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Mechanics of an Ampelschlange

Warum fahren Autos an einer Ampel eigentlich wie eine Ziehharmonika los? Es dauert praktisch ewig bis das Losfahren beim 20. Auto angekommen ist. Wäre es nicht sinnvoller, wenn alle gleichzeitig losfahren würden? Klar braucht man ein wenig Abstand, aber man muss ja nicht warten bis der Vordermann/-frau schon vier oder fünf Autolängen weit weg ist, bevor man beschleunigt. So bleibt man jedenfalls sehr lang in Ampelschlangen stehen …

16 Antworten auf „Mechanics of an Ampelschlange“

Schon beim Bund haben wir gelernt, bei „Marsch!“ machen alle einen Schritt vorwärts, und das funktioniert tatsächlich ohne dass irgendwem hintenrein getreten wird.

Ich wünsch mir das auch schon lange für die Ampelschlangen, aber ich glaube es wäre zum Scheitern verurteilt. Wenn einer pennt wird halt nicht auf Füße getreten sondern es gibt gleich Blechschaden. Auch nicht so das wahre …

Ja, gelegentlich übe ich schon etwas an der Durchführung des Synchronous Follow Protokolls beim Ampellosfahren, aber das hilft einem kaum weiter, wenn der vor dir dann gleich nach dem Losfahren wieder bremst, weil er merkt, dass er doch zu wenig Abstand hatte.

Ich bin dafür, dass jetzt sofort alle Autos eine Abstandsautomatik haben, die im Stadtverkehr automatisch dem Vordermann nachfährt, mit möglichst wenig unnötigem Abstand. Und dann noch eine Art dezentrales Rechner-/Sensornetz, das Autos so verbindet, dass sie selbstständig jede Lücke nutzen, um eine Kreuzung zu überqueren. Dabei sollen die anderen Autos natürlich in einem gewissen Rahmen Abstände halten, dass das alles optimal ausgenutzt wird.

Hey, dann bräuchte man gar keine Ampeln mehr und alles würde sehr viel flüssiger ablaufen. :)

Brave new world.

Ha, das hab ich mir auch schon oft überlegt. Ich denke es scheitert spätenstens dann wenn man miteinberechnet dass ca. 70% aller anderen Autofahrern sowieso Idioten sind und dass nie verstehen würden. Der Rest hätte, weil sie dann im Stehen ja schon den Abstand halten müssten den sie auch beim Fahren einhalten sollten, so eine panische Angst dass sich IRGENDJEMAND in die Lücke vor ihnen quetscht, dass sie das nie durchziehen könnten.

Ist ein mentales Problem. Erst heute wieder:
Fahre 70 wo 60 sind und gehe vom Gas weil ich sehe dass 200 m vor mir eine enge Baustellenumleitung kommt die gerade von einem dicken Laster in Angriff genommen wird („der wird das sicher nicht mit den dort erlaubten 50 schaffen“). Was macht der hinter mir? Steckt mir seinen Passat fast in den A****, weil er Angst hat, irgendwohin zu spät zu kommen. Am Ende stehen wir dann so und so direkt hintereinander an der nächsten roten Ampel…

Diese Drängler gehn mir aber auch sowas von aufn Sack. Ich hab mir schon überlegt was ich alles einbauen könnte um die abzuschrecken. 1000 Watt Stroboskop in der Heckscheibe, Rauchgranaten, Ölsprühanlage um den Arsch richtig einzusauen, etc …

Es gibt 2 methoden, die ich anwende, wenn einer auffährt:

Version 1:
langsamer fahren; immer langsamer fahren, aber ihn nicht überholen lassen.
Die Reaktion ist recht lustig. :)

Version 2:
sehr effektiv bei rund 80 km/h anwendbar.
Kurz die Bremse so betätigen, dass sie noch nicht zieht, wohl aber die Bremslichter läuchten.
Gut anzuwenden, wenn man freihe Fahrt hat, weil dies für den Drängler dann sehr unerwartet auftritt und er meist voll die Bremse geht. Er weiss ja nicht was los ist.
Vorsicht, falls noch wer hinter dem Drängler fährt, aber sonst auch recht unterhaltsam…

Ich will sooo gern eine LED Anzeigetafel hinten…
Vorne dann ein entsprechendes Keyboard. Wirkt sicher mächtig bei

a) Dränglern: z.B.: Ja, komm schon, steck ihn rein! Ahh, tiefer!

oder

b) feschen Autofahrerinnen. (Schreib hier natürlich nicht meine Geheimtricks rein… :-) )

Manchmal hätte ich auch gerne Raketen in den Scheinwerfern. Der gute, alte Q hatte da schon ein paar nette Ideen gegen Drängler und ähnlich nervige Autofahrer.

Ach, ich finde es knorke das man noch Wörter wie „fesch“ benutzt. Ist in meinem Freundeskreis leider nicht so. Absolut karonisch!

Was redet ihr Langsamfahrer hier? Drängler von hinten? Am schlimmsten sind ja wohl die, die ohne Grund auf die Bremse treten … nervöser rechter Fuß! Im normalen Stadtverkehr lasse ich das ja noch durchgehen, aber wenn jemand auf der Autobahn es NICHT schafft hinter jemandem herzufahren OHNE ständig die Bremsleuchten aufblinken zu lassen, dann wird der einfach rechts überholt, komme was wolle … den Nervenkitzel brauche ich wirklich nicht um jedesmal neu festzustellen, dass es gar nicht ernst gemeint ist …

So und jetzt ernsthaft ;-): Drängler sind keine schöne Sache, aber mindestens genauso nervend sind notorische Mittelstreifennutzer. Nur selten kann man verstehen warum jemand nicht die kilometerlangen Lücken auf der ganz rechten Seite ausnutzen will. Da kommt man dann mit 200 von hinten und fährt von ganz rechts nach ganz links und dann sofort wieder nach ganz rechts, nur um jemanden der in der Mitte fährt zu überholen. Mich juckt es jedesmal ganz rechts vorbei zu fahren … wenn man nur schnell genug ist, dürfte da eigentlich nichts passieren. So, genug aufgeregt … und auch wenn mich manche als Drängler sehen mögen, mein Abstand zum Vordermann ist nie so respektlos wie manch einer, den ich im Rückspiegel beobachten kann. Ich blinke nicht links und ich lichthupe nicht. Ein ganz braver Drängler, der auch weiß, dass es in der Stadt selten was bringt, weil man eh an der gleichen roten Ampel wieder nebeneinander steht. Ausnahme Erlangen! Wenn man ein paar Schaltungen kennt kommt man dann doch noch eventuell bei Orangegrün rüber ;-)

Puh …

Ach so … herzlich Willkommen Albus/Chris!

Mit Anstand „drängeln“ ist ja okay, wenn man jemandem mit eingeschränktem aber dennoch verkehrsicherem Abstand signalisieren möchte dass man eben ein paar mehr PS hat und irgendwann mal vorbei möchte.

Richtig auf den Pimmel gehen mir diese Audi A6 Avant Arschgeigen oder diese 3er BMW Wichser die bei 160 (wo meine Kiste langsam das röcheln anfängt und eben einen Moment braucht um bei 180 anzukommen damit ich den lahmen Ossi auf der Mittelsspur überholen kann) so dicht auffahren dass ich die Scheinwerfer im Rückspiegel nicht mehr sehen kann, und dann wenn ich sie vorbeigelassen habe 300 Meter weiter vorn rechts reinschüren, auf die Bremse treten das man meint die Funken schon sprühen zu sehen und dann in die Ausfahrt abbiegen.

Das mit dem immer langsamer werden hilft tatsächlich wenn einer dicht auffährt. Auf Rügen erfolgreich getestet (da sind die Straßen verdammt eng) und auch hier klappt das recht gut. Ich würd mir nur wünschen dass die Polente öfters und eher an den „Verkehrsbrennpunkten“ blitzen würde, als an solchen Stellen wo 10 km/h hin oder her eh keinen Unterschied machen. Da kann man wunderbar Leute auflaufen lassen und dann den Rest der Fahrt lauthals schadenfroh lachen.

Hmm … also ganz fies ist auch mit der Handbremse bremsen … das hat bei mir mal einer gemacht. Ich dachte ich spinn wie schnell der zum Stehen kam obwohl keine Bremslichter aufgeleuchtet sind. Naja … gab ein Hupkonzert für ihn und bei mir den Wunsch tatsächlich Lenkraketen in den Scheinwerfern versteckt zu haben.

Gegen einen Hinweis des Vordermanns auf den zu kleinen Abstand habe ich allerdings im Normalfall nichts. Dass kann schon mal passieren, passiert aber häufiger durch diese fiesen Lückenausnutzer, die meinen sie müssten mal schnell bei 180 in die 10 Meter lange Lücke zwischen mir und meinem Vordermann reinfahren. Letztes Wochenende wollte ich mich noch bei solchen Autofahrern in einem eigenen Artikel bedanken, jetzt eben in den Kommentaren ;-) Danke! Ihr macht das fahren interessant. Ohne diese kleinen und großen Schrecksekunden wäre eine längere Fahrt ja kaum erträglich und würde doch deutlich weniger Spaß machen.

Hatte ich nicht auch mal einen Artikel über Motorrad-Arschlöcher? Das sind halt die ganz geilen. Und sich dann wundern wenn sie vom Bock hüpfen und sie dank ihrer leicht erhöhten kinetischen Energie an der nächsten Leitplanke in zwei Hälften geschnitten werden ;-)

Wenn mein Blog online wäre, würd ich nachsehen ob ich diesen Artikel damals wirklich geschrieben habe. Es ging um eine Situation auf der Autobahn, bei der ein Depp auf einer Suzuki mich links überholt hat, obwohl ich bereits auf der linken der zwei Spuren fuhr. Das ganze mit ungefähr 40 Sachen mehr als ich, meine Wenigkeit fuhr wegen Überholerei auch schon um einiges zu schnell. Dem Seppl gings natürlich wieder nicht schnell genug, und bei dem Seitenwind hätte ein kleiner Schlenkerer von mir ausgereicht um den Typen mitsamt seinem Bike vollständig zu atomisieren. Mich kotzt sowas an. Sollen es die Leute doch ruhig auf nen Darwin-Award anlegen, aber dann bitte dort wo sie nicht auch noch andere Leute und deren Habseligkeiten in Gefahr bringen. Sowas kotzt mich echt an. Voll Bravo Sell-Out!

Hui, in der Tat, das ist sehr haarig. Erinnert mich an die berühmten Ghost Rider Videos (Schwarze bekleideter Motorradfahrer bricht alle möglichen Gesetze auf schwarzer Turbo Hayabusa).

Sehr irre so was. Vor allem weil man da denke ich als Autofahrer doch nicht unbedingt darauf vorbereitet ist und es da einen ordentlich reißen kann.

Allerdings kann da ich, der ich auch manchmal mit dem Motorrad unterwegs bin, auch die andere Geschichte erzählen:
Nämlich die von der Angst von den Irren die in unübersichtlichen Kurven überholen und mich dann vielleicht vom Motorrad holen. Die haben dann einen Blechschaden, ich sicher nicht nur das.

Da gibts sicher Probleme bei der Verständigung – gerade bei den Autofahrern die eben nicht Motorradfahren und wissen wie das ist – aber da sollte man sich wohl gegenseitig respektieren und nicht gefährden.

Der Meinung bin ich auch, hier wegen der Sicht Fahrradfahrer und Autofahrer. Was ich auf meinem 15-minütigen Weg zur Arbeit (der hauptsächlich durch Wohngebiete führt) schon Tode gestorben bin weil so ein Sepp mit seinem Kombi meint er müsste in der 30-Zone rumschüren … Als Autofahrer achtet man da schon ein bißchen mehr drauf, wenn man an Ecken vorbeifährt hinter denen ein Zweirad lauern könnte. Das mit dem Verständnis ist sicherlich notwendig, meins hört aber dort auf wo sich andere Beteiligte eindeutig über ihre Kompetenzen hinweg benehmen. Wenn ich Motorrad fahren würde hätte ich bestimmt noch mehr Schiss als mit dem Fahrrad, da sind die Geschwindigkeiten doch noch ein bißchen höher und bei einem Frontalcrash mit jeweils etwa 50 km/h bleibt womöglich nicht mal mehr genug übrig um meine Reste zu identifizieren. Leute, passt einfach mehr auf …

Das mit den Radfahrern kenn ich auch – da gibt es gewisse Ausfahrten / Kreuzungen die einfach ringsum von hohen Hecken umgeben sind. Da siehst du einfach nicht, ob da jemand auf dem Radweg daherkommt. Ich denke da im Auto immer, was passieren würde, wenn ich da mit dem Rad kommen würde (ich kenn diese Orte aus beiden Perspektiven…);

Das ginge sich schwer aus. Weil man ja mit dem Auto vor fahren muss, wenn man etwas sehen will…

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