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Meckerecke

Generation „Upload“

So nennt Vodafone also die Handynutzer, die sich im Internet bewegen und spricht in einem neuen Blogartikel von „fairen, richtigen Datentarifen“.

Aha, mich wundert es eh schon immer was Mobilfunkprovider bei ihren Datentarifen geritten hat. Bei Vodafone ist das dermaßen unübersichtlich, deshalb nehme ich mal das einfache Beispiel Simyo (wieder einmal): 24 Cent pro MB und 10 Euro für 1024 MB (1 GB).

Ganz offensichtlich will hier der Provider Leuten mit mehr Verbrauch günstiger Preise anbieten, wie üblicherweise eben gemacht wird. Mengenrabatt sozusagen … doch was ist hier passiert? Surfe ich einfach darauf los komme ich nach 41,67 MB auf 10 Euro … hätte ich mich vorher für das Gigabyte entschieden würde ich also günstiger wegkommen, d.h. der 24 Cent Preis richtet sich an absolute Wenignutzer. Mit dem Paket zahlt man auf einmal 24 mal weniger pro Megabyte … kann das sein? Der Provider kalkuliert hier doch ganz sicher nicht damit, dass man das Gigabyte nicht vollmachen wird, sondern nur auf knapp über 40 Megabyte kommt damit er in etwa das gleiche wie beim Normaltarif leisten muss.

Ähnliche Preisstrukturen sieht man bei anderen Providern. Ohne Paket wahnsinnig teuer und dann so was wie 10 Euro 200 MB, 20 Euro 5 GB … wo ist da der Zusammenhang? Das sind ja schon ganz nette Angebote, aber warum bekomme ich für den doppelten Preis gleich 26 mal mehr Leistung?

Da ist das 200 MB Angebot doch klar überteuert und müsste so um die 80 Cent kosten und nicht 10 Euro … deren Gedanken dabei würde ich wirklich gerne mal erfahren. Irgendwelche Ideen?

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Trigami

T-Mobile Kampagne: web’n’walk

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

Auch die Mobilfunkanbieter scheinen endlich die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und wollen das mobile Internet ein wenig angenehmer gestalten. Bei T-Mobile heißt die ganze Sache web’n’walk und sie verspricht „Internet ist da, wo Sie sind.“

webnwalk.jpg

Schön und gut, aber was braucht man dazu eigentlich alles? Zunächst einmal ein passendes Handy. Grundsätzlich scheinen aller neueren Geräte und insbesondere so genannte Smartphones zu funktionieren, aber im Prinzip braucht es wohl nur einen Browser, der nicht nur WAP-Seiten darstellen kann. Hat man so ein Handy (gibt es natürlich auch passende bei T-Mobile selbst), muss man sich noch überlegen in welchem Tarif man surfen möchte.

Zeitbasierte Tarife
Auf den ersten Blick scheint T-Mobile hier wieder zurück in die Steinzeit des Internets zu gehen, denn alle Tarife werden nach Onlinezeit abgerechnet. Bei allen Verträgen, die nach dem Mai 2007 abgeschlossen wurden ist man automatisch in einem Tarif, der 9 Cent pro Minute Surfen verlangt. Schon ab knapp einer Stunde Webnutzung im Monat lohnt sich aber bereits der nächst höhere Tarif „Time 120“ … denn dort bekommt man 120 Minuten für 5 Euro. Dieser Tarif ist dann auch bei allen Relax XL Paketen enthalten. Diese zeitbasierte Abrechnung soll zwar für mehr Transparenz sorgen, weil sich niemand wirklich vorstellen kann wie viele Daten eine Aktion im Internet verbraucht, aber für mich ist das ein eindeutiger Rückschritt. Seit Anfang Oktober habe ich z.B. ein iPhone und bin damit sehr oft im Internet unterwegs … zwar kann ich meinen Verbrauch auch schwer einschätzen, aber die Datenpakete sind bei mir so günstig, dass ich mir da eigentlich keine Gedanken machen muss, wenn ich mal kurz etwas nachschaue. Günstigere Datentarife bzw. gleich Flatrates sind wohl eher Anreize um auch die letzten Zweifler vom mobilen Internet zu überzeugen als Abrechnung nach Zeit, bei der man immer diesen fiesen Zeitdruck verspürt, den es beim Surfen im Festnetz zum Glück nicht mehr gibt …

Volumenbasierte Tarife
Allerdings hat T-Mobile auch noch andere web’n’walk Tarife, die scheinbar für das Surfen mit dem PC/Laptop gedacht sind und 200 MB, 400 MB bzw. 5 GB Traffic und dazu noch einige Stunden WLAN-Zeit enthalten. Natürlich wäre T-Mobile auch nicht T-Mobile wenn es dazu nicht noch unübersichtlich viele andere Optionen gäbe und dann natürlich noch Extratarife für einzelne Handys (z.B. das iPhone oder BlackBerrys) ;-)

Was bringt web’n’walk?
Letztendlich ist es natürlich tatsächlich nur „Internet ist da, wo Sie sind.“, aber durch eine Sache hebt es sich doch davon ab. Neuerdings gibt es nämlich eine personalisierte Startseite. Man kann dort nämlich – ähnliche wie bei Googles Startseite nur eben auf dem Handy – ein paar Dienste auswählen, die dann direkt dort angezeigt werden. Zum Beispiel das Wetter, RSS-Feeds, Ebay-Auktionen oder Amazon-Suchen … alles einstellbar und dann direkt auf einer Seite zusammengefasst auf der man sich nur einmalig anmelden muss … nicht unpraktisch. Dazu gibt es noch zahlreiche Surftipps (alles Webseiten, die auch eine mobile Variante anbieten).

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Fazit
Zum Glück lässt T-Mobile seinen Kunden noch die Wahl zwischen zeit- und volumenbasierter Abrechnungen, warum habe ich ja bereits oben aufgeführt. Gut finde ich, dass die potenziellen Nutzer nicht alleine gelassen werden mit ihrem internetfähigen Handy. Die Startseite, Surftipps und diverse Konfiguratoren sorgen dafür, dass es auch beim technikfeindlichsten Kunden klappen müsste ;-)

Ich selbst finde es jedenfalls großartig das Internet immer dabei zu haben und schnell etwas nachschauen zu können. Ich weiß, ein paar meiner StammleserInnen haben dieses Bedürfnis nicht unbedingt, aber es reicht ja schon wenn man im Laden z.B. mal auf geizhals.at oder guenstiger.de geht um nachzuschauen wie viel billiger es wäre, ein Produkt online zu bestellen … auch wenn man es nicht unbedingt gleich per Handy bestellt.

Deshalb Daumen hoch für T-Mobile, weil sie mit ihrer Kampagne den Wandel hin zum mobilen Internet beschleunigen. Das, der Verkaufsstart des iPhone und die verzweifelten Werbeversuche von Konkurrenten mit „dem echten Internet“ … endlich ist das allgegenwärtige Internet im Anmarsch, juhei :twisted:

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Geeky

Base Datenflatrate

Bei Base selbst ist davon noch nichts zu lesen, aber Heise berichtet zumindest über die Entkopplung der Datenflatrate vom Sprachtarif bei dem E-Plus Dingens. Damit könnte man sich also eine SIM-Karte nur für’s Surfen kaufen und zahlt dabei für eine Flatrate monatlich nur 25 Euro. Wow …

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Dies und das

Simyo jetzt auch mit preiswertem Datentarif

Statt wie bisher 0,9 Cent pro Kilobyte (ca. 9,20 Euro pro Megabyte) verlangt Simyo nun nur noch 24 Cent pro verbrauchtem Megabyte (10 KB Taktung). Das sind zwar immer noch fast 250 Euro pro Gigabyte, aber für die gelegentliche Nutzung des mobilen Internets ist das doch mal ein netter Preis. So kostet das Abrufen von Spiegel Online z.B. nicht mehr ein halbes Vermögen ;-)

Wieder einmal prescht Simyo mit einem einfachen Preismodell vor, bei dem man sich nicht vorher entscheiden muss wieviele Daten man übertragen will. Zwar immer noch recht teuer, aber doch deutlich billiger als alle „einfach mal so surfen“-Tarife der anderen Anbieter. Top!

P.S.: Im Februar gibt es 1 MB geschenkt …

via Golem