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Car-PC II

Mittlerweile habe ich schon ein paar Komponenten für meinen Car-PC zusammengesucht. Und zwar liegt unter meinem Schreibtisch jetzt ein D945GCLF2 Board von Intel (Mainboard inkl. Dual Core Atom @1,6 MHz) mit 2 GB Ram. Auf einer 32 GB CompactFlash Karte ist Windows XP installiert und dann gibt es noch einen DVB-T Stick und einen Bluetooth Stick mit Widcomm/Broadcom Stack.

Letzteres ist wichtig damit man den Computer als Headset verwenden kann. Allerdings ist das mit dem iPhone etwas schwierig. Ich habe noch nicht herausgefunden wie man vom Headset aus wählen kann (vielleicht über das Handsfree Profile? Da scheint man eine serielle Verbindung aufbauen zu können) und wie man über das Phonebook Access Profile das Telefonbuch auslesen könnte, weiß ich auch noch nicht. Außerdem ist der Stack so eingestellt, dass er bei eingehenden Anrufen sofort annimmt. Keine Ahnung wo man das abstellen kann :/ …

Als Software werde ich wohl Roadrunner mit PC Navigator oder Garmin Mobile PC als Navilösung nehmen. Alternative wäre Centrafuse, aber das ist leider ziemlich teuer (299 Euro für die Software plus Navigationslösung) … dafür funktioniert dort scheinbar alles was ich brauche inkl. iPhone Unterstützung. Aber 300 Euro? Neeee …

carpc_mockup
So wird es mit Display vielleicht mal aussehen

Was muss ich noch erledigen? Einmal das Radio und die Mittelkonsole ausbauen und schauen wie es dahinter aussieht. Eventuell lässt sich der Doppel-DIN-Schacht etwas größer „schneiden“, so dass auch ein 8″ Display reinpasst. Wenn nicht, dann wird es ein 7″ Display ohne Rahmen werden müssen. Die sollten mit wenig Aufwand direkt passen. Allerdings frage ich mich was ich dann mit den ganzen Knöpfen mache, die an solchen Displays vorhanden sind. Umschalten des Eingangs, Helligkeit, etc … nach oben zu nicht belegten Knöpfen des Autos ziehen? Es gibt auch sogenannte „Open Frame“ Displays zu kaufen. Die haben gar keine Knöpfe, aber wo stellt man dann das Zeugs ein?

Dann wäre da noch das klitzekleine Problem, dass ich ohne Autoradio einen seperaten Verstärker brauche (am besten einer der direkt hinter das Display passt) und irgendwie mit dem PC Radio empfangen will. Außerdem fehlt noch ein Gehäuse und ein Netzteil für die Stromversorgung. Der PC wird dann unter dem Lenkrad untergebracht und der Rest passiert hinter dem Display und dann noch ein USB-Kabel rüber zum Handschuhfach für spontane Erweiterungen.

Fertig ist der Car-PC … sagt sich so einfach ;-) … mal sehen.

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Geeky Video

Multi-Touch Displays

Das iPhone hat laut Apple ein Display auf dem man mit mehreren Fingern drücken kann. Aber was will man mit mehr als zwei Fingern auf so einem mikrigen Display? Deshalb gibt es ja auch noch Jeff Hans, der das ganze immer mal wieder in groß demonstriert. Sehr Minority Report mäßig ;-)

Auf der diesjährigen TED-Konferenz … für normales Arbeiten sicher nicht so praktisch, aber als Ersatz für die Magnetschmiertafeln oder als Betrachtungsinstrument für Röntgenaufnahmen, etc in Kliniken? Oder einfach nur als Wandverkleidung (aka Tapete) :-)

via fscklog

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Geeky In eigener Sache Review

Fazit zum Notebooktest des Acer Aspire 5112 WLMi

Nach zwei Monaten härtester Tests habe ich heute den Acer Aspire in seinen Karton zurückgelegt. Nun wartet das Päckchen sehnsüchtig auf die Heimreise, aber zunächst erstmal ein abschließender Bericht zu der ganzen Aktion.

AMD war sehr mutig einfach so mir nichts dir nichts 50 Laptops an möglicherweise nicht immer positiv reagierende Menschen (=Blogger) zu versenden um sie ausgiebig testen zu lassen. Da AMD selbst ja keine Laptops herstellt mussten sie auf die Hersteller Asus und Acer vertrauen. Wie man im Blog lesen konnte scheint es einigermaßen geklappt zu haben und auch ich war zufrieden.

Natürlich hat der Acer einige Schwachstellen, die ich als Käufer nicht hingenommen hätte. Da wäre zum einen das miserable Display bei dem ich von einer Fehlproduktion ausgehe. Über den gesamten Schirm zieht sich ein gleichmäßiges Muster etwas hellerer Pixel und so sehen eigentlich gleichfarbige Flächen eben nicht gleichfarbig aus. Zum anderen die Tastatur. Am Montag war ich mit dem Laptop noch auf einem Kongress und dort ging es eigentlich. Ab und zu wurde zwar immer noch der ein oder andere Buchstabe einfach verschluckt, aber ich konnte über 10 Artikel herunterschreiben und das noch dazu mit einer sehr sehr leisen Tastatur im Vergleich zu anderen Schreiberlingen dort. In Sachen Lautstärke ist das was Acer bietet auch sonst top … es sei denn man spielt gerade ein 3D Spiel :-)

Schon wieder ein recht ärgerlicher Part des Tests. Aus unerklärlichen Gründen ist das Notebook bei einigen Spielen schnell, bei anderen sehr langsam. Prey konnte ich in voller Grafikpracht anspielen, während Counterstrike:Source nur so ruckelt. Der 3DMark Benchmark führte öfters zu verschiedenen Ergebnissen und einige Mittester haben ja schon bemängelt, dass die gleiche Grafikkarte in anderen Notebooks besseres zu leisten vermag.

Wie dem auch sei, das Gerät an sich ist vom Gesamteindruck her nicht schlecht. Die Batterien halten die versprochenen 3 Stunden und es hat jeden Schnickschnack an Bord, den man sich nur wünschen kann. Die Rechenleistung und der Arbeitsspeicher reichen für alle denkbaren Arbeiten locker aus und es ist Vista kompatibel. Es leistete im Urlaub gute Dienste als erweiterter Speicherplatz für die Digitalkamera (und als größerer Bildbetrachter) und man kann es auch prima herzeigen, d.h. man besteht den „Schwanzvergleich“ mit anderen Bloggern/Geeks :-). Einzig zum Spielen scheint es mir wenig tauglich und auch Schnellschreiber werden nicht viel Freude damit haben.

Nach den zwei Monaten weiß ich nun also, dass es an sich ein tolles Gerät ist und mit einigen kleineren Nachbesserungen beinahe perfekt wäre. Nicht auszuschließen, dass andere Acer Modelle durchaus dieses Prädikat verdienen. Eine Kaufempfehlung möchte ich auf Grund der Macken aber nicht aussprechen. Sorry Acer, aber einiges wäre euch sicher auch selbst aufgefallen, wenn ihr eure Produkte nach Fertigstellung einer Reihe wenigsten einen Tag lang von einem billigen Studenten testen lassen würdet.

Und was den Turion angeht um den es eigentlich ging … er ist schnell bzw. ebenso schnell wie vergleichbare Desktop-CPUs und zwei Kerne bringen – wie man erwarten würde – wirklich eine Verbesserung im Reaktionsverhalten eines Computers. Mal sehen wie sich der Kampf Intel vs. AMD auf dem Schlachtfeld der Mobilgeräte weiterentwickelt. Wie immer es ausgeht, wir – die Kunden – können nur gewinnen ;-)

Danke AMD und Avalanche für die Testmöglichkeit! Und jetzt Daumen drücken und Glückwünsche an den- oder diejenige, der/die den Asus Laptop gewinnen wird. Laut den Testberichten auf diesem Blog scheint das eine wirklich überzeugende Maschine zu sein. Tschüss und hat Spaß gemacht!

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