Couch Gag from Teenage Mutant Milk-Caused Hurdles

Ziemlich toller Simpsons Couch Gag :)

Oculus Rift Vorbestellung läuft an

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Ich nehme an da fehlt ein Komma und es kostet statt $59900 nur $599 (Shoplink). Unerwartet teuer und es kommt noch heftiger, geht man weiter in den Bestellvorgang hinein und wählt Deutschland aus, dann bekommt man den Europreis präsentiert:

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699 Euro! Plus Versand … das ist dann doch relativ teuer und sicher nur etwas für Hardcore Enthusiasten. Da bin ich dann doch relativ froh, dass Oculus gestern verkündet hat allen ursprünglichen Kickstarter Unterstützer eine spezielle Version der Brille „for free“ zu schicken. Bei den nun bekannten knapp 700 Euro hätte ich dann doch nicht einfach so zugeschlagen, obwohl ich ziemlich überzeugt von den Möglichkeiten von VR Brillen bin.

Update: Blogbeitrag von Oculus zum Start des Vorverkaufs. Offenbar wird die fertige Rift Brille am 28. März geliefert/verschickt.

October 21st 2015!

Welcome Marty McFly!

Zum Abschluss:

Benzin vs. Diesel vs. Gas vs. Strom – Stand 2015

Aktualisierung: Der Golf TGI tankt Erdgas, nicht Autogas. Damit ergeben sich andere Werte.

Im letzten Beitrag schien vielleicht ein wenig durch, dass ich mich sehr für Elektroautos interessiere. Die Zukunft der Fortbewegung. Ich dachte mir es wäre sinnvoll einen Artikel hier zu haben, der ein wenig die aktuellen Kosten beleuchtet und wenn er nur für einen interessanten Rückblick in 5 Jahren dient ;-)

Zunächst ein Vergleich zwischen der Benzin, Diesel, Erdgas und Elektroversion des Golfs.

Typ Benzin Diesel Erdgas Strom
Preis 19375 € 21875 € 23400 € 34900 €
Unterhalt (Steuer, Wartung, Versicherung pro Jahr) 1452 € 1500 € 1236 € 1284 €
Aktueller Treibstoffpreis (in Erlangen) 1,299 € / l 1,109 € / l 0,539 1,129 € / kg 0,27 € / kWh
Verbrauch (pro 100 km) 6,42 Liter 5,52 Liter 4,07 kg 15,70 kWh
Verbrauch (kWh pro 100 km) 56,24 kWh 54,1 kWh 52,10 kWh 15,70 kWh
Kosten (pro 100 km) 8,34 € 6,12 € 2,19 4,60 4,24 €

Erdgas ist nachträglich reingerutscht, da ich diese Version des Golfs nicht auf dem Schirm hatte. Und ich frage mich warum nicht jeder die Gas-Variante fährt, die neben dem 15 kg Gastank auch noch 50 Liter Benzin bereithält (Motor verbrennt beides). Man weiß zwar nicht wie lange Gas noch von hohen Steuern verschont bleibt, aber Strom enthält ja auch noch sehr wenige Steuern. Ich schweife ab.

Interessant ist auch die Betrachtung des tatsächlichen Energieverbrauchs auf 100 km in Kilowattstunden. Hier sieht man deutlich wie ineffizient Verbrenner im Gegensatz zu einem Elektroauto sind (Faktor 3,5).

Nun zum Vergleich nach Fahrleistung. Angenommen man fährt das Auto 10 Jahre und es ist danach nichts mehr wert (nicht realistisch, ich weiß, spielt aber für das Ergebnis keine zu große Rolle), dann ergibt sich folgender Graph:

Benzin_vs_Diesel_vs_Gas_vs_Strom_korrigiert

Man sieht, dass sich ein Diesel Golf ab ca. 140000 km Fahrleistung gegenüber einem Benzin Golf lohnt. Ein e-Golf wird erst ab 320000 km günstiger als der Benzin und bei ca. 530000 km tatsächlich günstiger als der Diesel. Ob die Batterie wohl so lange mitmacht?

Bemerkenswert ist weiterhin Gas. Habe ich da irgendwo einen Fehler gemacht? Gas ist günstiger als alles andere und durch die niedrigen Treibstoffkosten praktisch uneinholbar (durch Elektro nach ca. 3,5 Mio Kilometer).

Konkreter gesagt … bei durchschnittlich 15000 km im Jahr kostet der Benziner nach 10 Jahren 46405 €, der Diesel 46055 € und das Elektroauto 54100 €. Der Unterschied ist nicht so gigantisch, dass man sich nicht für ein Elektroauto entscheiden könnte. Holt man sich eben nicht jedes Jahr ein neues Top Smartphone. Aber ein Golf mit Gas als Treibstoff kostet zum gleichen Zeitpunkt nur 42660 € … kann das stimmen?

Ich bin jetzt ziemlich verwirrt von der Gas Geschichte und ihr sicherlich von den ganzen Zahlen. Was ich eigentlich an Hand des Golf Beispiels zeigen wollte ist der relativ geringe Aufpreis, den man für ein Elektroauto zahlen muss. Wäre es 10000 € günstiger würde es sich gegenüber einem Benziner schon ab 80000 km und gegenüber einem Diesel von Anfang an als die günstiger Variante erweisen. Bei 8000 € Rabatt würde der e-Golf mit Benzin und Diesel ungefähr bei 140000 km gleichziehen und bei mehr Fahrleistung günstiger sein.

Die Rückstellung von Volkswagen hätte also den schnelleren Verkauf von 650000 bis 812500 e-Golf finanzieren können und Volkswagen wäre absoluter Marktführer. Stattdessen Schummelei bei Abgaswerten. Gute Nacht!

Warum geht Volkwagen solche Risiken ein?

urlMan kommt dieser Tage kaum an dem Skandal um die gefälschten Abgaswerte bei Dieselmotoren von Volkswagen vorbei. Es reicht eine beliebige Nachrichtenseite zu besuchen. Was ist passiert? So genau weiß man das noch nicht, aber fest steht, dass diverse Dieselautos (11 Millionen PKWs) bei den Abgasmessungen mittels spezieller Software andere Werte erzeugen, als während einer normalen Fahrt. Volkwagen hat es zugegeben, Winterkorn hat sich entschuldigt, yada yada yada …

Was mich ein wenig irritiert und aufregt ist das wahnsinnig hohe Risiko, das von Volkswagen – einem riesigen Autokonzern – eingegangen wurde. Von 18 Milliarden Dollar Strafe alleine in den USA ist die Rede, 6,5 Milliarden Euro hat der Konzern für diesen Skandal bereits zurückgestellt. Der Börsenwert des Unternehmens ist innerhalb von Tagen um über 20 Milliarden Euro gesunken. Und das für was? Um Diesel PKWs in den USA ein wenig teurer verkaufen zu können (Clean Diesel).

Auf der anderen Seite ist niemand in einem Konzern mit einem Umsatz von 202 Milliarden Euro, einem Gewinn nach Steuern von 11 Milliarden Euro und 10 Millionen produzierter Autos im Jahr, bereit das Risiko zu tragen, dass Elektrofahrzeuge floppen könnten. Ein e-Golf kostet 15000 € mehr als ein vergleichbarer Benzin Golf (ca. 20000 € Basispreis). Alleine für die oben genannte Rückstellung hätte man über eine halbe Millionen e-Golf 10000 € preiswerter anbieten können. Da er dann von den Kosten her sogar den Diesel Golf schlägt, wären sie sehr schnell Marktführer mit sehr großem Abstand geworden.

Man hätte also mit der gleichen Summe darauf setzen können, dass Elektroautos bzw. deren Produktion mit Massenfertigung günstiger wird und die Marktführung in dem Bereich erreichen und zementieren können. Stattdessen: Abgaswerte manipulieren …

Ja ich weiß, es ist nicht so simpel und rückblickend sind alle schlau, aber trotzdem verwundert es einen doch welche Risiken ein solcher Konzern bereit ist einzugehen und welche nicht. Oder?

Ich bin nicht der Meinung, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten!

„Wenn man also nicht der Meinung ist, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten, dann sollte man das ganz deutlich kund tun. Dagegen halten. Mund aufmachen. Haltung zeigen“, so Panorama-Chefin Anja Reschke in Ihrem Kommentar zur Hetze im Internet.

via tagesschau.de

Arduino Fahrradcomputer – Teil 3

Wie in Teil 1 und Teil 2 schon beschrieben baue ich seit dem Frühjahr an meinem Fahrrad herum um es zu einem E-Bike bzw. Pedelec zu erweitern. Fertige Umrüstkits sind nicht mein Ding und so wurde und wird gebastelt was das Zeug hält.

Version 1 aus dem zweiten Teil (vor einem Monat! wie die Zeit vergeht …) hat funktioniert, war aber nicht wasserdicht. Weitere Versuche mit Fahrradtaschen führten dazu, dass der Modellbau ESC zweimal überhitzte, sich damit selbst zerstörte und neue bestellt werden mussten. Dazu kam noch ein Urlaub und nun bin ich bei Version 3.

Sie verzichtet auf den extra Akku für das Licht, d.h. ich muss immer mit einem großen Akku herumfahren, aber das ist kein Problem. Der ESC ist wieder außerhalb der Akkutasche montiert und ich verwende zur Zeit einen externen Arduino und nicht den, der im Frontscheinwerfer verbaut ist um den Motor zu steuern. Klappt ganz hervorragend.

Mit zwei günstigen 4S Modellbauakkus (5 Ah) wird es betrieben und per Arduino auf 300 Watt Dauerleistung begrenzt. Ja, nicht ganz StVO-konform, aber ich teste noch auf Waldwegen. Man kommt mit dieser Konfiguration und kräftigem Treten auch auf über 25 km/h und kann relativ gut ca. 30-32 km/h auf ebener Strecke halten. Nach knapp über 20 Kilometern ist mit einem so kleinen Akku allerdings schluss, wenn man auf diese Weise und mit Dauervollgas fährt.

Die nächste Ausbaustufe ist ein größerer Akku (10 Ah reduziert auf Hobbyking.com für umgerechnet knapp 250€ pro kWh und damit sehr sehr sehr günstig, vor allem im Vergleich zu E-Bike Akkus, die oft mehr als 800€ pro kWh kosten) und Umstieg von Arduino auf einen Spark Core damit das Update der Firmware auch ohne Kabel funktioniert. Außerdem sollte es dann StVO-tauglich sein und Bilder geben.

Die übernächste Stufe dürfte dann ein Drehmomentsensor sein damit immer nur genau so viel Gas gegeben wird, wie nötig ist.

Ich hoffe es ist in den nächsten Wochen nicht zu heiß um zu testen und darüber zu bloggen. Bis dann!

Arduino Fahrradcomputer – Fortsetzung

In Teil 1 habe ich von meinem Plan geschrieben ein normales Fahrrad mit einem Arduino und einem kleinen Motor zu pimpen. Wie das immer so ist, wenn man etwas nur neben her macht, dauerte es eine Ewigkeit bis ich am Fahrrad testen konnte.

Version 1 ist also sozusagen fertig und ich habe eine Menge dabei gelernt. So viel, dass ich unbedingt eine Version 2 brauche, weil folgendes stark verbesserungswürdig ist:

  • GPS ist mit SoftwareSerial angebunden und unterbricht bei jedem Empfang von Positionsdaten (einmal pro Sekunde) den PWM-Ausgang. Ich bin mir noch nicht sicher, ob daran ein Weg vorbei führt oder ich einen anderen Microcontroller nehmen muss.
  • Damit ich auch dann ein Licht habe, wenn kein Hauptakku angeschlossen ist, habe ich einen zweiten 1000 mAh Lipo verbaut. Die Bauteile außen herum sind recht groß geworden und schwer am Rahmen zu verstecken.
  • Gleiches gilt für die Steckerphalanx, die nötig ist um alle Sensoren anzuschließen. Das macht aus dem eigentlichen Versuch alles in die Frontlampe zu packen ein riesiges Monster.

Es dürfte also darauf hinauslaufen den Arduino und die restliche Elektronik samt Stecker in einer etwas größeren Box verschwinden zu lassen. Schade.

In Fahrt funktioniert die Grundfunktion eigentlich recht solide, es sind nur die zusätzlichen Funktionen und die Ästhetik, die Probleme bereiten. Bis Version 2 dann ;-)

P.S.: Ein OLED 0,96″ ist zu klein auf dem Rad …

Arduino Fahrradcomputer – Teil 1

Vor ein paar Wochen habe ich mir überlegt, dass es doch eine feine Sache wäre mit einem Arduino, einem OLED Display und einem kleinen GPS Empfänger einen Selbstbau Fahrradcomputer am Lenker zu haben. Für das Tachogehäuse war es etwas zu viel Elektronik und so reifte der Plan das ganze in den Frontscheinwerfer zu integrieren.

Letzte Woche änderte sich der Plan. Warum nicht auch gleich einen Nabenmotor an Vorderrad und aus einem normalen Fahrrad ein E-Bike / Pedelec bauen? Der Motor wurde bestellt und jetzt ist mehr oder weniger alles da, was für eine erste Testversion nötig ist.

E-Bike Sketch_Steckplatine

Ein Schaltungsentwurf musste her und anstatt wild herumzuprobieren, habe ich mich dieses Mal für einen Entwurf mit Fritzing entschieden. Das hat hervorragend geklappt  und mir aufgezeigt, dass jeder Arduino Pin gebraucht werden wird.

Was soll dieser Fahrradcomputer am Ende können? Im Frontscheinwerfer wird der Arduino, ein GPS Empfänger, ein RF12 Transceiver (JeeNode kompatibel), ein OpenLog, ein LDR und natürlich die LED des Scheinwerfers untergebracht. Externe Sensoren und der Motor werden ebenso wie das Display und ein paar Buttons – der Plan ist einen alten Tacho als Gehäuse zu verwenden – über Stecker/Buchsen angebunden.

Der Strom für Arduino und Licht kommt aus einem 400 mAh Lipo der mit Ladeschaltung und kleinem Solarpanel in der Nähe des Frontscheinwerfers platziert wird. So kann man Computer und Licht auch verwenden, wenn man mal ohne großen Akku unterwegs ist.

Zur Motorsteuerung verwende ich einen ESC aus dem Modellbau. Ebenso wird es wohl ein großer Modellbau Akku werden, der mich antreibt. Warum? Weil es wesentlich kleiner und unauffälliger ist. Der Nachteil eines solchen ESC ist allerdings, dass er den Strom nicht begrenzen kann und so der Motor bei geringer Geschwindigkeit (Bergfahrten) überhitzen könnte. Deshalb soll der Stromverbrauch gemessen werden und über einen Regelkreis das Gas so weit wie nötig zurückgenommen werden.

Im Prinzip wird es so etwas wie der ForumsController aus dem Pedelec-Forum. Dort berichten einige, dass eine solche Steuerung (ESC) sehr laut sei. Kann ich aber momentan nicht bestätigen.

Ich bin sehr gespannt, ob und wie das alles funktionieren wird und vor allem wie unauffällig es später am Fahrrad wirkt. Einen ersten Test und damit auch Teil 2 wird es geben, wenn Gas geben und Licht ohne großen Akku funktioniert. Das Vorderrad dreht sich natürlich schon, fehlt also nur das Licht ;-)

Den mit Fritzing erstellten Schaltplan gibt es in der Einzelansicht des Artikels. Und ja, ich versuche wieder regelmäßiger mein Blog zu befüllen. Für manches ist Facebook doch nicht geeignet. Zwar gibt es dort mehr Interaktion, aber Texte sind kurz und nach ein paar Tagen sind die Einträge vergessen. Hier stehen sie für die Ewigkeit und können auch von Nicht-Facebook-Freunden gelesen werden. Bis zum nächsten Mal!

“Arduino Fahrradcomputer – Teil 1” weiterlesen

PI Time

3/14/15 9:26:53

Heute ist ein ganz besonderer Tag bzw. eine ganz besondere Uhrzeit. Grund genug mal wieder etwas zu bloggen. Ich bin also nicht verschollen :)