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Geeky

Google will auf den Mond

google_moon20.jpg

Wie ich gerade gelesen habe finanziert Google tatsächlich einen X Prize für einen Mondflug. $20000000 gibt es für das Team, das als erstes ein Fahrzeug auf den Mond schmeißt, damit einen 500 Meter Sprint hinlegt und dann einen so genannten Mooncast vom Mond zur Erde funkt. $5000000 gibt es für den zweiten und nochmal das gleiche für „additional tasks“, wie z.B. ein Foto von Apollo Missionen oder eine weitere Strecke zurücklegen, etc.

Das ganze nennt sich dann natürlich auch gleich passend Moon 2.0. Aber irgendwie sind die Preise doch recht klein, denn das Preisgeld wird noch bis 2015 ausgezahlt. Also 30 Mio über 8 Jahre … was kostet nochmal so eine Segelyacht für einen Americas Cup? Oder ein Kreuzfahrtschiff für den Vorstandsvorsitzenden? Oder kann mit so einer Summe ein Startup 8 Jahre lang leben? Der niedrige Preis kann eigentlich nur einen Grund haben: sie wollen möglichst billig auf den Mond kommen um ihren Aprilscherz von diesem Jahr Wirklichkeit werden zu lassen. Jobs in ihrer Mondbasis bieten sie ja schon mal an ;-)

Zum Abschluss noch ein ergreifendes Video von deren Webseite …


(Youtube Direktlink)

Mitte des nächsten Jahrzehnts wird also ziemlich viel los sein dort oben. Wahrscheinlich versuchen sich mehrere Teams an diesem Wettbewerb, dazu kommen noch die Chinesen, die bis 2024 einen Menschen auf dem Mond bringen wollen, die Amerikaner wollen schon 2014 wieder einen Menschen auf den Mond bringen und bis 2024 eine permanente Basis dort haben. Aber auch Russland will dort hin und verhindern, dass dort nur Google und Coca Cola Logos prangern. Was ist eigentlich mit uns Europäern? Keiner Lust auf Mond? ;-)

Ok, das erfordert einen Nachtrag … verdammt! Ich bin schon wieder in Wikipedia verloren gegangen, aber man findet dort ja so einiges heraus. Also: Europa plant natürlich auch eine Mondmission und zwar im Rahmen des Aurora Programms, das uns 2033 sogar bis auf den Mars katapultieren wird. Das ganze schaffen wir mit einem unkreativ benannten Raumschiff namens Crew Space Transportation System (hier sind die Amerikaner mit Raumschiff Orion uns nochmal deutlich voraus). Auch Japan möchte bis 2030 eine Mondbasis aufbauen und man möchte es kaum glauben, sogar Malaysia ;-)

Es wird also wirklich voll auf dem Mond werden, wenn in 20 Jahren ganze fünf Mondstationen dort oben eingerichtet wurden. So gesehen macht Google und Mond auch wieder Sinn, denn wie sollen die ganzen Forscher dort oben ohne Suchmaschine etwas finden?

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Nur mal so Werbung

Make money online

Irgendwas machen wir Blogger in Deutschland doch falsch. Robert Basic ist einer der wenigen Blogger, die ihr Einkommen offen legen und was sehen wir dort: $1300 im März für 279000 Seitenaufrufe gibt er an. Nehmen wir mal an das wären 139500 Uniques. So und dann ist da ein Blogger aus Amerika namens John Chow … auch er veröffentlicht monatlich seine Einnahmen und das waren im April $12202 bei 266300 Seitenaufrufen und 129605 Uniques. Nun, davon könnte man komfortabel leben (als Student auch von Herrn Basics „Blogeinkommen“) … aber warum gibt es da so einen gewaltigen Unterschied? Ganz genau … das Blog ist nicht auf Deutsch (auch wenn die Reichweite laut den Zahlen exakt gleich groß ist) ;-) Man kann schon an den Einnahmen über Adsense sehen wie wenig der hiesige Markt von Werbenden beachtet wird: Basicthinking $305 vs. John Chow $1078.

Würden die Einnahmen mit den Uniques skalieren und würde man John Chow als Maßstab anlegen, dann müssten meine Einnahmen (bei momentan 35000-40000 Uniques im Monat) sich ungefähr bei $3000 einpendeln. Verdammt! Und dem seine Seite hat Pagerank 4 … hallo?!?!? Ich hab 5 … schmeißt mir euer Geld zu liebe Sponsoren ;-)

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Nur mal so

Das Autogeschäft ist halt schon was anderes

Man staunt über Millionen bei popeligen Web 2.0 Geschichten mit denen eine solche Firma eigentlich ein Jahrzehnt auskommen müsste, aber das sind ja alles nur Peanuts. Die Zahlen von Firmen, die tatsächlich ein Produkt herstellen, sind halt doch was anderes. Aktuell ist ja DaimlerChrysler in den Nachrichten (Abbau von 13000 Stellen in Amerika … das sind wahrscheinlich mehr als es Beschäftigte im Web 2.0 Umfeld gibt) und da taucht eine Gewinn/Verlust Statistik auf. Mal 4 bzw. 5 Milliarden Euro Gewinn und im nächsten Jahr nur 500 Millionen. Dann plötzlich 5 Milliarden Verlust, wieder popelige Millionen Beträge plus und minus und dann zwei Jahre im Plus mit etwas über eine Milliarde und zuletzt (2006) eine Milliarde Verlust. Das sind halt noch Schwankungen ;-)

Aber was rede ich da, schließlich gibt es ja noch die Telekommunikationsunternehmen. Auch die wollen was vom Web 2.0 Kuchen abhaben, aber so ganz mag man das nicht verstehen, denn schauen wir uns mal die Telekom an … Gewinn vor Steuern über 19 Milliarden Euro (bei über 60 Milliarden Euro Umsatz). Gut, da bleibt nach Steuern und vor allem wohl Zinsen nicht mehr viel übrig, aber hey auch die könnten jeden Tag so viele Leute entlassen wie es Web 2.0 Eumel gibt …

Aber bezahlen ja mit dem Geld eh nur lauter Businesskasper :-)

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Kurioses Wortsammlung

To pluto / to be plutoed – Wort des Jahres in Amerika

Das war letztes Jahr schon ganz schön fies als Pluto – der äußerste aller Planeten – zu einem Zwerg degradiert wurde. Scheinbar hat sich im amerikanischen Sprachgebrauch daher das Verb „to pluto“ eingebürgert und so wird es wohl bald auch nicht mehr owned oder pwnt heißen, sondern nur noch „plutoed“ ;-)

Der arme Zwergenplanet Pluto! Uranus hat’s ja auch nicht leicht (z.B. „Keep the earth clean, it’s not uranus!“ :twisted:), aber immerhin darf der Planet sich auch weiterhin Planet nennen.

Wie auch immer, das Verb hat es jedenfalls geschafft Wort des Jahres in Amerika zu werden! Immerhin bleibt der Zwerg so noch für längere Zeit im Gespräch ;-)

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Misc Wetter

New Orleans

Wird diese Stadt das Atlantis unserer Zeit? In den Nachrichten sprechen sie ja schon von zu großer Zerstörung für einen Wiederaufbau, was erahnen lässt was dort passiert sein muss. Die Stadt ist wohl im vielen Wasser einfach untergegangen (war langfristig auch nicht anders zu erwarten, da die Stadt ja unter dem Meeresspiegel liegt und nur durch große Pumpwerke trocken gehalten wird) …

Die Amerikaner haben es mit ihren Naturkatastrophen wirklich nicht leicht. Alle Jahre wieder kommt ein großer Wirbelsturm und reißt alle Holzhäuser ab. Warum wird dort eigentlich nicht massiver gebaut? Sinnlos? Auch überschwemmte Betonhäuser bleiben überschwemmte Häuser? Oder warum?