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Barcamp Fundstücke

Chatroulette befriedigt Internetgrundbedürfnisse

Nachdem ich nun sicher vom 2. Barcamp Nürnberg (spitze!) zurückgekommen bin, muss ich noch unbedingt etwas über Chatroulette (NSFW!) loswerden. Wer es noch nicht kennt, das ist im Wesentlichen eine Webseite, die dich mit einem wildfremden Menschen verbindet und chatten lässt. Das Clou dabei? Es ist ein Webcam-Chat ;-)

Dabei entstehen zum Teil sehr witzige Situationen, aber manchmal muss man auch masturbierenden Männern bzw. Frauen zuschauen und kann dann zum Glück ganz schnell F9 („Next!“, man kennt es von MTV) drücken. Die überwiegenden Anzahl der Chatpartner sitzt aber mindestens genauso neugierig davor wie ihr vielleicht gleich und fragt sich was das sein soll -- oder ist ein Jugendlicher ohne T-Shirt vor der Webcam („F9“!).

Wir hatten einen riesen Spaß als wir mit zwei Beamern das ganze vor einem größeren Publikum ausprobiert haben und irgendwie kam mir das ganze sehr bekannt vor. Wisst ihr noch wie ICQ damals anno 1998/1999 war? In den Neunziger hatte es ganz am Anfang noch einen Modus in dem von jedem angetchattet werden konnte, also quasi ein Chat mit ähnlichem Zufallsprinzip wie Chatroulette bzw. als Textversion Omegle. So lernte man unter anderen witzigen Gesprächspartner kennen, denn als Teenager war damals Chatten DAS DING!

Warum sollte sich das also geändert haben? Deshalb meine Theorie: Chatroulette befriedigt Internetgrundbedürfnisse! Ganz einfach eigentlich ;-)

Das erklärt jedenfalls den momentanen Hype um diesen Dienst des 17-jährigen Russen Andrey Ternovskiy. Das einzige Problem dieser „Neuigkeit von damals in Bildern“ … es macht alleine viel weniger Spaß. Sobald aber zwei oder mehr Leute vor der Webcam sitzen geht’s los und ich kann mir vorstellen man wird dort in Zukunft mehr neugierige Vorglüher als shirtlose Kerle antreffen … hoffentlich! „F9“!!! :twisted:

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Web 2.0

Second Life verbuggt

Gerade habe ich einen neuen Grafikkartentreiber installiert und mal wieder ausprobiert, ob Second Life diesmal läuft. Und tatsächlich, diesmal bekam ich keine Meldung, dass meine Treiber zu alt wären. Aber dann … was ist das für ein „Spiel“? Mit der grottigen Grafik kann man ja noch leben, aber meine Figur läuft unkoordiniert durch Wände in die Luft hinaus und im Abschnitt nach der Orientierungsinsel stürzt es gleich zwei mal hintereinander ab?

Für so etwas verbugtes geben Menschen Geld aus? Immerhin waren knapp 30000 Spieler online und damit 2000 weniger als zur gleichen Zeit bei einem doch relativ unbekannten Rollenspiel namens Tibia. Nachdem ich das jetzt mal ausprobieren konnte kann ich endlich beruhigt mit dem Wissen weiterleben nichts verpasst zu haben wenn es in irgendwelchen hippen Sendungen oder in Blogs mal wieder um diese Hype-Thema geht. Amazon hat übrigens auch nen Shop im zweiten Leben … who cares?

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Party

Hype!

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Dies und das

Viel Wahrheit über den Web 2.0 Hype

To you who are toiling over an AJAX– and Ruby-powered social software product, good luck, God bless, and have fun. Remember that 20 other people are working on the same idea. So keep it simple, and ship it before they do, and maintain your sense of humor whether you get rich or go broke. Especially if you get rich. Nothing is more unsightly than a solemn multi-millionaire.

To you who feel like failures because you spent last year honing your web skills and serving clients, or running a business, or perhaps publishing content, you are special and lovely, so hold that pretty head high, and never let them see the tears.

As for me, I’m cutting out the middleman and jumping right to Web 3.0. Why wait?

Mehr davon bei A List Apart.

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Misc

Ich prophezeie …

… einen baldigen Börsencrash. Erst kauft Mr. Murdoch IGN für 650 Millionen Dollar und jetzt kauft Ebay Skype für 4 Milliarden Dollar. Das sind Preise wie 1998/99 … wie schnell wir doch wieder an dem Punkt angekommen sind ;-)