James Bond Casino Royale – Review
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen würde, aber Daniel Craig gibt einen tollen James Bond. Wow! Der Film ist spannend und mit Wendungen übersäht, ein richtiger Thriller also. Nebenbei geht es ein wenig um Poker (ich dachte vorher das wäre die Haupthandlung) … auch ein Pluspunkt ;-)
Der Zuschauer erfährt in gefühlten 3 Stunden (144 Minuten) die Vorgeschichte zu Mr. Bond und wie er als kaltblütiger Killer zur Doppel Null wurde. Es folgt sein scheinbar erster Auftrag: Le Chiffre zu Fall zu bringen. 1967 gab es davon wohl schon einmal eine Verfilmung als Komödie, die wohl schlecht sein muss, denn sonst hätte ich davon schon mal etwas gehört. Die neue Version von Casino Royale ist dafür um so besser. Von mir ganz klar eine binäre 1! Anschauen!

Ach ja, witzig ist der Film auch noch (gefragt ob geschüttelt oder gerührt: “Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?”) und auch wenn der Frauenanteil nicht so richtig hoch ist, Mann kommt auf seine Kosten ;-). Eva Green als Bondgirl und Caterina Murino (hat sich in der letzten Maxim ausgezogen) als Vorgruppe sorgen schon dafür. Im Gegensatz zu den letzten Agentenfilmen gibt es übrigens kaum mehr Computeranimationen bzw. zumindest merkt man es nicht.
P.S.: Die Sony Werbung in dem Film ist penetrant … bäh!
Update:
Cappellmeister hat auch ein positives Review über den Film geschrieben ;-)
Ratilius um 8:02 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Die Kinokarten für Dienstag sind schon reserviert.
Klingt ja vielversprechend.
Aus der Vorschau fand ich, dass der neue Bond eher wie ein Straßenschläger aussieht, eine Zahnlücke und ein osteuropäischer Akzent und er könnte als stereotyper Bösewicht durchgehen. :-)
Product-placement hat ja auch eine lange Tradition im Hause Bond.
Cappellmeister um 9:02 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Das war nicht nur eine Dauerwerbesendung von Sony, sondern auch von Virgin (Records, Airlines), Omega (Uhren), Smirnoff, Bahamas :) Ford und Jaguar (beide Ford) PartyPoker.com und dem Verband vereinigter Defibrilatorhersteller :)
Frank um 9:47 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Bei mir hiess es “I don’t give a damn!”.
Aber nachdem die Schlampe sich ertränkt hat findet er ja seinen Stil ;-)
jirjen?! um 10:36 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Abwarten, wann der “Verband vereinigter Vibratorhersteller” dort wirbt… ;)
Ich finds wirklich interessant, dass der Film vorher eigentlich überall schlechtgeredet wurde, sogar schon, bevor die erste Klappe fiel, und er jetzt so ein riesiger Erfolg werden soll…
DirtyHarry um 11:13 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Ich hab statt “Defi” gleich “Vibra” gelesen. Muss ein freudscher Verleser gewesen sein… ;-)
Sebbi um 12:40 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Jirjen, deswegen war ich ja auch so überrascht. Man hat im Vorfeld ja allerlei schlechtes über den blonden Bond gehört. Stichwort Weichei. Aber das kommt im fertigen Film nicht so rüber ;-)
Cappellmeister, die anderen Marken fallen nicht so auf und irgendwas muss er ja tragen/fahren. Aber dauernd Sony Produkte (Laptops, Handies) direkt vor der Linse? Das stört spätestens beim zweiten mal, wenn ich ein K800i dort sehe :-)
Hat sich eigentlich jemand das exakte Rezept gemerkt? Der hat ja nicht 3cl Gin, 1cl Wodka, einen Schuss irgendwas und ne Zitronenschale gesagt, oder?
Frank um 14:51 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Der Martini aus “Casino Royale”
3 Teile Gin
1 Teil Wodka
½ Teil Kina Lillet
Die Zutaten mit viel Eis schütteln und mit einer dünnen Zitronenscheibe servieren.
Martini-freier Vodka-Martini also ;-)
Plasma um 16:26 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Schleichwerbung ist doch an der Tagesordnung. Bei CSI und NCIS ist jeder Bildschirm garantiert ein Dell. Bei Alias und den Engeln für Charlie hatten alle Handys von Nokia. Und die ersten Bondfilme mit Pierce Brosnan wurden von BMW und Blitzillu gesponsert. Na und?
Früher waren es Lotus und Beretta, heute sind es Aston Martin und Sony.
Sebbi um 16:34 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Frank, nein das hat der blonde Bond sicher nicht gesagt. Er hat irgendwelche speziellen Gin- und Wodka-Marken genannt. Dein Rezept ist nur gegooglelt, das kann ich auch …
Plasma, Alias hat immer ein Motorola Handy gehabt … und Schleichwerbung, naja. Beim Bond hält er eben zweimal ein Sony Handy direkt ins Bild damit man das tolle GPS darauf sehen kann und verwendet es nicht gerade als Alltagsgegenstand ;-)
Frank um 17:21 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Ich glaube nicht.
Sebbi um 18:04 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Laut IMDB
Also doch fast …
Plasma um 19:03 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Sebbi, Sydney Bristow hat immer ein Nokia Handy gehabt. Zuerst ein rotes 5130 und danach ein blaues 8210.
Sebbi um 19:14 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Ich weiß nicht welche Serie du angeschaut hast, aber sie (Jennifer Garner) hatte stehts das Motorola Razr am Ohr als ich sie das letzte mal gesehen habe …
Phones for spies (cnet)
Plasma um 19:46 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Zumindest in der gesamten ersten Staffel, die ich neulich erst gesehen habe, hatte sie stets ein blaues Nokia am Ohr. Als Die erste Staffel verfilmt wurde, war das Rzrrr noch nicht mal auf dem Markt.
Sebbi um 20:03 am Montag, 27. November 2006 Permalink |
Sie geht scheinbar mit der Zeit. Naja, hat sich eh ausge-Bristowed. Die Serie lief ja bereits letztes Jahr aus …
Joern um 11:21 am Dienstag, 28. November 2006 Permalink |
..und ich hab ein negatives Review geschrieben:
0815-Agententhriller, der seinen Bond-Charme verloren hat.
Punkt. :)
Jörn
Plasma um 14:59 am Dienstag, 28. November 2006 Permalink |
Man soll aufhören solange es noch gut ist, sagt ein altes Sprichwort. Nicht erst nach der 15. Staffel.
Sebbi um 16:07 am Dienstag, 28. November 2006 Permalink |
Sagt einer, der keine Ahnung hat ;-)
Joern, du weißt aber schon, dass des Filmes Handlung sich an den ersten James Bond Roman hält. Da gab es nun mal keinen Weltherrschaftsansichreißer ;-) Für mich ist das einer der besseren James Bond Filme und das Problem mit den Fans vergangener Zeiten fällt mir nur eines ein: Battlestar Galactica. Die Historienfanatiker wollen auch dort nicht loslassen von den klassischen Folgen und vergleichen jedes noch so kleine Detail mit dem bereits liebgewonnenem. Klar, dass das nicht funktionieren kann, wenn man seine neue Freundin ständig mit der Ex vergleicht …
Plasma um 16:54 am Dienstag, 28. November 2006 Permalink |
Das nimmst du zurück, du Lappen, du Boon!
Sebbi um 17:10 am Dienstag, 28. November 2006 Permalink |
Ok ok, du hast Ahnung ;-)
Joern um 15:21 am Mittwoch, 29. November 2006 Permalink |
Ein Film einer Filmreihe muss sich nun mal mit den anderen Filmen der Serie vergleichen lassen. Wenn er nichts oder wenig mit dieser Filmreihe gemeinsam hat muss der Film noch nicht schlecht sein (ist er aber in diesem Fall, zumindest nicht gut). Aber auf jeden Fall hat er nichts mit der alten Serie zu tun! Dieser neue Bond-Film ist viel, aber was er nicht ist ist ein typischer James-Bond-Film. Manche finden das gut, ich auf jeden Fall nicht…