Kategorien
Meckerecke

StudiVZ Profile „abgrasbar“

Wer hätte es gedacht, die kryptischen IDs, die jeder Student im StudiVZ zugewiesen bekommt sind gar nicht so kryptisch und man kann bzw. konnte eine Zeit lang die Profile auch mit der richtigen ID abrufen. Damit sollte es Datensammlern möglich gewesen sein einige tausende Profile zu sammeln, denn eigentlich muss man ja nur bei 1 anfangen und kommt irgendwann bei 1 Mio an, oder?

Wäre schon fein so einen Datensatz zu haben. Was man da für schöne Statistiken draus machen könnte ;-)

via Blogbar (Don „StudiVZ“ Alphonso)

12 Antworten auf „StudiVZ Profile „abgrasbar““

Stimmt. Und all diese Lücken lassen doch vermuten, dass dort nur absolute Amateure am Werk sind. Andererseits halte ich es auch für extrem schwierig sofort auf „besten Code der Welt“ umzuschalten, nur weil mir jemand 2 Mio Euro in den Rachen wirft. Das dauert bestenfalls Monate und bis dahin kann schon alles vorbei sein … aber hey, selbst MySpace hat überlebt – und sogar nicht schlecht – obwohl das dort absolut öffentlich ist ;-)

MySpace ist ja wieder ne ganz andere Dimension, viele verbergen sich doch dort hinter nem Pseudonym. Und die Amateure sind dort halt auf der Userseite ;-)

Mir macht es jedenfalls Spaß zuzusehen wie bald jeden Tag eine neue „Schreckensmeldung“ über diese Seite in den News steht. Irgendwann wird auch rauskommen wieviel davon der Wahrheit entspricht und wieviel vielleicht doch nur PR-Getrommle ist.

Aber Hauptsache es wurde wieder ein Haufen Geld in den Sand gesetzt, so wie den guten alten Dotcom-Zeiten. Schon lustig!

Jepp … das leben ist schön und alles wird gut. StudiVZ mag zwar Fehler ohne Ende haben, aber es ist ein riesiges Netzwerk. Das kann ihnen kein Fehler der Welt nehmen, so lange ihnen nicht das Geld ausgeht.

Das hat auch durchaus Vorteile, dass es so passiert wie es passiert. Aus dem Fall können hunderte andere lernen und es besser machen und auch die Gründer von StudiVZ selbst dürften einiges dabei lernen bzw. schon gelernt haben. Und nirgendwo kann man so billig lernen wie in Deutschland. In den heiligen USA wären da schon längst zweistellige Millionenbeträge geflossen und Köpfe gerollt ;-)

Kommentare sind geschlossen.