4. März 2010 · 0 Kommentare

We are the people of the Internet, all your bases are belong to us!

Sorry, noch ein Video. Dieses hier hat es mir irgendwie angetan und bewirbt eine BBC Sendung. I like it und gibt irgendwie ein wenig Gänsehausfeeling.

Aber egal … all your bases are belong to us ;-)

via Nerdcore

24. Februar 2010 · 4 Kommentare

WLAN Surfen kann Hausdurchsuchung nach sich ziehen

Oh ja … wir in Bayern mal wieder. Die Geschichte klingt irgendwie komisch und ich wette da fehlt ein entscheidender Teil, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen wie die Polizei jemanden dabei beobachten kann wie er sich mit einem Netbook in ein ungesichertes WLAN “einwählt”, seine Personalien aufnimmt, sich wundert, dass er bei einer Vernehmung nichts sagt und dann ernsthaft eine Hausdurchsuchung durchführt.

Wie ist das denn möglich? Es gibt (immer noch) haufenweise ungesicherte Funknetzwerke, viele unabsichtlich, manche auch absichtlich. Es soll nun also strafbar sein, wenn ich so etwas nutze? Noch dazu wo sich manche Computer/Handys beinahe automatisch einwählen? Kann doch nicht wahr sein, oder?

Ähnlich abstrus die heutige Meldung von 3 verurteilten Google Mitarbeitern in Italien. Warum? Weil sie zugelassen haben, dass Schüler ein Video von einer Misshandlung eines autistischen Schülers auf Google Video hochgeladen haben bzw. es wohl nicht schnell genug gelöscht haben. Leben Gerichte und Polizisten wirklich mit uns im gleichen Jahrhundert und verstehen was dieses Internet (bzw. Netzwerke) ist und wie es funktioniert?

via Golem und mehr auf schwarz-surfen.de

19. Februar 2010 · 0 Kommentare

Auf zum Barcamp Nürnberg

Morgen und übermorgen findet in Nürnberg (Südwestpark) zum zweiten Mal ein Barcamp statt und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lasse nachdem München schon ein sehr interessantes Erlebnis war, die Themenvorschläge vielversprechend sind und es ja praktisch vor der Haustür liegt.

Dieses Mal wird es laut Plan auch Nightsessions geben. Ich bin sehr gespannt was dabei rauskommt ;-)

Ist irgendwer von meinen Lesern dort auch anzutreffen? Nachdem meine halbe Twittertimeline darüber zwitschert nehme mal an viele bekannte Gesichter aus München zu sehen. Die Gästeliste (immer noch Plätze für Neulinge dabei, also hop!) meint über 200 Leute werden dort sein … ich bin gespannt und natürlich wird darüber wieder fleißig getwittert. Die entsprechenden Sekundärstatusverwerter – MySpace, Facebook, StudiVZ, Google Buzz hängen alle an Twitter – werden somit am Wochenende ebenfalls wieder einmal zugespamt von mir ;-)

15. Dezember 2009 · 13 Kommentare

Lieber Herr Steinkamp! (Update)

Ich freue mich, dass sie als Diplom Kaufmann etwas gefunden haben um ihr Portemonnaie zu füllen. Ich freue mich auch, dass sie erkannt haben, dass mein Blog eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt ist. Deswegen mache ich mir auch überhaupt keine Sorgen, wenn jemand meinen Namen in ihrer “Landrush-Phase” (oder Landrushphase? Ach wissen sie ja selber nicht) registriert. Überhaupt keine …

Aber netter Versuch von Internet affinen Menschen 99 € pro Jahr für eine Subdomain zu verlangen.

Hat sonst noch jemand Post aus Osnabrück bekommen und fühlt sich ebenso geschmeichelt wie ich? Verrückter Scheiß. Hey, gibt auch Subdomains auf sebbi.de und in meiner Sunrise/Landrush/Whatever Phase kostet eine Subdomain mit ihrem (Marken-)namen nur 98 € pro Jahr. Sichern sie sich jetzt ihren Namen, sonst ist er weg! Für immer! ;-)

Update:
Mich erreichte heute (1.6.2010) ein Brief von Herrn Steinkamp einer DomainProfi GmbH in dem er um die Löschung dieses Beitrags bittet, weil ihm dadurch “konkreter, bezifferbarer Schaden” entsteht. Ich möchte jetzt nicht sagen selbst schuld, aber was einmal passiert ist, vergisst das Internet leider nicht wieder so schnell. Die co.de Aktion im Dezember letzten Jahres (siehe oben) war an Dreistigkeit nicht zu überbieten und wie man nach einer einfachen Websuche bzw. auch hier in den Kommentaren sehen kann, waren zu viele Blogger und Domaininhaber davon betroffen, als dass ich einen Bericht darüber einfach wegen “fehlender aktueller Relevanz” löschen kann. Deshalb lasse ich den Artikel hier auch im Sinne der Informations- und Meinungsfreiheit stehen.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um einen persönlichen Angriff – ganz sicher nicht – deshalb habe ich den Vornamen nun abgekürzt, denn es könnte ja sein, dass es sich nicht um die gleichen Steinkamps handelt. Um es klarzustellen, hier geht es um die co.de-Aktion im Dezember 2009 der Firma Websuche Search Technology GmbH & Co. KG.

15. April 2009 · 5 Kommentare

Zensursula zensiert Internet ab dem 17. April

Ab dem 17. April ist es so weit. Einige Provider unterzeichnen feierlich, dass sie sich verpflichten alles was ihnen das BKA vorschreibt zu sperren … und das ohne gesetzliche Grundlage.

Schon früher haben Provider proaktiv Webseiten gesperrt (Arcor z.B. Youporn) und jetzt passiert es im großen Stil von und mit der “Familienministerin” Ursula von der Leyen (Zensursula). Schäuble wird sich freuen.

Mal im Ernst, welchen anderen Grund als Zensur kann es dafür geben? Wenn ich gegen Kinderpornografie im Netz vorgehen wollen würde, dann würde ich die Serverbetreiber ausfindig machen. Wenn die im Ausland sitzen, dann gibt es da bestimmt ebenfalls Mittel und Wege und wenn nicht sollten welche geschaffen werden.

Ich sehe es schon kommen, irgendwelche wilden Hausdurchsuchungen, weil unschuldige Websurfer durch Umleitungen auf zensierten Server gelandet sind (die Liste wird früher oder später sowieso im Netz auftauchen). Und es ist ja nicht so als ob das nicht schon vorgekommen wäre

Und am Schluss noch ein Zitat von unserer Familienministerin:

Entscheidend ist, dass viele Anbieter sich darüber klar werden, dass dahinter eine grundsätzliche Frage steht: Ob sie weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen. Oder ob sie gemeinsam mit uns die Ächtung dieser Vergewaltigung vorantreiben wollen.

Zack. Bamm. Oida! Ich unterstütze voll das uneingeschränkte Vorführen von Vergewaltigungen von Kindern, weil ich gegen Sperren bin … ole ole ola!

31. März 2009 · 7 Kommentare

Internetzensur III

Unglaublich was ich gerade bei Golem gelesen habe. Da wurde die Wohnung eines Bloggers durchsucht, weil er auf ein anderen Blog gelinkt hat, das wiederum auf bei Wikileaks veröffentlichte Sperrlisten für Kinderpornografie verschiedener Regierungen verlinkt hat.

Man hat sich natürlich bei dem Landgericht Karlsruhe beschwert, aber das wurde abgewiesen. Begründung?

“Aufgrund der netzartigen Struktur des World Wide Web ist jeder einzelne Link im Sinne der Conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind”

Unglaublich, oder? Heißt also, dass so gut wie alle Internetseitenbetreiber potenzielle Hausdurchsuchungsopfer sind, denn irgendwo findet sich immer eine Linkkette zu zweifelhaften Inhalten. Wetten?

Oh ja, ich habe mir die Sperrlisten auch angeschaut und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so ein großes Glück hatte bei der Eingabe zufällig ausgewählter Adressen keine Kinderpornografie vorzufinden. Die Links waren entweder tot, ganz normale (dem Augenschein nach) Pornoseiten, die man auch hätte anders stilllegen können, wenn man das denn wollte, oder eben überhaupt nichts pornografisches … deshalb habe ich den Titel dieser Artikelserie auch mal in Internetzensur statt Internetfilterung umbenannt. Es geht los und keinen interessiert’s :(

P.S.: Auch Google linkt direkt auf Wikileaks und vermutlich auch direkt auf Sperrlisten, die man mittlerweile überall finden kann. Wird bei denen das Haus durchsucht? Ich denke nicht …

Nachtrag:
Ein Leser im Heiseforum hat natürlich eine Linkkette vom Landgericht Karlsruhe zu Wikileaks gefunden. Gratulation!

  1. Unterseite “Links” des Landgerichts
  2. Dort dann zum Oberlandesgericht Karlsruhe und dort auf Behandlungsinitiative Opferschutz, dann auf den weiterführenden Link klicken
  3. Dort dann deren Wiki (nur eine Einbettung von Wikipedia) aufrufen
  4. In Wikipedia (deren Einbettung) im 1. Absatz auf Sexualstraftäter klicken. Dort dann auf Kinderpornographie (schreibt man das nun mit ph oder mit f?) und voila, ganz unten ist ein Link auf Wikileaks zu finden.

Ordnen die nun auch eine Hausdurchsuchung bei sich selbst an? So quasi als Mittäter mit dringendem Verdacht auf Beihilfe zur Verbreitung von KiPoDreck?

Nachtrag2:
Es kommt noch besser. Versucht man deren Adresse über ihren Impressumslink herauszufinden, kann man folgenden Text lesen:

[...] Mit den Links zu anderen Internetauftritten wird den Nutzern lediglich der Zugang zur Nutzung der Inhalte vermittelt. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und für Schäden, die aus der Nutzung entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde.

Leicht widersprüchlich, oder?

26. März 2009 · 6 Kommentare

Internetfilterung II

Zack Boom Bang … und schwubs ist es passiert. Da schreibt man noch über den Widerstand der Telekom und währenddessen beschließt das Kabinett Eckpunkte für ein Gesetz. Guttenberg kommt von der Leyen zu Hilfe und kündigt Änderungen im Telemediengesetz an.

Zack Boom Bang … in diesem Sommer haben wir dann die Filterung von Internetinhalten mit vorgehaltenem Kinderpornoverfolgungswahn. Mal abgesehen davon, dass derartige Maßnahmen wirkliche Täter (jemand, der unbedingt so etwas sehen will bzw. diejenigen, die es fabrizieren) überhaupt nicht stören, ist das sicher nur der erste Schritt zu Filterung diverser anderer Webseiten und Inhalte. Mag sein, dass es bei uns nie so extrem wie in China ablaufen wird, aber die Tatsache, dass es versucht wird … alleine das ist einfach nur unglaublich!

Ich seh schon den Tag kommen an dem man bemerkt, dass verschlüsselte Kommunikation überhaupt nicht von derartiger Filterung betroffen ist. Dann wird auch das verboten …

Ole ole!

Kommunikation wird überwacht, verdachtlos aufgezeichnet und gefiltert. Und das alles nur um 5 Leute von einem Verbrechen abzuhalten und die Allgemeinheit zu schützen? Das ist gemeingefährlich und wie im oben verlinkten Artikel erwähnt, eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen.

13. März 2009 · 0 Kommentare

WWW wird 20 Jahre alt

Vor exakt 20 Jahren wurde das WWW von Tim Berners-Lee erfunden. Ab 14 Uhr gibt es anlässlich dieses Jubiläums einen Webcast live von den Feierlichkeiten aus dem CERN …

20 Jahre lang können Forscher schon Webseiten ins Netz stellen (das Internet gibt es schon länger). 1993 wurde es für die Öffentlichkeit verfügbar und seit 1998 bin ich dabei und seit 2001 dieses Blog. Danke WWW, das es dich gibt, denn ohne dich gäbe es hier nichts zu lesen ;)

via BasicThinking

P.S.: Gerade auch auf BasicThinking gelesen … Saturn bietet MP3s jetzt auch ohne Kopierschutz an. Ein kurzer Check und ich ärgere mich einige Alben für den doppelten Preis bei iTunes gekauft zu haben … grrr! Na wenigstens kommen sie endlich auf den Trichter, das Kopierschutz gegen Kunden wirkt und nicht gegen Raubkopierer …

8. März 2009 · 0 Kommentare

Musik wird kostenlos?

Techcrunch titelt “Big Music Will Surrender, But Not Until At Least 2011″ und meint damit den Untergang der großen Labels. Wenn der direkt Verkauf von CDs jedes Jahr um 20% sinkt, dann ist die einzige Möglichkeit den Trend zu stoppen, wenn die Verkaufszahlen Null erreichen.

So sieht’s aus. In der Zukunft werden die Musikdienste des Internets nicht mehr verklagt und müssen für die Musik bezahlen, nein sie werden bezahlt um die Musik von Künstlern bekannt zu machen. Nette Idee!

Und ich wünsche mir das gleiche von der Bekleidungsindustrie. Ich habe es nie verstanden warum manche Menschen horrende Summen für Kleidung ausgeben auf denen dann rießengroß D&G oder Tommy Hilfiger zu lesen ist. Wenn ich so was anziehen soll, dann will ich Geld von dem Hersteller für die Werbung auf meinem Shirt. Jawohl!

Zurück zur Musik. Es kommt wohl nicht so weit, dass uns Labels für das Musik hören bezahlen, aber der Trend zu kostenloser Musik ist auf jeden Fall schon jetzt abzusehen. Wird kommen. Die meisten Bands verdienen ja auch heute schon hauptsächlich mit Auftritten und Merchandise ihr Geld. Die Zeiten von einmal arbeiten (Musik aufnehmen) und dann endlos Geld verdienen (Kopien kosten nichts) sind vorbei. Stattdessen muss jetzt wohl jedes mal gearbeitet werden.

Ob das auch bei anderen Industrien kommen wird? Im Internet funktioniert ja vieles ebenso, gerade im Web 2.0. Man baut eine Seite und hofft auf einen Selbstläufer. Ob 100000 oder 100 Millionen das Angebot nutzen macht vom Aufwand kaum einen Unterschied, wohl aber beim Gewinn.

Werden Kinofilme verschwinden und Theater mit täglich hart arbeitenden Schauspielern erleben einen Boom? Ich hoffe nicht. Ich mag Kino! Und ich mag Musik und dort macht ein “ich finanziere mich durch Konzerte” Modell auch viel mehr Sinn. Durch dieses Modell passiert es auch dieses Jahr wieder, dass ich wohl zwei mal Enter Shikari sehen werde. Aber das macht nichts, 2007 habe ich sie drei mal gesehen. 2008 nur einmal, aber dafür mit Hand schütteln im Publikum der Chemical Brothers ;-)

2. Juli 2008 · 1 Kommentar

Europaweite Aktion gegen das Telekom Paket

Am kommenden Montag soll kurz vor der Sommerpause über ein wichtiges Gesetzespaket zur Telekommunikation entschieden werden. Wie das immer bei so Nichts-Checkern ist, lassen sie sich von diversen Lobbyisten ihre Vorschläge vorformulieren (nett ausgedrückt) und so finden sich einige Dinge in den Vorschlägen wieder, die man so nicht stehen lassen kann. Jedenfalls nicht, wenn man sich auch nur ein bisschen um das Internet sorgt.

Wer kann sich noch ein Leben ohne dieses Netz vorstellen? Wer will seinen Anschluss kontrolliert und reguliert haben bis die Spyware raucht? Ja richtig … die Anschlüsse sollen automatisch durch Hard- und Software überwacht werden dürfen. Provider sollen schon mal Daten über illegalen Traffic sammeln, damit wer auch immer sie einfach abrufen kann. Das ganze ohne Richter und Gerichte …

Außerdem ist es ein erster Schritt gegen Netzneutralität.

Netzpolitik.org hat dazu sogar eine Pressemitteilung herausgegeben:

Brüssel, 1. Juli 2008

Eine Woche vor der Abstimmung über das Telekommunikations-Gesetzespaket (”Telecom package”) verurteilt netzpolitik.org eine Reihe von Änderungsvorschlägen, die auf das Schließen der offenen Architektur des Internets zielen und Kontrolle und Überwachung der Nutzer zum Ziel haben.

Europäische Internetnutzer könnten durch verpflichtende Spyware von der legalen Nutzung des Internets abgehalten werden, im scheinbaren Interesse ihrer Sicherheit. Das Recht, freie Software für den Internetzugang zu verwenden, kann so nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Neutralität des Internets wird damit direkt angegriffen, und es wird eine Verpflichtung der technisch zwischengeschalteten Instanzen aufgebaut, eine vorbeugende Prüfungsaufsicht für Inhalte zu schaffen. Durch weitere Änderungen können verwaltende Autoritäten ISPs de facto zu Hilfspolizisten der Verwertungsindustrie machen, die einschüchternde Nachrichten schicken können, und das ohne gerichtliche oder regulatorischer Aufsicht.

Diese Maßnahmen gehen noch weiter als die französischen “graduated response”-Pläne, die auf breite Ablehnung gestoßen war, auch am 10. April im Europäischen Parlament. Aus diesem Grund sind die jüngsten Änderungsvorschläge jetzt, Anfang Juli, wieder auf die Tagesordnung gebracht worden, und die Verfasser verwenden subtile Rhetorik und Querverweise, um den Text schwieriger verständlich zu machen (es werden mehr als 800 Änderungsvorschläge für fünf Richtlinen eingebracht).

“Die Politiker, die sich an diesen Sommermanövern beteiligen, zeigen ihre Missachtung für Europa und ihr Mandat. Sie vertrauen darauf, dass eine Woche vor der Sommerpause schon niemand hinschauen wird, wenn sie das Telekommunikations-Gesetzespaket von seinem ursprünglichen Ziel Konsumentenschutz abbringen. Sie pflastern den Weg für Überwachung und Filterung des Internets durch Privatfirmen, Sondergerichte und technische Maßnahmen Orwellscher Ausmaße. Es ist sowohl für die Freiheit als auch für die wirtschaftliche Entwicklung Europas unvorstellbar. Wir rufen alle MdEPs dazu auf, weiterhin gegen diese Sachen vorzugehen, die sie bereits abgelehnt haben”, sagt Markus Beckedahl, Blogger auf netzpolitik.org.

Diese Torpedo-Ergänzungen sind derzeit Teil einer Serie geheimer Hinterzimmer-Verhandlungen einer Handvoll MdEPs, die die Tragweite dieser Themen nicht immer verstehen. Sie machen sich zu Komplizen von Lobbyisten, die in jeder politischen Partei als Steigbügelhalter fungieren. Anweisungen für das Abstimmungsverhalten für die Abstimmungen im IMCO und ITRE-Kommittee am Montag, den 7. Juli werden im Laufe der Woche folgen.

Zu diesem Zeitpunkt müssen die Bürger schnell und in großer Zahl handeln, ihre MdEPs dazu bringen, zu verstehen, dass ihr Verhalten ein Jahr vor den Wahlen auch Folgen zeitigen kann.

Das Thema ist wichtig. Auch wenn ihr glaubt nur absolut rechtmäßiges mit eurem Anschluss anzustellen, seid ihr am Ende diejenigen, deren Rechte beschnitten werden. Totale Überwachung kann nicht die Lösung aller Probleme sein … und so was beschließen die kurz vor der Sommerpause, wenn es keiner so richtig wahrnimmt. Denkste!