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Android

Spieleentwicklung auf Android

Ich muss einmal kurz etwas zur Spieleentwicklung auf Android schreiben. Mittlerweile gibt es dort ein gutes Angebot, das sich keinesfalls hinter dem für das iPhone verstecken muss. Wer bereit ist für ein Spiel ein paar Cent/Euro hinzulegen, der bekommt sehr gute Unterhaltung. Aber mir geht es hier nur um den technischen Aspekt.

Ich habe selbst ein wenig experimentiert und ein normales Spiel hat bekanntlich ein bisschen Menü Logik und dann das Spiel selbst, das in einer so genannten „Game Loop“ so schnell wie möglich ausgeführt wird. Und hier scheint es meiner Meinung nach ein Problem zu geben. Denn 1) gibt es sowieso ein Framelimit, d.h. mehr als 60 fps stellen zumindest weder das Nexus S noch das neue Galaxy Nexus dar. Und 2) wird so gut wie überhaupt nicht auf sparsamen Umgang mit dem Akku geschaut.

Die beiden Punkte hängen ein wenig zusammen und das Problem ist die genannte „Game Loop“. Die sorgt dann nämlich für eine CPU-Auslastung von 100%, egal wie wenig auch passiert. Hat man sein Gerät gerootet, kann man die Taktgeschwindigkeit weiter heruntersetzen und merkt bei den meisten Spielen auf einem schnellen Android überhaupt gar keinen Unterschied, außer dass es sehr viel weniger heiß wird.

Besonders erschreckend wird das bei Spielen, die eigentlich rundenbasiert sind und in jedem Schleifendurchlauf eigentlich nur die Grafik aktualisiert wird und auf Eingaben gewartet wird, z.B. bei Great Little War Game. Früher machte eine solche Programmierung Sinn, aber mit dem Framelimit und immer schneller werdenden Smartphones? Sollte man da nicht auch ein wenig auf den Akku achten? Oder zumindest die Hände der Spieler? Im Winter ist es ja noch ok ein 50° warmes Smartphone in den Händen zu halten, aber im Sommer? Zumal das auch den Ladevorgang des Akkus beendet falls man an der Steckdose hängt, da ein Laden bei dieser Temperatur nicht gut ist.

Wollte ich nur mal geschrieben haben.

Anbei noch der Verlauf einer Akku Entladung, gefolgt von einer Aufladung über den Zeitraum von 5 Stunden. Erkenntnis: bei hellem Display und voller Auslastung kann die Ladeelektronik gerade so mit dem Verbrauch mithalten. Stimmt natürlich nicht ganz, da bei niedriger Spannung deutlich mehr Strom in den Akku fließen darf und kann als in der Nähe der 100% Marke, aber im Prinzip stimmt das schon … ich habe schon beobachtet wie trotz angeschlossenem Ladegerät die Prozentanzeige sinkt ;-)

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Geeky

Die erstaunliche Venus Atmosphäre

Ich habe mir gestern Abend noch teilweise die Mondlandungsübertragungen im Fernsehen angeschaut und bin dann irgendwie auf die Venus gekommen und habe sie in Wikipedia nachgeschlagen. Ein erstaunlicher Planet mit langen Tagen wegen fast stillstehender Rotation und etwa der gleichen Größe wie die Erde. Unseren Schwesterplaneten hat es jedoch ungünstig erwischt … nicht nur die Rotationsdauer ist ungewöhnlich, nein an der Oberfläche herrschen Durchschnittstemperaturen von 464 Grad Celsius bei einem Luftdruck von 45 bis 119 bar.

Der Luftdruck ist was ich so faszinierend finde. Die Luft dort besteht zum größten Teil aus Kohlendioxid, aber bei dem Druck müsste es ja relativ leicht sein mit einer „Schwimmblase“ in der Atmosphäre zu „schwimmen“, oder? Die Temperatur ist hoch, auf unserem Planeten gab es auch zuerst Lebewesen im Wasser. Was meint ihr? Leben in der Atmosphäre? Und schickt man demnächst Raumsonden dorthin, die mehr U-Boot als Raumschiff sind? Immerhin ist der Bodendruck so hoch wie bei uns in einigen 100 Meter Wassertiefe (1 bar pro 10 Meter).

Jedenfalls faszinierend und irgendwie enttäuschend, dass dieser Planet nicht so großes Interesse wie der Mars weckt.

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Geeky Meckerecke

Western Digital Festplatte als Heizung benutzen

Oh mann! Diese neue Festplatte ist eine einzige Heizplatte wie es scheint. Die Temperaturen im Gehäuse lagen nie mehr als 10 Grad über der Zimmertemperatur und das obwohl der VDR-Rechner in einem geschlossenen Schrank mit nur sehr wenig Luftzirkulation steht. Am Dienstag kam dann diese neue Festplatte dazu, eine Western Digital WD5000AAKB … auf Alternate.de wird sie als ruhig und kühl beworben, auch bei Western Digital steht „cool“ und „quiet“. Aber verdammt nochmal, offen erreicht dieses Gerät locker 50 Grad, im Gehäuse eingebaut fast 60 Grad und im Schrank stehend zeigt SMART momentan 69 Grad an.

temperature.png
(Die Festplatte in dem Graph ist die zweite Festplatte, die nun auch deutlich wärmer wird als vorher, um kurz nach Mitternacht habe ich die Tür vom Schrank geschlossen, wie man sehen kann)

Eine Heizplatte! Das Thermometer im Gehäuse sagt statt der üblichen 33-38 Grad nun stolze 54 Grad an. Hallo?!?!? Nix „cool“ … im Datenblatt steht zwar sie würde noch bei 60 Grad Umgebungstemperatur arbeiten, aber bestimmt nicht lange … was mach ich nun? Wieder zurückgeben? Mit Lüfter bepflastern und endlich ein Lüftungsloch in meinen Schrank bohren?

Wieso nur wird das Ding so warm? Dreht sich doch auch nicht schneller als die andere Festplatte direkt daneben :-(

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Geeky

Computer und die Hitzewelle

Heute habe ich zum ersten mal den Lüfter meines Athlon64 gehört. Als Zieltemperatur sind 60 Grad eingestellt, normalerweise sind es nicht mal 40 Grad und jetzt bei dieser Hitze meist exakt 47 Grad. Heute aber – einfach so – ging der Lüfter an, 60 Grad kurzzeitig und das Geräusch … wow … zum Glück ist er temperaturgesteuert :-)

Wie warm sind eure CPUs denn so?

Ich habe noch einen zweiten Rechner, der bei 48 Grad sein Gleichgewicht gefunden hat. Und ich wundere mich warum es so heiß hier ist ;-)