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In eigener Sache

Kleine Blogentschlackung

Heute haben sich ein paar Leute „beschwert“, dass die Kommentare unterhalb eines Blogeintrages nicht erscheinen würden. Das lag dann wohl an WP Super Cache, das ich wieder aktiviert habe um zu testen, ob damit alles ein wenig schneller läuft.

Für Besucher ohne Kommentarcookie wird dabei der HTML-Code direkt von Festplatte gelesen und WordPress (ich bin es übrigens nicht, der das P hier großschreibt, komisch) komplett umgangen, denn der PHP-Code ist riesig und will auch erst einmal geladen werden, bevor überhaupt eine Seite generiert werden kann. Im HTML-Code steht dann ganz unten übrigens etwas wie:

< !-- Dynamic page generated in 0.645 seconds. -- >
< !-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2010-10-26 22:54:08 -- >
< !-- Compression = gzip -- >

Naja, jedenfalls habe ich jetzt ein paar Optionen geändert und hoffe es funktioniert dadurch besser (Kommentare werden wieder angezeigt, etc). Desweiteren habe ich noch ein paar Stylesheets zusammenkopiert und reduziert und einige Plugins rausgeworfen, die ich momentan nicht benötige.

Außerdem habe ich Google Analytics auf die asynchrone Version umgestellt, meine Bilder auf eine Subdomain ausgelagert um ein CDN zu simulieren und vor einer Woche schon mal das Facebookdingens rechts unten ebenfalls auf asynchrones Laden umgestellt.

Mal sehen was es bringt. Die seltsame „Gedenkpause“ bevor die Seitenleiste dargestellt wird ist auf jeden Fall schon mal weg ;-)

Nachtrag:
Jetzt weiß ich warum die Kommentare mit dem Cache Plugin verrückt spielten. Nach einem Kommentar wird die resultierende, neue Artikelseite zwar wirklich gecached, aber wenn man „Comment paging“ aktiviert hat, dann ist das nicht wirklich die Artikelseite sondern die gleiche URL mit „comment-page-1“ angehängt. Dort kommt man eigentlich NIE direkt hin (Seite 1 ist immer der Artikel selbst, also was soll das?) und somit klappte es auch nicht. Ich habe dieses Feature jetzt ausgestellt … mit dem Nachteil, dass bei einigen Artikeln eine ziemlich lange Liste an Kommentaren zu sehen ist, aber auf jeden Fall wird jetzt die richtige Seite im Cache erneuert ;-)

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In eigener Sache Nur mal so

Wie viele Anschläge pro Minute schaffst du?

Gestern am Baiersdorfer Baggersee liegend stellte sich die große Lebenssinnfrage und zwar: wie viele Anschläge pro Minute schaffst du eigentlich? Gefühlte unendlich? Ich lag mit meiner Schätzung jedenfalls gründlich daneben ;-)

Gerade habe ich es mal auf TyperA.tk getestet. Dort gibt es ein kleines Javaspiel bei dem man seine Sprache wählt (German, Sentences, 2 min) und dann einfach drauf lostippt. Ergebnis:

Your score: 346 keys per minute ~ 69 words per minute
Language/mode: de
Ranking: That was fast – you can still improve, though.
Comparison: 21% of registered TyperA users using this language have typed a better result; 79% have a lower or equal result.

Bin also immerhin im oberen Drittel der Tastaturquäler und das obwohl ich im Prinzip immer noch nur 5 von 10 Fingern verwende … you can still improve, though

So Steffi, dann leg mal nach! Dass Andrea doppelt so schnell tippt, weiß ich ja schon ;-)

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Geeky

Asymmetrisches Gigabit LAN – Hilfe!

Achtung ziemlich technisches Thema, aber ich hoffe, dass jemand unter meinen Lesern dabei ist, der oder die das Problem vielleicht kennen. Das Problem:

Letzte Woche habe ich das Heimnetzwerk mit Gigabit LAN ausgerüstet, d.h. eigentlich nur einen passenden Switch dazwischen gehängt, weil die Netzwerkkarten das sowieso schon konnten. Leider musste ich aber feststellen, dass das Netzwerk zwar schneller geworden ist, aber die Übertragungsraten irgendwie asymmetrisch sind. Und zwar bekomme ich bei einer Datenübertragung mittels Samba (das eine ist eine Linuxkiste und auf der anderen Maschine läuft Windows XP) in die eine Richtung im Mittel 30 Megabytes/s, aber in die andere Richtung nur 10 Megabytes/s. Das bestätigt sich auch bei einem Test mit NetIO. Die reine Übertragungsgeschwindigkeit ist mit Linux als Sender nur bei 17 MB/s und mit Windows als Sender bei knapp 70 MB/s.

Woran kann das liegen? Kabel und Switch schließe ich jetzt einfach mal aus, weil dann würde es die „schnelle Richtung“ auch nicht geben. Beim Senden von Windows aus sind die CPUs beider System komplett ausgelastet, beim Senden von Linux aus liegt die Auslastung jeweils bei ca 20-30%. Beide Systeme verwenden zwar unterschiedliche Netzwerkkarten (Linux: Netgear GA311, Windows: Nvidia nForce Chipsatz), aber auch mit der gleichen Karte (Netgear) in beiden PCs sind die Übertragungsraten asymmetrisch (dann 17 MB/s und 50 MB/s). Wenn ich „Jumbo Frames“ einschalte (MTU=4500), dann sind die Raten mit NetIO bei 19 MB/s vs. 86 MB/s

Was kann man bei Linux noch verändern, das die Sendegeschwindigkeit verbessern kann?

Hilfe!

Lösung:
Es war ein Treiberproblem. Hab mir von Realtek den entsprechenden Treiber für den R8169 Chip geladen, kompiliert und installiert und schwupps kann auch die Linuxkiste die Leitung sättigen. Scheinbar wird bei OpenSuse 10.2 bzw. Kernel 2.6.18 ein veralteter Treiber mitgeliefert. Jetzt geht’s auf jeden Fall!