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Modellflug

FPV Träumerei

Damit es irgendwo festgehalten ist ein kleiner Tagtraum wie ich mir FPV Fliegen bzw. eine Lösung für mich vorstelle.

Das Flugzeug bzw. der Quadrocopter überträgt ein analoges Videosignal an die Bodenstation. Digital wäre natürlich schöner, aber hier gibt es noch keine brauchbaren Lösungen. Momentan benutze ich dafür eine fest (Flugzeug) bzw. beweglich (Copter) montierte GoPro. Großes Sichtfeld und zeichnet gleich noch das Video in guter Qualität auf. Vorstellbar wäre hier auch ein Raspberry Pi mit dem neuen Kameramodul, der dann auch noch ein wenig Steuerung/Logik übernehmen könnte. Vielleicht kann man so auch komplett auf einen Arduino mit MultiWii verzichten … wer weiß?

Wie dem auch sei, die eigentlich Arbeit wäre in der Bodenstation zu erledigen. Ein Raspberry Pi oder evtl. auch ein Android Tablet würden dann das analoge Video zusammen mit Telemetrie empfangen und daraus ein hübsches „Cockpit“ für die Oculus Rift bereitstellen. Mit einer GoPro als Quelle könnte man sich virtuell relativ nah vor das Bild setzen und die Kopfbewegungen lassen einen trotzdem in der Welt herumschauen (im begrenzten Sichtfeld der Kamera). Wenn die Kamera beweglich montiert wäre (Copter) könnte man die Kopfbewegung auch per Lehrer/Schüler-Kabel über die Fernsteuerung zurück an das Flugmodell senden. Auf dem virtuellen Boden könnte man ein Satellitenbild oder eine normale Karte mit der Position einblenden.

Proof of Concept auf einem Laptop. Zeitplan … tja, daran hapert’s, aber das Jahr ist ja noch jung ;-)

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Geeky Nur mal so

Ode and den Arduino

Vor gar nicht so langer Zeit habe ich mir einen Arduino Nano zugelegt und damit ein wenig herumexperimentiert. Nichts großartiges, aber wenig später fand er dann seine Bestimmung als Steuerzentrale für meinen ersten Quadrocopter. Seitdem bin ich dem Arduino Konzept verfallen (ursprünglich mehr der PIC Fan) und benutze den kleinen 8-Bitter (mittlerweile auch als 32-bit Fassung erhältlich) für alles mögliche.

MEGA Flight-Controller

Natürlich als Steuerzentrale (Arduino Mega) für meinen aktuellen Quadrocopter. Ein Arduino befindet sich auch auf dem OpenLog, dass ich zum Mitschneiden von Flugtelemetrie benutze. Auch das Flugzeug hat einen Arduino als Steuerzentrale (Leonardo) und ein kleiner Arduino ist für das GPS zuständig. Auch meine geplante Bodenstation mit OSD aus den gesendeten Telemetriedaten basiert natürlich auf einem Arduino.

Irgendwann kamen dann noch JeeNodes dazu mit denen man – dank Funkverbindung – hervorragend verteilte Sensornetze basteln kann.

Langer Rede kurzer Sinn, wer mit Elektronik basteln will, besorgt sich einen Arduino und kann loslegen. Simples Produkt für wenig Geld. Top!

P.S.: 32-bit Microcontroller Startersets sind derzeit sogar günstiger zu haben, wenn man etwas mehr Power braucht. Man suche nach Platinen mit der Bezeichnung STM32, z.B. STM32F0-Discovery. Ist aber für den Anfang nicht ganz so leicht zu handhaben.

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Quadrocopter

Quadrocopter, die 102.

Eigentlich sollte das Hobby ja „Fliegen“ werden und nicht „Basteln“, aber letzteres ist bis jetzt auf jeden Fall der Hauptbestandteil. Ich habe also mal wieder herumgebastelt, nachdem der letzte Flugversuch mehr oder weniger misslang. Ich hoffe ich habe am Wochenende mal ein paar Stündchen Zeit auf ein offenes Feld zu gehen und mit mehr Auslauf zu testen wie die PID-Werte denn nun eingestellt werden sollten und ab wann der Beschleunigungssensor den Quadrocopter nicht mehr in irgendeine Richtung wegkippen lässt.

Was habe ich hinzugefügt? Ein kleiner Spannungsteiler um die Batteriespannung überwachen zu können und ein Buzzer um entsprechendes Feedback zu bekommen. Außerdem habe ich noch einen Zusatzakku mit 5000 mAh gekauft, der erstaunlich dicke Kabel hat (vielleicht sollen da mehr als 100 Ampere durch? Aufgedruckt ist jedenfalls 25C, also 75 Ampere Maximallast, wenn ich mich nicht verrechnet habe). 75 Ampere (900 Watt!!!) ist auch etwa der Strom, den die Motoren bei Vollast schlucken und mein Amperemeter zerstört haben (maximal 70 Ampere).

Wie auch immer. Das vorläufige Endgewicht (ohne LED-Streifen) ist 610 Gramm ohne Akkus. Die kleinen Akkus (2200 mAh) wiegen jeweil 190 Gramm und der große (5000 mAh) 400 Gramm. Abfluggewicht also unter einem Kilogramm bzw. ziemlich genau ein Kilogramm. Nicht schlecht.

Das nächste Posting ist dann hoffentlich mal ein kleines Video vom Erstflug aus Sicht des Copters, der länger als nur ein paar Sekunden fliegt, bevor ich Schiss habe einen Baum oder eine Wand zu treffen. Wünscht mir Glück ;-)

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Geeky In eigener Sache

Philips Aurea/Ambilight im Selbstbau

Da ich schon länger nichts mehr gebloggt habe hier ein bisschen Brainstorming zu einem kleinen Nebenprojekt in der Hoffnung vielleicht ein bisschen Input von euch Lesern zu bekommen.

Worum es geht? Vereinfacht gesagt um bunte Lichter rund um den Fernseher herum. Philips nennt das Ambilight bzw. Aurea, die VDR-Community Atmolight. Da es hier um Selbstbauen geht, geht es also um letzteres und weil es langweilig wäre das normale Ambilight mit nur wenigen Kanälen nachzubauen (selbst Philips kann inzwischen mehr), sollen es am Ende 20 Kanäle sein (4 für die Seiten und 6 jeweils oben und unten). Mit etwas weniger Kanälen sähe das dann z.B. so aus:

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=wucHv8NKOqw

Schon nicht schlecht, oder?

Was ich schon erledigt habe:

  • Steuerplatine bestellt = ein kleiner Atmel mit USB-Ansteuerung und Bootloader
  • LED-Streifen bestellt = 5 Meter mit 300 RGB Leds drauf

Was noch fehlt? Eine Idee für den Schaltplan der LED-Ansteuerung. Von den diversen VDR-Projekten her habe ich zwar einige Ideen, allerdings verstand ich so manches nicht. Ein paar Forenstunden später denke ich, dass ich langsam weiß was man benötigt. So wie ich das sehe bleiben zwei Alternativen übrig …

  1. Der Atmel erzeugt PWM für 64 Kanäle (3 Kanäle pro RGB-LED Gruppe nötig) und schreibt die Werte in 8 8-bit Schieberegister mit entsprechenden Ausgängen. Diese treiben dann über jeweils einen ULN2803 (Darlington Transistor Array) die LEDs
  2. Der Atmel ist nur für Kommunikation zuständig und setzt über SPI bei 4 TLC5940s (fancy constant-current sink LED-Driver) die entsprechenden Helligkeiten. Diese kümmern sich dann um den PWM-Kram und steuern wieder die ULN2803s an

Letztere Lösung klingt eleganter, allerdings braucht es hier noch Pullups an den Ausgängen des TLC und vielleicht Inverter (mir ist nicht ganz klar, wieso die VDR-Leute hier welche verwendet haben). Das erhöht die Bauteilezahl ungemein und da ich vorhabe das ganze nicht auf winzigen Platinen mit SMD zu bewerkstelligen, wird das ganze so vielleicht zu groß werden ;-)

Die erste Lösung -- so sie denn so funktioniert -- hätte den Charm einer recht überschaubaren Zahl von Bauteilen, aber eben den Nachteil, dass der Prozessor auch die PWM in Software erzeugen müsste. Experimente werden zeigen wie flott und mit wie vielen Stufen das dann klappt, denn ich werde es erstmal so probieren.

Mehr dazu in den nächsten Wochen. Meinungen? Ratschläge?

P.S.: Die LEDs sind scheinbar für 12V ausgelegt und schlucken insgesamt 6 Ampere. Deshalb geht es leider nicht ohne die ULN2803s. Aber falls jemand eine Idee hat, nur her damit … ganz toll wäre z.B. die Teilenummer eines Bauteils, das LEDs treiben kann und pro Kanal 250mA (also 12 20mA LEDs) verkraftet … im Endeffekt also einen TLC5940 mit 4A (16 Kanäle a 250mA) statt 120mA. Gibt es so was? ;-)

P.P.S.: Wie um Himmels Willen wird man Herr der Kabelsalats hinter dem Fernseher, wenn man 20 mal je 4 Kabel zu den LEDs legen muss? 80 Drähte … yeah … da freu ich mich :D

P.P.S.: Ob es was bringen würde die LEDs zu multiplexen? Das verringert doch die Helligkeit, oder? Aber würde den Kabelsalat drastisch reduzieren. Hmm …

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Nur mal so

Laternen Basteln die Zweite

Heute Abend war ich der „Bastel Minister“ für das zweite große Laternen Basteln. Am Dienstag wird wieder mal ein Spaziergang mit Laterne (me = Todesstern) unternommen und ich bin mir sicher irgendwer will wieder Lieder trällern ;-)

Nunja, was ich eigentlich schreiben wollte: die neuen Laternen sehen spitze aus! Und zwei davon sind Schnapslaternen :twisted:

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Geeky iPhone

GPS Upgrade für das „alte“ iPhone

Jetzt nenne ich mein iPhone schon alt … pfff. Dabei ist es gerade mal ein dreiviertel Jahr in meinem Besitz und dann verlangt his Steveness, dass ich schon wieder ein neues Handy kaufe? Und das nur für GPS und UMTS … hmm, nein. Da bastel ich mir doch lieber selber was und warte ab was das iPhone 3.0 oder andere Handys am Ende der Lebenszeit von Version 1.0 können ;-)

Auf Idee eine alte GPS-Maus mit dem iPhone zu verbinden bin ich bei einem gewissen Simba (Russland?), insbesondere durch diesen Artikel über DIY Kabel gekommen. Dort gibt es dann auch gleich eine nette Anwendung, die man wunderbar für’s Geocaching benutzen kann: Hike.app.

Ich hab auch mit GPSd und iGPSD experimentiert … beide Programme funktionieren, haben mich aber irgendwie nicht überzeugt. Hardware war auch kein Problem. Simba schreibt auf seinem Blog zwar etwas von Holux GPS Mäusen, die scheinbar ihr Signal schon für’s iPhone passend (TTL Pegel) ausgeben, aber mit einer simplen Pegelwandler-Schaltung (ich bin so stolz auf mich!) kommt man auch von RS232 auf TTL runter (siehe Bild) und es passt auch noch alles in den Stecker rein.

Ich hatte auch noch etwas Glück, denn die GPS Maus lies sich mit den 3,3 Volt (Pin 18), die das iPhone an angeschlossene Geräte liefern kann, betreiben womit ich mir die externe Stromversorgung sparen konnte. Tja und nun endlich hat dieses Gerät mit dem USB-Anschluss, der nie am Computer funktioniert hat, endlich wieder einen Nutzen. Wer konnte auch ahnen, dass es sich dabei um eine stinknormale serielle Schnittstelle handelt ;-)

Im Detail sieht die Schaltung auf Steckergröße zusammengequetscht dann so aus:

Die Stecker habe ich von einem niederländischen Unternehmen. Sehr nett und preiswert. Wenn man vorhat irgendwas für’s iPhone/iPod zu basteln ideal :D

So, jetzt kann mit dem iPhone nach Caches gesucht werden. Jippie! Wäre nur schön, wenn das ganze kleiner ginge (z.B. so bzw. so) oder per Bluetooth. Oh Apple, bitte stellt euch doch nicht so quer was Bluetooth angeht! Serial Port Profile muss her und dann vielleicht noch A2DP! Andere können das doch auch! Am besten so, dass es für Software egal ist, ob sie integriertes 2.0 GPS oder externes 1.0 GPS haben … *träum*

Nachtrag:
Man könnte einen TTL zu Bluetooth Chip in so einen Stecker einbauen und das iPhone hätte funktionierendes Bluetooth. Ab 13 Euro … hmmm. Aber wie krank ist das denn? Sich ein Bluetoothmodul ans Handy stecken, weil das interne Bluetooth nichts kann. Extra krank! Aber hey, das probier ich aus ;-)

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Nur mal so

Tux zum selber basteln

basteltux.jpg

Hier gibt es die Anleitung für diesen selbst (übrigens: Zwiebelfisch über das Thema selbst/selber) gebastelten Tux. Der Bastelbefehl kam von Schrempfy in den Kommentaren ;-)

Hier Tux mit seinen Freunden, die ich über die Jahre gebastelt habe …
basteltux_and_friends.jpg

Komisch wie mir immer die schwarze Farbe bei so etwas ausgeht. Tux ist halb grau und der Panda (dort gibt es auch noch viele andere Tiere zum basteln und ich würde immer noch gerne wissen warum Yamaha so etwas auf seiner Homepage anbietet) ist komplett blau geworden. Nur der Drache hat geklappt und schaut mich stets wachsam an :twisted:

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Geeky

Laternen basteln für Nerds (Todesstern)

Dieses Jahr hatte unser Freundeskreis trotz weit entfernter Kindheit die alberne Idee am 11. November einen Laternenumzug zu veranstalten, aber natürlich nicht irgendeinen … nein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Laternen selbst zu basteln. Als der Obernerd der Gruppe habe ich mir dann gedacht, dass der Todesstern aus Star Wars als Laterne doch nicht schlecht wäre. Leider habe ich es in der kurzen Zeit nicht mehr geschafft ein Laserschwert als Stab für die Laterne zu basteln, aber ich finde das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen :twisted:

Deathstar Lantern

Nächstes Jahr weiß ich dann auch, dass man auf einer Kugeloberfläche besser keine Quadrate und Rechtecke, sondern eher Trapeze aufklebt. Sonst gibt es leider so unregelmäßige Lücken wie auf den Bildern zu sehen.

Zum Schluss noch ein Bild vom Todesstern mit seinem Mond ;-)
Deathstar mit Mond

Und meine Vorlage (gefunden via Bildersuche in Google, scheinbar ein Kürbis für Halloween) …
Deathstar Vorlage.jpg

Alle gebastelten Laternen zusammen. Wer findet die Kauflaterne?
Alle Laternen

Nachtrag:
Die Vorlage (der Todesstern Kürbis) stammt von jemandem namens Noel. Auf seiner Webseite gibt es noch unzählige andere Motive und auch 2007 hat er nochmal einen Todesstern geschnitzt . Wow ;-)

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Nur mal so

Die Duplo Blume

Ich bin von Ferrero beeindruckt. Am Freitag habe ich ihnen eine Mail geschrieben, ob es eine Bastelanleitung für die Blume aus ihrer Duplowerbung („Die hohe Kunst der Diplomatie“) gebe und heute schreiben sie mir tatsächlich eine Mail mit der Anleitung im Anhang ;-)

Ich habe die gleiche Anleitung auch vorher schon in einem Forum gefunden, also scheinen die kursierenden Anleitungen echt zu sein und es ist tatsächlich kein richtiges Origami, denn man muss schneiden und kleben. Aber es sieht trotzdem hübsch aus :-)

Ach ja, für die Suchenden hier die Anleitung, die mir zugesendet wurde: duplo_blume_anleitung.pdf

Danke Ferrero

Und so sah mein erstes Testexemplar dann aus …
Duploblume

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Misc

Ausgabe einer DVB-S Karte über RGB statt Composite (Mod)

Mein TV-Rechner lieferte nun die längste Zeit Bilder über FBAS/Composite an den Fernseher. Eine relativ einfache Modifikation führt die RGB-Signale, die leider nur an einem internen Jumper (J2) anliegen, nach draußen. Als Bonus habe ich noch das SPDIF-Signal, das ebenfalls an diesem Jumper anliegt, über einen Coax-zu-Optischem-Digitalausgang-Wandler nach außen gelegt. Letzteres ist notwendig um Rechner und Receiver zu entkoppeln und eventuell zu schützen; das direkt anliegende Signal hat eine zu hohe Spannung und für Revision 1.3 der DVB-S Karten gab es noch keine Kabelpeitsche :-)

Warum RGB? Ganz einfach, das Signal sieht um Welten besser aus als FBAS. Keine Treppchen, kein Zittern des Menüs, einfach perfekt! Und warum diese „Anleitung“ hier? Auch ganz einfach, die Anleitungen im Netz sind nicht wirklich toll und die Zeichnungen, die man finden kann zum Teil sogar falsch. Und außerdem ist das so doch deutlich preiswerter als sich fertige Boxen engagierter VDR-Bastler zu kaufen.

Was braucht man also alles?

Dazu natürlich noch viele Drähte, Lötzeugs, ein Messgerät und Isolierband. Wer es schön haben will kann auch statt der SCART-Buchse einen weiblichen SCART-Stecker nehmen, aber bei mir ist das eh alles hinter dem Rechner und im Schrank, also spielt das keine Rolle :-)