sie erkannt, ha!). Wohoo! Sehr cool, die beiden Jungs! Und ich glaube Steffi – der Oberfan überhaupt!!! – kann es immer noch nicht fassen …

Beweis:

So und nun eine gute Nacht :twisted:

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Musik Party Urlaub

Highfield 2007 – Bericht

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Es war schon ziemlich geil. Ich fange an ein Fan von Festivals zu werden. Eigentlich bin ich fast nur wegen zwei Bands (Enter Shikari und Billy Talent) da hin, aber auch die Kaiser Chiefs, Fall Out Boy, Autumn to Ashes, The Sounds und überraschend eine Band namens The Sonic Boom Foundation waren richtig gut. Der Rest, vor allem die Hauptbühne am Freitag, war meiner Meinung nach eher so lala (wtf ist Interpol?) und Silverchair … irgendwie waren sie schlecht. Mia, die auf keinem der Shirts zu sehen war, aber scheinbar als Quasi-Headliner kam, ist ziemlich gut gewesen. Das lag hauptsächlich an ihrer Bühnenpräsenz als an den Songs selbst.

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Das Highfield Festival liegt idyllisch an einem Stausee bei Hohenfelden (daher der Name) in der Nähe von Erfurt. Der riesige Zeltplatz mit viel Freiraum befand sich direkt oberhalb der Bühne und so konnte man auch dann die dortige Musik hören, wenn man gerade nicht anwesend war. Da die Laufwege aber deutlich kürzer als bei Rock im Park waren war es kein Problem schnell hinzukommen (war bei Billy Talent nötig, weil sie früher angefangen haben als auf dem Plan stand). Die sanitären Anlagen waren kostenlos benutzbar und deutlich zahlreicher vorhanden als bei RIP und deshalb musste man auch nie wirklich lange anstehen … find ich sehr gut!

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Was habe ich nun neben Limbodance, Tattoo Studio (Mayo Ink), Freipissscheinen, Tonband Fiffi, der perfekten Frau, irre viel Essen, guter Musik und perfekte Nachbarn erlebt? Enter Shikari (Trance-core) im engen Zelt war ein Highlight, aber sie hätten das besser auf die Hauptbühne gelegt. Dort kam gleichzeitig irgendwas einschläferndes und im Zelt war es eben – vielleicht deshalb – ziemlich voll. Billy Talent war so lange ein Highlight bis mir irgendwer voll auf die Nase geknallt ist. Auf dem Weg aus der Menge fühlte ich mich wie Moses, der die Menge teilte. Dieses Ausweichen aller hat mich schlimmes befürchten lassen, aber es hat zum Glück nur geblutet wie blöd. Die Sanis gaben mir dann kein Eis und hatten nur so harte Papiertücher zum saubermachen und keinen Spiegel. Katastrophe, also bin ich zum nächsten fließend Wasser gespurtet und konnte auch dort gleich ans Waschbecken und mich erstmal säubern. Den Rest von Billy hab ich dann hinter dem Wellenbrecher (über den mich die Security nicht heben wollte … man klettere mal mit klitischigen Bluthänden über so einen Zaun drüber… bah!) am Rand angeschaut.

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Und dann eben die Atmosphäre auf so einem riesigen Campingareal. Das Wetter hat gepasst und unsere Nachbarn waren spitze. Zwar war es nachts ein wenig kalt und morgens schwitzte man sehr im Zelt, aber es wurde kein Schlammfestival … eher ein Staubfestival, denn der hüpfende Mob vor der Bühne wirbelte ganz schön viel davon auf ;-) Einen Sonnenbrand habe ich auch bekommen.

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Ich hab bestimmt die Hälfte vergessen zu erzählen, aber wenn ihr mich persönlich trefft, dann schwall ich euch eh die Ohren zu wie toll Festivals sind. Ganz besonders mit Steffi (Link geht zu ihrem super Bericht), Dori und neu ND zusammen mit der RIP Zufallsbekanntschaft Flo. Freitag Partyzelt war ein echter Spaß … und wir haben es danach sogar wirklich zu den Zelten zurück geschafft ;-)

P.S.: Und obwohl ich immer vollen Handyempfang hatte und scheinbar SMS schreiben konnte, habe ich keine einzige empfangen. Die kamen dann alle in einem Schwall in der Nacht zum Montag an, als wir nach Hause gefahren sind. Komisch, oder? Komisch war auch die MySpace-Geilheit aller anwesenden. Alle, die man kennengelernt hat wollten mit einem die MySpace-Adresse statt die Mailadresse austauschen. Bei StudiVZ war zwar auch jeder, aber dort gibt es ja keinen einfachen Weg das Profil von außen zu erreichen. Faszinierend … Deutschland ein einziges soziales Netzwerk (sind ja eh alle im erweiterten Netzwerk) :)