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Kino & TV Review

Stirb Langsam 4.0 – Review

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Yippie Ya Yey Schweinebacke

Wie geil! Stirb Langsam 4.0 ist ein verdammt guter Actionfilm, der jede Erwartung an ihn voll erfüllt hat. Wie üblich bei Filmen, bei denen ein Teil der Geschichte von Computerterrorismus handelt, gibt es natürlich ein paar wirre Stellen in Zusammenhang mit Hackversuchen, aber was soll’s. Ich kann da im Gegensatz zu meinem Sesselnachbarn großzügig drüber hinwegsehen und den genialen Film genießen.

Wer will sich nach diesem Film nicht seine Haare abrasieren und mit Vollglatze herumlaufen? John McLane FTW!

Bruce Willis hat es immer noch drauf und der Auftritt von Kevin Smith als Hacker ist auch Spitze („Das ist meine Kommandozentrale“). Justin Long (Mr. „Hallo ich bin ein Mac“) ist genau das was in der Minibiographie auf IMDB über ihn geschrieben steht: „A likable, boyish-looking actor with thick eyebrows and a friendly smile …“. Ein klein wenig nervig, aber passt absolut. Dazu noch die akrobatischen Bösewichte, ein Senkrechtstarter, ein Sattelschlepper, Explosionen und Schießereien ohne Ende und die üblichen coolen Sprüche. Perfekt!

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Ein Review ohne zu spoilern … ich bin stolz auf mich. Schaut euch den Film an, wenn ihr auf Action steht! 9 von 10 Punkten :twisted:

8 Antworten auf „Stirb Langsam 4.0 – Review“

Dem stimme ich voll zu.
Sehr geniale Action, sehr sehenswert. Man hätte sich manchmal gewünscht der Drehbuchschreiber hätte mal mit einem Techniker gesprochen, aber dem Spaß am Film hat das nicht beeinflusst… ;)
Und jetzt höre ich lieber auf bevor der (andere, kostenlose) Satellit abstürzt den ich über meine Nokia Communicator mittels eines Auto-Ladekabels gehackt habe und jetzt den Virus auf die Bombe im Netzteil vom Sebbi hochlade…. ;)

Man darf aber wirklich nicht zu genau hinschauen… sonst sieht man, dass die IP-Adressen alle aus dem privaten Bereich sind ;-) (192.168.x.x, 169.254.x.x) usw.

Aber is ja egal. Der Film ist geil.

Du bist wirklich nicht der tollste Hacker. Die l33ten Hacker wissen doch, dass das geheime IPs von versteckten Satelliten sind auf die man auch mit GSM-Telefonen Zugriff bekommen kann. Wer hat dir denn erzählt das wären private IPs? Ok auf gewisse Weise sind sie es ja ;-)

Da lob ich mir doch Primeval auf ProSieben. Da ist auch das Internet zusammengebrochen. Und da kam doch tatsächlich die eine Freundin zur anderen und meinte: „Da sind bestimmt die DNS ausgefallen – hast du es schon mal über die IP versucht?“ und tippt 875.654.978.216-irgendwas ein. Da musste ich auch wieder grinsen.

Aber die Aktion gestern im Kino ist ja genauso schlimm wie Mittermeier und Frauen bei Actionfilmen: „naaaaarr – wie uuuuunrealistisch“

Ich musste mir sehr verkneifen das zu einer gewissen Person zu sagen ;-) …

„Blöd. Blöööhöd. Blöööhööhöhöd!“
– „Ja was is denn da so blöd?“
„Na das ist doch total unrealistisch… also dieser Film! Da ist dieser Kerl jetzt das vierte mal von 100 Bösewichtern umringt und schafft es jedes mal zu entkommen“
– „Der Film heißt ja auch Stirb Langsam und nicht Tot nach 5 Minuten!!! …

frei nach Mittermeier: „Das ist ein Actionfilm verdammt nochmal!“

Ich kann die Begeisterung für diesen Film nicht im mindesten nachvollziehen. Intellektuelle Meisterwerke mit filigranen Dialogen waren die Stirb-Langsam-Filme ja noch nie, aber immerhin waren sie dramaturgisch clever gemacht und daher verdammt spannend. Der neueste Aufguss ist einfach nur strunzdumm und durch die permamenente Action völlig spannungsbogenfrei und damit größtenteils langweilig. Anspruchsloses Popcorn-Kino braucht nicht realistisch zu sein, man will ja nur Spaß haben. Aber wenn’s dann gar zu grotesk wird und jeglicher Verstand heimgeschickt wird, isses nur noch öde.

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