Verzögerungen bei der TV-Übertragung

Zu Großereignissen mit Schreipotenzial beim Publikum fällt es auf. An Silvester vielleicht auch ein wenig. Das TV-Bild landet nicht bei jedem Zuschauer zur gleichen Zeit!

Woran kann das liegen?

Also erst einmal gibt es da den Übertragungsweg, der für alle gleich ist. Von der Kamera über einen Satellit zum Studio. Dort wird das TV-Bild produziert und dann an die Zuschauer ausgestrahlt. Auch das kann schon mehrere Sekunden dauern, aber immerhin für alle gleich. Leider weiß ich nicht genau wie es danach weitergeht, aber zumindest der Kabelempfang scheint oft eine Satelliteneinspeisung zu sein, d.h. er hat über den normalen Sat-Empfang nochmals eine kleine Verzögerung. Bei DVB-T sieht es ähnlich aus. Ganz schlimm wird es bei IP-TV bei dem auch noch zwischengespeichert wird.

Und so hörten wir gestern den Torjubel von nebenan über eine halbe Minute bevor das Runde bei uns das Eckige traf. Fußball im Garten auf dem iPad über IP-TV schauen ist … nunja … es bietet wenig Überraschungen ;-)

P.S.: Wer sich einen Spaß machen will, einfach mal so (als Gruppe) „Toooooooor“ schreien und so die Nachbarn ärgern.

Ein „neues Ipad“ in den USA zu kaufen kann teuer werden

Normalerweise würde man denken, dass man hier mit dem aufgedruckten Preis von 499 Dollar ein Wahnsinnsschnäppchen macht, aber das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Einige Blogs schreiben da von einer unglaublichen Ersparnis … also rechnen wir mal nach:

499 Dollar sind 379 Euro (aktueller Umrechnungskurs). Hat man das Geld umgetauscht oder benutzt eine deutsche Kreditkarte, dann kommen da nochmal deftige Wechselkursgebühren oder Auslandseinsatz drauf, also rechnen wir lieber mal mit 390 Euro. Dann fliegt man nach Deutschland zurück und das iPad ist nicht das einzige was man gekauft hat oder anders gesagt man kommt über die 430 Euro Freibetrag. Also nochmal 19% MwSt drauf, sind wir schon bei 464 Euro. Gar nicht mehr so weit weg von den 479 Euro im deutschen Apple Store.

Dann hat man ja nun ein amerikanisches Stromkabel und braucht noch den entsprechenden Adapter für ein paar Euro.

Und jetzt kommt der richtige Haken … die lokale Steuer hier. Im Fall von New York – wo ich mich gerade befinde – sind das nochmal 8,75% und die bekommt man ggf. nicht so leicht am Flughafen zurück, dass sich das lohnen würde. Also haben wir einen Endpreis von 505 Euro plus den Kosten für den Steckeradapter.

Wenn einem eine Rechnung vom Apple Store an der 5th Avenue New York so viel Wert ist, dann ok … aber sonst … ne ;-)

P.S.: Ich war kurz am Überlegen … aber letztendlich ist es nur ein iPad mit besserem Display, das immer noch relativ grob ist, wenn man es mit aktuellen Handy Displays vergleicht. Gut, ein paar coolere Apps noch oben drauf … und ja, man merkt leider den Gewichtsunterschied zum iPad2 … obwohl es so wenige Gramm sind, das iPad (und auch das iPhone) waren immer schon schwerer als die Konkurrenz :/

IPhones und die Luxussteuer

Man schaue sich mal die Preise bei Apple an und staune … ich mein‘ es war mir schon vorher klar, dass Apple große Margen hat, aber das?

  • Ein iPod Touch 4G mit 32 GB kostet 262 €
  • Ein iPhone 4 mit 32 GB kostet 675 €
  • Ein iPad Wifi mit 32 GB kostet 552 €
  • Ein iPad Wifi+3G mit 32 GB kostet 672 €

Quelle: gh.de

413 € Aufpreis um aus einem iPhone 4 Wifi (=iPod Touch) ein richtiges iPhone mit UMTS zu machen und nur 120 € Aufpreis für die gleiche Funktionserweiterung bei einem iPad. Jetzt werdet ihr sagen „halt, aber das iPad hat dann doch gar keine Telefonfunktion“ … oh doch, mit Jailbreak kann man einem iPad durchaus Telefonieren und SMS-Schreiben beibringen. Die Hardware kann das also!

Krasser Unterschied, oder? Und das erste iPhone wurde damals noch 100 Dollar im Preis gesenkt und kostete damit nur die Hälfte heutiger Geräte. Gleiches sieht man bei anderen Herstellern und man kann da nur zu einem Schluss kommen: dank der „ich will ein Smartphone“-Welle kommen die tatsächlich mit Preisen jenseits von gut und böse durch. Kann ja auch so viel mehr als Handys früher … is klar und wir zahlen brav die Luxussteuer ;-)

Steve Jobs‘ Gedanken über Flash

Jetzt ist der Chef von Apple endgültig abgehoben. In einem Artikel auf der Apple Homepage lässt er sich über das Thema Flash auf iPhone, iPod und iPad aus und wenn es vorher noch irgendwelche Zweifel gab, so ist jetzt klar, dass der Punkt 3.3.1 der Terms of Service eindeutig gegen Adobes Flash gerichtet ist.

Seine Argumente? Wie gehabt:

  • Flash ist eine proprietäre Technologie und Apple wolle nur offene Standards wie HTML5, etc unterstützen.
  • Während Adobe ein geschlossenes System entwickelt hat, war Apple so nett der Welt Webkit zu schenken, das jetzt auf praktisch allen Smartphones (außer bei Microsoft) der Standardbrowser ist.
  • Viele bekannte und große Videoseiten unterstützen die Apple Geräte auch ohne Flash, man verpasse also gar nicht so viele Videos wie behauptet
  • Man kann zwar keine Flashspiele spielen, aber dafür gibt es 50000 Spiele im Appstore, die ganz ohne Flash auskommen
  • Außerdem würden Flashvideos in Software dekodiert werden müssen und das ginge auf die Batterie währen H.264 Videos in Hardware dekodiert werden können
  • Viele Flashanwendungen verwenden Hover-Events, d.h. es passiert etwas wenn man die Maus bewegt. Dieses Konzept gibt es auf Touchgeräten nicht und deshalb müsste man Flash basierte Webseiten sowieso neu entwickeln. Dann könnte man auch gleich offene Standards nehmen.

So … und dann kommt der für Steve Jobs wichtigste Punkt, den ich im Gegensatz zu den anderen Argumenten für absoluten Bullshit halte. „Steve Jobs‘ Gedanken über Flash“ weiterlesen

Car-PC Hoffnungen

Wie einige von euch wissen, habe ich mir vor langer Zeit mal einen PC ins Auto gesteckt und so richtig läuft das ganze ja nicht. Der MP3 Player von Centrafuse (der Oberflächensoftware, die ich verwende) ist grausig und so gut wie nichts an einem PC ist auch nur annähernd auf die Interaktion per Finger in einem fahrenden Auto ausgelegt. Damit meine ich, dass man schon die relativ großen Knöpfe der dafür gemachten Oberfläche oft verfehlt, weil es im Auto oft sehr wackelt … die kleinen Knöpfe, wenn man wegen eines Problems auf die Windows Oberfläche muss sind reine Glückssache ;-)

Und Probleme gibt es viele. Software stürzt ab und die Navisoftware hat Probleme mit dem Standbymodus und sucht bei jedem Aufwachen neu nach dem Port des GPS-Empfängers … und findet ihn dann oft nicht mehr … yay! Bluetoothfreisprechen habe ich bis zum heutigen Tage immer noch nicht hinbekommen, usw. … man könnte sagen EPIC FAIL :-) Dennoch ist es extrem cool einen vollständigen PC in der Mittelkonsole stecken zu haben und ich werde ihn auch nicht ausbauen, denn …

„Car-PC Hoffnungen“ weiterlesen

Meine App im iPad Shop, YESSS!


(es ist nicht so spannend vom iPad Simulator einen Screenshot zu machen, deshalb leichte künstlerische Aufwertung … mei bin ich stolz!)

Gestern haben wir noch darüber gescherzt man könnte die Einschickfristen sowieso nicht mehr einhalten, aber heute kam dann tatsächlich eine Bestätigung von Apple. Hui … meine App – es handelt sich um einen „Port“ von Ballerburg – wird tatsächlich zum Launch des iPad im Appstore zu haben sein! Ich bin etwas begeistert, sehr begeistert … fassungslos.

Auch weil ich es natürlich nicht auf einem echten Gerät testen kann :/ Aber scheint ja zu klappen … so viele Gedanken um die Performance muss man sich bei einem Spiel das auf einem 8 MHz Gerät mit 1 MB Ram lief wohl auch nicht unbedingt machen :-)

Nachtrag:
Gerade noch ein Ballerburg Video gefunden. Was hatten wir damals für einen Riesenspaß mit solchen simplen Spielen … kennt noch jemand Onyx?

httpv://www.youtube.com/watch?v=_V5p25F4rLw

P.S.: April April wie in den Kommentaren sofort festgestellt wurde …