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In eigener Sache

Nochmal ich wieder

Offenbar reicht es nicht sich die WordPress App wieder zu installieren und in einer Welt zu leben in denen sich die ersten 4 Monate des Jahres wie 4 Jahre anfühlen. Waldbrände, Fast-Weltkrieg, Corona Pandemie. Was kommt als nächstes? Alieninvasion?

Die Woche habe ich mein Blog entschlackt. Alte Plugins und Themes final gelöscht und optimiert was der Server hergibt. Ein DSGVO Plugin habe ich nun auch damit ihr auch bei mir fröhlich ungesehen auf „Akzeptieren“ klicken könnt. Oder eben auch nicht. Je mehr Popups, desto glücklicher die EU, oder?

Die Ladezeiten sollte jetzt auf jeden Fall so schnell sein, wie sie nie zu vor je waren ;-) Rasend schnell! Die Seite ist praktisch schon geladen, bevor man die Adresse eingibt. Und dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich auch in Zukunft das ein oder andere Plugin zum Test installieren werde, das die Ladezeiten trotzdem einfach so wieder über eine Sekunde katapultiert.

Thema Corona / Covid-19

Viel mehr beschäftigt mich eigentlich unsere kleine Pandemie mit der wir gerade alle zu kämpfen haben, aber das Wetter uns wohl ein bisschen sorgloser werden lässt.

Über 2,5 Millionen Infizierte und 180000 Todesfälle laut der sehr schön gemachten Monitoring-Seite der Berliner Morgenpost. Und noch kein Ende in Sicht. Maskenpflicht ab Montag für viele Dinge und wieder in jedem Bundesland irgendwie anders. Keine Großveranstaltungen mehr bis Ende August oder vermutlich eher bis Ende des Jahres. Keine Festivals, keine Erlanger Bergkirchweih … dafür ist Benzin gerade sehr günstig und man würde Geld bekommen wenn man Ölfässer abnimmt. Womöglich mit einem Kredit für den man auch noch bezahlt wird. Merkwürdige Zeiten, aber wir kommen da bestimmt mehr oder weniger durch. Bis demnächst* an dieser Stelle.

*: kann alles von 1 bis 365 Tagen bedeuten …

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In eigener Sache

Ich mal wieder

Das Blog schläft vor sich hin, ich eher weniger. Ich überlege mir gerade, ob ich wieder bloggen sollte. Twitter ist zwar ganz nett, aber nichts für längere Texte und auf Facebook liest ja eh keiner mehr mit. Bloggen ist einfach anders und ab und zu würde ich doch mal etwas zu aktuellen Geschehnissen auf dieser Welt loswerden, das nicht in wenigen Buchstaben oder per Retweet abgehandelt werden kann.

Man liest sich. Technik Krimskrams, Klimaschutz-/politik und was auch immer. Ich habe jetzt jedenfalls wieder die WordPress App auf dem Smartphone installiert ;-)

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Nur mal so Wetter

Heiß genug um es zu bloggen

Seit einiger Zeit logge ich mehrere Sensoren über Node-Red in einer Influx Datenbank mit. Zur Darstellung verwende ich Grafana. Heute ist es heiß genug um mal einen Screenshot davon zu bloggen. 26,8°C im Flur! Sogar der Keller hat schon 21,5°C erreicht. Wenn es so weiter geht, dann werden wir demnächst schmelzen :-)

Und was treibt ihr so? Gibt es überhaupt noch Leser auf meinem Blog, die diese Frage beantworten könnten?

Außen (Tagesmittel/max/min Temperaturen):

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In eigener Sache

Malware Test

Enthält dieses Blog wirklich Malware? Google behauptet das zumindest, aber momentan kann ich beim besten Willen nichts finden. Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp?

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DIY IoT

Node-Red für die Heimautomatisierung (IoT zu Hause)

node-red

IoT – das Internet der Dinge – ist in aller Munde. Die Industrie hierzulande will es für sich entdeckt haben und nennt es vollmundig Industrie 4.0, der DIY Heimanwender hat schon länger alle möglichen Sensoren und Aktoren in der Wohnung verteilt und zeichnet auf und steuert Lichter. Ja sogar Mark Zuckerberg hat sich dem Thema verschrieben, baut allerdings gleich eine „einfache KI“, was immer das bedeutet. Lernfähig? Lustige Sprüche? Eliza Taschenpsychologin?

Wer einfach nur steuern und in hübschen Grafiken versinken will, dem empfehle ich hiermit wärmstens Node-RED. Wie oben im Screenshot zu sehen kann damit die verschiedensten Datenquellen miteinander verknüpfen und daraus eine hübsche Oberfläche mit dem Modul node-red-dashboard (Screenshot unten) erstellen. Es gibt Regelmöglichkeiten ohne Ende und für die Dinge, für die es noch keine fertigen Module gibt, gibt es einen Funktionsblock um direkt Javascript Code (das ganze basiert auf Node-JS) einzufügen.

Node-RED Dashboard

Rundum eine tolle Geschichte und unglaublich mächtig. Auf einem Raspberry PI kann es mit den entsprechenden Modulen auch auf dessen Hardware zugreifen und so direkt angeschlossene Sensoren (Temperatur, A/D Wandler, etc) auslesen und per SNMP kann man den Datendurchsatz der Apple Router erhalten, usw. Ich lese damit derzeit lediglich ein paar Sensoren (Helligkeit, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur in verschiedenen Räumen) aus, messe den Strom- und Gasverbrauch und kann das Flurlicht ein- und ausschalten. Ein paar Sensoren und Arduinos zur Messung des Wasserstandes in einigen Pflanzenkübeln, dem Status der Klappe des Eichhörnchen Futterspenders liegen noch ungenutzt herum und auch die Therme wird irgendwann damit ferngesteuert werden können.

Das schöne an diesem System? Es funktioniert komplett ohne Cloud! Ich verstehe die Firmen nicht, die Geräte auf den Markt bringen, die nur über das Internet gesteuert werden können obwohl alles im gleichen Netzwerk hängt. Ich möchte nicht, dass ein verrückter Mitarbeiter bei Belkin meine Steckdosen schalten kann. Ich möchte nicht, dass ein verrückter Mitarbeiter die Firmware des Heizungsthermostats mit wer weiß was aktualisieren kann. Und Hacker sollen das bitte auch nicht können. Wie seht ihr das? Nutzt ihr Heimautomatisierung? Wenn ja wie? Öffnet sich die Markise nach Sonnenstand und Temperatur des Wohnzimmers? Halten die Zimmer perfekt die eingestellten Temperaturen? Habt ihr eurer Gastherme beigebracht möglichst wenig zu takten? Oder ist das alles egal? ;-)

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In eigener Sache

Mal wieder bloggen …

Entgegen anders lautender Gerüchte bin ich nicht verschollen, nein. Es ist schon erstaunlich wie man sich über die Jahre des Bloggens entwöhnen kann und lustiges, interessantes und spannendes praktisch nur noch mit dem wesentlich kleineren Freundes- und Bekanntenkreis auf Facebook & Co teilt. Da helfen auch keine Versprechen von nun an mehr zu bloggen, wenn es einfach nicht mehr das ist was man mehrere Stunden pro Tag machen möchte. Oh ja, es gab mal diese Zeit. 2006 / 2007 war die Hochzeit des Bloggens für mich. Monatlich kamen mit Werbung stellenweise mehrere hundert Euro an Einnahmen zustande und die Zukunft schien für die Bloggerwelt dermaßen rosig, dass alle dachten davon eines Tages leben zu können. Was für eine Zeit.

Vielleicht schreibe ich bald mal wieder etwas hier hinein, vielleicht auch nicht so bald. Wer weiß. Ich kann und will das hier aber auch nicht einfach beenden, denn schließlich geht es zurück bis zum 29. November 2001 und damit nun schon fast 15 Jahre (!!!). Wer hält denn sonst noch so lange durch und schafft wenigstens ein paar Beiträge pro Jahr? ;-)

Grüße und bis bald,
euer Sebbi

P.S.: Immerhin 5903 Seitenaufrufe im Oktober. Weit weg von den 114000 Seitenaufrufen im September 2007. Erstaunlich wie sehr die Zahl der monatlichen Seitenaurufe mit der Zahl der neuen Artikel korreliert.

Seitenaufrufe vs. Artikel

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Nur mal so

Unter Windows Internet nicht über VPN Verbindung routen

Ich habe schon seit längerer Zeit das Problem, dass bei einer Einwahl über ein VPN in ein fremdes Netzwerk der gesamte Traffic darüber geleitet wird. Das ist zwar gewünscht, wenn man z.B. Netflix mit einer bestimmten IP-Adresse nutzen möchte, aber unerwünscht, wenn das Zielnetzwerk keine Internetverbindung bzw. eine sehr langsame Internetverbindung bereitstellt. Ziel ist es eigentlich nur auf ein bestimmtes, lokales (dort) IP-Netz zuzugreifen und trotzdem über die bereits vorhandene Internetverbindung Dinge nachschlagen zu können.

Das geht wie folgt:

  1. Eigenschaften der VPN-Verbindung öffnen (in Windows 10 unter Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Netzwerkverbindungen zu finden)
  2. Dort im Tab Netzwerk die IPv4 Eigenschaften öffnen und unter Erweitert die Option „Standardgateway […] verwenden“ abwählen
  3. Ein CMD-Fenster mit Administratorrechten öffnen
  4. route PRINT -4 eingeben und Schnittstellennummer der VPN-Verbindung und Gateway der VPN-Verbindung notieren
  5. route -p add 10.0.0.0 MASK 255.0.0.0 172.20.1.1 if 42 eingeben um eine permanente Route für die Verbindung hinzuzufügen. 172.20.1.1 ist dabei die Gateway IP und 42 die Schnittstellennummer

Von nun an wird das 10.x.x.x Subnetz über das VPN geroutet sobald man verbunden ist und der Rest über das Standardgateway (also wie immer). Hurra!

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Nur mal so

Orison Kickstarter – rechnet sich das?

Ich gebe zu das Blog ist in den letzten Jahren selten befüllt worden. So selten, dass ich jetzt auf einen Beitrag auf Seite 2 verlinke, der schon fast 2 Jahre alt ist! Auf Kickstarter gibt es nämlich ein zur Tesla Powerwall vergleichbares Produkt, einen Energiespeicher für die Wohnung / das Haus. Damals habe ich darüber geschrieben ab wann sich ein Batteriespeicher lohnen könnte und es gab auch noch keine Tesla Powerwall.

Mal sehen was sich seit dem geändert hat. Der Tarif ERconomy Duo der Erlanger Stadtwerke hat sich nicht geändert, d.h. 29 Cent pro kWh in der Hauptzeit (unter der Woche von 6-22 Uhr) und 21,3 Cent in der Nebenzeit bei einem Grundpreis von 7,50 € pro Monat. Die günstigste Orison Batterie kostet momentan auf Kickstarter $1400 und soll später mal $1600 kosten. Sie kann 2,2 kWh speichern und hat einen Wirkungsgrad von 90%.

Der normale Stromtarif liegt bei 26,5 Cent pro kWh und einem Grundpreis von 5,20 €. Bei 3000 kWh pro Jahr zahlt man also 857,40 €. Könnte man den Strom in der Hauptzeit (ca. 50% der Zeit) aus der Batterie nutzen und somit nur in der Nebenzeit Strom aus dem Stromnetz beziehen, dann kosten die 3167 kWh (Wirkungsgradverluste der Batterie bei 50% des Stroms) 764,57 €. Eine Differenz von 92,83 €!

Immerhin, aber selbst wenn man wohlwollend die Dollarpreise 1:1 in Euro umrechnet würde sich das bei einer Batterie (wenn man mit 2,2 kWh in der Hauptzeit zurecht kommt) erst nach 15 Jahren rechnen, mit zwei Batterien erst nach 30 Jahren. Es bleibt wohl weiter ein Produkt für die Speicherung von Solarenergie, zumindest hier in Deutschland.

Interessant ist aber die Art wie der Speicher angeschlossen wird, nämlich direkt an eine Steckdose. Detektiert das Gerät einen Stromausfall wird die Hauptsicherung (FI-Schalter?) ausgelöst und das Hausnetz ist vom Stromnetz getrennt. Es gibt kleine Photovoltaikanlagen, die ähnlich funktionieren. In wie fern man diese Geräte trotzdem anmelden muss weiß ich leider nicht.

Da man im Modellbau schon lange Batterien für unter 200 € pro kWh kaufen kann und Elektroautos sicherlich auch recht günstige Batterien eingebaut haben, könnte das oben genannte Nutzungsmodell aber vielleicht doch noch interessant werden. Ich bleibe dran ;-)

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Autos Nur mal so

Benzin vs. Diesel vs. Gas vs. Strom – Stand 2015

Aktualisierung: Der Golf TGI tankt Erdgas, nicht Autogas. Damit ergeben sich andere Werte.

Im letzten Beitrag schien vielleicht ein wenig durch, dass ich mich sehr für Elektroautos interessiere. Die Zukunft der Fortbewegung. Ich dachte mir es wäre sinnvoll einen Artikel hier zu haben, der ein wenig die aktuellen Kosten beleuchtet und wenn er nur für einen interessanten Rückblick in 5 Jahren dient ;-)

Zunächst ein Vergleich zwischen der Benzin, Diesel, Erdgas und Elektroversion des Golfs.

Typ Benzin Diesel Erdgas Strom
Preis 19375 € 21875 € 23400 € 34900 €
Unterhalt (Steuer, Wartung, Versicherung pro Jahr) 1452 € 1500 € 1236 € 1284 €
Aktueller Treibstoffpreis (in Erlangen) 1,299 € / l 1,109 € / l 0,539 1,129 € / kg 0,27 € / kWh
Verbrauch (pro 100 km) 6,42 Liter 5,52 Liter 4,07 kg 15,70 kWh
Verbrauch (kWh pro 100 km) 56,24 kWh 54,1 kWh 52,10 kWh 15,70 kWh
Kosten (pro 100 km) 8,34 € 6,12 € 2,19 4,60 4,24 €

Erdgas ist nachträglich reingerutscht, da ich diese Version des Golfs nicht auf dem Schirm hatte. Und ich frage mich warum nicht jeder die Gas-Variante fährt, die neben dem 15 kg Gastank auch noch 50 Liter Benzin bereithält (Motor verbrennt beides). Man weiß zwar nicht wie lange Gas noch von hohen Steuern verschont bleibt, aber Strom enthält ja auch noch sehr wenige Steuern. Ich schweife ab.

Interessant ist auch die Betrachtung des tatsächlichen Energieverbrauchs auf 100 km in Kilowattstunden. Hier sieht man deutlich wie ineffizient Verbrenner im Gegensatz zu einem Elektroauto sind (Faktor 3,5).

Nun zum Vergleich nach Fahrleistung. Angenommen man fährt das Auto 10 Jahre und es ist danach nichts mehr wert (nicht realistisch, ich weiß, spielt aber für das Ergebnis keine zu große Rolle), dann ergibt sich folgender Graph:

Benzin_vs_Diesel_vs_Gas_vs_Strom_korrigiert

Man sieht, dass sich ein Diesel Golf ab ca. 140000 km Fahrleistung gegenüber einem Benzin Golf lohnt. Ein e-Golf wird erst ab 320000 km günstiger als der Benzin und bei ca. 530000 km tatsächlich günstiger als der Diesel. Ob die Batterie wohl so lange mitmacht?

Bemerkenswert ist weiterhin Gas. Habe ich da irgendwo einen Fehler gemacht? Gas ist günstiger als alles andere und durch die niedrigen Treibstoffkosten praktisch uneinholbar (durch Elektro nach ca. 3,5 Mio Kilometer).

Konkreter gesagt … bei durchschnittlich 15000 km im Jahr kostet der Benziner nach 10 Jahren 46405 €, der Diesel 46055 € und das Elektroauto 54100 €. Der Unterschied ist nicht so gigantisch, dass man sich nicht für ein Elektroauto entscheiden könnte. Holt man sich eben nicht jedes Jahr ein neues Top Smartphone. Aber ein Golf mit Gas als Treibstoff kostet zum gleichen Zeitpunkt nur 42660 € … kann das stimmen?

Ich bin jetzt ziemlich verwirrt von der Gas Geschichte und ihr sicherlich von den ganzen Zahlen. Was ich eigentlich an Hand des Golf Beispiels zeigen wollte ist der relativ geringe Aufpreis, den man für ein Elektroauto zahlen muss. Wäre es 10000 € günstiger würde es sich gegenüber einem Benziner schon ab 80000 km und gegenüber einem Diesel von Anfang an als die günstiger Variante erweisen. Bei 8000 € Rabatt würde der e-Golf mit Benzin und Diesel ungefähr bei 140000 km gleichziehen und bei mehr Fahrleistung günstiger sein.

Die Rückstellung von Volkswagen hätte also den schnelleren Verkauf von 650000 bis 812500 e-Golf finanzieren können und Volkswagen wäre absoluter Marktführer. Stattdessen Schummelei bei Abgaswerten. Gute Nacht!

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In eigener Sache Politik

Ich bin nicht der Meinung, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten!

„Wenn man also nicht der Meinung ist, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten, dann sollte man das ganz deutlich kund tun. Dagegen halten. Mund aufmachen. Haltung zeigen“, so Panorama-Chefin Anja Reschke in Ihrem Kommentar zur Hetze im Internet.

via tagesschau.de