Kategorien
Kino & TV Review

Ein Quantum Trost – Review

Binär und kurz, weil ich nicht viel Zeit hab. Was ist bitte schön ein Quantum? Wer baut Hotels in der Wüste, die bei kleinen Schusswechseln ganz groß explodieren? Wo krieg ich einen Computer bzw. die Displays her, die der MI6 verwendet? Warum vernascht Bond sein Bondgirl nicht? Und wird das jetzt immer so sein, dass Bond mehr Serienfolge als abgeschlossener Film ist? Schon wieder klare Vorbereitung auf den nächsten Teil. Und wo blieb Q?

Interessanterweise haben sie beim Titelsong nicht den ganzen Song mit dem unhörbaren Geplärre benutzt, sondern nur die guten Teile. Recht so ;-)

Ach ja, was ist bitte schön „Quantum“ (immer noch nicht schlauer)? Und warum werden Actionszenen in letzter Zeit immer so schnell geschnitten, dass man überhaupt nichts mehr mitbekommt? Wo bleibt die große Kunst eine Kampfszene ohne einen einzigen Schnitt hinzubekommen? Am Anfang haben sie es ja versucht … die Kamera fällt quasi mit runter – die Szene gibt’s auch schon im Trailer zu sehen – aber sonst immer zack zack zack bang.

Trotzdem ein solider Bond. Ich mag den Film! Also eine klare 11111111!!!!ELF :twisted:

P.S.: Herr Cappellmeister, Christin vermisst sie …

Kategorien
Kino & TV Meckerecke Musik

James Bond Song diesmal tatsächlich scheiße

Da muss ich Roger unbedingt zustimmen. Als ich das gehört habe, dacht ich mir zuerst einmal welche Trällerpfeifen das wohl verbrochen haben. Falsch gedacht … Alicia Keys und Jack White (The White Stripes) singen, nein quietschen den Titelsong zu „Ein Quantum Trost“ (dazu will ich ja gar nix sagen, James Bond Titel waren auf Deutsch immer schon seltsam). Hört euch das mal an:

Und? Das ist doch grauenhaft, oder nicht? Eigentlich kann Alicia Keys doch aber singen und White Stripes mochte ich auch ganz gerne, aber jetzt? Wenn sie alleine singen passt das ja auch in diesem Video, aber sobald sie sich „duellieren“. Heiliger, die Stimmen passen nicht zusammen! Ganz und gar nicht …

Kategorien
Kino & TV Review

James Bond Casino Royale – Review

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen würde, aber Daniel Craig gibt einen tollen James Bond. Wow! Der Film ist spannend und mit Wendungen übersäht, ein richtiger Thriller also. Nebenbei geht es ein wenig um Poker (ich dachte vorher das wäre die Haupthandlung) … auch ein Pluspunkt ;-)

Der Zuschauer erfährt in gefühlten 3 Stunden (144 Minuten) die Vorgeschichte zu Mr. Bond und wie er als kaltblütiger Killer zur Doppel Null wurde. Es folgt sein scheinbar erster Auftrag: Le Chiffre zu Fall zu bringen. 1967 gab es davon wohl schon einmal eine Verfilmung als Komödie, die wohl schlecht sein muss, denn sonst hätte ich davon schon mal etwas gehört. Die neue Version von Casino Royale ist dafür um so besser. Von mir ganz klar eine binäre 1! Anschauen!

Daniel Craig

Ach ja, witzig ist der Film auch noch (gefragt ob geschüttelt oder gerührt: „Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?“) und auch wenn der Frauenanteil nicht so richtig hoch ist, Mann kommt auf seine Kosten ;-). Eva Green als Bondgirl und Caterina Murino (hat sich in der letzten Maxim ausgezogen) als Vorgruppe sorgen schon dafür. Im Gegensatz zu den letzten Agentenfilmen gibt es übrigens kaum mehr Computeranimationen bzw. zumindest merkt man es nicht.

P.S.: Die Sony Werbung in dem Film ist penetrant … bäh!

Update:
Cappellmeister hat auch ein positives Review über den Film geschrieben ;-)