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In eigener Sache Statistik

Blogeinnahmen April 2008

Dieses Mal habe ich den heiß ersehnten Monatsreport – ich weiß, ich weiß, interessiert die wenigsten hier – ein paar Tage vor mir her geschoben. War einfach zu tolles Wetter am Wochenende ;-)

Der April war ein guter Monat, denn trotz fehlendem Tag im Vergleich zum März stieg die Zahl der Besucher um fast 14% auf insgesamt 56600 eindeutig unterscheidbare. Die Zahl der Seitenzugriffe stieg nicht so stark, aber auch um beachtliche 8,6% auf 88400 bei 62400 Besuchen.

Nach Adam Riese (Staffelstein :D) sind das im Schnitt 1,42 Seiten die bei jedem Besuch aufgerufen werden. Das ist nicht sehr berauschend, aber was soll man machen? Die meisten Besucher kommen immer noch über Suchmaschinen und oft nur zu einigen „In“-Themen. Niemand von diesen Lemmingen interessiert sich für Blogs, oder? Die sind wie eine Schafsherde und überrennen Google z.B. auf der Suche nach den zwei Mädels mit dem Becher, grasen dann hier und ziehen weiter (73,5% zumindest). Zumindest stelle ich mir das so vor :-)

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In eigener Sache Werbung

Top Einnahmequellen für dieses Blog

Einige meiner Freunde sind nicht ohne Grund überrascht, dass man mit einem Blog doch ganz erhebliche Einnahmen haben kann, die für mehr als das Hosting und einen Kasten Bier reichen. Auch ich bin ziemlich beeindruckt wie sich das in den letzten Monaten entwickelt hat und weil sich der August unaufhaltsam seinem Ende nähert und ein Rekordmonat zu werden scheint, stelle ich euch mal die Einnahmequellen dieses Blogs genauer vor (in Klammern der jeweilige Anteil an den Einnahmen).

Update: Prozentzahlen an die Zahlen vom September angepasst …

Bannerwerbung (~68%)

Google AdsenseSchreibt man über Werbung auf Webseiten muss man wohl als erstes immer Google Adsense nennen. Beinahe jeder verwendet es und es ist eine einfache Möglichkeit für ein paar Klicks Geld zu bekommen. Wie die gut oder schlecht die kontextsensitiven Anzeigen hier funktionieren darf ich leider nicht verraten. Aber sagen wir einfach mal die Klickraten und Vergütungen bewegen sich meist in einem Rahmen von 1-3% bzw. 5-10 Dollarcent pro Klick. Bei täglich 1000 Einblendungen dieser Banner müsste man am Monatsende also auf 15 bis 90 Dollar kommen … es kann also je nach Platzierung, Thema oder Monat ganz schön schwanken.

Eigentlich ist Adsense ja gerade für kleinere Webseiten interessant, weil man sich um nichts kümmern muss. Dem steht allerdings die magische Auszahlungsbarriere von $100 entgegen. Bis man das erreicht hat können schon mal einige viele Monate vergehen … für das erste mal habe ich 12 Monate gebraucht, das zweite mal nur noch 4 Monate und jetzt ist es eigentlich jeden Monat über der Grenze. Natürlich kann man bei aggressivem Einsatz auch schneller dahinkommen. Bei Erreichen der Barriere bekommt man die Einnahmen dann jeweils am Ende des Folgemonats überwiesen.

X-ADServiceAuf meinem Blog gibt es aber noch eine weitere Form von Bannern, Erotikbanner. In dem Bereich habe ich mich nach langem Suchen für das Angebot von X-ADService entschieden, weil es mir am seriösesten schien. Es kommt ohne Werbeprogramm aus und bietet eine hohe Vergütung von 10 Eurocent pro Klick. Ausgezahlt wird hier auch per Überweisung jeweils zum Ende des Folgemonats, jedoch schon ab einem Betrag von 10 Euro. Interessant ist vielleicht auch das Angebot an „normalen“ Bannern für die es pro Klick immerhin noch 9 Eurocent gibt, aber das habe ich mir noch nicht näher angeschaut.

[Edit: Zusätzlich werden auch noch LayerAds bei den entsprechenden Artikeln angezeigt, die X-ADService mit 5 Euro pro 1000 Einblendungen vergütet]

Achso, warum eigentlich Erotikbanner? Nun, das Internet ist immer noch ziemlich pornographisch veranlagt und knapp die Hälfte meiner Besucher kommt über pornöse Suchbegriffe auf mein Blog, obwohl ich nur sehr wenige Artikel in dieser Richtung geschrieben habe. Dort blende ich dann die entsprechenden Banner ein, während der so genannte Longtail (mehr als zweideutig) von Google Adsense abgedeckt wird.

Linkvermietung (~19%)

Text Link AdsLinklift
Die Vermietung von Links ist so alt wie das Internet selbst. Früher wurde das ganze eher unter der Hand abgewickelt und hier und dort Kooperationen geschlossen, heute entstehen die Linknetze zusätzlich noch völlig ungeniert und öffentlich über Anbieter wie Text-Link-Ads (TLA) und Linklift. Im Prinzip funktionieren diese beiden Dienste gleich: es gibt ein Verzeichnis von Webseiten in das man sein Blog einträgt und interessierte Käufer mieten sich dann Links für jeweils einen Monat, falls man dem zustimmt. Die Preise für so einen Link bestimmt man nicht wirklich selbst, aber zumindest bei TLA kann man den Support auch nett bitten einen anderen Preis festzulegen. Ob das bei Linklift möglich ist? Keine Ahnung.

Der Preis für dieses Blog beträgt z.Z. $54 (TLA) bzw. 27 Euro (Linklift) und da erstere 50% und zweitere nur 30% einbehalten läuft das am Ende auf einen fast identischen Betrag für mich hinaus. Bei TLA bekommt man das Geld sofort nach dem Ende eines Abrechnungszeitraumes (Monat) per Paypal gutgeschrieben. Linklift zahlt auch über Paypal, aber neuerdings kann man sich bei Erreichen des 25€ Limits den Betrag auch überweisen lassen. Die Abrechnungszeiträume sind hier etwas wirr, weil es pro gebuchtem Link einen eigenen zu geben scheint. So bekommt man mehrmals im Monat Geld gutgeschrieben und muss gegebenfalls aufpassen wann man sich auszahlen lässt, um am Ende nicht einen zu kleinen Betrag (<25 Euro) auf dem Kundenkonto zu haben.

Ich bin übrigens noch nicht ausgebucht … also wer will, wer hat noch nicht? Zwei Plätze bei TLA (hier gibt’s einen $100 Coupon für die 1. Bestellung) und nur noch ein Platz bei Linklift sind zu haben. ;-)

Bezahlte Beiträge (~12%)

TrigamiDafür gibt es zum einen den Schweizer Anbieter Trigami, bei dem man regelmäßig angeschrieben wird, dass man wieder mal an einer Ausschreibung teilnimmt. Dann schaut man sich den Auftrag/die Webseite/den Dienst kurz an und kann sich bei Interesse für eine Rezession bewerben. Wird man angenommen, sollte man innerhalb von ein paar Tagen einen entsprechenden Artikel schreiben, dessen Bezahlung dann nach kurzer Überprüfung freigeschaltet wird. Wie der Preis bei Trigami zustande kommt ist mir immer noch nicht so ganz klar, aber was soll’s, er passt ;-). Ausgezahlt wird der Verdienst ab 10 Euro bis spätestens zum 15. des Folgemonats per Paypal oder Überweisung. Beispiele für Artikel, die von Trigami bezahlt wurden: hier und hier.

ReviewMeUnd dann gibt es natürlich noch den zu Text-Link-Ads gehörenden Dienst ReviewMe. Dort muss man sich nicht erst bewerben, sondern bekommt gleich ein Review angeboten (oder auch nicht, für Werbetreibende aus den deutschen Sprachraum dürfte Trigami interessanter sein). Nimmt man es an, läuft es ebenso wie bei Trigami ab, nur bekommt man hier am Anfang des nächsten Monats automatisch das Gehalt via Paypal überstellt. Übrigens kann man bei ReviewMe den Preis selbst festlegen und wie bei TLA behalten sie mit 50% wieder einen enorm großen Teil dieser Summe für sich. Beispiele für ReviewMe-Artikel: hier, hier und hier.

Bezahlte Artikel sind eine interessante Möglichkeit um an zusätzliche Einnahmen zu kommen. Auch gerade für Blogger, die sowieso über alles neue da draußen schreiben. Kann ja nicht schaden dafür auch noch bezahlt zu werden. Und schlechte Produkte? Wer hat keine Lust so etwas für Bares zu zerpflücken? :twisted:

Affiliate Programme (~1%)

Wenn du es bis hierhin geschafft hast bin ich stolz auf dich, lieber Leser! Der letzte Punkt in dieser Auflistung sind Affiliate Programme. Hier verlinkt man andere Webseiten und bekommt dann für jeden neuen Nutzer, der sich über einen dieser Links bei den entsprechenden Diensten anmeldet eine Vergütung. Dieser Artikel ist mit Beispielen dafür nur so gespickt, denn fast jeder genannte Anbieter bietet ein solches Werbeprogramm an. Die Gutschrift für geworbene Kunden ist zum Teil enorm. So bieten Text-Link-Ads und ReviewMe $25 an und bei Google Adsense bekommt man (allerdings nur unter ganz gewissen Umständen) sogar $100 gutgeschrieben. Das macht es durchaus interessant öfter mal mit so einem präparierten Link auf deren Angebote zu verlinken.

Amazon Context-Links Screenshot
Zum Schluss wäre in dem Bereich noch Amazon zu nennen. Zwar sind die Umsätze dort eher niedrig, aber 5+% Umsatzbeteiligung sind grundsätzlich keine schlechte Sache, wenn man zum Beispiel ein Produktblog betreibt, und Kleinvieh macht bekanntlich ja auch Mist. Dabei verlinke ich selten direkt auf Produkte, sondern nutze ihre automatischen „Context-Links“. Dabei werden Schlüsselwörter aus den Beiträgen automatisch mit entsprechenden Seiten auf Amazon.de verlinkt (siehe Screenshot) und wer darüber was kauft, bezahlt mir dann quasi ein Bier oder mehr ;-)

Leider gehört Amazon zu den langsameren Diensten was die Vergütung betrifft. Selbst wenn es mal viele „Biere“ wären, bekommt man sie erst 60 Tage nach Ende des Monats ausbezahlt. Sprich, alle Einnahmen vom August bekomme ich Ende Oktober überwiesen und somit schon fast in der Glühweinzeit :-(

Fazit

So verdient dieses Blog also mehrere hundert Euro im Monat. Natürlich braucht es noch einen ordentlichen Schwung Besucher und sicher gibt es noch andere Möglichkeiten Geld mit einem Blog zu verdienen, aber ich hoffe ich hab wenigstens einigen von euch ein paar neue Informationen mitgeben können. Ich freue mich auf eure Kommentare!