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Meckerecke

Selling stuff on eBay

Der ungefähre Ablauf nach einem Verkauf auf Ebay für den Verkäufer:

  1. Nur noch ein paar Minuten und wow, sie bieten so viel, wow! Pure Freude!
  2. Nach Angebotsende einloggen und mit den fälligen Ebay-Gebühren begrüßt werden. Meh!
  3. Nach Zahlungseingang mit den Paypal-Gebühren begrüßt werden
  4. Das Etikett gegen eine geringe Gebühr ausdrucken

Am Ende freut man sich, dass es wenigstens noch üblich ist, dass der Käufer die Versandkosten bezahlt. Ebay empfiehlt lediglich kostenlosen Versand für mehr Gebote anzugeben … puh. Also 15+% für andere für ihre wahnsinnig große Leistung, die sie da erbracht haben, einem zu helfen ein Produkt zu verkaufen. The Internet!

P.S.: Was sind eigentlich die Gewinnmargen von Ebay-Verkäufern? Sehr hoch können die ja nicht sein, oder? Für Privatverkauf schlägt es zumindest meist den Aufwand für Flohmarkt ;-)

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Gadgets Meckerecke

Sicherheitslücke in Wifi Steckdosen

Wer hätte es gedacht, natürlich gibt es auch eine Sicherheitslücke in den WeMo Steckdosen von Belkin. Billige Funksteckdosen aus dem Baumarkt haben schon gar keine Verschlüsselung, da macht man sich wenigstens keine Illusionen, aber hier kann man scheinbar die Cloudverbindung umbiegen und so die Steckdosen fernsteuern. Juhei!

Wegen solcher Sachen ist Heimautomatisierung noch nicht dort wo es sein könnte. Unverschlüsselte Verbindungen und Steuerung über Fremdserver anstatt einer Zentrale zu Hause … man muss sich nur anschauen wie viele Protokolle per Arduino mit Antenne abgehört und mitbenutzt werden können. Wenn das für meine Steckdosen/Lampen/Thermostate geht, dann geht das auch mit denen vom Nachbarn.

Weckt mich, wenn es dann endlich mal sicher ist … so lange fahre ich meine Bastellösung ;-)

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Meckerecke Nur mal so

Beratung bei Telekommunikationsunternehmen

In den letzten Tagen war ich einmal bei Mnet und ebenfalls bei der Telekom im Laden gestanden und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Kann es wirklich sein, dass diese Telekommunikationsunternehmen leere Hüllen in ihre Läden stellen, die nichts anderes machen (und können) als die Webseite des Unternehmens für mich zu bedienen?

Bei Mnet füllte der Mitarbeiter das Anmeldeformular für einen neuen Anschluss aus und musste bei der Hotline anrufen, weil er sich über irgendetwas wunderte. Auf meine Frage was mit Glasfaser im Zentrum von Erlangen sei, wusste er keine Antwort obwohl im Laden fast ein Viertel der Fläche für eine Präsentation zum Stand des Ausbaus benutzt wird.

Bei der Telekom meinte eine junge Dame, dass man mit DSL 16000+ schon Glasfaser hätte (nach dem Ausbau von Glasfaser gefragt). Scheinbar ist dort das Wort Glasfaser ein Synonym für „Kunde hat T-Entertain“. Ich habe mir verkniffen zu bemerken, dass es ja ganz erstaunlich sei wie ein ganz normales DSL-Modem mit Glasfaser funktionieren kann und trotzdem am Ende nur 12 Mbit statt 16 herauskommen. Ich schätze sie würden auch VDSL als Glasfaser bezeichnen. Vorgabe von oben … Kunde will Glasfaser, sie haben es nicht, aber behaupten es damit Kunde nicht kündigt? Wer weiß das schon … jedenfalls alles am Rechner nachgeschaut in dem sie die Adresse eingegeben hat. Mehr nicht.

Halbwissen mit Rechnerunterstützung … brillant! Und verstörend :/

P.S.: Dann habe ich mir noch die Geschäfte in der Umgebung angeschaut. Bei Feller Electronic z.B. weiß man wenigstens was man verkauft und muss nicht dauernd an einem PC nachschauen. Auch ist der Laden nicht wie eine Boutique aufgebaut (Telekom!) :-)

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Meckerecke Modellflug

Bestellungen in China und wenn dabei mal was schief läuft

Man kennt das ja … der gemeine Hobbyist findet europäische Preise viel zu teuer und hat genug Zeit, also bestellt er in China wo das ganze für einen Bruchteil zu haben ist. Lieferzeit: 2-4 Wochen … in der Regel.

Bisher ist es mir ja noch nicht passiert, aber diesen Sommer (ja, ist schon eine Weile her) habe ich mir eine FPV Kamera bei Kamera2000 bestellt. Preiswert und wurde auch oft in Foren genannt. Leider war das Modell, das mich nach nur 10 Tagen erreichte, defekt und zeigte kein Bild an. Also den Support kontaktiert (tatsächlich deutschsprachig).

Nach ein paar Emails hin und her war dann auch für sie klar, dass die Kamera tatsächlich defekt ist. Ich solle die Kamera zurück nach Shenzhen schicken und bekäme eine neue zugeschickt. Das war am 29. Juli 2013 ;-)

Drei Wochen später habe ich mal nachgefragt und der Support meinte sie haben meine Rücksendung noch nicht erhalten. Ein Missverständnis also … erst Rücksendung, dann Ersatz. Na gut … am 17. August wurde mir dann versichert, dass die Ersatzkamera aber sofort losgeschickt wird.

Wieder drei Wochen später habe ich nochmal nachgefragt. Es wurde bestätigt, dass meine Rücksendung ankam und geschrieben, dass die Ersatzkamera sofort verschickt wird. Unfähiges Pack, habe ich mir dabei gedacht … das war am 7. September.

Gestern habe ich dann nochmal nachgefragt. Mir wurde bestätigt, dass die Kamera „vor einigen Tagen“ verschickt wurde, aber im Zoll in Hongkong steckt und am Mittwoch (morgen) erst weiterreisen wird.

Von der Bestellung Mitte Juli bis jetzt sind 10 Wochen vergangen. Um ein paar Euro zu sparen … man muss bei Fernost eben wirklich viel Zeit mitbringen bzw. einplanen. Aber hey, wer hat die nicht?

Nachtrag (23. Oktober 2013):
Die Ersatzkamera kam nach nun ziemlich genau 3 Monaten an und funktioniert. Fazit: China kann ziemlich günstig sein, aber man muss schon bei der Bestellung enorm viel Zeit mitbringen und im Fehlerfall einen ganzen Berg (ja, es sind fast schon geologische Zeiträume von denen wir hier reden) davon! ;-)

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Dies und das Meckerecke

Die Telekom und das Lied von der Drossel

Das Netz ist in Aufruhr, die Telekom schafft nun also tatsächlich die Flatrate ab oder hat es zumindest ab Mai vor. Meine Gedanken dazu:

  1. Grundsätzlich ist ein Volumen basierter Tarif durchaus ok, auch wenn es die Leitungen herzlich wenig interessiert wie viele Bytes nun durch sie fließen oder nicht, Bandbreite bezahlen scheint fairer
  2. Stichwort fair, die Telekom möchte nicht, dass Wenignutzer die Vielnutzer subventionieren wie das bisher der Fall war. Umgekehrt wird ein Schuh draus, warum sollte Lieschen Müller 40 Euro im Monat zahlen, wenn sie das nur selten nutzt? Die Telekom möchte also nur zusätzliches Geld, aber auf keinen Fall Fairness.
  3. Wenn sie es nicht wegen dem Geld machen sollten, sondern tatsächlich um die Netzqualität zu schützen, warum hilft dann eine Drosselung nach X Volumen gegen Überlastung? Bis dahin streiten sich alle über die verfügbare Bandbreite und wenn das Volumen vieler verbraucht ist wird es für die anderen plötzlich besser? Unwahrscheinlich und habe ich auch bei den Mobilfunktarifen nie verstanden. Warum drosselt man nicht automatich einfach nur zu Zeiten in denen Überlastgefahr besteht? Oder ist es bei der Telekom tatsächlich so, dass die Kunden, die zuerst kommen auch tatsächlich ihre 100 Mbit bekommen und alle anderen haben superlangsames Internet bis die Downloads der ersten fertig sind? Sicher nicht … die verfügbare Bandbreite im Netz teilt sich doch bereits gerecht auf (natürliche Drosselung) … oder?
  4. Wie am Anfang geschrieben, habe ich nichts gegen Volumentarife. Es ist zwar schwieriger vorherzusehen was man zahlen wird, aber das gilt ja auch für Strom, etc. Die Menschen sind es gewohnt. Nicht aber, dass der Strom für den Fön des Energieunternehmens nicht abgerechnet wird, während der Lieblingsfön vom Kunden doch abgerechnet wird. Stichwort Netzneutralität und T-Entertain und was es sonst noch von der Telekom gibt, dass von der Drosselung ausgeschlossen wird. Die Leitung hat dumm zu sein und nicht zu unterscheiden was darüber für Daten fließen und wie sie zu berechnen sind. Die Telekom will hier mehrfach bezahlt werden und irgendwie zum Gatekeeper des Internet (zumindest für ihre Kunden) werden. No way!

Ich finde es nicht gut, was die Telekom hier angestoßen hat. Wenn es ein Gesetz zur Verankerung der Netzneutralität zur Folge hätte und das von Anfang an der Plan war, dann gratuliere ich allerdings der Telekom zu dem mutigen Schritt. Bravo! In allen anderen Fällen … PFUI Telekom!

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Meckerecke Politik

Bestandsdatenauskunft

Nur damit ihr bescheid wisst, der Bundestag befasst sich mit all seiner Kompetenz mit einer Nachbesserung beim Telekommunikationsgesetz. Es geht um die Herausgabe von Bestandsdaten (besser bei Zeit Online erklärt).

Klingt harmlos, aber darunter fällt aller möglicher Krimskrams wie Kontoverbindungen und Passwörter und das schon bei Ordnungswidrigkeiten bzw. bei gar nichts, wenn der Geheimdienst fragt. Und alle so yeah!

Und man darf sich auch fragen wieso Pins und Passwörter? Ok, dann hat die Polizei also meine Handy Pin (SIM Karte, eine andere kennt der Provider ja nicht), die ich ausgestellt oder geändert habe. Sinnfrei. Und warum das Passwort von meinem Emailprovider? Warum nicht gleich die Emails, die dieser Provider vermutlich eher unverschlüsselt speichert als das Passwort (ich würde ihn auf den Mond schießen, wenn er das Passwort überhaupt irgendwo speichert und nicht nur einen Hashwert davon). Ich nehme an sie wollen das Passwort, weil das ja wiederum häufig auch anderswo verwendet wird.

Dieser Kontrollwahn geht mir ein wenig auf den ****. Klar möchte man Verbrechen doch möglichst effizient aufklären, aber verstehen die entsprechenden Personen nicht, dass diese Zugriffsmöglichkeiten nicht nur von rechtschaffenen Menschen genutzt werden könn(t)en? Das sind gewollte Sicherheitslücken … meh!

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Meckerecke

Demontiert sich Google gerade selber? (ein bisschen)

Am Donnerstag wurde bekannt, dass Google ihr Produkt Google Reader zum 1. Juli einstellen würde. Zu wenig genutzt oder keinen Nutzen für Google, ich weiß es nicht. Ich verstehe allerdings auch nicht wieso sie das einstellen. Viel kosten kann es sie eigentlich nicht und weiterentwickelt hat es sich auch nicht in den letzten Monaten/Jahren … eher zurück, da sie einige Features raus genommen haben um Google+ besser dastehen zu lassen (Sharing).

Und der Nutzen? Der harte Kern der Webnutzer, die tatsächlich etwas mit Feedreadern anfangen können und sich nicht ihre News von irgendwelchen Aggregatoren zusammenschustern lassen wollen, die sind doch genau da. Google weiß dadurch mehr über mich als durch jedes andere Produkt, das sie anbieten. Ja, auch ihre Suche verrät nicht so dermaßen viel über das was mich wirklich interessiert. Es gibt zwar Alternativen (ich teste gerade Tiny Tiny RSS, muss es eben wieder self-hosted sein), aber irgendwie glaube ich sie stoßen damit denjenigen, die im Netz aktiv sind ziemlich vor den Kopf. Wenn sie Picasa dicht machen würden, ich glaube das hätte keinen so großen Effekt …

Und was noch? Synchronisationsdienste! Heimlich und von vielen vielleicht nicht bemerkt (hier die komplette Liste ihres Frühjahrsputzes) wird auch der CalDAV Support zum 16. September eingestellt, der einzige Weg iOS Geräte mit dem Google Calender zu synchroniseren (out of the box). Exchange/Activesync Support wurde schon weit vorher eingestellt, aber dann doch noch verlängert (bis zum 31. Juli). Auch hierfür gibt es Alternativen und klar muss man nicht alles für ewig mitschleppen, aber diese Synchronisationsprotokolle sind keine Katastrophen und werden von sehr viel Software unterstützt … warum also einstellen? Google besteht doch nicht aus einem 3-Mann-Entwicklerteam, das sich nicht um alles kümmern kann, oder?

Nunja, ein freier Dienst für den keiner bezahlt wird eingestellt. Darf man eigentlich nicht meckern, nur verstehen muss ich es nicht. Ein weiterer Nachteil: bei jedem neuen Google Produkt darf man sich jetzt Gedanken machen, ob das für Google irgendwann uninteressant werden könnte und ob man sich wirklich darauf verlassen kann? Was wenn sie morgen App Engine einstellen? Besagtes Picasa? Oder Blogger, weil alle nur noch auf Tumblr/Wordpress stehen? Gab ja auch einige, die sich auf Google Wave gestürzt haben und danach doof dastanden. Google quo vadis?

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Meckerecke

Those fucking iPad/Tablet photographers!

Tablets Oscars

Those fuckers! Im Urlaub sieht man dieses Unding auch immer öfter. Leute, die ein iPad auf einer einsamen Insel eine Stunde hoch zum Aussichtspunkt schleppen … vor Burgen in Irland. Waaaaah! Geht weg und sterbt heimlich und leise … peinlich!

Nachtrag:
Anne Hathaway

„Wie ein Reh, das einem in die Scheinwerfer guggt“ … indeed

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Kino & TV Meckerecke

Liebes, gehasstes Cinestar (Erlangen)

Nachtrag (Mai 2012):
Mittlerweile habe ich eine Antwort erhalten. Das Kino plant tatsächlich eine Renovierung. Es tat ihnen sehr leid, dass mein Kinoabend suboptimal verlief (hey, Avengers war trotzdem toll, auch wenn so eine blöde Tonstörung wie eine Nudel im Gesicht irgendwie dauernervt) und ich habe 4 Freikarten zugeschickt bekommen. Das Problem des überteuerten Onlineverkaufs der Karten verstehen sie immer noch nicht … naja, man kann nicht alles haben. Mein letzter Kinobesuch – Project X – war übrigens klasse. Saubere Plätze in Kino 4, Ton ok, Film eine einzige Party ;-)

Dies ist ein Artikel in der Serie „Meine Hassliebe zum Cinestar Erlangen. Dazu gehören u.a. Artikel wie:

Und heute kommt was neues dazu. Folgende Mail habe ich geschrieben, nachdem ich mir gestern erst Battleship (meh, eher wie so ein Megashark vs. Giant Octopus Trash, aber mit wesentlich besseren Effekten und deshalb irgendwie auch schon wieder fast gut) und danach The Avengers (Yeah! Beste Comicverfilmung und bestes Timing für Späße! Reingehen!) reingezogen habe. Im Cinestar Erlangen und wieder leicht enttäuscht was man für die Kohle hier geboten bekommt, aber lest selbst:

Liebes Cinestar,

heute war kein guter Kinotag im Cinestar Erlangen. Und da ich schon
öfters hier an euch geschrieben habe und es nie zu einer Änderung kam
… naja, ich hoffe ihr lest es wenigstens und schämt euch ein wenig und
kommt von eurem Thron „in Erlangen gibt es eh keine Alternative also
können wir uns so was leisten“ herunter.

Was ist passiert? Kinomarathon, zuerst Battleship, danach Avengers.

Im Kino 3 saßen wir auf Platz G7 und G8. Bei G7 ist der Teil auf dem man
sitzt lose und die Armlehne zwischen den beiden Sitzen ist auch locker.
Als wir nach dem Film aufgestanden sind, sahen wir ein Riesenloch im
Sitzpolster. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber hier war es nicht
nur ein bisschen durchgescheuert (wie bei vielen anderen Sitzen, die
auch nie repariert wurden), sondern richtig durch. Erbärmlich und die
Aufräumkräfte (400-Euro Jobber, die sicherlich nichts dafür können)
sagten uns nur „wird irgendwann“ … jaja. Das ist seit Jahren so. Das
Kino zerfällt.

Danach Avengers im Kino 2. 3D! 12 Euro! Und dann ein Problem mit dem
Ton. Soundeffekte waren alle wunderbar, nur die Stimmen klangen wie
durch ein Funkgerät oder Telefon. Alles wie billiges Programmkino, keine
12 Euro wert. Erstaunlicherweise hat das im Publikum kein Mensch
gestört. Ich bin 2 Mal raus, weil es auch der Filmvorführer nicht
bemerkt zu haben scheint. Keine Änderung. Um 0:48 (ja, ich habe auf die
Uhr geschaut) hat sich der Ton dann auf die gewohnte Kinoqualität
verbessert, so dass die letzten 40 Minuten Film die Mehrausgabe
rechtfertigen würden. Die ersten eineinhalb Stunden hörten sich
allerdings an wie abgefilmtes Kino :/ Desweiteren war der Projektor
falsch eingestellt, so dass ein Teil des Bildes auf dem Publikum lag und
man es teilweise auf den Hinterköpfen der Vordermänner (und Frauen)
leuchten sehen konnte :/

Kann ja passieren. Aber es hat viel zu lange gedauert bis darauf
reagiert wurde (ich bin bereits nach 5 Minuten Film raus und habe
bescheid gesagt und nochmal nach weiteren 20 Minuten). 12 Euro für
beschissenen Ton und Reflektionen in der Brille von einem schlecht
eingestellten Projektor.

Mit anderen Worten. Dieser Kinomarathon Tag ging kräftig in die Hose.
Ich habe fast 50 Euro ausgegeben (Essen, Getränke, etc) und ärgere mich
am Ende (und das nicht nur, weil Battleship kein guter Film war). Und
ja, es gibt in Erlangen keine Alternative für Blockbusterfilme, aber
bitte … lasst euch nicht so hängen. Ich bin ein großer Kinofan und
halte nichts von abgefilmten Filme schauen, aber heute hat es sich über
eine große Strecke genau so angefühlt. Von den Anfängen mit sauberen
Kinosälen & Teppichboden, Lasershow und Dolby/THX Trailern ist das
Erlanger Cinestar mittlerweile weit entfernt. Traurig :/

Trotzdem mit freundlichen Grüßen in der Hoffnung es erreicht irgendwen,
der sich um so was kümmern kann,

Sebastian Herp

P.S.: Und bevor ich es vergesse: das Onlinekaufsystem mit seinen 10%
Aufschlag ist immer noch lächerlich. Ich würde es viel öfter nutzen,
wenn ich dort wenigstens den gleichen Preis wie an der Kasse zahlen
würde. Gebühren für den Zahlungsabwickler sind kein Argument, die
dürften nicht höher als 3-4 % bei Kreditkarten liegen. Und selbst wenn
… zahle ich mit meinem Ticket an der Kasse nicht das Gehalt der
Mitarbeiter an den Kassen mit? Die fallen doch weg, wenn ich online
bestelle also müsste es online günstiger sein. Soooo … Punkt
wiederholt, aber auch hier wird sich vermutlich nichts ändern, das euren
Laden irgendwie kundenfreundlicher machen würde. Weil gibt ja keine
Alternative :/

Ich weiß schon was zurückkommen wird. Blabla wie jedes Mal und es wird sich nichts ändern und ich werde bestimmt auch nochmal in dieses Kino gehen. Es gibt ja keine wirkliche Alternative hier, außer ewig weit nach Nürnberg zu fahren. Bis zum nächsten Artikel in dieser Hassliebe-Serie.

P.S.: Manchmal, glaube ich, rege ich mich schon irgendwie über jeden Scheiß auf und auch heute frage ich mich, ob ich mich darüber nun aufregen sollte oder nicht? Schließlich ist kein anderer Gast raus und hat sich beschwert bzw. auf dieses Problem hingewiesen und auch sonst habe ich niemanden bemerkt, dem das aufgefallen ist, dass der Ton schlechter als bei einem Blechbüchsentelefon war. Schauen die nur noch Kino.to & Co und kennen den Unterschied nicht mehr? Egal, ich glaube bei so was und darf man sich schon aufregen, besonders dann wenn nach einer Spätvorstellung nirgendswo mehr einer ist bei dem man Dampf ablassen kann. So, und jetzt Wetter genießen ;-)

P.P.S.: Solche Zustände in Kinos (das Cinestar ist ja nicht das einzige wenn man sich Qype-Bewertungen von Kinos in Bayern durchliest) sorgen wohl mit dafür, dass immer mehr Leute zu Hause eine ordentliche Heimkinoausstattung haben. Preiswerter als viele weniger optimale Kinobesuche ist es allemal und auch deutlich gemütlicher ohne die ganzen Popcorn-Raschler und vorbeifliegenden Gerüche ;-)

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Kino & TV Meckerecke Musik

Warum beklagt sich die Content Industrie eigentlich dauernd über Raubkopierer?


(Quelle: Wikipedia)

Weil ich gerade irgendwo gelesen habe, dass die DVD 1995 „erfunden“ wurde, habe ich natürlich gleich auf Wikipedia nachschauen müssen. Und dort gibt es wunderbarerweise eine Tabelle mit verkauften VHS-Kassetten, DVDs und Blurays (bzw. HD-DVDs).

Die Verkaufszahlen sind in Deutschland stark zunehmend. Waren es 1999 noch 2,1 Mio DVDs und 39,8 Mio VHS-Kassetten, wurden 10 Jahre später (2009) 106,6 Mio DVD und 6,2 Mio Blurays verkauft. Konsumenten geben also scheinbar deutlich mehr für den privaten Filmkauf aus (und da ist Streaming und Pay-TV noch gar nicht drin) als früher (Umsatzsteigerung laut Wikipedia von 593 Mio € im Jahr 2000 auf 1382 Mio € im Jahr 2010).

In Großbritannien werden doppelt so viele DVDs wie bei uns verkauft – wen wundert es bei den Preisen auf der Insel? Und anderswo soll der Konsument dann auch noch Geld ausgeben? 2010 betrug der Kino-Umsatz 920 Mio €. Eine Kennzahl, die in den letzten 10 Jahren nicht besonders gestiegen ist (824 Mio € in 2000).

Alles also ziemlich gut … wieso wollen die dann solche Dinge wie SOPA (und jetzt ist hierzulande die CSU/CDU wieder einmal für Netzsperren, aber dieses mal kein Wort von Kinderpornos …) und DRM ohne Ende (nur Probleme mit den Star Wars Blurays)? Bei Musik hat der Verzicht auf Kopierschutz, meiner Meinung nach, sehr geholfen. Warum sollte man seine gekaufte Musik nicht einfach kopieren können dürfen? Ein vermeidlicher „Schutz“ gegen das Kopieren hilft niemandem … ich bin genervt (Star Wars) und irgendwo anders schaut sich jemand trotzdem eine einwandfrei funktionierende Kopie davon an.

Kann die Content Industrie es mal sein lassen ihre Kunden als ihre Feinde anzusehen? Das wäre toll.

Meckere ich in letzter Zeit zu oft in meinem Blog? Ich hoffe nicht. Es gibt eben einige nervige Themen, die ich gerne wiederhole. Entschuldigung ;-)