Noch mehr Coptercontent ;-)
Knapp über 17 Minuten Flugzeit mit dem großen Akku (3S 5000 mAh) sind schon mal ein guter Anfang. Die LEDs sind allerdings ziemlich hell, da wäre eine Dimmfunktion wohl angebracht.
Was mich bewegt
Noch mehr Coptercontent ;-)
Knapp über 17 Minuten Flugzeit mit dem großen Akku (3S 5000 mAh) sind schon mal ein guter Anfang. Die LEDs sind allerdings ziemlich hell, da wäre eine Dimmfunktion wohl angebracht.

Ich habe provisorische LED-Streifen mit festen Farben montiert und mal kurz verschiedene Stromverbräuche gemessen. Ohne LEDs direkt nach dem Einschalten 240 mA (bei 12,4 Volt), mit LEDs 470 mA und im scharfgestellten Zustand (Motoren drehen sich im Leerlauf) 1330 mA. Den Schwebezustand kann ich momentan nicht direkt messen, aber von der Flugzeit ausgehen schätze ich den Verbrauch dort auf 10 bis 11 Ampere ein.
Was bedeutet das? Mit angeschalteten LEDs ist der Verbrauch 2% höher, d.h. ich verliere 12 bis 15 Sekunden Flugzeit. Das nehme ich gerne in kauf. Die GoPro an Board kostet übrigens 2 Minuten Flugzeit. Die Flugzeit mit dem großen Akku habe ich nach wie vor nicht austesten können, weil der Copter mit dem höheren Gewicht (210 g mehr) irgendwie nicht so richtig stabil flog bisher.
So viel dazu … irgendwo muss man es ja hinschreiben, warum also nicht auf’s Blog, auch wenn es hier nur noch „quadrocoptert“ ;-)
Um die Farbe der LEDs steuern zu können
Wieder mal Quadrocopter … wieder im Garten … leider mit Werbung drin, weil Youtube sagt ich hätte da Content von Dritten drin (die Musik). Stimmt ja auch, aber die ist aus dem Free Music Archive mit einer CC-BY-NC-SA Lizenz. Ich nenne die Band im Video, ich stelle Videos nicht für kommerzielle Zwecke online und ich wollte es auch mit CC-Lizenz sharen, aber: Youtube erlaubt es nicht, weil es ja sagt ich hätte Content von Dritten im Video. Deshalb macht es Werbung rein und stellt die Lizenz auf die Youtube Standardlizenz … d.h. CC-Lizenz am Arsch!
Aber egal, schaut euch 12 langweilige Minuten im Zeitraffer mit einem netten Soundtrack an, so lange es noch online ist ;-)
Ziemlich viel Quadrocopter Content hier in letzter Zeit … well, deal with it ;-)
Die heutige Hitze war nicht ganz so ideal, aber es war absolut windstill, also wollte ich mal testen wie lange so ein Akku eigentlich hält, bevor el Coptero wieder landen muss. Ohne GoPro und nur mit einem 2200 mAh 3S Lipo bestückt liegt die Flugdauer bei ungefähr 12 Minuten bevor die Spannung zu niedrig wird bzw. der Akku scheinbar nicht mehr genug Saft liefert um die Höhe zu halten. Die Endspannung war in diesem Fall 10,3 Volt … mit Vollgas geben hätte man vermutlich noch ein wenig mehr rausholen können. Das wird wahrscheinlich auch nötig sein, denn ich habe das Akkupiepsen nicht wirklich gehört und ging am Ende nicht wirklich langsam nach unten ;-)
Der zweite Flug – bei dem auch das obige Bild entstanden ist – war dann mit GoPro (gleiches Akkumodell) und dauerte 10 Minuten. Gar nicht so übel, finde ich. Da habe ich mich dann auch mal getraut ein wenig höher zu fliegen … nicht leicht bei all den fiesen Landeorten in so einer „Gartenumgebung“. Später gehe ich vielleicht noch mal raus aus dem Ort und versuche die Kamera anders zu montieren. Mit der Helmhalterung klappt sie auf jeden Fall immer nach unten.
Insgesamt bin ich mittlerweile sehr zufrieden mit meinem Quadrocopter. Der Rahmen und die Elektronik ist jetzt beinahe komplett von Flyduino, nur Motoren, ESCs und Empfänger kommen von Hobbyking. Ich fliege mit der Juni Developerversion von MultiWii und den Standard PID-Werten. Funktioniert … nur scheinen die ganzen Android Telemetrie Apps nichts mit dem neuen Protokoll anfangen zu können.
Einen Reichweitentest habe ich auch noch nicht gemacht und ich brauche definitiv eine Möglichkeit über weite Strecken Telemetrie zu empfangen um zumindest den Akkuzustand zu erfahren und das ganze für spätere Analysen aufzeichnen zu können. So würde ich gerne wissen wie viel stärker die vorderen Motoren arbeiten müssen um das Gleichgewicht mit angesteckter Kamera zu halten und wie viel Strom im Schwebeflug in verschiedenen Höhen verbraucht wird, etc. Eventuell geht so etwas ja über den Audiokanal einer Videoübertragungsstrecke? Ich hätte auch noch ein paar 868 MHz Funkmodule, die weiter als Bluetooth gehen dürften. Man wird sehen …
P.S.: LEDs brauche ich auch noch, weil „Leider geil“ ;-)
Dinge, die ich heute gelernt habe (auf Fliegen im Garten bezogen):
Ich halte fest: ich brauche 1) einen Gaslötkolben 2) Loctite 3) vollgeladene Akkus und dann mal ein Ausdauertest wie lange die halten, wenn man auf der Stelle schwebt, bei 4) Windstille, denn das war gerade der Hauptgrund für Korrekturen (die starken Böen). Mal sehen was das Wochenende bietet ;-)
Und irgendwann fliege ich dann mal so wie dieser Pilot hier:
http://vimeo.com/44763004
Nun, nicht ganz „auf“ dem Quadrocopter … mehr auf seinen Microcontrollern. Der Kern des ganzen ist ein Arduino mit (ohne Bootloader) genau 30720 Bytes an verfügbarem Speicher. Multiwii stößt mit all den verbauten Sensoren, jetzt aber an die Grenzen des Möglichen. Gyro, Beschleunigungssensor, Magnetometer, Barometer, GPS und Sonar verbraucht 30438 Bytes. Und dabei kann die Software mit den Sonarwerten noch nicht einmal etwas anfangen (ich hoffe ich kriege da mit den 282 verbleibenden Bytes noch was hin).
Die GPS Funktionalität wäre auch gar nicht möglich gewesen, wenn ich nicht noch einen Attiny 2313 eingebaut hätte um das serielle GPS-Protokoll auf I²C umzuschreiben (Quelle: Tiny-GPS). Dort sind mit Sonarcode 2010 von 2048 Bytes belegt.
Also alles voll und kein Platz mehr für wirklich große Erweiterungen übrig, wie z.B. optischer Fluss für den Position Hold Modus, Wegpunkte (das könnte evtl. noch klappen, wer weiß), LED-Steuerung, etc.
Der nächste Quad/Whatever wird dann wohl nur die nötigsten Sensoren haben (ich nehme an Gyro und Beschleunigung reichen für was zum Spaß haben völlig aus) bzw. ein größeres Hirn benötigen. Dieser Quadrocopter bleibt erstmal so wie er ist, nachdem der Zusammenbau wieder so ein Gefummel war ;-) Flugtest sobald weniger Wind weht ;-)
Letztes Wochenende bin ich mit zwei Freunden und meinem fertigen Quadrocopter nach Marloffstein gedüst um das Fluggerät mal richtig testen zu können (gemähte Wiese, viel Platz). Geflogen ist es vorher schon, aber noch nicht lange genug um alles zu testen bzw. kalibrieren zu können. Leider endete dieser erste, richtige Flugversuch mit einem Totalschaden – nicht im Feld reparierbar (Centerplates gebrochen) – aber es war trotzdem ziemlich erfolgreich wie ich finde.
Zum einen weiß ich jetzt, dass die YAW Richtung falsch eingestellt war (deshalb drehte er sich oft ziemlich wild in der Luft) und auch in welche Richtung man trimmen muss, wenn der Copter in eine Richtung abdriftet … und zu guter Letzt, dass man ihn besser frühzeitig abstürzen lässt bevor er zu hoch und weit weg ist, um noch irgendwas am Kontrollverlust ändern zu können. Ich dachte eben ich könnte ihn wieder zurückholen und dann flog er aber auf einmal ziemlich schnell auf die geparkten Autos zu und mit zunehmender Entfernung und den ständigen Drehern lässt sich dann leider nicht mehr so genau sagen wo vorne und hinten gerade sein mag ;-)
Wie dem auch sei, die GoPro flog mit und Marcel, der unerschrockene Kameramann, filmte damit fleißig als sie ziemlich spektakulär bei einer „Landung“ auf Teer vom Quadrocopter wegflog. Seht selbst (in HD!) ;-)
P.S.: Beim nächsten Mal probiere ich den Modus aus, bei dem Vorne immer in die gleiche Richtung zeigt. Dann dürfte es einfacher zu steuern sein. Außerdem habe ich jetzt einen billigen GPS-Chip mit dem Return-To-Home bzw. Position-Hold klappen müsste. Habe nur keine Schalter mehr dafür an meiner Fernsteuerung.
P.S.: Der Adrenalinschub beim Fliegen eines mehrere hundert Euro teuren (mittlerweile) Modells in das man so viel Zeit gesteckt hat (beim nächsten Mal gleich richtig machen!) beim Fliegen … ist gewaltig. Wohoooooo!

Ich habe mich schon immer gefragt, ob es sich lohnt Werbung auf Facebook zu schalten. Also einfach mal ausprobieren. Zunächst wollte Facebook meine Offerte nicht annehmen, weil mein Gebot oder mein Tageslimit zu niedrig war. Aber mit 5 Euro pro Tag und 20 Cent für einen Klick ging es dann. Angezeigt wurde eine Werbung für die Fanseite meines Blogs und zwar nur Leuten, die einen Freund haben, dem mein Blog bereits „gefällt“. Das sieht dann in etwa so aus:

Wie man im ersten Bild erkennen kann, wurde diese Werbung also 5182 Facebookbenutzern im Schnitt 13 mal gezeigt. Darauf geklickt wurde vor allem am Anfang und dann ebbte es schnell ab (jeder der klicken würde, hat dann wohl schon mal geklickt). Aber immerhin … 68 mal kam jemand auf die Fanseite und das für stolze 10,28 Euro *hust*. Hat es sich gelohnt?

Gute Frage! Zumindest ist die Reichweite der Fanseite in dem beworbenen Zeitraum enorm gestiegen. Meine Einträge wurden so von wesentlich mehr Leuten gesehen (und gelesen?!) als vorher (ca. 120 während der Werbephase, davor nur ca. 20). Ein paar neue Fans sind auch dazugekommen. Aber ein Schnäppchen war es nicht, es sei denn wenn man es als Lehrgeld für Erfahrungssammlung sieht. Ich glaube allerdings, dass man wesentlich höhere Beträge, eine größere Zielgruppe und vor allem eine ansprechende Landingpage braucht um damit richtig Erfolg zu haben. Alles was die 68 „Klicker“ gesehen haben ist eine Fanseite mit ein paar Einträgen (viele ohne Bilder), nicht sehr überzeugend ;-)
Zum Vergleich müsste ich jetzt eigentlich mal 10 Euro in Adwords stecken und schauen wie viele Leute dort klicken und was es bringt. Was meint ihr?
In den USA verkauft Apple jedes zweite Smartphone, weltweit liegt Android allerdings mittlerweile weit vor iOS (Apple). Woran kann das liegen?
Kurze Antwort: Subventionen!
Schaut man über den Teich gibt es dort durchaus vergleichbare Verträge wie hierzulande. So kann man ein iPhone 4S dort für 200 Dollar bekommen und hat dann für 60 Dollar im Monat einen Tarif mit 450 Minuten und 300 MB Daten. Irgendwie so halbwegs vergleichbar. Aber was passiert, wenn man das iPhone selber für 600+ Dollar gekauft hat? Der monatliche Preis ändert sich bei AT&T z.B. gar nicht. Nada. Bei den anderen Anbietern in den USA scheint das ähnlich zu sein, zumindest wenn man sich schnell durch ihren Bestellprozess klickt.
Dazu kommt noch, dass die Netze dort untereinander nicht kompatibel sind. Will man also den Anbieter wechseln, braucht man fast immer ein neues Smartphone.
Durch dieses Konstrukt kosten alle Smartphones in den USA in etwa gleich viel. 100 Dollar hin oder her machen bei den Beträgen über 2 Jahre (Vertrag) kaum etwas aus. Das heißt über den Preis gibt es dort kaum einen Wettbewerb, warum sollte man dann also nicht ein hochwertiges iPhone oder Samsung Galaxy S3 nehmen, wenn man mit einem Galaxy Y so gut wie nichts spart?
Anders in Deutschland (und im Rest der Welt bzw. vor allem Österreich, die Schweine!). Hier bezahlt man deutlich weniger, wenn man kein verbilligtes Handy bei Vertragsabschluss genommen hat und sieht auf einen Blick wie viel teurer so ein Gerät wird, wenn man es sich nicht selbst vorher kauft, sondern über 2 Jahre abstottert. Das bedeutet, dass man sehr wohl etwas sparen kann, wenn man ein preiswerteres Smartphone nimmt bzw. sein altes weiterverwendet.
Verstanden? Egal … Subventionen bestimmen den Markt in den USA und das sorgt für den Erfolg sehr teurer Geräte.