Frühling/Sommer 2017 vs. 2018

Ein kleiner Nachtrag zum letzten Artikel. Die Tagesmittelwerte von 2017 und 2018 miteinander verglichen. Der Frühling scheint letztes Jahr ein wenig milder gewesen zu sein (Ende Februar und März). Dafür haben wir dieses Jahr seit Mitte April Sommer und recht durchgehend hohe Temperaturen ohne große (kühlere) Verschnaufspausen.

Heiß genug um es zu bloggen

Seit einiger Zeit logge ich mehrere Sensoren über Node-Red in einer Influx Datenbank mit. Zur Darstellung verwende ich Grafana. Heute ist es heiß genug um mal einen Screenshot davon zu bloggen. 26,8°C im Flur! Sogar der Keller hat schon 21,5°C erreicht. Wenn es so weiter geht, dann werden wir demnächst schmelzen :-)

Und was treibt ihr so? Gibt es überhaupt noch Leser auf meinem Blog, die diese Frage beantworten könnten?

Außen (Tagesmittel/max/min Temperaturen):

Wetter.com – Information vs. Werbung

Gestern Nacht wollte ich wissen wie das Wetter wird und ging dazu auf wetter.com. Auf meinem neu eingerichteten Computer habe ich noch keinen Adblocker installiert, weil nun ja … habe bisher nicht daran gedacht. Aber solche Webseiten fordern einen ja gerade zu auf, ihre Werbung zu blockieren. Am Ende dieses Artikels gibt es einen Screenshot mit Werbung (ob eigene oder fremd war mir egal) rot markiert und Infos zum Wetter am ausgewählten Ort grün markiert … WTF?!

Wie man sieht sind die Wetterradar und die aktuelle Temperatur sogar sofort sichtbar, wenn man die Seite besucht. Für die Vorhersage muss man scrollen und stellt fest, dass sie links, rechts und mittendrin mit Werbung zugepflastert ist. Unten kommt dann noch eine eigentlich recht interessante graphische Darstellung des Temperaturverlaufs der nächsten Tage. Am Ende der Webseite dann noch ein 3×4 Gitter mit Links zu eigenen Angeboten (Reisewetter ist ein kaputter Link) und mehr oder weniger Werbung.

Man vergleiche das mit einem beliebigen Wetterwidget auf dem PC/Mac/Smartphone und frage sich dann, wer sich so etwas antut um eine Vorhersage zu bekommen, außer ich um 1:51 Uhr nachts *seufz*

Kältetauscherupdate

Ich nenne dieses Ding jetzt mal einfach Kälte- statt Wärmetauscher. Weil eines kann ich mit Sicherheit nun sagen, ein Ventilator mit Radiator davor, durch den kaltes Wasser fließt, sorgt tatsächlich für einen angenehm kühlen Luftzug … hurray ;-)

Allerdings – und hier kommt ein dicker Brocken – hätte ich nicht gedacht, dass sich das Wasser so schnell erwärmen würde. Bei jedem Durchlauf um ca. 1 Grad (wenn das Wasser noch ca. 20 Grad hat). Da die Pumpe 3 Liter pro Minute pumpt, sind die ca. 20 Liter schnell bei den 28 Grad Raumtemperatur angekommen … schneller als eine Gefriertruhe neues Eis produzieren könnte und dann heißt es Wanne neu befüllen.

Im Übrigen bin ich erschrocken wie warm das Wasser aus der Leitung doch ist. Nunja, um nicht so oft Wasser wechseln zu müssen brauche ich also a) mehr Wasser und b) sehr viel kühleres Wasser.

Aber wie schon gesagt, reicht für ein kühles Lüftchen und die Zimmertemperatur bleibt auch mit laufenden Computern und meiner Anwesenheit konstant. Ist ja noch eine Weile warm, also kann ich weiter damit Erfahrungen sammeln. Und wenn es sich dann als doch nicht so tolle Idee herausgestellt haben sollte, dann kann ich die Teile immer noch in meinen PC als Wasserkühlung einbauen ;-)

Update vom Update
Jetzt mal ordentlich gemessen. 15 Liter Wasser werden in 30 Minuten von 14 auf 22 Grad Celsius erwärmt. Durch den Radiator floss das Wasser in der Zeit also 4 mal, d.h. es wird jedes Mal um ca. 1,5 Grad wärmer. In Kälteleistung entspricht der Aufbau also einer Klimaanlage mit 105 Watt (15 * 6° = 90 kcal = 378 kWs = 105 Wh). Mikrig!

Ich bräuchte nochmal 9 Radiatoren um wenigstens auf 1000 Watt Kühlleistung zu kommen und dann ist das Wasser praktisch sofort warm. Direkt aus der Leitung durchlaufen lassen? Das wären bei 180 Liter die Stunde und 8 Stunden Laufzeit 4,42 € an Wasserkosten (3,07 € pro 1000 Liter Trinkwasser inkl. Abwassergebühren). 8 kWh Strom würden nur 1,72 € kosten. Insofern … meh!

Bauteile für einen Wärmetauscher bestellt

So … die Hitze nervt und Klimaanlagen sind teuer und außerdem muss dann die heiße Luft, die die erzeugen auch irgendwie weg …

Beim Nerdcore Rene bin ich dann auf einen Link zu einer selbstgebauten „Klimaanlage“ gestoßen und das probier ich jetzt auch mal aus. Kleine Pumpe, Wassertank mit kaltem Wasser befüllt und ein paar Schläuche zu einem Radiator (sollte besser gehen als ein Kupferrohr um den Ventilatorkäfig zu schlängeln) vor vorhandenem Ventilator. Das sollte funktionieren und wenn nicht, dann bastle ich mir daraus eine Wasserkühlung für den PC.

Der Typ von der oben verlinkten Instructables Anleitung hat sein „Design“ übrigens von hier. Dieser Bastler hat einfach das Wasser direkt aus der Leitung durch einen Autoradiator laufen lassen … 2 Liter Wasserverbrauch pro Stunde Minute sorgten für einen Wärmetausch von 2000 BTU/h, was einer Kühlleistung von 586 Watt entspricht. Man braucht 30 Watt pro Qubikmeter Raumluft, d.h. bei 2 Meter Deckenhöhe 60 Watt, d.h. das könnte zumindest für ein bisschen kühle Luft sorgen (die billigste Klimaanlage, die ich finden konnte hat eine Kühlleistung von 2500 Watt laut Beschreibung), vor allem wenn man statt wie dem verlinkten Herrn nicht 16 Grad warmes Wasser nimmt, sondern Eiswasser.

Vermutlich wäre es aber noch viel einfacher einen Schlauch vom Keller hochzulegen um kalte Luft nach oben zu pumpen, aber wo bleibt da der Spaß ;-)

Nachtrag:
Um eine Kühlleistung von 2500 Watt hinzubekommen müsste der Kreislauf (kühles Wasserbecken/Radiator) es also schaffen X Liter Wasser um Z Grad zu erwärmen. Sagen wir also mal ich hätte einen 1 Liter Eimer. Den um 1 Grad zu erwärmen kosten bekanntlich 1 kcal Energie. Sind 4,2 Kilojoule oder 4,2 kWs bzw. 1,17 Wh. Heißt also 1,17 Watt für eine Stunde … um 2500 Watt „aus der Luft“ zu verbraten muss ich also z.B. einen 20 Liter Eimer in einer Stunde um 107 Grad erwärmen. Ich nehme jedoch an man muss einem Raum nicht ständig 2500 Watt entziehen um ihn kühl zu halten, oder doch? Hmm … naja, ausprobieren ;-)

Die Pumpe schafft 300 Liter pro Stunde, also 15 Durchgänge durch den Radiator macht eine Erwärmung von 7 Grad pro Durchgang. Eventuell brauche ich einen größeren Radiator dafür, aber das klingt doch realistisch, wenn man es irgendwie schafft den 20 Liter Eimer gescheit zu kühlen … *hust*

Das Jahr ohne Sommer?

Passend zur Wikipedialinkerei von vorhin und dem derzeitigen Trubel um den Vulkan Eyjafjallajökull schmeiße ich noch einen kleinen Wikipedialinkhaufen hinterher. 1815 brach in Indonesien der Tambora aus und sorgte in den folgenden Jahren für außergewöhnlich bescheidene Sommer und Hungersnot in Europa. Darum nennt man das Jahr 1816 auch das Jahr ohne Sommer.

Wehe wenn!!!


(man sieht immer noch helles Leuchten auf einer der drei Webcams, hier #2 und #3)

Nichts im Vergleich zu dem hier: Blitze in Vulkanwolke (das Bild hat wohl ein Copyright … schade, also nur ein Link und kein Bild mehr)

Winter

Eine einfache Überschrift für ein einfaches Bild. Macht unheimlich Spaß bei -11° auf einer Schnee bedeckten Straße zu gleiten. Hatte so viel Schnee gar nicht mehr erwartet ;-)

SchneeMinus11

Spontangolfturniering

Habe mich mal für ein Golfturnier morgen angemeldet und gerade festgestellt, dass es ja um 17:10 Uhr erst losgeht. Das wird sicher interessant mit der untergehenden Sonne, denn schließlich dürfte ich dann um diese Zeit morgen immer noch am Spielen sein und jetzt ist es schon ein wenig dunkel :D

Rothsee und Regengolfen

Am Sonntag war ich am Rothsee im Süden von Nürnberg. Ein bisschen weit zu fahren, aber ein schöner Badesee und man lernt mal das berühmte (aus Staumeldungen) Allersberg kennen.

Der Plan war eigentlich den ganzen Tag in der Sonne zu verbringen, weil der Samstag ja auch schon so sonnig war. Allerdings machte uns das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung und es fing am späten Nachmittag zu regnen an. Wir ließen uns davon aber nicht abhalten und haben mit einem mitgebrachten Golfschläger und ein paar Übungsbällen Abschläge auf die abziehenden Badegäste geübt. Spaßig, aber alles war so nass, ich habe davon leider keine Bilder gemacht. Dafür aber ein kleines Panorama ;-)

Rothsee

Ich glaube man nennt diese Art des Golfens auch Crossgolf. Macht Laune und die Liegewiese leidet auch kaum *hust* :twisted:

P.S.: Der Grieche im Alten Spital in Allersberg war übrigens sehr lecker und wir haben dort ein paar der Badegäste wiedererkannt. Danach ging’s dann mit Umweg zum Bardentreffen um noch Anne Clark zu sehen. Wir waren die jüngsten im Publikum und so ganz konnte ich mit dem Sprechgesang nicht anfreunden. Allerdings gefiel mir der bunte Mix der Band und die diversen Soloeinlagen, besonders die vom Keyboarder (verrückter Hund).